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Autor Thema: Hilfen für ausstiegswillige Milchbauern!?  (Gelesen 3551 mal)
Matthias
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« Antwort #30 am: 25.07.09, 17:59 »

Hallo,

wie ich zu den Abschlachtprämien stehen soll weis ich auch nicht, weil ich nicht glaube das am Ende genug produktionswirksamme Kühe erwischt.

Allerdings finde ich die Empörung von manchen vor allem aus ethischen Gründen auch etwas Scheinheilig nochdazu das diese meist im Gegenzug eine 5% Quotenkürzung fordern. Na was wird denn dann mit den Kühen die nicht mehr gebraucht werden  Undecided  Roll Eyes

Auf der anderen Seite in den Ländern wo jetzt die Kühe schon geschlachtet werden kennt man solche Kriesen bereits und man hat schon öfters auf diese Maßnahme zurückgegriffen meist von den Landwirten selbst finanziert.

Gruß

Matthias 
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Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #31 am: 25.07.09, 18:48 »

Also ich finde etisch gründ kann man hir sowiso nicht gelten machen den die Tiere werde alle früher oder später geschlachtet,es sind nun mal schlachttier die dann zur wust und Fleich werden,also wo ist das etische problem??

Und so lange es freiwillig ist wer es macht und wer nicht,habe ich damit kein problem,nur zweifle ich daran das der Milchpreis dewegen steiegn soll

LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
fanni
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« Antwort #32 am: 25.07.09, 19:22 »

Hallo,

wie ich zu den Abschlachtprämien stehen soll weis ich auch nicht, weil ich nicht glaube das am Ende genug produktionswirksamme Kühe erwischt.

Allerdings finde ich die Empörung von manchen vor allem aus ethischen Gründen auch etwas Scheinheilig nochdazu das diese meist im Gegenzug eine 5% Quotenkürzung fordern. Na was wird denn dann mit den Kühen die nicht mehr gebraucht werden  Undecided  Roll Eyes

Auf der anderen Seite in den Ländern wo jetzt die Kühe schon geschlachtet werden kennt man solche Kriesen bereits und man hat schon öfters auf diese Maßnahme zurückgegriffen meist von den Landwirten selbst finanziert.

Gruß

Matthias 

wenns jetzt nicht so makaber wäre..........könnte man ja für die Quotenkürzung oder auch Milchmengenreduzierung mit "Auslaufmodellen" arbeiten........irgendwie kommen wir bei der Milch immer wieder auf Autovokabeln Lips Sealed Cool

jetzt im Ernst......es ist ja schon vom Tisch (Gott sein Dank) aber es zeigt wie verzweifelt nach Ideen gesucht wird - oder?
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Herzliche Grüße von Fanni
Mirjam
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« Antwort #33 am: 26.07.09, 10:23 »

Hallo,

vielleicht kommt der Bauernverband deswegen darauf, weil es in anderen Bereic hen "durchaus funktioniert hat"?

Schlachtprämien sind ja zum einen kein für die Milchkrise erfundenes Wort und im Vergleich zu der mal vorübergehend eingeführten/kritisierten "Herodesprämie" für Kälberschlachtungen sehe ich schon bei Kuhschlachtprämien den Hintergrund, aber glaube nicht, dass dies "ziehen" wird.

Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Biobauer
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« Antwort #34 am: 26.07.09, 10:57 »

Alle dürfen Antworten, ausser Biobauer, weil er es vom Intellekt her nicht verarbeiten kann. Grin




wie soll ich das nun verstehn , anscheind kann ichs wirklich nicht verarbeiten
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
iMichi
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« Antwort #35 am: 26.07.09, 11:06 »

wie lange halten die milchbetriebe das den nun noch durch bis die liquiden mittel aufgebraucht sind. hab gestern noch einen betrieb gesehen wo fleissig neuer kuhstall gebaut wird ..
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Mirjam
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« Antwort #36 am: 26.07.09, 11:33 »

ohne Worte zum Thema Kuh abschießen:

http://www.afairemilch.at/start.htm
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passivM
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« Antwort #37 am: 26.07.09, 14:02 »

 Huh
Ein paar Assoziatioinen, ganz spontan:

-Mitleidsmilch
-Im Grunde richtig. Denn wenn "unsere" Bauern nicht mehr da sind, sind wir von wasweißich-wem abhängig. Der Gedanke macht mir Angst.
-Aber das muss doch auch anders zu lösen sein...!
-ziemlich zwiespältig.

 Undecided  Undecided  Undecided
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
iMichi
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« Antwort #38 am: 26.07.09, 14:04 »

für mich erscheint wichtig, das gesetz zu kippen das lebensmittel nicht unter einkaufspreis verkauft werden dürfen ...
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SGL
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« Antwort #39 am: 27.07.09, 18:39 »

Alle dürfen Antworten, ausser Biobauer, weil er es vom Intellekt her nicht verarbeiten kann. Grin




wie soll ich das nun verstehn , anscheind kann ichs wirklich nicht verarbeiten

Gut, damit wärst du schon einen Schritt weiter.

Israel hat schon im Frühjahr zwei Abschlachtaktionen laufen lassen. Das belastet aber wiederum den Rindfleischmarkt.

Die Lager der Intervention füllen sich weiter mit Milchmarktabfallprodukten. Käme nun eine Abschlachtprämie würden sich auch noch die Kühlhäuser mit Kuhhälften füllen.
Aber kommen die Kühe nicht sowieso zu den Schlachtstätten bei diesen schlechten Marktprognosen und zu liquidierten Milcherzeugern?
Kämen die Kühe mit Prämie dann geordneter zum Schlachthof?

Das ganze gleicht einem Vorspiel für Verwaltungsangestellte, das in einem Superorgasmus für allerlei noch zu erdenkende und zu kontrollierende Anträge gipfelt.

Alles, aber auch wirklich alles darf passieren, nur die Milchmenge darf anscheinend nicht zurückgehen und in Bauernhand gelangen.

Wie lange ist jetzt die nicht angepasste Milchmenge, die Arbeitsgrundlage vieler Kuliquäler und Sesselpupser?

Zu lange.
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landleben
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« Antwort #40 am: 28.07.09, 19:10 »

Hallo!

Unser Viehhändler sagte letzte Woche: Deren Schlachthaus wäre vom Tieraufkommen nicht ausgelastet, aber das Kühlhaus noch voll.

Die Abnahme für das "fettige" Fleisch sprich der Bauch usw. findet zur Zeit in Russland (sonst immer Käufer davon) keine Abnahme. Dafür wird trotzdem immer noch das inzwischen teurere (als unser Rindfleisch) aus Argentinien gekauft.

Hätte es  eine Abschlachtprämie geben, würden wahrscheinlich nur die davon profitieren, die zu Beginn der Prämie das Schlachten in Anspruch nehmen. Später verfällt dann der Schlachtpreis und die Prämie hilft einem nicht weiter.

LG

landleben
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Imke
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Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #41 am: 28.07.09, 21:24 »

Hallo Landleben, unser Viehhändler erzählte vor kurzem, daß letztes Jahr sämtliche Kühe, egal Rasse, Leistung,
Alter usw., alles was noch Milch gab, von den Milchbauern aufgekauft wurden, wegen des damaligen guten
Milchpreises. Momentan sagt er, kommen viele gute Kühe zum Metzger, die letztes Jahr jeder behalten hätte.
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
Mirjam
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« Antwort #42 am: 29.07.09, 12:34 »

Zumindest ist es die "ungünstigste" Jahreszeit dafür (Schlachtung Kühe), denn wenn dann ist momentan Grillsaison (Kurzbraten) bzw. Feriensaison wo der Fleischmarkt eh etwas nachläßt.

Ausser man würde (endlich!) wieder feinen Rinderschinken für den Herbst/Advent entdecken...

Gruß Mirjam
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iMichi
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« Antwort #43 am: 01.08.09, 11:44 »

vielleicht würde es auch schon was bringen wenn alte kühe einfach nicht mehr durch neue ersetzt werden ... aber um milch zu geben müssen wieder kälber her ... teufelskreis.
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Paula73
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« Antwort #44 am: 01.08.09, 12:19 »

vielleicht würde es auch schon was bringen wenn alte kühe einfach nicht mehr durch neue ersetzt werden ... aber um milch zu geben müssen wieder kälber her ... teufelskreis.

Da liegt eines der wesentlichen Probleme der Milch Produktion. Die jungen Kühe die jetzt zum Kalben kommen sind 2007 geboren und als Kälber aufgestallt worden. Zu dieser Zeit hieß es ihr werdet nie wieder so viel melken können wie nach gefragt wird.

Färsen zum Schlachten verkaufen ist zu mindest bei HF auch nicht das Ware, werden furchtbar schlecht bezahlt (um die 300 € , 2 Jahre alt).

Zur Zucht ist auch so eine Sache, da melken sie ja trotzdem. 
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