Hallo Biobauer,
was heißt hier Mitleid oder lächerlich machen.
Wir zahlen alle an der Zeche.
Nur ob es mit dem ständigen Verdrängungsparolen besser wird, da hab ich meine Zweifel.
Letztes Jahr wurde suggeriert, dass alles so knapp wird und die braven Bauern haben sich ins Zeug gelegt.
So und die Quittung zahlen wir, als Milcherzeuger, als Getreidebauern. Im vergangen Sommer wurde sogar geraten, den Dünger fürs Frühjahr auf Vorrat zu kaufen, weil es sein könnte, dass es zu Engpässen kommen könnte

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Gab auch da schon warnende Stimmen, aber wenn die Gäule rennen, dann sind sie nicht mehr zu halten.
Und bei der Milch war es auch genauso zu erkennen, wohin die Reise führen würde-
aber Augen zu und durch.
Wird sich wohl darauf hinausgehen, dass noch viel mehr Flächen in die Energieerzeugung wandern werden- und dafür holen wir das Futter für die Kühe und Schweine aus Südamerika

Also hilft nur geistiges Ohropax.
Auf die Idee, weniger zu produzieren, das scheint nicht in den Plan zu passen.
Und die wenigere Milch mit einem geringeren Aufwand- das scheint ebenfalls nicht in diesen Plan dazuzupassen.
Schliesslich müssen alle, die von der Landwirtschaft leben, sich ihren Teil holen und deshalb wird uns auch immer weißgemacht, dass wir nur ganz feste den Strukturwandel unterstützen müssen

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@Elli, ob du dich da nicht gewaltig täuscht, ich bin 30 Jahre Bäuerin, was sind uns doch schon alles für gute Zeiten prognostiziert worden, ich glaub das nicht mehr. Wenn es weniger Bauern gibt- dann haben sie noch weniger Einfluss und der Handel wird weiterhin sein Spiel treiben.
Erst wenn uns selbst wieder der Wert unserer Arbeit und unserer Produkte bewusst wird- kann es zu einem Umdenken kommen.
Aber da wird noch viel Wasser in die Flüsse laufen.
Ob sich der Verbraucher wirklich so freut- ich bekomme von vielen mit, dass sie ein ganz ungutes Gefühl haben.
In der Landwirtschaft stecken gewaltige Möglichkeiten, aber wir überlassen die gemähten Wiesen den anderen - nur drauf zu warten, dass genügend den Löffel abgeben- wird sich nicht ausgehen.
Herzl. Grüsse
maria