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Autor Thema: Chancen und Krisen in der LW, was macht für Euch den Reiz eurer Arbeit aus?  (Gelesen 2623 mal)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« am: 24.05.09, 09:38 »

Nach einer höchst arbeitsreichen Woche freue ich mich heute ganz besonders auf den Sonntag.
Am Donnerstag hat ein kurzer Wolkenbruch und diverse Windbööen zum Glück keinen Schaden angerichtet, andere hat das Wetter übel erwischt.
Am Montag haben wir verzweifelt um das Leben einer Kuh gekämpft und dank Hilfe von Oben hat sie es geschafft, zum Dank darf sie ihr Kalb ein paar Tage länger behalten.
Der Wetterbericht war ja nicht gerade vertrauenerweckend, die immer grösser werdenden Flächen draussen liegen zu haben und der sorgenvolle Blick in die Wolken-
wenn dann wieder alles unter der Folie liegt, das grosse Aufatmen.
Habt Ihr noch Zeit, um manchmal darüber nachzudenken, was ds eigentlich für eine Kraft ist, die einem immer wieder zufliesst, die auch die stärksten Stürme und Krisen meistern lässt.
Was macht Euch zufrieden, dankbar, was gibt Euch Kraft, um auch grosse Herausforderungen zu bestehen?
Wünsch Euch einen schönen, erholsamen Sonntag
maria

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Lexie
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« Antwort #1 am: 25.05.09, 10:31 »

Hallo,

manchmal resigniere ich schon. Aber ich denk mir immer, sogut wie´s uns eigentlich geht, müssen wir einfach zufrieden sein.
Wir leben - in Freiheit und ohne Krieg
               - in der Familie ist jeder gesund
              - haben jeden Tag was zu essen (und auch recht billig, dank uns Bauern) Grin
               - eín Dach über dem Kopf
               - leben in der Natur
               - haben noch Bezug zu unsere Arbeit und hoffentl. auch Spaß daran
               - können auch mal 5 gerade sein lassen
               - usw.....

Das ist es, was mich immer wieder aufbaut. Kraft gibt mir auch, einfach dem Schöpfer mal Danke sagen, daß es uns so gut geht.
Man meint immer den anderen geht es besser, aber dem ist nicht so. Jede Familie hat ihr Päckchen zu tragen.
Lieber laß ich mich schon jeden Tag mal von den Kühen vollkacken, als dass ich nicht weiß, wie ich meine Familie ernähren soll oder so....
LG Lexie
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Milli
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« Antwort #2 am: 25.05.09, 11:03 »

Hallo Lexie und Maria

Da muß ich euch voll und ganz recht geben.Wenn wirklich mal eine tiefe Krise kommt,zu essen
und unsere Arbeit haben wir immer noch.
Man muß eigentlich nur immer das Beste vom Tag hervorheben und wenn es eine noch so kleine
Kleinigkeit ist.So schlecht kann der Tag gar nicht sein,daß man nichts positives daran findet.
Schwester Teresa hat mal gesagt,wenn du am Abend nicht mindestens 10 Positive Dinge über
den Tag aufzählen kannst,dann stimmt mit dir irgendetwas nicht.Es ist wirklich so.Es müssen
gar keine großartigen Dinge sein.Wenn wir mit uns und unserer Arbeit zufrieden sind,meistern wir jede Krise.

LG Milli
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #3 am: 25.05.09, 14:38 »

Für mich ist die Nähe zur Natur sicher eines der grössten Geschenke.
Holunderblüten ums Haus, einen Garten haben zu dürfen, einen vielfältigen Obstgarten. Hab heute beim Weidemachen die ersten Maibeeren naschen können- sie schmecken wie Heidelbeeren und das im Mai Wink.
Am Samstag haben wir die fast letzten Wände verspaliert Grin, hab nur noch eine Ostwand im Auge- aber das dauert noch ein wenig.
Der Umgang mit Tieren, Werden und Vergehen oft sehr nahe beieinander -
mit zunehmenden Lebensjahren wachsen mir die Pflanzen immer mehr ans Herz.
Dass ich ganz viele in Haus, Hof und Garten haben kann, ja das ist für mich eine ganz grosse Kraftquelle. Mich am frühen Morgen oder am Abend auf eine kleine Bank neben den Kräutergarten setzen zu können- und ihren Duft und ihre Wirkung zu spüren.
Bin immer fasziniert, wie friedlich auch aus ganz verschiedenen Erdteilen sie bei uns manchmal nebeneinander miteinander auskommen.
Und dass es niemals Langeweile gibt, dass jeder Tag eine ganze Menge an Überraschungen bietet.
Dass es wohl immer genug Arbeit gibt Grin und die ganzen klugen Ratgeberbücher für Zeitmanagement auf einem Hof gar nicht so passen Grin.
Was mir auch sehr viel bedeutet, dass wir Zusammenhänge erleben, von der Aussaat bis zur Ernte, dass ich sogar den weiteren Schritt, daraus noch das eigene Brot zu backen- weiter erfahren kann.
Die Nähe zu den Lebensmitteln- eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
Bin auch oft nur dankbar, dass es so vieles gibt, das nicht mit Geld zu kaufen ist,
ein wunderschöner Sonnenauf- oder Untergang, eine kleine Pause im Schatten des Baumes, die vielen Kräuter vor der Haustüre, das morgendliche Vogelkonzert, die Freude, wenn die Schwalben wiederkommen. Das Erleben der Jahreszeiten, dass es uns immer wieder zeigt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, dass auch aus den schlimmsten Krisen oftmals später die gütige Vorsehung zu erkennen ist.
Dass wir nur kleine Kettenglieder in einer langen Folge von Generationen sind, das holt einen auch immer wieder auf die Erde herunter. Grin
Zum Reichwerden ist diese Arbeit mit Sicherheit nicht, aber es gibt so vieles, was einen grossen inneren Reichtum gibt.
So und momentan, die Rosen fangen an zu blühen, die viele Arbeit, die mit den ganzen Pflanzen am Anfang war- schön langsam sehe ich die Erfolge.
Und eines ist mir ans Herz gewachsen, die Erde unter uns, bin dankbar für einen fruchtbaren Boden - und dass ich hier auch sehr viel mitgestalten darf.
So jetzt reicht die Liebeserklärung über meine Arbeit, sie wartet nämlich schon ungeduldig auf mich.
herzliche Grüsse
maria



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Lexie
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« Antwort #4 am: 25.05.09, 14:52 »

Maria, du hast mir aus der Seele geschrieben. Genauso ist das Leben auf einem Bauernhof.
Ein Benediktinermönch sagte mal auf einem Vortrag; bevor sie zu Bett gehen, fragen sie ihren Partner, was war heute dein
schönstes Erlebnis, und sie werden sehen, es fallen ihnen viele Erlebnisse ein.
Manchmal frag ich mein Mann, der grinst dann immer und meint, wenn ihm so spontan nichts einfällt, das Mittagessen war spitze.
Na, wenigstens etwas, denk ich mir Grin Grin
LG
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eifelrosi
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Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #5 am: 25.05.09, 15:37 »

Für mich ist immer wieder schön, wenn ein Kalb geboren wird, da bin ich gern dabei und steh auch gern dafür auf, auch wenns vielleicht nicht nötig wäre.
Außerdem kann ich während der Arbeit, z.B. wenn ich rüber zum Kälberstall gehe, mal innehalten, um z.B. einen schönen Sonnenauf- oder untergang wirklich wahrzunehmen.

Wenn ich abends einen auf den Putz gehauen hab, geh ich morgens in den Stall und kann mich dann nach dem Frühstück oder Mittagessen, wenn nix besonderes ansteht, mal kurz hinlegen, wenn mir danach ist.
Wenn wir tagsüber auf einem Fest sind und dann zur Stallzeit heimfahren und dann schon mal bedauert werden sag ich immer "Wenns am schönsten ist, soll man heimgehen" und wenn wir wollen, können wir nachher ja immer nochmal hinfahren und weiter feiern, da viele Dorffeste, grade sonntags, schon immer später anfangen und dadurch auch später aufhören - dann haben wir zwischendurch auch eine "Trinkpause" und danach auch wieder Hunger durch die Bewegung - find ich gerade bei üppigen Festessen besonders gut.

Die Abwechslung unserer Tätigkeiten ist für mich auch sehr reizvoll, einige immer wieder kehrende tägliche Arbeiten und rundherum doch immer wieder neues.

Viele Grüße
Roswitha

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Schön, dass es den BT gibt
Mathilde
Gast
« Antwort #6 am: 22.03.10, 07:31 »

Hallo,

ich frage mich gerade wie man persönlich die "Reissleine" zieht wenn einem alles über den Kopf wächst?
Wer kann einem helfen andere Wege zu finden damit man selbst wieder zufriedener wird und auch "leben"kann.
Wer hilft einem den Betrieb umzustrukturieren (nein nicht wegen der Wirtschaftlichkeit) evtl. Betriebszweige zu ändern oder Flächen abzugeben nach dem Motto "weniger ist mehr"?
Oder gleich den Betrieb abgeben oder verkaufen?
Irgendwie stehen wir gerade alle auf dem berühmten Schlauch und nichts mehr ist in fluss........d.h. der Betrieb läuft tatsächlich nur durch ungeheuerliche persönliche Abstriche.......und die eigene "Perfektion"  so gut aber eben zu lasten der Lebensqualität.
Was tun. Sind da auch Unternehmensberater die Ansprechpartner? Oder eher sowas wie das ev. Bauernwerk (das es hier nicht gibt).
So eine Art gleich wirtschaftlich oder vielleicht sogar wirtschaftlicher durch mehr Lebensqualität.
Ich hoffe mal Ihr versteht was ich ausdrücken will.

LG Mathilde
« Letzte Änderung: 24.03.10, 15:50 von Mathilde » Gespeichert
cliff
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« Antwort #7 am: 22.03.10, 09:27 »

Hallo Mathilde,

ich glaube, daß man unsere Betrieb nicht vergleichen kann, aber bei uns war das so, daß wir auch die Reißleine gezogen haben, wie uns alles über den Kopf gewachsen ist.

Wir waren nur ein Nebenerwerbsbetrieb, mein Mann war den ganzen Tag auf der Arbeit, ich mußte alles für den Feierabend vorbereiten und dann ging um 4 Uhr die zweite Schicht los bis zum Dunkelwerden! Roll Eyes

Das ging solange gut, bis die SE krank wurden und alles(!) an mir hing, das habe ich nicht mehr geschafft!

Zuerst haben wir die Direktvermarktung abgeschafft, dann die Kartoffeln, dann die Rüben, den Mais, das Milchvieh wurde schon 1978 abgeschafft und auf Ammenhaltung umgestellt, das wurde dann auch zuviel.
Wir hatten auch Hühner und Schweine, also sehr viel Arbeit, unsere Hofstell liegt mitten im Dorf, wir konnten uns auch nicht ausbreiten.

Aber wir haben uns sehr viel und sehr lange unterhalten, was wir uns vorstellen für den Betrieb und da wir keinen Nachfolger haben, ist alles Land verpachtet und wir leben jetzt von unserer Rente.
Wenn du noch FRagen hast, dann frage ruhig!
Liebe Grüße von Cliff Shocked
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manurtb
Gast
« Antwort #8 am: 22.03.10, 10:30 »

Was tun. Sind da auch Unternehmensberater die Ansprechpartner?
Mathilde, ich würde mir keinen klassischen Unternehmensberater holen.
Eher einen, der ganzheitlich denkt. Der etwas damit anfangen kann, dass ihr die beste Lösung für Euch findet.

Ich finde es durchaus legitim, sich da jemanden zu holen, der mit einem die Wege sucht und findet, wenn man sich festgefahren hat.
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manurtb
Gast
« Antwort #9 am: 22.03.10, 11:30 »

Ganz wichtig: Aufschreiben, was das Ziel sein soll.

Sonst hat der Berater keine Chance, rauszufinden, was Sache ist.
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gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #10 am: 22.03.10, 11:38 »

Hallo Mathilde
für uns ist in solchen Situationen die Landwirtschaftskammer der 1. Ansprechpartner. Dort gibt es kompetente Berater, die sich mit der wirtschaftlichen und auch mit der arbeitswirtschaftlichen Situation auf den Höfen auskennen. Auf jeden Fall müssen die Abschlüsse der letzten Jahre mit zum Gespräch. Und wie Manurtb schon schreibt, muss man sich selber darüber im Klaren sein, was man will.
Viel Erfolg
Nordlicht
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #11 am: 22.03.10, 12:45 »

Hallo Mathilde,
willkommen im Club Grin. So wie euch geht es vielen Bäuerinnen und Bauern. Vor lauter werkeln und leisten müssen bleibt die Lebensqualität auf der Strecke.
Wer ist hier der Anspechpartner?
In Österreich gibts ein Programm- Lebensqualität Bauerhof,
gibts vermutlich in ähnlicher Form auch in Deutschland.
Ich hab mir die letzte Zeit einiges an Vorträgen und Seminaren zum Thema Landwirtschaft gegönnt- und daraus meine Schlüsse gezogen.
Zuerst muss man selbst wissen, was einem wichtig ist- und hier sind die Wünsche und Ziele von Bäuerin und Bauer oftmals noch weit entfernt.
Mein Ziel, eine Landwirtschaft, die auch für  die weiblichen Bedürfnisse noch Raum lässt- wo ich meine Talente, Begabungen und mein Können gut einsetzen kann
und eine lange Liste- was sich in unserem Betrieb ändern kann und soll.
Wir haben beide an dieser Liste lange herumgefeilt-
aber ich verlass mich jetzt lieber nicht auf Berater,
denn bei Hängematte unter Obstbäumen, schönen Gartenmöbeln, einem Rasenmäher, einem schönen Erholungsgarten, einem erholsamen Wohnumfeld- mehr Zeit für uns, Zeit zum Leben ,  da hab ich niemand im Kopf, den ich mir als Ratgeber holen könnte
. Mich hat es irgendwie gechockt, dass die Zeitschriften wie Liebes Land usw. immer mehr in den Zeitschriftenregalen werden, und unsere Arbeit immer schwieriger. Ein paar solcher Zeitschriften dieser Art waren sicher die beste Beratung für mich. Ausserdem es gibt eine Menge Bäuerinnen, die ebenso wie ich denken und hier endlich handeln.
Die Fachzeitschriften sind voll von Kuhkomfort und wie die Betriebe weiter zu optimieren sind, aber dass es auch uns auf den Höfen gut geht, dafür müssen wir  selbst Sorge tragen. Solche einfachen Änderungsmöglichkeiten sind vom Geld her leistbar und dann kommen auch wieder gute Gedanken für die Arbeit in der Landwirtschaft- und plötzlich wird Landwirtschaft wieder angenehmer. Dann fallen einem auch wieder gute Ideen ein, man kann wieder gut handeln.
Das 5. Gebot erscheint mir die Lösung-
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Denn nur wenn es uns gut geht, dann können wir auch für die anderen und alles, was uns anvertraut ist sorgen.
Herzl. Grüsse
maria




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Mathilde
Gast
« Antwort #12 am: 22.03.10, 13:22 »

Hallo,

danke erst mal für Eure Einträge. Um hier keine falsche Fährte zu legen es geht hier nicht um betriebliche Abschlüsse und Gewinnmaximierung es geht hier um Lebensplanung in der Krise weil wir so nicht mehr weitermachen können und wollen und das hat sicherlich mit unserem Alter zu tun. Zu jung um abzugeben, zu alt um so weiter zu "powern". Wir haben aufgebaut und aufgebaut und abgerissen und wieder aufgebaut und sehen nun dass wir mit unserer Lebensplanung niemals das Ziel erreichen das wir erreichen wollten sonder eher erst die Nachfolgegeneration. Das heisst z.B. ansprechender Hofraum, neu gedeckte Dächer, durchorganisierte Tierhaltung (oder eben auch nicht) FremdAKs halten oder nicht (die können auch Belastung sein nicht nur finanziell).
Unser Traum war mal gemeinsam Vierspänner fahren - ja wenn wir das jetzt nicht in Angriff nehmen ist es gelaufen
Vielleicht versteht Ihr nun eher wie ichs meine.

LG Mathilde
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cliff
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« Antwort #13 am: 22.03.10, 13:26 »

Hallo Mathilde,

so hatte ich das auch verstanden! Cheesy Cheesy

Cliff
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« Antwort #14 am: 22.03.10, 15:04 »

Hallo  mathilde

Da versteh ich Dich schon, weil es mir genauso geht, und mit zunehmenden Alter kommen mir diese Gedanken immer häufiger.  Leider seh ich für uns in absehbarer Zeit auch keine Möglichkeit groß was zu ändern.
Ein Problem ist auch noch, dass mein Mann zwar auch sieht, dass wir was ändern müssten, aber vor lauter im Trott stecken nicht bereit ist wirklich was zu ändern.  Die momentane finanzielle Lage trägt natürlich auch nicht gerade dazu bei größere Erleichterungen (wäre bei uns Umbau) zu verwirklichen, zumal wir auch nicht wissen wie es weiter geht. Junior ist 15 und will Landwirtschaft lernen, aber ob deswegen Hof weitergeht ist ja doch eine andere Frage.
Zum Aufhören sind wir jung (53 und 47) und um Arbeit zu finden zu alt.

marianne
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