gundi
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Ich liebe dieses Forum!
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« am: 09.05.09, 17:11 » |
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Hallo! Man liest ja öfters in der Zeitung, das sich die Bevölkerung die Lebensmittel bald nicht mehr leisten kann. Jetzt hat eine Universität in Österreich eine großangelegte Untersuchung angestellt. Die Österreicher kaufen jährlich im Lebensmittelhandel Molkereiprodukte im Wert von 1,3 Mrd.€. Diese Produkte könnten um 45% teurer sein, um den Wert der in der Mülltonne landenden Lebensmittel zu erreichen. Und das sind immerhin 166.000 Tonnen. Und das gleiche geschieht mit Obst und Gemüse  Wenn man das so bedenkt geht es uns eigentlich ganz gut, wenn man sich diesen "Luxus" des Wegwerfens leisten kann. Obwohl bei mir, und sicher bei euch auch nicht soviel weggeschmissen wird. Nachdenkliche Grüße gundi
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Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!
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Sasa
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« Antwort #1 am: 10.05.09, 18:17 » |
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Ich sehe es eher so, daß wir uns das Wegschmeissen bald nicht mehr leisten können...Aber wenn ich manchmal sehe, wieviel gerade Leute mit wenig Geld ( ich arbeite ehrenamtlich in einem Unterstützerkreis für junge Hartz IV - Empfänger ) wegwerfen, weil sie nicht richtig planen...  Da wird bei Geldeingang durch die Discounter gezogen und eingekauft wie verrückt - eigentlich ja auch richtig, vernünftige Vorratshaltung spart ja Geld- aber die Mengen, die dann bei der Kühlschrankkontrolle - machen wir wöchentlich mit ihnen- alleine an abgepackter Wurst und Käse weggeworfen werden, es ist unglaublich....
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manurtb
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« Antwort #2 am: 11.05.09, 11:41 » |
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Es geibt solche und solche die ein schauen auf quallität und die anderen auf quantität ,des werden wir ihnen auch nicht abgewöhnen,und das wird immer so bleiben.
Doch, das kann man abgewöhnen... Es wurde ja auch antrainiert... Und in anderen Ländern ist es auch anders... Allerdings muss man dann halt früher anfangen... Bei den Kindern im Kindergarten und in den Schulen...
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Sasa
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« Antwort #3 am: 11.05.09, 14:39 » |
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Tja, manurtb, da hast Du wohl recht- nur ist dafür weder Unterrichtszeit noch Geld da. Hauswirtschaft ist kein Pflichtfach, gesunde Ernährung kommt höchstens mal kurz angeschnitten im Sachkunde-Unterricht vor...und in der heutigen Zeit wird sich wohl kaum eine Mehrheit für mehr Unterricht in gesunder Ernährung finden, in der Politik, wo doch die Quote der Abiturienten exorbitant gesteigert werden soll....praktischen Unterricht gibt es höchstens noch in der Hauptschule, eine Schulform, die leider keine Lobby mehr hat. Und versuch doch bitte mal, die Eltern von Realschülern oder Gymnasiasten davon zu überzeugen, daß ein Wahlpflichtkurs in gesunder Ernährung wichtig ist- wozu, kochen lernt doch jeder von allein...  Unsere Große, 11. Klasse, hat alle 14 Tage einen ganzen Tag, von 8-16 Uhr Unterricht in Kochen- aber nur, weil sie das Fachgymnasium Oekotrophologie besucht und die Fachpraxis da zum Profilfach Oekotrophologie ( Profilfach= Leistungskurs) gehört. Und dann werden auch genügend Gelder für den Unterricht eingesammelt- monatlich 30 Euro pro Schüler. Aber bei der AG Kochen in der Grundschule, die ich leite, gibt es schon Theater, wenn ich pro Schüler und Halbjahr 10 Euro einsammle- obwohl das Kosten von 1,-- Euro pro Kind und "Kochtag" sind....
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Mucki
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Leben und leben lassen
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« Antwort #4 am: 11.05.09, 15:29 » |
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Ja so ist das mit dem Kochen,kochen kann doch eh jeder oder:-) ja klar fragt sich nur wie? ich she des bei meien schwägerien die machen jatz immer kochkurs bei mutti und SM sind aber schon seit 20 jehrne hausfrauen und können noch keien katoffelsalat oder dmpfnudeln machen. ja ich kanns war auf der hauswirtschafts schule:-)) bind eben doch nett die dumme für die man mich hält . Lg Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
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manurtb
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« Antwort #5 am: 11.05.09, 15:44 » |
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Wobei mich immer schüttelt, wenn ich gesunde Ernährung höre.... Mich hat das, was im Moment als gesund gilt, eher krank gemacht. Zu viel rohes Obst und Gemüse, zu viel Vollwertkost... Da sind wir Deutschen einfach zu dogmatisch. Es gibt die eine Richtung, die ist gesund, alles andere ist nicht gesund....
Mir wäre wohler, wenn gesunde Ernährung in Deutschland bedeuten würde, dass wir gute Nahrungsmittel nehmen, nicht ideologisch als gesund bezeichnete...
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bienchen3
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« Antwort #6 am: 11.05.09, 15:50 » |
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Hallo, hat jetzt zwar direkt nichts mit dem Milchpreis sondern mit der Lebensmittel-Wegwerfgesellschaft zu tun:
Ich weiß von einer Penny-Mitarbeiterin, daß die abgepacktes Fleisch 3 Tage vor Ablauf vom MHD und Molkereiprodukte 5 Tage vor MHD wegwerfen müssen. Diese ganzen einwandfreien Lebensmittel werden nicht der Tafel oder sonst caritativen Zwecken gespendet, sonder in die Mülltonne geworfen. Letzte Woche hat die Mülltonne nicht mehr gereicht, so viel war zum "entsorgen".
Wieviel müssen die an der verkauften Ware verdienen, daß sie sich diese Wegwerf-Methode leisten können???
Das müßte doch mal besser publik gemacht werden.
Sabine
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Muhkuh
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« Antwort #7 am: 11.05.09, 16:07 » |
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toll und dann soll man spenden für arme Kinder damit die was zu Mittag bekommen.  in méinen Augen ist das alles ein Verteilungsprobelm.  ich weiß aber auch keine Lösung. nur man könte die Lebensmittel der Kindertafel geben. oder so was in der Art. oder gleich weniger ein kaufen. wie jede hausfrau auch mal etwas nicht haben. es wird keiner hungern müssen. Gruß muhkuh
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Sasa
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« Antwort #8 am: 11.05.09, 16:13 » |
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Naja, gesunde Ernährung heißt ja in erster Linie mal abwechselungsreich und vernünftig  mit vernünftigen Lebensmitteln usw.
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phil
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Love it or change it or leave it!
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« Antwort #9 am: 11.05.09, 19:17 » |
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Wobei mich immer schüttelt, wenn ich gesunde Ernährung höre.... Mich hat das, was im Moment als gesund gilt, eher krank gemacht. Zu viel rohes Obst und Gemüse, zu viel Vollwertkost... Da sind wir Deutschen einfach zu dogmatisch. Es gibt die eine Richtung, die ist gesund, alles andere ist nicht gesund....
Mir wäre wohler, wenn gesunde Ernährung in Deutschland bedeuten würde, dass wir gute Nahrungsmittel nehmen, nicht ideologisch als gesund bezeichnete...
Es gibt meiner Meinung nach nicht "DIE EINE" Ernährung die für alle passt.So wie sich die Menschen Z.b. in der Haarfarbe unterscheiden, so unterscheiden sie sich auch in den Verdauungsgenen. Das wäre meiner Meinung nach ein absolutes Topthema für die Genforscher.Es gibt doch so Firmen(z.B. 23and Me) wo man seine Gene analysieren lassen kann. Wenn ich eine ernstere Krankheit hätte würde ich das sofort machen lassen. Wer Gene von Lappen hat muß sich dann halt nur von Rentierprodukten ernähren und wer Gene eines mongolischen Wanderhirten hat sollte sich von Ziegenfleisch und -käse ernähren.Und von nichts anderem! Wer Leute mit solchen Genen auf Vegetarisch umstellen will versündigt sich. Solange es keine belastbaren genetischen Analysen hierzu gibt muß jeder selbst ausprobieren was einem bekommt.
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Wahres Wort ist nicht schön-schönes Wort ist nicht wahr!(Konfuzius)
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gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer
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« Antwort #10 am: 11.05.09, 19:30 » |
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Molkereiprodukte 5 Tage vor MHD wegwerfen müssen bei unserem Neukauf-Markt gibt es in der Kühlung extra ein Fach für Lebensmittel, bei denen das MHD bald abläuft und meistens sind die Lebensmittel für den halben Preis zu kaufen. Das finde ich völlig in Ordnung, immer noch besser als wegwerfen. Nordlicht
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fanni
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« Antwort #11 am: 12.05.09, 07:10 » |
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Also das hauswirtschaftliche Thema an den Schulen kommt ja immer wieder hoch und dann soll es die Schulmilch auch noch richten.  ........ich seh das aber unter diesem obigen Thema nicht so das hat doch eher was mit der gesundheitlichen und finanziellen Situation der Familie zu tun, wenn sie auf Fertigprodukte verzichten und wieder mehr selber machen würden. Also mehr Milch trinken und weniger Fruchtzwerge naschen.....aber die Mengen wird es nicht bringen. Für unsern Milchpreis zählt (und das haben wir ja jetzt lang genug gehört, ich geb zu früher wollt ich das auch nicht so hören  ) nur das Marktspiel Angebot und Nachfrage. Wenn der Milchmarkt in den Händen von wenigen Einkäufern ist und demgegenüber stehen soviele Anbieter....ist doch klar, dass das noch lange dauert bis das wieder in einem Gleichgewicht ist und ich erinnere wieder an die Prognose bei der Agrarreform unter Schröder (Agenda soundso, weiß nimmer) "Milchpreis um die 25 ct (und dafür bekommt ihr Ausgleichszahlungen........ oder auch nicht)".
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« Letzte Änderung: 12.05.09, 07:13 von fanni »
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Herzliche Grüße von Fanni
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Mara
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« Antwort #12 am: 12.05.09, 09:12 » |
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Hallo, ich frage mich, wie soll sich der Milchpreis erholen, wenn die Molkereien Milch aus Tschechien für 9 cent  angeboten bekommen und auch kaufen. In Tschechien soll die Inflation so groß sein, dass die Milch nach Deutschland um diesen Preis verkauft wird, um an Euro Währung zu kommen. Bei dieser Veranstaltung http://www.ovb-online.de/news/landkreis_rosenheim/LK-Rosenheim-DerHeisser-Kampf-um-fairen-Preis;art4107,1427587hat bayerischer Landwirtschaftminister genau dies angedeutet. Im Artikel steht leider keinkonkreter Preis, nur das der Markt überschwemmt wird mit Milch. Schade. Natürlich ist auch uns schon aufgefallen, dass unsere Molkerei, verstärkt von großen Milchtankzüge mit ausländischen Kennzeichen angefahren wird. LG Mara
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3 Wünsche: Die Gabe, nie zu vergessen, was Du warst, den Mut das zu sein, was Du bist, die Kraft, das zu werden, was Du sein möchtest.
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Lotta
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Cowboyerin :o)
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« Antwort #13 am: 12.05.09, 10:04 » |
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Es ist wirklich eine Frechheit!  und uns blöden Bauern wird erzählt- es ist einfach zuuuu viel Milch da, wir wären selbst schuld und müssten uns eben an den MArkt gewöhnen! Das kann echt nicht wahr sein. Sowas sollte unterbunden werden- ob die in Tschechien solche Auflagen und Dokumentationspflichten haben wie wir? Darf solche Milch dann genauso das deutsche Label tragen wie unsere? Wir dürfen unsere Milch nicht an eine andere Molkerei verkaufen- die Molkereien andersherum aber ja....klasse Grussi Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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Pierette
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« Antwort #14 am: 12.05.09, 10:43 » |
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Die EMB - Forderung nach einer flexiblen Mengenregulierung ist aktueller denn je, die augenblickliche Situation schreit nach Regeln und damit nach politischem Eingreifen auf nationaler und EU - Ebene. Vielleicht ist es dringend notwendig, dass die Milchviehhalter im DBV ihren Funktionären mal verstärkt auf die Füße treten und sich nicht immer mit den Themen wie Agrardiesel, Veröffentlichungen von Agrarsubventionen, Vorziehen von Prämien, Attacken auf den Handel etc vom eigentlichen Thema ablenken lassen:
Alle Felder müssen beackert werden, aber zuerst muss der Boden in Ordnung kommen!
Gruß, Petra
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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