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Autor Thema: abstimmung komplementärmedizin  (Gelesen 1029 mal)
Marianne1
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Geschlecht: Weiblich
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« am: 07.05.09, 21:52 »

gibt es hier jemanden, der DAFÜR stimmt?

mit guten argumenten könnte man meine stimme noch gewinnen...
bin bis jetzt auf der NEIN-sager-seite.
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Vase
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No farms, no food...


« Antwort #1 am: 15.05.09, 10:12 »

Also ich stimme dafür und das mit Ueberzeugung.
Ich bin zwar eine, die selten abstimmen geht, weil ich vielfach einfach nicht weiss, was besser ist.Ich intressiere mich auch zu wenig.
Aber wir haben mit der Komplementärmedizin schon viel Erfolg gehabt, so dass ich hier JA stimme.
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Wenn ein Mann einer Frau die Autotüre aufhält,
ist entweder das Auto neu oder die Frau...
Marianne1
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« Antwort #2 am: 15.05.09, 11:24 »

ich denke einfach, man muss die krankenkassenkosten irgendwie in den griff bekommen.
wenn nun solche behandlungen auch noch in die grundversicherung aufgenommen werden müssen,
steigen die kosten noch viel mehr.

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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #3 am: 15.05.09, 12:06 »

Würdet Ihr uns Nicht-Schweizern bitte mal kurz erklären, worum es da geht?
*neugierig bin*
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Agraros
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« Antwort #4 am: 15.05.09, 15:53 »

@schweinchen
ich habe ja eine zusatzversicherung und da wird viel von der komplementär-sache her bezahlt mit 10% selbstbehalt. und das finde ich also tragbar.
ich verstehe es eigentlich auch nicht so ganz dass man jetzt das auch noch von der grundversicherung bezahlen lassen sollen. wir wissen ja alle dass es jedes jahr teurer wird.........


aber einen gedanken habe ich halt schon noch. warum denkt niemand an die gehälter der krankenmanager nach? man könnte doch mal senken.......oder?
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Marianne1
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« Antwort #5 am: 15.05.09, 18:08 »


@ naima: Komplementärmedizin heisst soviel wie "Alternativmedizin"

es sollen bestimmte therapien (wie z.b. Anthroposophische Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, Pflanzenheilkunde und die Traditionelle Chinesische Medizin) in die grundversicherung aufgenommen werden.

auch sollen schul- und komplementärmedizin besser zusammenarbeiten.
es ist ein sehr komplexes thema.

ich habe die befürchtung, dass die gesundheitskosten noch viel mehr explodieren könnten.
warum behalten wir nicht einfach das alte system, wer solche therapien in anspruch nehmen will, löst eine zusatzversicherung?


aber einen gedanken habe ich halt schon noch. warum denkt niemand an die gehälter der krankenmanager nach? man könnte doch mal senken.......oder?

ja, das ist wirklich krass, was die "verdienen"... Undecided


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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #6 am: 15.05.09, 18:52 »

Ah, danke Schweinchen.

In Deutschland würde, aus Kostengründen, niemand auf die Idee kommen, das in die normale KV zu integrieren, obwohl es bei einigen Krankheiten evtl. effektiver wäre, die Ursache zu bekämpfen und nicht die Folgen.

Haltet uns bitte auf dem Laufenden.

LG Nicole
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manurtb
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« Antwort #7 am: 16.05.09, 08:37 »

ich habe die befürchtung, dass die gesundheitskosten noch viel mehr explodieren könnten.
Könnte nicht auch das Gegenteil eintreten?
Ich kenne viele Menschen, die jahrelang unsinnige Therapien in der Schulmedizin gemacht haben und dann in die Alternativmedizin eingestiegen sind und die Probleme waren nach kurzer Zeit weg.
Da hätte man viel Zeit und vor allem auch Geld gespart, wenn man das gleich gemacht hätte.

Was ich halt problematisch finde: Alternativmedizin sollte eigentlich anders 'gemacht' werden, wie Schulmedizin.
Da gehts auch darum, dass man schon hinkommt, wenn es noch nicht zwickt und zwackt und wie will man sowas in einer Krankenversicherung machen?

In Deutschland würde, aus Kostengründen, niemand auf die Idee kommen, das in die normale KV zu integrieren, obwohl es bei einigen Krankheiten evtl. effektiver wäre, die Ursache zu bekämpfen und nicht die Folgen.
Ich bin jetzt etwas erstaunt, denn es sind Teile davon im Katalog der KVen drin. Allerdings müssen die Kassen das nicht anbieten. D.h. wenn es einem wichtig ist, dann wählt man eine KV, die das hat.
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Romy
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« Antwort #8 am: 16.05.09, 10:08 »

Der Unterschied zwischen Alternativemedizin und Komplementärmedizin ist:
Komplementärmedizin ist in der Regel mit der Schulmedizin gekoppelt. Die beiden arbeiten sozusagen Hand in Hand. In der Regel ist es so, dass der Hausarzt den Patienten. zur Unterstützüng seiner Behandlung, weiter leitet.

Es ist also nicht so, dass die Krankenkasse nachher jeden Quaksalber bezahlen muss. Das wird klar geregelt. Wir selber haben eine Zusatzversicherung für Komplemetärmedizin. Und bin auch (wenn die Abstimmung den Bach ab sollte) weiterhin bereit diesen Betrag zu bezahlen. Weil ich denke, dass dies die Zukunft in der Medizin sein wird.

Zum Beispiel unsere Tochter. Sie leidet unter starken Migräne. Sie hat schon alles mögliche Versucht. War sogar schon zweimal bei Spezialisten. Dort bekam sie einfach den Körper mit Medikamenten vollgepumpt, so dass es mir nur schon vom zuschauen schlecht wurde. Jetzt ist sie wieder bei unserem Hausarzt gelandet. (wir haben jetzt seit zwei Jahren eine ganz junge Arztfamilie bekommen.) Sie muss drei Monate jede  Migräneattacke akribisch aufschreiben. Er hofft dann ein genaueres Bild zu bekommen und dann zusammen mit Akupunktur oder Osteopathie die Migräne in den Griff zu bekommen.

Komplementärmedizin und Schulmedizin gehört für mich zusammen. Das eine behandelt die Symptome das andere die Ursachen.
Aber zur Kostensenkung der KK bin ich auch weiterhin bereit den Zusatz zu bezahlen. Deshalb schwanke ich auch noch zwischen nein und ja. Aber man müsste wirklich auch einmal beim Lohn der Chefärzte ansetzen - es ist ja überall dasselbe  Undecided
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en hübsche tag
Romy

Wenn du nur zwei Möglichkeiten hast, wähle die dritte
Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #9 am: 16.05.09, 10:27 »

D.h. wenn es einem wichtig ist, dann wählt man eine KV, die das hat.

Liebe manurtb,
als Landwirt kann man keine KV wählen. Da wird man in die LKK eingegliedert, ob einem das gefällt oder nicht.
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züsi
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« Antwort #10 am: 16.05.09, 12:31 »

hallo,

linda heute hat grad ein leserbrief das aufgegriffen: wieso müssen kk als sponsor auftreten und wieso so teure
tv werbung machen und last not least ihre manager spitzengehälter nach hause schleppen nur damit sie wieder
eine neue preisrunde einläuten können.

ich habe mich jetzt für ein nein entschlossen, denn in meiner kk habe ich zusatzversicherung für alle möglichen
alternativen. ich finde nicht dass dies in die verfassung gehört und vor allem, die gleichen welche über die
steigenden beiträge schimpfen wollen immer mehr bezahlt haben (zum selben preis versteht sich)

naima, bei uns können auch landwirte die kk frei wählen, da gibt es nicht diese berufsgenossenschaften welch
das vorschreiben.

gruss susanne
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Marianne1
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« Antwort #11 am: 17.05.09, 17:58 »

Haltet uns bitte auf dem Laufenden.

LG Nicole

hallo nicole:

die schweiz hat heute abgestimmt.
die mehrheit hatte eine andere meinung als ich

67 Prozent sagten JA
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brit
Gast
« Antwort #12 am: 18.05.09, 09:03 »

Ist jetzt die Frage, was die Schweizer damit genau wollen??
Wahlmöglichkeit (egal wie teuer?? )
 oder wars schlicht ein nein zur aktuellen politik ??
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züsi
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« Antwort #13 am: 18.05.09, 10:27 »

hallo brit,

wieso ein nein? die mehrheit war ja dafür.

jetzt werden einfach die prämien noch einmal teurer und ich nehme mal an die bisherigen zusatzversicherungen
fallen weg. es bleibt zu hoffen, dass es sich damit ungefähr die waage hält.

gruss susanne
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brit
Gast
« Antwort #14 am: 18.05.09, 12:39 »

@Züsi,

ja es war ein JA zur Komplementärmedizin, und somit ein NEIN zur laufenden Gesundheitspolitik,  weil die ja komplementärmedizin nicht im Katalog wollte.
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