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Autor Thema: Raus aus der Milch? Welche Alternativen gibt es ?  (Gelesen 2386 mal)
Sissy007
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« am: 14.04.09, 18:39 »

 Hallo,
ich will ein Thema ansprechen, das viele Kolleginnen und Kollegen umtreibt - die Aufgabe der Milchproduktion. Wer denkt daran, aus der Milchproduktion auszusteigen? Welche Alternativen habt ihr euch überlegt oder wollt ihr realisieren? Was empfehlen Fachberater der Landwirtschaftsämter und/oder privater Berater?
ein Beispiel:
Ein Bekannter gab mir den Tipp, Legehennen in Boden- oder Freilandhaltung aufzustallen. Wegen des Verbots der Käfighaltung in D werden die Eier knapp. Der Selbstversorgungsgrad in D liegt bei 60 % und soll weiter fallen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article3493875/Zu-Ostern-werden-im-Einzelhandel-die-Eier-knapp.html



Gruß Sissy
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Eine Möwe bin ich von keinem Land.
Mirjam
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« Antwort #1 am: 14.04.09, 20:00 »

Hallo Sissy,

ich kenne einige erfolgreich Aus/Umsteiger die diesen Schritt (oder grad in Kombination mit Biogas) nicht bereut haben...  Wink.

viele Grüsse

Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Mirjam
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« Antwort #2 am: 15.04.09, 09:07 »

Hallo

nachtrag zu Hähnchen: Mit einer Gruppe Landwirtschaftschüler TS waren wir kürzlich bei einem erfahrenen Hähnchenmäster, der auch Vorsitzender einer Erzeugergemeinschaft hier im Süden ist und auch für andere Landwirte Stall baut.

Seine Aussage war - dass er z.B. mit eine Milchviehbetrieb der schon 8.000 Liter hat - gerne Stall baut, den es gehört schon einiges dazu, mit der Menge an Umlaufkapital mehrmals im Jahr zu jonglieren und auch eine große Portion an Arbeitsqualität/Engagement, denn selbst wenn das Ackerfieber ruft: Kann man die Arbeit im Geflügelstall nicht eben mal um einen Tag schieben wie die Klauenpflege - schnell sind hier 10, 20.000 Euro kaputt und die Margen sind gering.

Bemerkenswert fand ich schon - dass die Stallbaukosten enorm sind, d.h. ~ 12 bis 16 Euro netto je Hähnchenplatz (ohne noch notwendige Erschließung) und das man hier mit einem Investitionsbedarf von z.B. 40.000 Hähnchenmastplätzen ~ 500.000 dabei ist um ein Familieneinkommen aus der Hähnchemast zu finanzieren.

Auch bringt Biogas/Wärme nur einen Teil, denn nur 90 Tage der 320 Masttage sind tatsächlich Heiztage, der Rest ist Lüfterenergie die Wärme aus den Stallungen raus zu schaffen.

Zwar übernehmen durch Mastinitiativen in Bayern die angeschlossenen Brütereien hier auch Teilfinanzierungen, aber dennoch kann man auch mit z.B. Eigenleistung nicht so viel sparen - denn als riskieren: Falsch zu bauen, was in den Folgekosten (Klima, Heizung, Tierleistung) auf die Dauer mehr kostet.

Dagegen steht - das wir im Süden absolut Kostenvorteile in der Produktion haben (wie auch Genehmigung), das hier wenig Populationsdruck und damit Medikationskosten vorliegen und der Markt wächst.

viele Grüsse

Mirjam
« Letzte Änderung: 15.04.09, 09:15 von Mirjam » Gespeichert

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fanni
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« Antwort #3 am: 15.04.09, 09:15 »

Solche Sachen müssen langsam wachsen und nicht ein Schnellschuß sein in Zeiten der Krise. Wer mit Biogas (so wie wir) einfach nix anfangen kann, der sollte sowas auch nicht anfangen, mein ich, da können sie alle dri vorrechnen wie sie wollen

. Und alles andere weg von der Milch also egal ob jetzt Hühnchen oder Lamas oder oder......das muß einfach mal im Kleinen anfangen.

Ich kann ja auch meinen Milchviehbetrieb nicht von 20 auf 200 aufstocken Tongue


Und ob die Milchviehbetriebe alle jetzt die Zeit  haben Roll Eyes Undecided
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Herzliche Grüße von Fanni
Mirjam
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« Antwort #4 am: 15.04.09, 09:51 »

Hallo

@ Fanni - die Genehmigungs/Erstellungskosten sind für einen Stall fast gleich - ob er nun 10.000 oder 20.000 Plätze hat, ebenso Wassertechnik, Anschlüsse, Futtersilo etc.

Einige Junglandwirte überlegen eben gerade aus 20- 40 Milchkühen kommend einen "Nebenerwerbs-Hähnchenstall", da man die Senioren mit 50 - 60 eher allein mit Hähnchen denn mit Unfall/Risiko Milchvieh/Rindermasttieren lassen kann. Dazu ist zur täglichen Betreuung kein Schlepper (Silo..) etc. notwendig und keine Aufstehzeit von 5.00 Uhr morgens (ausser bei den Aktionen Verladen), was auch den Bäuerinnen mit Kindern entgegen kommt.

Hier ein Bild von dem "Arbeitsplatz" Hähnchenmaststall, ergänzend ob Schwein oder Geflügel: Diejenigen die völlig branchenfremd einsteigen sind häufig sehr gute Betriebsleiter, da sie sich von den Profis etwas sagen lassen und nicht mit einem "das ham wer früher schon so gemacht und des kann ja nix sein" daherkommen.

viele Grüsse

Mirjam

dies ist übrigens ein Stall von einem Landwirt, der die Hähnchenhaltung ergänzend zu seinem (Anbinde)Milchviehstall hat, da er weiter ins Milchvieh nicht investieren wollte
« Letzte Änderung: 15.04.09, 10:42 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Sissy007
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« Antwort #5 am: 15.04.09, 11:22 »

Hallo

@ Fanni - die Genehmigungs/Erstellungskosten sind für einen Stall fast gleich - ob er nun 10.000 oder 20.000 Plätze hat, ebenso Wassertechnik, Anschlüsse, Futtersilo etc.

Einige Junglandwirte überlegen eben gerade aus 20- 40 Milchkühen kommend einen "Nebenerwerbs-Hähnchenstall", da man die Senioren mit 50 - 60 eher allein mit Hähnchen denn mit Unfall/Risiko Milchvieh/Rindermasttieren lassen kann. Dazu ist zur täglichen Betreuung kein Schlepper (Silo..) etc. notwendig und keine Aufstehzeit von 5.00 Uhr morgens (ausser bei den Aktionen Verladen), was auch den Bäuerinnen mit Kindern entgegen kommt.

Hier ein Bild von dem "Arbeitsplatz" Hähnchenmaststall, ergänzend ob Schwein oder Geflügel: Diejenigen die völlig branchenfremd einsteigen sind häufig sehr gute Betriebsleiter, da sie sich von den Profis etwas sagen lassen und nicht mit einem "das ham wer früher schon so gemacht und des kann ja nix sein" daherkommen.

viele Grüsse

Mirjam

dies ist übrigens ein Stall von einem Landwirt, der die Hähnchenhaltung ergänzend zu seinem (Anbinde)Milchviehstall hat, da er weiter ins Milchvieh nicht investieren wollte

Hallo Mirjam,

bei Hähnchen kenne ich das so, dass mit gehäckseltem Meis eingestreut wird. Die Hähnchen picken die Körner raus und der ganze Rest (Maisstroh und Mist) wird per Schieber in die Biogasanlage geschoben.

Ich dachte eher an Legehennen. Ich kenne auch einen Betrieb der das mit ein paar Hundert in de Voliere angefangen hat und sich stetig erweitert. Aber Geflügel ist vermutlich sowieso interessant. Die Verzehrgewohnheiten ändern sich beständig dahingehend, dass Fleisch zum Kurzbraten bevorzugt wird.  Bisher stammt ein Großteil des angebotenen Geflügelfleisches aus Brasilien oder aus Asien. An Getreidestandorten läßt sich Geflügel grundätzlich gut produzieren. Auch in kleinerern Einheiten können Supermärkte beliefert werden, wenn sich ein paar Erzeuger zusammentun. Hier ein  schönes Beispiel aus BW
http://www.08-eier.net/die-gemeinschaft/

Ich verstehe Geflügelhaltung nur als Beispiel. Ich bin interessiert an weiteren Vorschlägen von Euch

Gruß Sissy
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eifelrosi
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Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #6 am: 15.04.09, 11:48 »

Solche Sachen müssen langsam wachsen und nicht ein Schnellschuß sein in Zeiten der Krise. Wer mit Biogas (so wie wir) einfach nix anfangen kann, der sollte sowas auch nicht anfangen, mein ich, da können sie alle dri vorrechnen wie sie wollen



Hallo fanni,
das ist wohl wahr, dass dies kein Schnellschuss sein darf. Da sollte man schon genau überlegen, was einem liegt und nicht nur danach, was gerade "den" Gewinn gibt - ehe etwas aufgebaut ist, dauert schließlich auch seine Zeit und da können die Zahlen schon ganz anders sein.
Wir überlegen auch immer mal wieder, den Bereich Ferienwohnungen weiter auszubauen, es kommen immer häufiger Anfragen von größeren Gruppen, aber vielen Stammgästen gefällts halt gerade gut, weil sie hier für sich sein können, weil es dadurch ruhiger ist, weil wir dann mehr Zeit für die wenigen haben, ist alles nicht so einfach, da den richtigen Weg zu finden.

Viele Grüße
Roswitha
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Schön, dass es den BT gibt
mary
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« Antwort #7 am: 15.04.09, 13:18 »

Hallo fanni,
ist doch eine gute Idee, die geländegängigen Senioren nochmals in den Betriebskreislauf einzubinden. Hühner sind mit Sicherheit leichter zu händeln als Kühe Grin.
Aber ich geb dir recht, so klein ist der Hühnerstall vom Investitionsvolumen mit Sicherheit nicht und man muss sich an alles ranarbeiten.
Ich bin für ein Aufstellen auf mehreren Standbeinen, dann ist man nicht so krisenanfällig.
Regenwurmzucht beschäftigt mich schon eine Weile Grin und seit ich vor ein paar Tagen geschlachtete Kaninchen bekommen hab- und sie auch auf den Tisch gebracht hab- gehen mir die Kaninchen nicht mehr aus dem Kopf. So einen tollen Braten haben wir schon lange nicht mehr gegessen.
Ein Gebäude hätte ich schon im Auge- Futter wäre kein Problem-
da werd ich mich dahinterklemmen.
Was ich noch als Standbein sehe- Betriebsdagobert und an den Einsparungen beteiligt werden Grin-
ausserdem gibts eine Menge an Arbeiten am Hof, die selbst getan eine Menge Geld sparen und obendrein noch sehr viel Freude machen.
Denn in einem hast du recht, was einem nicht liegt - das kann noch so gewinnträchtig sein, das wird nix.
Ausserdem sind Nischen immer sehr schnell besetzt und nur immer nach dem Windhundverfahren zu leben, das wird mit den Jahren zu anstrengend.
Ich hab mir ein Sparbuch der ganz anderen Art zugelegt-
nicht das übliche, sondern ein Buch, in dem ich reinschreibe, was ich mir bzw. dem Betrieb erspart habe-
nicht ganz schlechte Einnahmequelle. Cheesy
Wir hätten eine Menge Geld dafür zahlen müssen, unsere alte Bude eine Frischzellenkur zu leisten-
so hab ich das Geld gespart und eine ganze Menge dabei gelernt.
Und mein Hobby Selbstversorgung macht mir Spass, ich hab ebenfalls eine Menge gelernt und die selbstgemachten Dinge zu essen, ist auch keine grosse Strafe Cheesy.
Herzl. Grüsse
maria


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Mirjam
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« Antwort #8 am: 15.04.09, 17:51 »

Hallo Sissy,

Legehennen ist ein sehr ~ spannendes ~ Geschäft, will man ausschließlich davon leben muss man a) in eine sehr arbeits/fahrtintensive Direktvermarktung einsteigen oder in b) die Größenordnung/Abhängigkeit vom Großhandel.

Das Eiergeschäft - obwohl Cent-Sache - geht nicht schlecht, aber - was ich als sehr großen Punkt für Einsteiger vs Hähnchen betrachte ist der Rückfluss des Umlaufkapitals. Während beim Hähnchen der return binnen 5 Wochen da ist - muss erstmal bei Legehennen die Junghennen her, dann fangen die erst ganz langsam zu legen an. In dieser Zeit darf auf nichts "schief" gehen - denn wenn die Eierkurve hier nicht kontiunierlich ohne Gesundheitseinbrüche steigt: Hat man das (Leistungs-)Problem die ganzen 12 Legemonate durch.

Und dann - ich war auch bass erstaunt - hat der Großhandel durchaus mal Zahlungsziele von bis zu 4 Monaten! Auch das will/muss finanziert werden - denn im Gegensatz zur Brüterei/Schlachterei (meist in einer Hand bei Hähnchen) ist bei der Eierproduktion der Abnehmer nicht derart eng mit den Lieferanten verflochten.

Gehäckselter Mais ist so eine Sache, ich weiß von einem Fall hier im Süden, da soll dann ein durch den Silomais eingeschleppter Clostridium-Stamm (Clostridien = Bodenkeime) den halben Stall dahingerafft haben... Ich halte das für eine nicht so gute Variante, die Mäster die ich kenne benutzen fein gehäckseltes Stroh oder exklusiv Dinkel-Spelz-Streu,
mit der Bodenpickerei vom Restmais - glaube kaum dass das gewollt ist bei DEN AUFLAGEN der SalmonellenVO die heute bestehen und auch von der Futterverwertung her des nur angequetschen Maises - wird ein Monogaster wie ein Hähnchen ggf. nicht froh? Aber Erfolg soll ja recht geben  Wink

viele Grüsse

Mirjam
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« Antwort #9 am: 16.04.09, 11:42 »

bei uns in der schweiz haben die letzten jahre sehr viele milchbauern auf mutterkuh-haltung umgestellt.

ich denke jedoch, dieser markt ist inzwischen gesättigt, der bedarf gedeckt.

andere ideen habe ich auch nicht.


Hallo Schweinchen,
das mit der Mutterkuh ist tatsächlich schwierig und bisher wenig einkömmlich.
Bin heute darauf gestoßen. Weltweit geht der Fischfang zurück (überfischte Meere usw) der Bedarf an Fisch steigt. EU will Aquakulturen fördern.
http://www.agrarheute.com/panorama/panorama/br%FCssel_will_nachschub_mit_aquakulturen_sichern.html?redid=300769

Hört sich auch interessant an. Hat jemand Erfahrungen damit?

Gruß Sissy
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Naima
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« Antwort #10 am: 16.04.09, 12:14 »

Weltweit geht der Fischfang zurück (überfischte Meere usw) der Bedarf an Fisch steigt. EU will Aquakulturen fördern.
http://www.agrarheute.com/panorama/panorama/br%FCssel_will_nachschub_mit_aquakulturen_sichern.html?redid=300769

Hört sich auch interessant an. Hat jemand Erfahrungen damit?

Gruß Sissy

Hallo Sissy,
ich weiß von einigen Betrieben in Südbaden, die groß auf Fischzucht umstellt hatten. Nach kurzer Zeit waren sie mehr oder weniger pleite, weil der versprochene Vermarktungsweg nicht funktioniert hat. Jetzt versuchen sie krampfhaft, ihre Höfe zu retten.

LG Naima
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Petra2
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« Antwort #11 am: 16.04.09, 12:21 »

Hallo,
Erfahrung keine, aber gehört, dass die Fa. Big Dutchman, die bisher ua. in der Schweine-und Hühnerbranche tätig ist, auch in diesem Bereich expandieren möchte.

http://www.bdfisch.com/

LG
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Naima
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« Antwort #12 am: 16.04.09, 12:29 »

Ja, Petra, verkauft ist die Stalleinrichtung schnell  Grin
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #13 am: 16.04.09, 12:32 »

bei uns in der schweiz haben die letzten jahre sehr viele milchbauern auf mutterkuh-haltung umgestellt.


Mutter-kuhhaltung ist auch bei uns sehr verbreitet, vor allem bei den NE-LW

Die Mutter kümmert sich um die Kühe und der Vater geht seinem Job nach Wink
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
fanni
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« Antwort #14 am: 16.04.09, 12:45 »

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Bin heute darauf gestoßen. Weltweit geht der Fischfang zurück (überfischte Meere usw) der Bedarf an Fisch steigt. EU will Aquakulturen fördern.

Hört sich auch interessant an. Hat jemand Erfahrungen damit?

Gruß Sissy

meinst du deine Fragen eigentlich wirklich ernst........ich bin jetzt nachdenklich geworden.....Legehennen, Fische was kommt als nächstes?. Meinst du etwa die Betriebe hätte die letzten Jahre vor Jahren war der Milchpreis auch so schlecht, nicht nachgedacht über Alternativen, was soll es also neues geben?

Also bei uns heißt´s entweder melken oder gar nix........Mutterkuh, genau der Internetschdrieler hat recht, reicht gerade dazu z.B. den Eigenbedarf zu decken, die Unkosten vom Hof (viele Dächer und Versicherungen) aber Einkommen ist es keins in dem Sinne.......meine Alternative eine außerlandwirtschaftliche Tätigkeit......und wenn es nur ein 400€ Job ist........hab ich bar auf die Kralle.
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Herzliche Grüße von Fanni
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