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Autor Thema: Wege aus der Milchpreiskrise!?  (Gelesen 16576 mal)
Ca.
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 64



« Antwort #15 am: 12.04.09, 14:44 »

.
Zitat
 

Woher soll außerdem das Geld auf Dauer kommen.....der Staat hat Schulden, dass wir uns die Summe nicht ansatzweise vorstellen können  Shocked   Was ist denn noch sicher....Huh Ich möchte auch keine Biogasanlage haben mit einem "sicheren" Strompreis!!! Wer weiß denn was in nächster Zeit noch kommt, es gibt doch für nix mehr eine Garantie.

Wer weiß ob die Menschen, die ihr ganzes Leben für die Rente eingezahlt haben, diese noch bekommen..... Undecided

Ach ich mag nicht mehr hier schreiben..... Lips Sealed  Immer wieder geht´s doch um´s gleiche. Viele von euch melken lieber ganz viele Kühe und bekommen immer weniger Geld dafür. Wir melken lieber wenig Kühe für mehr Geld. Aber das versteht wohl kaum jemand.


Hallo geli.G
dasselbe geht mir auch im Kopf rum
V.G.
Ca.




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« Letzte Änderung: 12.04.09, 16:46 von reserl » Gespeichert
SabineE
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #16 am: 12.04.09, 16:21 »

hi
wie ist das? fördermittel für stall = 12 Jahre Zwang weiterzumachen? Oder ?
das ist doch für die banken optimal.
man stelle sich vor der milchpreis fällt und fällt und fällt und nach 2 jahren muss man ja dann auch mal seinen
kredit zurückzahlen.
da muss man melken ob man will oder nicht.
da melkt man auch noch für 10 cent.
aber da kann man halt keinen kredit mit zurückbezahlen.

die banken freuen sich auf gute fruchtbare böden....

es sollte zu denken geben dass zum beispiel china in afrika land kauft, das korea in afrika und madagaskar land kauft, das deutsche großindustrielle
in ostdeutschland land kaufen, das amerikanische industrielle in südamerika einkaufen.
china geht zum beispiel das futter für die nutztiere aus. die pflanzen lieber obst und gemüse für den export (z.b. äpfel) also brauchen sie fläche zum anbau für
futtergetreide.....
die eu zerstört die afrikanische kleinlandwirtschaft (exportsubventionen etc.) und nun kommen die raubritter und holen sich das land.


wie es aussieht wenn bei uns die zu erwartende inflationsfalle zuschnappt bleibt abzuwarten. ich denke am besten fahren die betriebe mit den wenigsten schulden durch dieses tal. unabhängig von größe..
mal sehen


@Mirjam´(kann´mit die schreibung deines namens nicht merken - passt es so??)
hier gehts mittlerweile schon um die existenz !!! dass ist nicht mehr nur emotionen...hier gehts für viele ums nackte landwirtschaftliche überleben.

@Beate
um gehört zu werden muss man als erstes seinen mund aufmachen und nicht warten dass andere das tun.  denn da kann man lange warten.
es muss ins bewusstsein der öffentlichkeit wie es auf den bauernhöfen aussieht.

kommt doch nach münchen. genau um das geht es dort. ums überleben unserer höfe!!

sabine




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manurtb
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« Antwort #17 am: 12.04.09, 17:02 »

Schade, dass das Recht nur Dir zusteht... Ich denke, auch andere Leute sollten sagen dürfen, dass sie in vielen Punkten anderer Meinung sind...
ich habe nicht den Eindruck, das Pierette mehr Rechte hat als andere. Die meisten hier nehmen sich doch ebenso ihr Recht auf freie Meinungsäusserung. @Manurtb oder findest Du, dass Du beschnitten wirst in Deinen Äußerungen?  Huh
Ne, darüber hab ich mich ja nicht beschwert. Sie schrieb nur, dass nur sie das Recht habe, das zu sagen...
Und ich habe bedauert, dass nur sie das Recht haben sollte.
Warum sollten die anderen nicht das Recht haben? Bist Du der Meinung, es darf nur einer sagen dürfen, dass er anderer Meinung ist?
Dann wären wir beim Niveau meines 4,5 jährigen Sohnes. Der kann es auch nicht ertragen, wenn wir anderer Meinung sind, als er, wann es ins Bett geht...

Wir arbeiten für die Verbraucher und auch wenn der Preis für uns so nicht akzeptabel ist, muss man trotzdem mit ihnen im Gespräch bleiben, egal, um welches Thema es geht.
Roswitha, ich bin über den Milchpreis entsetzt, auch wenn ich nur eine Verbraucherin bin.
Bei uns steht keine Milch am Tisch, die billig ist...
Wir haben entweder von meinem Bauern die Vollmilch, ich glaub die kostet 1,10 Euro pro Liter oder die haltbare 1,5% ige Milch Bio von Berchtesgadener (die ist bei uns sogar günstiger, als die grüne konventionelle von denen) oder die Bauernmilch vom Lidl...

Ich finde, dass man für ein gutes Produkt auch einen guten Preis bekommen muss. Nur bin ich der Meinung, dass das, was hier manchmal als 'Aktionen' beschrieben wird, keinen interessiert...

Natürlich respektiere ich "nur" VerbraucherInnen, aber ich wüßte gerne, was sie dazu sagen würden, wenn ich mich ständig in ihren Berufsalltag und fachspezifische Angelegenheiten einmischen würde. Insbesondere in die von manurtb.
Gerne, denn das erlebe ich jeden Tag. Ich bin froh, wenn mir Überlegungen von aussen zugetragen werden. Ob Du es glaubst oder nicht, das hilft mir dabei, besser zu sein, als meine Konkurrenz...

Wo liegt denn jetzt eigentlich Dein Problem? Dass Verbraucherinnen nur Deiner Meinung sein dürfen, weil sie ansonsten unqualifiziert sind?
Oder hast Du nur nicht gelernt, mit Kritik umzugehen oder sie als Chance zu nutzen?
Ich bin nicht gegen die Landwirtschaft, bin ja erst in der 2. Generation draussen. Aber ich bin auch nicht der Mensch, der gerne in 'die da' und 'wir da' trennt.
Ich geb zu, hab ich manchesmal auch schon getan, hier z.B. und wurde immer nett und manchmal auch konfrontierend hier wieder auf die Erde gebracht...
« Letzte Änderung: 12.04.09, 17:12 von manurtb » Gespeichert
streuobst
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« Antwort #18 am: 12.04.09, 17:37 »

[
hi

es sollte zu denken geben dass zum beispiel china in afrika land kauft, das korea in afrika und madagaskar land kauft, das deutsche großindustrielle
in ostdeutschland land kaufen, das amerikanische industrielle in südamerika einkaufen.
china geht zum beispiel das futter für die nutztiere aus. die pflanzen lieber obst und gemüse für den export (z.b. äpfel) also brauchen sie fläche zum anbau für
futtergetreide.....
die eu zerstört die afrikanische kleinlandwirtschaft (exportsubventionen etc.) und nun kommen die raubritter und holen sich das land.


... wie z.B. die Firma Monsanto und vermehrt ungehindert genmanipuliertes Saatgut !!!  Sad Sad Sad
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Jochen
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« Antwort #19 am: 12.04.09, 18:35 »

Ich finde es beachtlich, wie sozialistische Klassenkämpferparolen bei manchen deutschen Landwirten Fuß fassen können.
Leute, die sich ideologisch gegen 95% der hiesigen Landwirte stellen, werden  von denen auch noch bestätigt..

**Kopfschüttel***
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Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #20 am: 12.04.09, 19:44 »



Internetschdrieler, was meinst du? Inwieweit können/,müssen wir unsere Erzeugung dem Verbrauch gekürzt anpassen, denn an die Exporte glaub ich momentan nimmer. So im zweistelligem Bereich oder

Ein Geschäftsführer einer GenoMolkerei sagte kürzlich 40 Cent sind mittelfristig möglich wenn die GATT-Verträge gekündigt, die WTO-Verhandlungen beendet/abgebrochen werden und EU.weit die Milchproduktion um 25 % zurückgefahren wird. Diese 25 % begründete er unter anderem damit, dass die Industrie dann komplett aus der MilchFettverwertung aussteigt (12,5%); wegfallen des Exportmöglichkeit in Drittländer; bestehender Überhang und weitere Kaufzurückhaltung beim Verbraucher.
Die grundsätzlichen Änderungen (GATT und WTO) muß die Politik beschließen. Wie Realitätnah dies ist kann jeder selbst beurteilen.
Die Welt dreht sich nicht nur um Milch allein.
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
Mirjam
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« Antwort #21 am: 12.04.09, 19:49 »

@Mirjam´(kann´mit die schreibung deines namens nicht merken - passt es so??)
hier gehts mittlerweile schon um die existenz !!! dass ist nicht mehr nur emotionen...hier gehts für viele ums nackte landwirtschaftliche überleben.

Hallo Sabine,

mein Name steht immer richtig geschrieben in meinem Profil  Wink. Was die Existenzängste betrifft, so sind die Milchviehhalter hier nicht (immer) allein, siehe Beate, ich kann mich an ganz grauenhafte Tiefpreiswellen nach 2000 oder 2007 im Schweinebereich erinnern - nicht weil ihnen die Lust und der Spaß fehlt, hat jeder 6te Ferkelerzeuger 2008 aufgegeben...

@ Pierette - ich kann die Sorgen, Ängste, Nöte nachvollziehen, aber nicht jedes Verhalten oder Argumentation.

Gruß Mirjam
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Beate Mahr
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #22 am: 12.04.09, 20:12 »


@Beate
um gehört zu werden muss man als erstes seinen mund aufmachen und nicht warten dass andere das tun. 


Sabine was meinst du denn was ich seit vielen Jahren mache Huh

Ich mache auf meine Art Öffentlichkeitsarbeit ... engagiere mich bei allem möglichen
kommen mir oft reichlich blöd vor, wenn ich gesagt bekommen
<< euch - als Ackerbauer - muß es doch gut gehen >> ...
es jammern doch nur die Milchbauern  Embarrassed...

Vielen Dank für soviel Unterstützung von euch ...
braucht ihr keinen Diesel Huh

Ich hab letztes Jahr meine ganz private Milchdemo veranstaltet
habt ihr euch für die anderen Betriebe in´s Zeug gelegt ...

Nee sicher nicht ... für euch dreht sich die Welt nur um die Milch ...

Schade ... ich erwarte Zusammenhalt von allen Landwirten

Gruß
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

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Pierette
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« Antwort #23 am: 12.04.09, 22:21 »

es jammern doch nur die Milchbauern  Embarrassed...
Vielen Dank für soviel Unterstützung von euch ...
bitte
braucht ihr keinen Diesel Huh
...doch, aber in der  Betriebszweigeauswertung Milch ist der kaum darstellbar
Nee sicher nicht ... für euch dreht sich die Welt nur um die Milch ...
wär ja auch schlimm, wenn dies nicht der Fall wäre

Schade ... ich erwarte Zusammenhalt von allen Landwirten
Sei nicht traurig, aber Zeiten ändern sich und was ist schade? Dass die Milchviehhalter dem BV die bedingungslose Folgschaft verweigern? Wir wollen unsere Geschicke nicht in die Hände von Ackerbauern, Schweinehaltern, Winzern, Imkern etc pppp geben, sondern über die Perspektiven der Milchviehhaltung gemeinsam mit  Milchviehhaltern selbst bestimmen.
Ich finde es beachtlich, wie sozialistische Klassenkämpferparolen bei manchen deutschen Landwirten Fuß fassen können.
Leute, die sich ideologisch gegen 95% der hiesigen Landwirte stellen, werden  von denen auch noch bestätigt..

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starke Argumentation, jetzt geht Dir aber langsam der Saft aus.............

Autor: manurtb
"Wo liegt denn jetzt eigentlich Dein Problem? Dass Verbraucherinnen nur Deiner Meinung sein dürfen, weil sie ansonsten unqualifiziert sind?"
Ich habe  kein Problem, Du versuchst mir eins anzudichten.  Ich find es absolut lächerlich, wenn Du Dich Deiner Vergangenheit rühmst, denn diejenigen, die erst vor 5 Jahren aus der Landwirtschaft ausgestiegen sind, wissen heute nicht mehr, was gebacken ist. Nur die meisten stehen dazu.
Vor 2 Generationen = 60 Jahre begann die LW ihre Produktivität zu entwickeln und sorgte für fette Bäuche, vorher haben die Leute Kohldampf geschoben (auch in den Jahren vor dem Krieg) und in den restlichen 2000 Jahren vorher auch.
Und in vielen Ländern dieser Welt ist das heute  Alltag....traurig aber wahr.
Also mach mal halblang....wir waren alle mal Jäger und Sammler.
« Letzte Änderung: 12.04.09, 22:32 von Pierette » Gespeichert

Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
(aus Afrika)
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #24 am: 12.04.09, 23:05 »

...doch, aber in der  Betriebszweigeauswertung Milch ist der kaum darstellbar

Diese Aussage spricht für sich Cool

Diesel ist sehr wohl ein Kostenfaktor in der Milchviehhaltung und von einer Änderung der Agrardieselbesteuerung würden auch Milcherzeuger profitieren. Zugeben kann man das ja nicht. Warum wohl?
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Pierette
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« Antwort #25 am: 13.04.09, 06:06 »

Quatsch....vom Wegfall der Agrardieselbesteuerung profitiert der Ackerbauer und Lohnunternehmer (ob der dann seine Preise senkt?).
Dem Betriebszweig Milch nutzt es so gut wie gar nichts.
Das wäre ein Tröpfchen auf den heißen Stein.
Wenn sich der Verband rühmt, weltbewegende Maßnahmen zu fordern, so ist das arm, ganz arm.
Den freien Markt einfordern und ständig nach finanzieller Unterstützung durch Vatter Staat zu schreien, ist  der Öffentlichkeit bald auch nicht mehr zu erklären?!
Ich grenze mich jedenfalls davon ab. Genau das ist es doch, was den Ruf der Bauern so schlecht macht.
Dieses ewige Schreien nach Beihilfen, Unterstützung etc durch den BVerband ist nur peinlich.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
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fanni
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« Antwort #26 am: 13.04.09, 07:01 »

Also das kapier ich jetzt nicht........ich/wir haben nur die Milch als LW-Einkommen und irgendwie muß das Futter heimgekarrt werden........wenn die Dieselbesteuerung bei uns anders wäre, würd ich das sofort merken. Da brauch ich doch nicht groß rechnen, muß nur auf die Jahresdieselabrechung schaun und dann weiß ich was ich weniger an Kosten hab..........schon allein der Selbstbehalt hat uns sehr weh getan. Wollte nicht der BDM auch für die "kleineren" Betriebe da sein?
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Herzliche Grüße von Fanni
Andreas
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I mog Di !


« Antwort #27 am: 13.04.09, 07:45 »

...doch, aber in der  Betriebszweigeauswertung Milch ist der kaum darstellbar

Diese Aussage spricht für sich Cool

Diesel ist sehr wohl ein Kostenfaktor in der Milchviehhaltung und von einer Änderung der Agrardieselbesteuerung würden auch Milcherzeuger profitieren. Zugeben kann man das ja nicht. Warum wohl?

Hallo,
es geht dem Bauernverband doch nicht um den Wegfall der gesamten Agrardieselbesteuerung (absolut illusorisch) sondern um den Wegfall der Obergrenze.
Nach meiner Rechnung gibt es in Bayern wahrscheinlich gar keinen Milchbauern, dem der Wegfall der Obergrenze mehr als 1000 € bringen würde !

Und wenn, dann hat dieser Betrieb das 1000 fache davon durch den Milchpreisverfall verloren

Da gibt es zur Zeit sehr viel Geschrei um nichts !
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #28 am: 13.04.09, 10:27 »

Hallo Andreas,
was hilft uns wirklich aus der Patsche? Letztlich wohl nur das eigene Nachdenken, alles andere um uns herum ist doch nur ein wenig Sympthomkuriererei.
Nachdem die Weltwirtschaft ziemlich an die Wand gefahren worden ist, muss doch alles drangesetzt werden, dass die Landwirtschaft auch noch den Bach runter geht.
Bin ja wirklich gespannt, welche Rezepte wir  als Krisenbewältung vorgesetzt bekommen.
Bei dem schönen Wetter tritt zum Glück der Milchpreisfrust doch etwas zurück.
Noch einen schönen Feiertag
maria
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Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #29 am: 13.04.09, 11:00 »


Nee sicher nicht ... für euch dreht sich die Welt nur um die Milch ...
wär ja auch schlimm, wenn dies nicht der Fall wäre

Schade ... ich erwarte Zusammenhalt von allen Landwirten
Sei nicht traurig, aber Zeiten ändern sich und was ist schade? Dass die Milchviehhalter dem BV die bedingungslose Folgschaft verweigern? Wir wollen unsere Geschicke nicht in die Hände von Ackerbauern, Schweinehaltern, Winzern, Imkern etc pppp geben, sondern über die Perspektiven der Milchviehhaltung gemeinsam mit  Milchviehhaltern selbst bestimmen.



Hallo Pierette,
warum nicht mit Schweinehaltern z.B., denen es schon lange finanziell nicht gut geht, gemeinsam arbeiten und nachdenken? Da gibt es bestimmt Sachen, die diese schon ausprobiert haben, um aus der Misere rauszukommen, die dann aber auch nicht den Erfolg gebracht haben - müssen andere das dann auch noch so versuchen? Soll jede Gruppe für sich das Rad neu erfinden? Abgesehen davon, dass es ja auch einige gibt, die sowohl Milchvieh als auch Acker haben z.B.
Es ist in meinen Augen schlimm, wenn sich die Welt nur noch um Milch dreht. Dieses einseitige Denken macht den Ruf des Bauern nämlich auch nicht besser.

Viele Grüße
Roswitha



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