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Autor Thema: Wege aus der Milchpreiskrise!?  (Gelesen 16576 mal)
Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« am: 11.04.09, 22:22 »

Den ersten Teil der Diskussion findet ihr in der Box BDM-Aktionen - Wie gehts weiter?



Ich les jetzt ja schon  eine Weile nur noch mit. aber so langsam komm ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

Jedem der hier nicht BDM-Konform schreibt wird vorgeworfen von irgendwelcher Stelle bezahlt zu werden.

Das Milchboard dümpelt bei 30% und kommt nicht vom Fleck. Wer hier auf eine Lösung wartet, macht sich vergeblich Hoffnung (Den Eindruck habe ich von der letzten Info-Veranstaltung des MB mitgenommen)

Vom letzten Michpreisgespräch mit unserm Vertragspartner hatte ich das Gefühl den BDM-geführten MEGs geht der Preis nicht schnell genug nach unten (unser Preis liegt noch bei 25,25 Cent) so passiv waren sie in den Verhandlungen. Die sind wohl in der Hoffnung, das spült dann dem MilchBoard mehr Mitglieder zu.

In unserem Landkreis gibt es noch rd. 2300 Milchviehhalter die 475.500.000 kg Milch erzeugen. Derzeit beenden jährlich knapp 20 junge Landwirte ihre Ausbildung. Demnach wird bei einem Generationintervall von 30 Jahren noch für 600 Betriebe ein Nachfolger ausgebildet (Quereinsteiger mit berücksichtigt). Liegt derzeit die Durchschnittsquote noch bei 200.000 kg, wäre sie, wenn keine Milch abwandert dann bei rd. 800.000 kg. Ist das jetzt eine Schreckenszahl? Das sind dann 600 Betriebe a la' Pierette Wink

Der Strukturwandel wird weitergehen.  Jetzt evt. noch etwas beschleunigter. Seit der letzten Quotenbörse dürfte klar sein, der beste Zeitpunkt zum Ausstieg ist eigentlich schon verpasst.

Im übrigen darf ich gar nicht jammern, weil ich mir die "Suppe" selber eingebrockt habe! Mir wurde vor 5 Jahren von der LW-Behörde geraten nicht in die Milchproduktion zu investieren und habe es trotzdem getan...........bereut habe ich es noch nicht! Cool
« Letzte Änderung: 14.04.09, 08:36 von reserl » Gespeichert

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Starbuck
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« Antwort #1 am: 11.04.09, 22:53 »

Wir hatten diese Woche Lieferantenversammlung der Milchwerke Oberfranken-West (360Mill. kg, 1240 Genossen, Milchpreis für Februar 28.15ct).
Wir bekommen zur Zeit 10 ct mehr für den Liter als meine Cousins in Weser-Ems. 10ct Unterschied entscheiden über alles, über weitermachen oder aufhören, über Quote kaufen oder verkaufen.... Ist das gerecht? Auch wenn 28 oder 26 ct viel zu wenig sind,  will ich mich nicht beschweren, bin ja durchaus zufrieden mit meiner Molkerei, aber ich weiß auch, dass diese was dafür tut! Innovationen, Marketing, gutes Betriebsklima, optimale Arbeitsbedíngungen für den wirklich unersetzlichen Geschäftsführer (s.Milchpreisvergleich) usw. Woanders (Breisgaumilch!) hat der Geschäftsführer gekündigt, weil die personellen Veränderungen im Vorstand im bewegten 2008 den nötigen Sachverstand hinausgespült hatten....
Der Molkereiausblick für 2009/10 ? Düster!!! Herr Weiß sagt, die Menge muss runter, nicht nur im Quotengebiet EU, sondern weltweit. In Indien steigt die Produktion pro Jahr um 3%, wer möchte es denen verdenken, Verbraucher haben die genug. Also werden andere "gesundschrumpfen" müssen, vielleicht Neuseeland, USA, aber ganz sicher die EU.
Die Perspektive der Molkerei liegt- ganz nüchtern betrachtet- nicht darin, den Milchabsatz insgesamt zu beflügeln, das kann sie gar nicht, vllcht nur ein bißchen. Was geht, ist doch nur das "besser sein als andere", sich erfolgreich gegen die stellen, die bewußt unsere Molkerei nicht in der "10 Molkereien für Bayern"-Landkarte verzeichnet hatten.

Und: Letzendlich gilt für uns Lieferanten das selbe, egal ob mit oder ohne EBM, UM, BDM (gibts den überhaupt in Oberfranken? Streikausfall im Mai:8%!!).

nachdenkliche Grüße, Heiko

ps: Biomilchzuschlag bleibt bei 12ct, Milch wird noch vom Spotmarkt dazugekauft....
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Pierette
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« Antwort #2 am: 11.04.09, 23:42 »

Wir arbeiten für die Verbraucher und auch wenn der Preis für uns so nicht akzeptabel ist, muss man trotzdem mit ihnen im Gespräch bleiben, egal, um welches Thema es geht. Bei vielen Dingen ist es sogar ganz gut, wenn Außenstehende auch ihre Meinung sagen, das gibt in der Regel ganz andere Blickwinkel.

Ich stimme Dir zu, wenn Du sagst, dass  mit Außenstehenden kommuniziert werden muss und dass andere Blickwinkel stets anregend sind.
Natürlich respektiere ich "nur" VerbraucherInnen, aber ich wüßte gerne, was sie dazu sagen würden, wenn ich mich ständig in ihren Berufsalltag und fachspezifische Angelegenheiten einmischen würde. Insbesondere in die von manurtb.

Ich stimme aber nicht zu, dass wir für die Verbraucher arbeiten (außer ich bin DirektvermarkterIn).
Wir arbeiten nicht für die Verbraucher, sondern wir ernähren 82 Mio. Menschen, indem wir einen Rohstoff an die Lebensmittelindustrie liefern, der diesen verarbeitet - ob gut oder schlecht sei dahin gestellt.
Die Wertschöpfung erzielt nicht der Produzent (außer er ist Direktvermarkter), sondern die Industrie. es wird Zeit, dass sich was ändert.

Der Molkereiausblick für 2009/10 ? Düster!!! Herr Weiß sagt, die Menge muss runter, nicht nur im Quotengebiet EU, sondern weltweit. In Indien steigt die Produktion pro Jahr um 3%, wer möchte es denen verdenken, Verbraucher haben die genug. Also werden andere "gesundschrumpfen" müssen, vielleicht Neuseeland, USA, aber ganz sicher die EU.
Die Perspektive der Molkerei liegt- ganz nüchtern betrachtet- nicht darin, den Milchabsatz insgesamt zu beflügeln, das kann sie gar nicht, vllcht nur ein bißchen. Was geht, ist doch nur das "besser sein als andere", sich erfolgreich gegen die stellen, die bewußt unsere Molkerei nicht in der "10 Molkereien für Bayern"-Landkarte verzeichnet hatten.

Und: Letzendlich gilt für uns Lieferanten das selbe, egal ob mit oder ohne EBM, UM, BDM (gibts den überhaupt in Oberfranken? Streikausfall im Mai:8%!!).

nachdenkliche Grüße, Heiko

ps: Biomilchzuschlag bleibt bei 12ct, Milch wird noch vom Spotmarkt dazugekauft....

... das muss frau sich mal reintun.....

Auf der letzten Mitgliederversammlung unserer Molkerei hieß es, dass der Milchpreis bereits im Jan.09 nicht mehr erwirtschaftet war. Für März 09 werden immerhin noch 24ct (ohne S-Milch) Grundpreis ausgezahlt...

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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
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fanni
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« Antwort #3 am: 12.04.09, 07:27 »


Die Perspektive der Molkerei liegt- ganz nüchtern betrachtet- nicht darin, den Milchabsatz insgesamt zu beflügeln, das kann sie gar nicht, vllcht nur ein bißchen. Was geht, ist doch nur das "besser sein als andere", sich erfolgreich gegen die stellen, die bewußt unsere Molkerei nicht in der "10 Molkereien für Bayern"-Landkarte verzeichnet hatten.



.......das denk ich mir auch schon eine Zeit lang.......dass eben der Milchabsatz nicht zu steigern sein wird.
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Herzliche Grüße von Fanni
Pierette
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« Antwort #4 am: 12.04.09, 07:42 »

Moin Starbuck,
was ist die "10 Molkereien für Bayern-Landkarte"?
Petra
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #5 am: 12.04.09, 07:50 »


.......das denk ich mir auch schon eine Zeit lang.......dass eben der Milchabsatz nicht zu steigern sein wird.



Die Milcherzeugung steigt nicht nur in Indien um 3 % jährlich sondern weltweit um ca. 2-3 %

Mal folgende hypothetische Rechnung:

Bei einem stagnierenden Verbrauch und weiterhin wachsender Erzeugung können wir uns in Deutschland (wir halten ca. 6 % der Weltmilcherzeugung) innerhalb 4 Jahren auf NULL kürzen, die Welt würde es nicht merken. Der Verbraucher in D an den Mopro-Regelen sehr wohl.
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Andreas
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« Antwort #6 am: 12.04.09, 09:52 »


Die Milcherzeugung steigt nicht nur in Indien um 3 % jährlich sondern weltweit um ca. 2-3 %

Mal folgende hypothetische Rechnung:

Bei einem stagnierenden Verbrauch und weiterhin wachsender Erzeugung können wir uns in Deutschland (wir halten ca. 6 % der Weltmilcherzeugung) innerhalb 4 Jahren auf NULL kürzen, die Welt würde es nicht merken. Der Verbraucher in D an den Mopro-Regelen sehr wohl.

Hallo,
das widerspricht ja völlig dem was Rauffeisen-Chef Nüssel von sich gibt.
Nach ihm liegt die Zukunft in der Belieferung von Indien mit deutscher Milch.
Wir müssen nur noch billiger und vor allem mehr produzieren !

Quelle: http://www.verbaende.com/News.php4?m=58624
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a.m.
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« Antwort #7 am: 12.04.09, 10:09 »

Kalter Kaffe aus Januar. Brüh mal selber was auf.
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fanni
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« Antwort #8 am: 12.04.09, 10:10 »


Die Milcherzeugung steigt nicht nur in Indien um 3 % jährlich sondern weltweit um ca. 2-3 %

Mal folgende hypothetische Rechnung:

Bei einem stagnierenden Verbrauch und weiterhin wachsender Erzeugung können wir uns in Deutschland (wir halten ca. 6 % der Weltmilcherzeugung) innerhalb 4 Jahren auf NULL kürzen, die Welt würde es nicht merken. Der Verbraucher in D an den Mopro-Regelen sehr wohl.

Hallo,
das widerspricht ja völlig dem was Rauffeisen-Chef Nüssel von sich gibt.
Nach ihm liegt die Zukunft in der Belieferung von Indien mit deutscher Milch.
Wir müssen nur noch billiger und vor allem mehr produzieren !

Quelle: http://www.verbaende.com/News.php4?m=58624

@andreas.......diese Zahlen sind wohl schon "veraltet" - vernüsselt Wink warum auch immer...............Internetschdrieler, was meinst du? Inwieweit können/,müssen wir unsere Erzeugung dem Verbrauch gekürzt anpassen, denn an die Exporte glaub ich momentan nimmer. So im zweistelligem Bereich oder??..........Das was Geli geschrieben hat gibt mir sehr zu denken Undecided
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Herzliche Grüße von Fanni
geli.G
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« Antwort #9 am: 12.04.09, 10:18 »


für benachteiligte Gebiete find ich die Ausgleichszahlungen in Ordnung und das kann man den Leuten auch ganz gut erklären.

Wenn der Milchpreis stimmen würde, bräuchte man den Leuten nix erklären..... Wink 

Woher soll außerdem das Geld auf Dauer kommen.....der Staat hat Schulden, dass wir uns die Summe nicht ansatzweise vorstellen können  Shocked   Was ist denn noch sicher....Huh Ich möchte auch keine Biogasanlage haben mit einem "sicheren" Strompreis!!! Wer weiß denn was in nächster Zeit noch kommt, es gibt doch für nix mehr eine Garantie.

Wer weiß ob die Menschen, die ihr ganzes Leben für die Rente eingezahlt haben, diese noch bekommen..... Undecided

Ach ich mag nicht mehr hier schreiben..... Lips Sealed  Immer wieder geht´s doch um´s gleiche. Viele von euch melken lieber ganz viele Kühe und bekommen immer weniger Geld dafür. Wir melken lieber wenig Kühe für mehr Geld. Aber das versteht wohl kaum jemand.
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« Antwort #10 am: 12.04.09, 10:24 »


@ Geli - wenn ich´s aus dem Bauch heraus jemanden zutraue, den Apellen der Molkereien zu folgen: Dann Berchtersgadener. Übrigens immer mehr im Freundeskreis haben "eure grüne Milch" auf dem Tisch stehen, Kompliment 

Hallo Mirjam,

das glaub ich nicht, dass bei uns die Bauern anders sind als anderswo  Wink

Aber ich hab ein gutes Gefühl was unsere Molkerei angeht. Das war früher nicht immer so, aber seit dem Milchstreik hat sich da einiges geändert.

Schön, dass ihr "unsere" Milchprodukte kauft....schmeckt ja auch super!!! Tongue
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« Antwort #11 am: 12.04.09, 10:50 »

Kalter Kaffe aus Januar. Brüh mal selber was auf.
Hat das was Herr Nüssel und "unsere anderen Interessenvertreter" sagen eine so kurze Halbwertszeit ?  Da wundert mich nix mehr. Alte Weisheiten sind scheinbar immer noch aktuell: "Was geht mich mein - d... - Geschwätz von gestern an ..."
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Beate Mahr
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« Antwort #12 am: 12.04.09, 11:04 »


für benachteiligte Gebiete find ich die Ausgleichszahlungen in Ordnung und das kann man den Leuten auch ganz gut erklären.



Ach ich mag nicht mehr hier schreiben..... Lips Sealed  Immer wieder geht´s doch um´s gleiche.
Viele von euch melken lieber ganz viele Kühe und bekommen immer weniger Geld dafür.
Wir melken lieber wenig Kühe für mehr Geld. Aber das versteht wohl kaum jemand.


Hallo

ich sollte ja eigentlich beim Thema Milch meine Schnüß halten ... Undecided
aber ich hab letztes Jahr schon gesagt,
dass einige die bei Streik die größte Klappe hatten ( hier in der Gegend )
ihre Quote mehr als deutlich überliefert hatten  Angry
Wozu wurde denn die Quote eingeführt, wenn sich niemand [ mehr ] dran hält Huh
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Mehrmenge nicht bezahlt werden dürfte
bzw. das Modell Übermenge für 10 Cent ist auch zu vertreten.

Dann hab ich was gelesen von wegen die Milch in die BGA ...
das ist eine ganz böse Fall  Roll Eyes
denn in einer NaWaRo BGA ist das z.B. nicht möglich, weil der Bonus verfällt
War letztes Jahr bei Streik schon Thema bei Kontrollen

Und noch etwas geht mir gewaltig auf den Keks
Nicht nur die Milchbauern haben Probleme sondern auch die
Ackerbauern - die Schweinebauern - Sonderkulturen ...
warum soll jetzt nur Geld in die Milch fließen...

Wo zum Teufel ist da die Gleichbehandlung Huh

Hat sich schon mal wer Gedanken gemacht was nach 2013 kommt Huh

Ich verspreche mir sehr viel von der Studie der ETH Zürich

Pflege der Kulturlandschaft soll gewürdigt werden

Das Problem der Studie sei gewesen, so Hofer, dass der Beitrag,
den ein Landwirt zur Pflege öffentlicher Güter, zum Beispiel der Kulturlandschaft,
leiste, nicht so leicht messbar sei.
"Was sich jedoch messen und bewerte lässt ist die landwirtschaftliche Arbeit,
die nötig ist, damit die Kulturlandschaft entsteht"
, so Hofer.

Genau danach richtet sich im Modell die Höhe der Direktzahlungen.
Die Höhe der Direktzahlungen sollte sich dann nach drei Gesichtspunkten berechnen:

# Zahlung für die bewirtschaftete Fläche/ha
# Zahlung für die bodenbezogene Tierzahl
# Zuschlag für benachteiligte Gebiete


Unser Betrieb melkt zwar keine Kühe ... aber wir erzeugen auch Lebensmittel
wir fördern die Grundwasserneubildung und pflegen die Kulturlandschaft

Ist das weniger Wert
Huh

fragt sich
Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
Andreas
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I mog Di !


« Antwort #13 am: 12.04.09, 11:30 »

Kalter Kaffe aus Januar. Brüh mal selber was auf.

Hallo a.m.
ich habe noch nicht mitbekommen, dass Nüssel und Sonnleitner seit Januar 09 ihre Meinung grundlegend geändert haben !
Hast du neuere Aussagen ?

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Pierette
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« Antwort #14 am: 12.04.09, 12:18 »

Die Milcherzeugung steigt nicht nur in Indien um 3 % jährlich sondern weltweit um ca. 2-3 %

......Indien ist bereits der größte Milchproduzent der Welt

Dann hab ich was gelesen von wegen die Milch in die BGA ...
das ist eine ganz böse Fall  Roll Eyes
denn in einer NaWaRo BGA ist das z.B. nicht möglich, weil der Bonus verfällt
War letztes Jahr bei Streik schon Thema bei Kontrollen

.... war auch nicht ernst gemeint

Und noch etwas geht mir gewaltig auf den Keks
Nicht nur die Milchbauern haben Probleme sondern auch die
Ackerbauern - die Schweinebauern - Sonderkulturen ...
warum soll jetzt nur Geld in die Milch fließen...

...Unser Betrieb melkt zwar keine Kühe ... aber wir erzeugen auch Lebensmittel
wir fördern die Grundwasserneubildung und pflegen die Kulturlandschaft

Beate

... es ist niemandem verboten, sich für seine Interessen einzusetzen, Beate!

Aber das ist natürlich schwierig, wenn niemand seinen Allerwertesten hochbekommt, auf seine Standesvertretung zugeht und dieser in den selbigen tritt.
Im Subventionstropf müssen doch reichlich Beruhigungsmittel sein. Staatlich subventionierte Landschaftspfleger, das kommt nach 2013 und wie geli sagt:
 
"Viele warten direkt drauf,daß die Quote frei wird und sie billige Milch
ohne Ende liefern dürfen.
Mit einem Riesentopf an Fördergeldern werden doch unsere " Wachstums-
willigen " Betriebe in die totale Abhängigkeit befördert.
"

Mahlzeit
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