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Autor Thema: Geschenke und Kränkung  (Gelesen 4133 mal)
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #45 am: 27.01.09, 15:13 »

HAllo Dagmar
geredet wird bei uns auch nicht mehr darüber. Unsere Kinder sind selbst alle groß. HAbe es nur nochmal erzählt für alle mitlesenden Oma`s und Opa`S. Vielleicht ist die eine oder andere darunter die sich aufgrund der Beiträge etwas mehr Gedanken macht. dann hat das erzählen Sinn gemacht.
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passivM
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« Antwort #46 am: 01.02.09, 13:12 »

@ all: Es erstaunt mich doch sehr, wie viele Kränkungen im Zusammenhang mit Geschenken erlitten haben.   
Das habe ich mir auch schon gedacht   Undecided

Dabei ist "Oma sein" doch was ganz anderes.
Dagmar hat es sehr schön beschrieben.

Darin finde ich die Oma meiner Tochter wieder  Smiley  die als Mutter ja wirklich ungerecht ist. Aber als Oma ist sie 1.) gerecht und 2.) ist sie genau so eine Oma wie von Dagmar beschrieben. ...mal ein Lieblingsessen kochen, Enkel bei sich übernachten lassen  ...so' n Seelenfeuerchen für die Enkel  Smiley  Meine Jüngste freut sich schon wieder auf die Winterferien, wenn sie da hin fährt. ...mit Papa.  Ich fahre nicht mit (...muss ja arbeiten  Cool )
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
dagmar
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« Antwort #47 am: 01.02.09, 14:36 »

Hallo Anna,

als meine Mutter noch lebte, habe ich sie mal darauf angesprochen, als sie unseren Mädchen etwas durchgehen hat lassen, dass es bei uns nie gegeben hätte. Ihre Antwort lautete: Du bist fürs Erziehen zu ständig, ich darf meine Enkel verwönnen!

Heute freue ich mich darauf, dass ich auch hoffentlich Enkel zum Verwöhnen habe.

Gruß Dagmar
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martina-s
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leben und leben lassen


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« Antwort #48 am: 01.02.09, 15:50 »

Hallo,
nun muss ich mich mal als Oma melden.
Find ich ja recht witzig. Bin nämlich erst 48 und seit 1, 5 Jahren Oma.
Enkelin wächst bei mir im Haushalt mit auf da Tochter allein erziehend.

Soll ich Euch mal was sagen wie meine Küchenschubladen z. T. durcheinander gewühlt sind? Hätte es bei meinen Kindern nie gegeben. Ich wäre da ausgeflippt. Nun ist gleich Uri strenger wie Oma *lach*

Ich sehe meine Enkelin wachsen und die Welt entdecken. Da kann ich sie doch gar nicht stören wenn sie mir meinen Haushalt durcheinander bringt. Ich denke, wenn sie weiß, wie alles sich anfühlt und aussieht, dann werden wieder andere Dinge interessant und dann wird der Bereich meiner Küche wieder ordentlicher und dafür anderes im Chaos versinken *lach*

Ich will damit sagen, dass ich eine völlig neue, andere Denkweise entwickelt hab wie ich sie vor 23 Jahren hatte.

Weihnachten habe ich meiner Enkelin nix geschenkt. Jeder bringt da irgend so ein Teil an, was die Kinder letztendlich überfordert.

Für meine Großnichte habe ich ein Fotobuch angefertigt. Ich war Fotografin bei ihrer Taufe im Oktober. Großnichte ist 11 Monate jünger wie meine Enkelin.
Meiner Enkelin mach ich auch mal so ein Buch über ihr erstes Lebensjahr.

Ich finde so was wichtiger wie wenn ich da Weihnachten was aus dem Boden stampfe.

Und ich bin ja auch immer da für sie.

Wie ich das mal gestalte, wenn mal weitere Enkel da sind; das wird die Zeit mit sich bringen.

Jedenfalls habe ich mir fest vorgenommen jedes in ihrer Eigenart "sein" zu lassen und es so anzunehmen wie es ist. Gegeneinander zu werten oder auszuspielen wird es bei mir nicht geben. Ich hasse es Menschen in ihrer Individualität miteinander zu vergleichen.
Hab auch nicht vor mit den Großeltern der "Gegenpartei" *lach* ein Wettrennen in Sachen Geschenke zu veranstalten. Wenn ich weniger wert bin, nur weil ich weniger schenke, dann kann ich ohnehin nicht bestehen. Dann habe ich nämlich als Mensch versagt.

Man erzieht nämlich die Kinder schon auch dahin gehend, dass durch wahnsinniges Beschenktwerden erst so richtig das Anspruchsdenken wächst. Von alleine kämen die Kinder oft gar nicht auf die Idee.

Ich kann mich als Kind erinnern, da hatte ich gar nicht das Bedürfnis nach einem Geschenk und mir war es lästig mich für Dinge bedanken zu müssen, die ich mir eigentlich gar nicht gewünscht hatte. Oftmals wäre ich mit dem Besuch der Tante auch nur mit deren Anwesenheit zufrieden gewesen. Da hätte sie mir gar nicht erst was mit zu bringen gemusst.
Erst mit der Erfahrung von Klein auf, dass der Besuch einer Person gleich zu setzen ist mit: "Da wird mir auch was mitgebracht!" wartet man natürlich schon oder ist enttäuscht, wenn Besuch kommt, der nix unterm Arm kleben hat.
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Liebe Grüße
Martina
passivM
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« Antwort #49 am: 01.02.09, 17:07 »

Ach Martina,
 
das hast du so schön geschrieben. Wie wahr!
...und dein Dasein als Oma: Beneidenswert  Smiley  Ich gönne es dir von Herzen,

...auch wenn ich persönlich eher Erfahrungen mit Kränkungen und Geringschätzungen gemacht habe, bzw. -als ich jünger war- mit diesen Prestige-Geschenken, wo es nur drum geht, dass der Schenker sich toll präsentiert.

Aber vielleicht weiß man auch mit einem solchen Erfahrungsschatz dieses "Omi-sein-in-Liebe", dieses "Seelenfeuerchen" zu schätzen. - Ich meine also diejenigen, die es kennen und lieben gelernt haben, und diejenigen, die ohne das leben müssen.
Nur wenn man im mittleren Maß lebt, dann muss man wohl aufpassen, dass man sich nicht (mit dem allgemeinen Konsumtrend und mit der Wetteiferei um die Gunst der lieben Kleinen) mitreißen lässt, und sich damit selbst reduziert auf "Goldesel-Niveau".

Und... -das ist jetzt nur eine Theorie von mir-  :
 
....die Leute, die  sich erstmal auf dieses auschließlich-finanzielle Niveau reduziert haben, sind es vielleicht, die dann (im Alter) Angst bekommen, weil sie "nur" noch ihr Geld haben, nachdem die menschlichen Beziehungen sehr beschädigt wurden und daher nicht mehr tragfähig sind.
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
martina-s
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« Antwort #50 am: 01.02.09, 17:59 »

Hallo AnnaAnna,
wie wahr, wie wahr...
Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
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Liebe Grüße
Martina
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #51 am: 03.02.09, 20:15 »

Meine jüngste Tochter bekam von ihrer Patentante Immer sauteuere Geschenke auf denen das Preisetikett noch klebte.
Die Geschenke bekamen noch den Beisatz angefügt,,,,machs nicht kaputt es war sehr teuer.
Das hat meine Tochter als sie es selbst verstehen konnte  sehr verdrossen und eine Bindung kam Nie so recht zustande wie es sich eigentlich gehört zwischen Patin und Patenkind.
Nie hatte die Patin Zeit um zum Geburtstag zu kommen , aber teuere Geschenke machen es nicht , das KInd hat immer gewartet und noch heute spürt sie es als Missachtung
Wie schon  Martina-s schreibt das Herz muss dabei sein beim Schenken.
Martina ich habe auch solche Oma- Gefühle wie du sie beschreibst.
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Sasa
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« Antwort #52 am: 17.02.09, 00:12 »

Oh, ihr Omas! Grin
Da muß ich Euch mal die Story erzählen, die sich gestern in unserem hauseigenen Irrenhaus abgespielt hat- auch, wenns etwas off topic ist Grin Eure Enkel sind ja noch klein-aber die werden auch mal größer...

Unsere Teenietochter rutschte am Donnerstagmorgen auf dem Weg zum Schulbus aus und holte sich einen dicken linken Fuß-Bänderdehnung. Am Abend des selben Tages humpelte sie Richtung Bad und rammte dabei die Kommode im Flur- Zeh am rechten Fuß gebrochen...

Nun lag das bedauernswerte Opfer den gesamten Donnerstag und Freitag - da ganz besonders- fast bewegungslos im Wohnzimmer auf der Couch, konnte nichts, wurde betütelt und bedient von vorne bis hinten- daß sie sich noch zur Toilette bewegte und nicht nach dem Schieber verlangte, war das einzig Gute daran.

Am Samstag morgen gesundete sie auf wundersame Weise blitzartig- sie wollte abends zum Geburtstag nach außerhalb. Als ich ihr erklärte, wer nicht zur Schule geht, geht auch nicht aus, verschlechterte sich ihr Zustand natürlich sofort.

Am Sonntag mittag, wir hatten gerade gegessen, stand plötzlich eine Bekannte von uns in der Tür. Die Oma eines Kumpels unserer Großen, die eine kleine Dorfkneipe führt. Sie erklärte unserer Großen, in der vergangenen Nacht seien aus ihrem Lager einige Flaschen Alkohol abhanden gekommen. Die Schwester jenes Kumpels habe zwar bereits gesagt, sie habe zwei Flaschen heimlich mit zu ihrer Freundin genommen, die einige Häuser weiter wohnt. Allerdings will sie mit dem Verlust der restlichen Buddeln nichts zu tun haben....Ja, piepst unsere rot angelaufene Tochter, sie habe zusammen mit der Clique ( ein Haufen von 15 Leuten, alle im Alter zwischen 17- 20, die, wenn sie losgelassen werden, hemmungslos sämtliche Kühlschränke und Vorratsschränke in Haus desjenigen, der gerade das Pech hat, alle zu beherbergen, so gründlich leerzuräumen, daß eine entnervte Mit-Mutter ihnen schon den Spitznamen "Hamster-Geschwader" verpasst hat Angry) die restlichen Flaschen geleert...

Wir hatten nicht mal mitbekommen, daß sie überhaupt weg war- dachte ich! Aber nein, Oma wusste es. Töchterlein war um 1 Uhr ins Omas und Opas Schlafzimmer geschlichen und hatte Oma zugesäuselt, sie führe mit dem Rad (!!!) zu ihrem Kumpel- wohnt 200m weiter. Als dort nichts mehr zu holen war, begab sich die Horde ins Haus des Kumpels mit der "Kneipen-Oma"- wenns sonst nichts gibt, aber da sind Keller und Küche immer gut gefüllt. Dort tagte die Bande bis 3 Uhr morgens, anschließend orderten sie ein Kleinbus-Taxi, das alle in die Dorfdisco fuhr. Um 5.50 war Madame wieder im Haus- klar, sie wusste genau, wann Mama aufsteht... Angry

Die "Kneipen-Oma" erklärte kurzerhand, Tochter müsse sich nun schleunigst fertigmachen- wer ihre Lebensmittel und Vorräte wegfuttert, arbeitet sie auch bei ihr ab. Sie war mit dem Auto durchs Dorf gefahren um alle Übeltäter einzusammeln, zum Strafdienst. Sie mussten mit vereinten Kräften helfen, eine Truppe von 50 Mann mit Grünkohl inklusive Beilagen zu beköstigen- inklusive Geschirr spülen.
Dummerweise war das für unsere Tochter keine Strafe, sondern ein Heidenspaß.

Ich lief den komplettten Sonntagnachmittag Amok- ich war drauf und dran, unsere Älteste dem nächstbesten Sachbearbeiter beim Jugendamt auf den Schreibtisch zu setzen, oder noch besser, sie gleich bei den "Teenagern außer Kontrolle" abzugeben..

Dummerweise verstanden weder meine Schwiegereltern, noch meine Eltern, die ohnehin zum Kaffee angemeldet waren, meine Aufregung! SM war der Meinung, also bitte, ich wäre doch als Teenie nicht anders gewesen ( woher will sie das wissen? Da kannte sie mich noch gar nicht! Sonst reden meine Mutter und SM nur das Nötigste miteinander, aber sowas erzählen sie sich ganz genau?? Huh) Meine Mutter - sonst eher nicht die beste Freundin meiner Schwiegermama- erinnerte mich daran, daß sowohl ich als auch meine Geschwister immer am Wochenende von unserer Oma heraus- und hineingelassen wurden, mitunter inklusive irgendwelcher Freunde/Freundinnen, die zu diesen Uhrzeiten nicht mehr offiziell ins Haus durften....( Damals war ich 18! Das ist ja wohl ein Unterschied- unsere Große ist noch nicht ganz 18!).

Ach ja: Müßig ist es natürlich zu erwähnen, daß die Männer - sowohl Vater als auch Großväter - sich komplett raushielten...

Es geht mir weder um den verschwundenen Alkohol ( es ist noch nie vorgekommen,daß unsere Große sich komplett betrunken hat oder überhaupt angetrunken nach Hause kam. Da ist sie schon vernünftig.) noch darum, daß Madame bis zum Morgengrauen aus war. Wenn ich weiß, wo sie ist, mit wem, hab ich kein Problem damit- meistens bringe und hole ich sie.
Aber: Wenn ich sage, Du bleibst zu Hause, dann wird zu Hause geblieben! Und Oma hat vom Ausgehverbot genau gewusst!

Mein Mann machte unserer Tochter dann abends klar, daß nicht heimlich ausgegangen wird, und offerierte Handschellen für Nächte am Wochenende Grin

Da sie heute ausgesprochen lieb und kleinlaut war und das schlechte Gewissen sie deutlich plagte, denke ich, daß der Teenie-Terror vorerst vorbei ist.
Aber trotzdem: Manchmal könnte ich mir die Haare einzelnen ausreißen, weil hier jeder und jede an den Kindern miterzieht. Es läßt sich ja nicht ändern, und im Großen und Ganzen klappt es auch sehr gut. Auch haben die Kinder immer jemanden, der Zeit für sie hat.

Am Sonntag hätte ich mir trotzdem ein Haus mitten auf einer winzig kleinen Insel, am besten einer menschenleeren Nordseehallig bei Sturmflut gewünscht- da könnte ich mir nämlich sicher sein, daß Töchterlein 100% im Bett liegt Grin
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Landmama
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« Antwort #53 am: 17.02.09, 08:54 »

Sasa, du bist klasse.....ich kann nimmer...mir tut der Bauch vor Lachen weh Grin Grin Grin Grin Grin

aber das mit der Nordseeinsel, das wünsch ich mir auch hin und wieder
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coni
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« Antwort #54 am: 17.02.09, 10:32 »

sorry sasa  wenn man nicht beteiligt ist kann man so richtig herzhaft lachen
ich wäre auch an die decke gegangen Wink
coni
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Maja
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« Antwort #55 am: 17.02.09, 20:12 »

Sas ich habe vollstes Verständnis für dich.
Hätte meine Enkeltochter in diesem Fall bestimmt nicht unterstützt.
Aber die "Gaststätten Oma" finde ich Klasse.

Und die einsame Insel in der Nordsee wünsche ich mir auch manchmal.
Zur Zeit dürfte sie eher in der Südsee liegen.
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martina-s
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« Antwort #56 am: 17.02.09, 20:33 »

...einfach Klasse!!!
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Martina
Sasa
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« Antwort #57 am: 21.02.09, 14:32 »

Na, mit dem Abstand von einer Woche habe ich meinen Humor auch wiedergefunden Grin

Mit besagter Oma, die zum Strafdienst bat, hab ich mich übrigens noch länger unterhalten. Sie empfahl mir, das alles nicht so tragisch zu nehmen. Sie hat selber 8 Kinder großgezogen und kennt solche Geschichten zur Genüge.Daher sagte sie, zetern und toben hat wenig Sinn- ist halt das Alter, in dem sie Blödsinn machen Wink

Das ist vielleicht der  Unterschied, den man erst merkt, wenn man schon Enkelkinder hat: Man hat viele Sachen einfach schon einmal durch...Wie Martina schon schrieb, man hat eine völlig andere Denkweise entwickelt...

Nur, dieses Mädchen ist mein erster Teenie- ich übe noch! Grin

Da man von anderen Müttern ja meist nicht erzählt bekommt, was deren Kinder so anstellen, denkt man immer gleich, nur man selber habe solche Satansbraten im Haus.
Übrigens: Gestern guckte unsere Große Fernsehen. Da ging es um eine 15jährige, die unmöglich rumlief und abends, seitdem sie 13 war, durch die Discos zog. Hat unsere Tochter sich aufgeregt! Grin In diesem Klamotten käme das Mädel bei ihr aber nicht aus dem Haus- eher würde sie die Sachen kaputt schneiden- und überhaupt, so ein Benehmen in diesem Alter! ( sagte die in Ehren ergraute 17jährige Grin)
Als ich freundlich fragte, ob ich auch alle Bekleidungsstücke von ihr, die mir nicht gefallen würden, kaputt schneiden solle und wie, bitteschön, man das Mädel denn im Haus halten solle- vielleicht einen Schlafsack vor das Bett der Tochter schmeißen und selbst dort campieren, damit sie nicht heimlich geht?? Grin Nein, nein, also, das sei doch gaanz was anderes- und überhaupt müsse sie noch für die Schule lernen ( da gingen wohl jemandem die Argumente aus!!)
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