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Autor Thema: ELS-Milch und die Folgen...?  (Gelesen 2499 mal)
eifelrosi
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Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #15 am: 14.01.09, 14:46 »

Die Esl-Milch hat nochmal 10% weniger Inhaltsstoffe als "normale" Milch, die ja auch schon 20%weniger als Rohmilch hat!

http://www.gesund.co.at/gesund/Themaderwoche/2008/TdW08-Frischmilch.htm

LG Christiana

Hallo Christiana,

die 10% beziehen sich auf die Vitamine, wenn ich das richtig gelesen hab in dem Artikel, nicht auf alle Inhaltsstoffe, und die sind meines Wissens nach wichtiger bei der Milch (Calcium, Milcheiweiß, Milchfett und Milchzucker).

Viele Grüße
Roswitha

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Schön, dass es den BT gibt
Sissy007
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Beiträge: 122



« Antwort #16 am: 14.01.09, 18:30 »

Die Esl-Milch hat nochmal 10% weniger Inhaltsstoffe als "normale" Milch, die ja auch schon 20%weniger als Rohmilch hat!

http://www.gesund.co.at/gesund/Themaderwoche/2008/TdW08-Frischmilch.htm

LG Christiana

Hallo Christina,
der Artikel ist nicht ganz vollständig. Es gibt zwei Verfahren zur Herstellung von ESL Milch. Das eine arbeitet mit der Erhitzung, wie in dem Artikel beschrieben. Das andere wendet die Microfiltration an. Das Verfahren ist soweit ich informiert bin teurer, der Geschmack der Milch ist aber natürlicher. Die meisten Anbieter nutzen jedoch die Erhitzungsmethode.
http://de.wikipedia.org/wiki/ESL-Milch
Grüße Sissy
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Eine Möwe bin ich von keinem Land.
Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #17 am: 24.01.09, 19:25 »

Hallo,

heute bin ich über einen Tipp - darüber gestolpert:

http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/frische-milch-sieht-alt-aus/  vom 09.01.2009

Wegen der - seht ihr das auch so? - durchaus großen Auswirkung auf die Milchpolitik,stelle ich den gesamten Text ein:

Frische Milch sieht alt aus

Aldi, Lidl und Penny bieten keine Frischmilch mehr an, sondern nur noch bis zu vier Wochen haltbare ESL-Milch. Verbraucherschützer halten diese jedoch für weniger gesund. VON HANNA GERSMANN

Wer in diesen Tagen ahnungslos eine Frischmilchtüte aus dem Kühlregal im Supermarkt nimmt, könnte sich wundern: Die Milch ist gekühlt bis zu vier Wochen haltbar. Denn die Chance, eine sogenannte Längerfrische zu erwischen, ist groß: Aldi, Lidl, Penny verkaufen keine Frischmilch mehr. Bei Real und bei der Biosupermarktkette Alnatura ist nur noch jede vierte Milch eine frische Milch. Und bei Rewe hat man auch nicht viel öfter Glück. Dafür haben sie jetzt die ESL-Milch. Das Kürzel steht für Extended Shelf Life, also für längere Haltbarkeit im Regal.

Das hat ein Marktcheck ergeben, den die Verbraucherzentrale Hamburg am Donnerstag präsentierte. Ökotrophologin Silke Schwartau und ihre Kollegen haben das Milchangebot in Hamburger Geschäften unter die Lupe genommen. Schwartau sagt: "Wir haben viele empörte Anrufe bekommen" - von Eltern, die für ihre Kinder Frischmilch wollten, oder von Leuten, die besonders auf ihre Ernährung achteten. Ihnen sei häufig erst zu Hause aufgefallen, dass sie keine Frischmilch bekommen hätten. "Das steht nicht deutlich auf der Verpackung", meint Schwartau.

Anders als bei der H-Milch gibt es keine vorgeschriebene Kennzeichnung. So unterscheiden sich die Verpackungen der ESL-Milch kaum von den Tetrapaks für Frischmilch. Zumeist steht in großen Buchstaben "Frische Vollmilch" drauf. Nur wer genau hinguckt, stutzt womöglich bei den Worten "maxi frisch", "für extra langen Frischegenuss" oder "hält länger frisch". Auch der Preis ist gleich.

Die ESL-Milch ist ein Mittelding zwischen frischer Milch und H-Milch. Um Milch haltbar zu machen, werden immer die Keime abgetötet. Frischmilch wird dafür auf maximal 75 Grad Celsius erhitzt, H-Milch auf 135 Grad Celsius und die ESL-Milch auf 127 Grad Celsius. Silke Schwartau warnt: "Dabei verschwinden die Vitamine - umso mehr, je stärker die Milch erhitzt wird." Zudem habe die Längerfrische einen "Kochgeschmack", den viele Kunden nicht mögen.

Das sei eine "subjektive Wahrnehmung", meint indes Michael Brandl. Brandl ist Chef des Milchindustrieverbands. "Die Verbraucher fragen das Produkt nach", sagt er. Es gebe auch kein "Gesundheitsrisiko", es sei "einfach der technologischer Fortschritt". Außerdem arbeite sein Verband zusammen mit dem Handel und dem CSU-geführten Bundesverbraucherministerium bereits an einer einheitlichen Kennzeichnung - "Es wird in naher Zukunft sicher eine Regelung geben." Genauer legt er sich nicht fest. Die Regelung war eigentlich für Januar 2009 versprochen.

Für den Lebensmittelhandel hat die Umstellung auf die ESL-Milch Vorteile: Die Läden können großzügiger kalkulieren und brauchen den Bedarf nicht so genau abzuschätzen. Sie müssen seltener fast abgelaufene Ware reduzieren oder Milch wegschütten. Aldi, Penny, Lidl äußerten sich am Donnerstag bis Redaktionsschluss nicht. Im Jahr 2008, so schätzt ein Kenner der Branche, hat der Handel bei den Molkereien ein Drittel mehr ESL-Milch geordert als noch 2007.
 
Die Verbraucherzentrale Hamburg meint: "Nehmen Sie diese Bevormundung nicht hin!" Sie leitet Beschwerden an den Handel weiter. Es reicht eine E-Mail an ernaehrung@vzhh.de. Das Stichwort: "Rettet die Frischmilch".
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Wie seht ihr dies Innitiave der LEH-Ketten?

viele Grüsse

Mirjam

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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Kämpferin
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« Antwort #18 am: 24.01.09, 20:29 »

Hallooo
Ich bin auch kein Freund von Esl Milch .da geht wieder noch mehr Natur verloren .
Wenn wir nur noch Tote Lebensmittel zu uns nehmen sprich Convienprodukte brauchen wir uns nicht über mehr kosten im Gesundheitsberreich zu wundern.
Irgend wie laüft die ganz Entwicklung da in eine verkehrte richtung.
der verbraucher ist aber auch zu bequem um sich seine milch direkt auf dem hof zu holen
Alles soll immer schneller und bessergehen da kann man echt schon mal Traurig werden .
Aber wir leben weiter in der Hoffnung das sich die welt mal in eine andere Richtung bewegt
Alles gute kommt aus der Milch in diesem SINNE grüsst euch die Kämpferin Andrea
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a.m.
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« Antwort #19 am: 24.01.09, 20:32 »

Es gibt 2 Arten vin ESL-Milch.
Die schockerhitzte und die Mikrogefilterte.

Die Autorin des Beitrages hat nachlässig recherchiert.
Sonst hätte sie differenziert berichten müssen. Die Argumente zu der Schockerhitzten ESL sind annehmbar, das gesamturteil nicht, da die Mikrofiltration nicht beachtet wurde und deren Anteil innerhalb der ESL-Milch nicht dargestellt.
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #20 am: 24.01.09, 20:33 »


der verbraucher ist aber auch zu bequem um sich seine milch direkt auf dem hof zu holen



Das ist mir zu einfach gesehen. Die breite Masse der Verbraucher (in den Städten) hat doch  gar nicht die Möglichkeit, Milch direkt vom Hof zu holen. Hier bei uns (auf dem Dorf) müßten wir mindestens 25-30 Km fahren um überhaupt einen Milchbauern zu finden. Ich persönlich kenne überhaupt keinen Landwirt, der Milch ab Hof verkauft.

Luna
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a.m.
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« Antwort #21 am: 24.01.09, 20:35 »

Interessant ist nur, dass die Medien jetzt erst merken, wie die Verbraucherbevormundung durch die Diskounter schon stattfindet.
Neu ist das Problem ja nun nicht.

Gut ist, das endlich drüber berichtet wird.

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lucia
bayerischer wald
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« Antwort #22 am: 24.01.09, 23:49 »

diese diskussion läuft schon seit 09.01. hier in einer box... ich schieb mal zusammen...
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lieben gruß, lucia
fanni
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« Antwort #23 am: 25.01.09, 11:30 »


Irgend wie laüft die ganz Entwicklung da in eine verkehrte richtung.
der verbraucher ist aber auch zu bequem um sich seine milch direkt auf dem hof zu holen
Alles soll immer schneller und bessergehen da kann man echt schon mal Traurig werden .


......Oha............hättest du die Kapazität jeden Tag 200-1000 (oder mehr??) Verbrauchern ihr Fläschle abzufüllen??  Bzw. Überhaupt soviele Parkplätze Grin Ich nicht!

tut mir leid aber ich sag immer eine Großstadt wie München kann man mit Direktvermarktung auch nicht versorgen, also brauchts den Großhandel und wir brauchen den auch, denn sonst bringen wir weder Fleisch noch Milch an den Mann bzw. die Frau.
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Herzliche Grüße von Fanni
fanni
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« Antwort #24 am: 25.01.09, 11:34 »

Interessant ist nur, dass die Medien jetzt erst merken, wie die Verbraucherbevormundung durch die Diskounter schon stattfindet.
Neu ist das Problem ja nun nicht.

Gut ist, das endlich drüber berichtet wird.



Das finde ich auch gut!! Ich könnt ja immer lachen, wenn die Blättle rauskommen und alle merken, dass zu Weihnachten Fonduefleisch gebraucht wird............bei unserm Dorfmetzger gibt es diese Teile auch und nicht teuerer.. Wink......aber die Leute meinen nur  weil es das bei Aldi jetzt gibt sofort kaufen (denn es könnte ausgehen) und nirgens ist es billiger!!

Und manche Sachen braucht man nicht wirrklich..................
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Herzliche Grüße von Fanni
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