Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: Herzlich willkommen im Forum des Bäuerinnentreffs!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
25.05.12, 05:35


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 [2] 3 4 5 ... 19 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Wie gehts weiter mit dem Milchpreis? III  (Gelesen 18949 mal)
Jochen
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 1208


« Antwort #15 am: 05.01.09, 19:28 »

manurtb.. hier geht es um Milch und deshalb sind wohl Milchmädchenrechnungen legitim... Cool Cool

Da darf man auch Festkosten getrost vergessen.. der AbL wirds schon richten...
Dass diese den Liter Milch mehr belasten, wenn man statt 300000 Liter vom gleichen Stall nur 230000 abliefert und die Erzeugungskosten dadurch auf ca 30 cent steigen... das ist ein Märchen des Bauernverbands. Lips Sealed Lips Sealed
Gespeichert
fanni
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4249



« Antwort #16 am: 05.01.09, 19:33 »

Matthias,

dafür bin ich dir jetzt echt dankbar, dass du sagst, dass eben tschechische Milch schon vor dem Milchstreik bei euch da war......denn auch unsere Molkerei kauft und kaufte überall ein, nur jetzt wird das einseitig politisch ausgeschlachtet Angry von wegen verlorener Marktanteile und so.

Tatsache ist doch........die kochen auch nur mit Wasser und brauchen auch einen ordentlichen Milchpreis um ihren Schuldendienst zu tätigen und dann sollte ja noch was übrig bleiben, oder nicht?
Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
Paula73
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1297


« Antwort #17 am: 05.01.09, 19:34 »

Zu den Marktanteilen, die ans Ausland verloren gegangen sind/sein sollen noch eine kleine Bemerkung. Mehrmals hab ich jetzt schon in den einschlägigen Zeitungen gelesen, dass grad die Tschechen unter den sinkenden Milchpreise leiden, kann jetzt aber nicht abschätzen, wieweit und um welche Mengen es geht, dafür les ich wieder zuwenig............aber wollten die nicht mal unsere Märkte beliefern?? Wenn denen jetzt schon die Luft ausgeht Lips Sealed Huh

Die Betriebe in CZ sollten in etwa die selben Kosten haben wie wir, die Löhne sind vermutlich noch etwas günstiger. Allerdings bekommen sie bei weiten nicht so viele Fördermittel bei Investitionen. Wir waren vor einigen Jahren auf Betrieben, damals war die Rede von bis 18 % Zinsen wenn sie Kredite benötigen.  
Gespeichert
Matthias
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 596



« Antwort #18 am: 05.01.09, 20:04 »

Keine berauschende Prognose aber Lesenswert:

http://www.ife-ev.de/attachments/063_Minusrekord-beim-Rohstoffwert.pdf



kann man sich auch per E-Mail Abonnieren wenn man sich anmeldet:

http://www.ife-ev.de/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=66&lang=de

dazu bekommt man auch jeden Monat den aktuellen Rohstoffwert:

http://www.ife-ev.de/attachments/045_ROHSTOFFWERT_MILCH_1208.xls
Gespeichert
Andreas
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 871


I mog Di !


« Antwort #19 am: 05.01.09, 22:08 »

manurtb.. hier geht es um Milch und deshalb sind wohl Milchmädchenrechnungen legitim... Cool Cool

Da darf man auch Festkosten getrost vergessen.. der AbL wirds schon richten...
Dass diese den Liter Milch mehr belasten, wenn man statt 300000 Liter vom gleichen Stall nur 230000 abliefert und die Erzeugungskosten dadurch auf ca 30 cent steigen... das ist ein Märchen des Bauernverbands. Lips Sealed Lips Sealed

Hallo Jochen,
hat dieses mal wieder der Milchfachmann Jochen gesprochen ?

Wenn jemann die Milchmenge um 30 % steigert, geht das sicher nicht ohne Baumaßnahmen und schon gar nicht ohne Quotenzukauf.
Andererseits kann jeder der die Menge zurückfährt , die übrige Milchquote gut an der Börse verkaufen , er senkt dadurch seine Erzeugungskosten.

Wenn du mit meiner Rechnung nicht zufrieden bist, ich würde mich freuen, wenn du hier eine Gegenrechnung aufmachst.
Gespeichert
Jochen
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 1208


« Antwort #20 am: 05.01.09, 22:28 »

LOL.. wenn er sie ander Börse verkauft, dann reduziert sich ja die Gesamtmenge nicht weil die Milch jemand anderes produziert.  und der Milchpreisanstieg wegen fehlender Menge bleibt aus..
Ich kenn da übrigens jemand, der öffentlich auf seiner homepage schreibt, dass er die Kapazität zur Verdoppelung seiner Milchmenge auch ohne Baumaßnahmen jetzt schon hat.. und ihn nur die hhen Quotenkosten am Vollgasgeben hindern..
Du kennst ihn auch.. Tongue
Gespeichert
Jo
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 34


« Antwort #21 am: 05.01.09, 22:29 »



Guten Abend Andreas,

Warum zahlt die ABL für die in seinem Board gebündelte Milch denn die 43 Cent nicht aus? Faktisch müsstet Ihr nach Eurer Rechnung die Produktion auf 76.6% herunterfahren, und dann habt Ihr die 43 Cent. Andere Faktoren haben nicht den geringsten Einfluß!

Warum hat das nur keiner vor Euch bemerkt, das ist ja peinlich. Da musste man wohl wirklich auf die GRÜNEN warten, bis man so ein Konzept aus dem Boden stampfen konnte.

Staunende Grüße, Jo
Gespeichert
Internetschdrieler
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 966


Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #22 am: 05.01.09, 23:07 »


............
Andererseits kann jeder der die Menge zurückfährt , die übrige Milchquote gut an der Börse verkaufen , er senkt dadurch seine Erzeugungskosten.

Wenn du mit meiner Rechnung nicht zufrieden bist, ich würde mich freuen, wenn du hier eine Gegenrechnung aufmachst.

Ich gebs auf Shocked Shocked Shocked
selten soviel Blödsinn in so wenigen Worten gelesen Shocked Shocked Shocked
da ist Hopfen und Malz verloren.
Jetzt  bekommt das Kürzel ABL, dank Andreas eine ganz neue Bedeutung: Alle b....  Grin

Internetschdrieler
Gespeichert

Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
Marone
Niederbayern
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 967


You are the wind beneath my wings.


« Antwort #23 am: 05.01.09, 23:29 »

Wenn ich als Nicht-Milchbauer mal eine neue Rechnung aufmachen darf.

Komplettes Milchkontingent verkaufen,...Erzeugungskosten gleich null.

@ Internetschdrieler,

Würde mich mal interessieren, welche Bedeutung für dich jetzt ABL bekommen hat, dank Andreas?
Also, meine Version lautet,....Alle Bauern lachen,...über wen nur?
Gespeichert

Special moments with someone special.
Andreas
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 871


I mog Di !


« Antwort #24 am: 06.01.09, 07:36 »

LOL.. wenn er sie ander Börse verkauft, dann reduziert sich ja die Gesamtmenge nicht weil die Milch jemand anderes produziert.  und der Milchpreisanstieg wegen fehlender Menge bleibt aus..
Ich kenn da übrigens jemand, der öffentlich auf seiner homepage schreibt, dass er die Kapazität zur Verdoppelung seiner Milchmenge auch ohne Baumaßnahmen jetzt schon hat.. und ihn nur die hhen Quotenkosten am Vollgasgeben hindern..
Du kennst ihn auch.. Tongue

Hallo Jochen,
um so wichtiger ist, dass es auch nach 2015 noch eine Mengenregelung gibt.
Der BDM hat in seinem Programm eine Entschädigung für die Milch vorgesehen, die von den Milchbauern weniger produziert wird. Dafür sind die Gelder aus dem Milchfond sicher besser angelegt als sie jetzt für den Neubau noch grösserer Ställe zu verwenden.

Milchindustrieverband und DBV fordern jetzt schon wieder unisono die Milch mit Hilfe von Exportsubventionen auf dem Weltmarkt zu verschleudern.

Offenbar werden die Zauberlehrlinge MIV und DBV schon jetzt mit den Geistern (Milchmengen) die sie riefen, nicht mehr fertig.
Gespeichert
Jo
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 34


« Antwort #25 am: 06.01.09, 09:13 »

Guten Morgen Andreas,

Der Weltmarkt muß aus Europa mengenmäßig 80% der deutschen Richtmenge aufnehmen. Um das Tief am Weltmarktpreis zu überwinden, erachte ich es für sinnvoll, wenn sich jemand dazu bereit erklärt das für die Milcherzeuger abzufedern, denn sonst ist die Produktion unter den weltweit höchsten und auch teuersten Standards gefährdet.

Die Quotenregelung - Andreas - die ist auch nach 2015 so überflüssig wie sie es davor war. Eine Auswirkung auf der Einnahmenseite hatte sie für aktive Milcherzeuger nie - auf der Ausgabenseite sehr wohl, und könnte sie trotz der Erhöhungen noch weiter haben. Die Erhöhungen waren zu gering, damit die Quote ihre Sanktionsrelevanz vollständig verliert, aber auch zu hoch, um jemals eine preisstablisierende Wirkung auch nur im minimalsten Bereich zu erhalten.

Sie glauben, es bräuche nach 2015 auch noch eine Mengenregulierung - Es steht jedem frei, sich auch nach 2015 an seiner bisherigen Quote zu orientieren. Für andere Möglichkeiten kann ich mir weder aus der Landwirtschaft selbst, noch aus der Politik Mehrheiten vorstellen.

Einen schönen Feiertag wünscht Jo
Gespeichert
manurtb
Gast
« Antwort #26 am: 06.01.09, 10:49 »

Mehrmals hab ich jetzt schon in den einschlägigen Zeitungen gelesen, dass grad die Tschechen unter den sinkenden Milchpreise leiden, kann jetzt aber nicht abschätzen, wieweit und um welche Mengen es geht, dafür les ich wieder zuwenig............aber wollten die nicht mal unsere Märkte beliefern?? Wenn denen jetzt schon die Luft ausgeht Lips Sealed Huh
Jetzt kenn ich nur die Verbraucherpreise in Tschechien. Bei Milch, wie bei den meisten Lebensmitteln waren die Preise höher, als bei uns... Haben die Tschechen auch solche Überproduktion, dass sie die Milch ins Ausland schaffen müssen?
Wieviel bekommen die tschechischen Bauern für ihre Milch?
Gespeichert
Paula73
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1297


« Antwort #27 am: 06.01.09, 12:51 »

LOL.. wenn er sie ander Börse verkauft, dann reduziert sich ja die Gesamtmenge nicht weil die Milch jemand anderes produziert.  und der Milchpreisanstieg wegen fehlender Menge bleibt aus..
Ich kenn da übrigens jemand, der öffentlich auf seiner homepage schreibt, dass er die Kapazität zur Verdoppelung seiner Milchmenge auch ohne Baumaßnahmen jetzt schon hat.. und ihn nur die hhen Quotenkosten am Vollgasgeben hindern..
Du kennst ihn auch.. Tongue

Hallo Jochen,
um so wichtiger ist, dass es auch nach 2015 noch eine Mengenregelung gibt.
Der BDM hat in seinem Programm eine Entschädigung für die Milch vorgesehen, die von den Milchbauern weniger produziert wird. Dafür sind die Gelder aus dem Milchfond sicher besser angelegt als sie jetzt für den Neubau noch grösserer Ställe zu verwenden.


Da soll mit "Steuergeldern" dafür bezahlt werden, das Milchprodukte im Laden teurer werden. Ich hoffe mal das du bereit bist das so in der Öffentlichkeit vor den Verbrauchern  so zu vertreten. 
Gespeichert
phil
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 306

Love it or change it or leave it!


« Antwort #28 am: 06.01.09, 13:45 »

Hallo!
[/quote]



Milchindustrieverband und DBV fordern jetzt schon wieder unisono die Milch mit Hilfe von Exportsubventionen auf dem Weltmarkt zu verschleudern.

.
[/quote]
Wenn das stimmt,dann sollte die überschüssige Menge aus den Überlieferungen der letzten Jahre finanziert werden.
[/quote]
Jetzt kenn ich nur die Verbraucherpreise in Tschechien. Bei Milch, wie bei den meisten Lebensmitteln waren die Preise höher, als bei uns...
[/quote]

Ist doch fast überall so.Die Lebensmittel sollen bei uns billig sein,damit die Menschen Geld für anderen Konsum haben.Aber wer profitiert von höherem Konsum?
Die meisten Konsumgüter werden doch importiert.Und die Handelsketten sind großteils in ausländischem Besitz.
Da werden die Angestellten möglichst schlecht bezahlt und die Gewinne verschoben.
Der Effekt ist aber,dass die Leute immer minderwertigerere Ware bekommen was sich dann auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit auswirkt.
Je mehr Geld die Leute in der Tasche haben,desto weiter tragen sie es fort(Urlaub).
Da wäre es doch sinnvoller das Geld im Land zu halten (z.B. durch höhere Lenbensmittelpreise.).



Die Quotenregelung - Andreas - die ist auch nach 2015 so überflüssig wie sie es davor war. Eine Auswirkung auf der Einnahmenseite hatte sie für aktive Milcherzeuger nie - auf der Ausgabenseite sehr wohl, und könnte sie trotz der Erhöhungen noch weiter haben.
Das ist jetzt wieder so eine Behauptung,die Du überhaupt nix beweisen kannst!

Jenseits aller Rechnerei sollte doch das Ziel sein:

Möglichst viel Geld aufs Land rauszubringen und nicht einen Wettlauf um niedrige Erzeugerpreise zu führen.
Gespeichert

Wahres Wort ist nicht schön-schönes Wort ist nicht wahr!(Konfuzius)
Sissy007
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 122



« Antwort #29 am: 06.01.09, 14:27 »

Ich habe mal durch gerechnet, ob es für uns Bauern gewinnbringender ist

weniger zu einem höheren Preis zu erzeugen  (Modell BDM)
oder
mehr zu einem niedrigeren  Preis zu erzeugen (Modell Unternehmen Milch)

Durchschnitt 07/08:                                                                                             
300.000 kg  Milch   x     0,33 €           =      99.000 €     

Modell BDM:
230.232 kg  Milch   x     0,43 €           =      99.000 €     

Modell UM:
430.434 kg  Milch   x     0,23 €           =      99.000 €     



Interessant wird es, wenn ich die Erzeugungskosten  von 0,26 € einrechne:

Durchschnitt 07/08:                                                                                             
99.000 €      -      78.000 €   =   21.000 € Gewinn

Modell BDM:
99.000 €      -      59.860 €  =   39.140 € Gewinn

Modell UM:
99.000 €      -     111.912 €  =   12.912 € Verlust


Aber was solls, Unternehmen Milch und DBV haben sich auf der ganzen Linie gegen den BDM durchgesetzt und damit müssen wir nun leben (sterben) ob wir wollen oder nicht !

Lieber Andreas,
du hast das Modell UM noch nicht richtig verstanden. Das geht so:
ein halbes Jahr Milchgeld für ALLE 19 cent und danach gibt es endlich wieder Platz im Milchmarkt! Grin Grin

So viel zu deinen immer wiederkehrenden Unterstellungen.
Konzentriere dich in 2009 auf das habern, davon verstehst du was! Alles weitere überlasse anderen.
Ein wohlmeindender Rat von
Sissylein Wink

Gespeichert

Eine Möwe bin ich von keinem Land.
Seiten: 1 [2] 3 4 5 ... 19 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben