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Autor Thema: Werbung für Milch und Milchprodukte  (Gelesen 18234 mal)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #90 am: 15.06.09, 20:24 »

Hier irrst du dich Manurth, die werbekritischen Käuferinnen werden immer mehr. Grin
Herzliche Grüsse
maria
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Mirjam
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« Antwort #91 am: 16.06.09, 08:00 »

Hallo Mary,

ich bring es auf den Punkt:

Ich schau mir die Fernsehwerbung von Müller und Danone an und geh gleichzeitig in die Milchpreisbox hier im Forum und lese, dass viele Bäuerinnen gern den Milchpreis haben würden, den DIESE Firmen (dank ihrer Markenprodukte und ihrer Werbung) noch auszahlen.

Bei Müller-Milch ist das übrigens sowas abstraktes wie dass der Müllermilchbecher "muht" wenn man heimlich eine Packung gemobst hat und hiervon trinken will...

Und was den Inhalt/den Geschmack betrifft, so kriegen einige Markenfirmen ihre Produkte nicht von Konkurrenz/Billigprodukten unterschieden - und sie werden draussen dank Werbung doch mehr gekauft...

Bestes Beispiel ist das Rauchen - kann mir keiner erzählen, dass den Rauchern ihre erste! Zigarette geschmeckt hat - und doch probieren sie es weiter "bis sie schmecken"  Roll Eyes (Gruppenzwang, Cool, beschäftigt sein), genau so wie den meisten Kindern Bier oder Kaffee gar nicht schmeckt - bis sie/man sich dran gewöhnt hat weil es einfach "dazugehört" in einer Gesellschaft, bei uns ist es das Bier, bei andren mehr der Wein, bei den dritten gesalzener Joghurt und wenn man jemanden das dann "ohne das er es kennt" anbietet: Wird er dankend ablehnen. Ich kenne Jägermeister nur als gruseliges Kräuterzeug - das Marketing schaff es hier zu nun Megaparties als Cool-In-Getränk zu verkaufen.

Was den weiblichen Kunden betrifft - nun ich glaube das genau DER ziemilch Gruppenzwang anfällig ist, sonst hätten die ganzen Tupperparties, Schmuckparties etc. nicht DEN Erfolg über Jahrzehnte und für Manipulationen sämtliche Hebel besitzt.

Kennt ihr noch die Werbung für Jakobs-Krönung wo die Frau deswegen den Kaffee kaufen soll um ihre SM/M nicht zu enttäuschen? Heute ist der Hebel - was biete ich meinen Freunden an um Party zu bekommen oder was muss ich meinen Kindern kaufen (egal ob es mir selbst schmeckt!) damit sie glücklich werden.

Lebensmitttel/Kochen ist etwas was vernetzt - und die Produktfirmen tun alles um ihr Produkt so darzustellen, dass es DAS ist, was notwendig ist um eine Gruppe zusammenzuführen (Bolognese-Sauce wo alle zusammenlaufen, guten Freunden gibt man ein Küßchen, Uzo - für meine "guten" Freund nur den "guten Marken-Uzo", good-old "what a feeling"-Strand-Eis, Sail-Away-Becks-Aktiv-Gruppen-Bier - selbst Nutella spannt hierfür die Nationalmannschaft ein.

Ich finde Radio/Fernseh-Lebensmittelwerbung seeehr interessant... Cool

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 16.06.09, 08:18 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #92 am: 16.06.09, 08:45 »

Hallo Mirjam,
ich seh hin- und wieder die Lebensmittelwerbung der Österreicher und da muss ich ehrlich zugeben, gelüstet es mich auch, sich einen Käse oder Joghurt dieser Marke aus dem Kühlschrank zu holen.
Aber sie sind bei uns nicht im LEH gelistet. Ich kenne den tollsten Käse einer oberbayerischen Molkerei, käuflich in Rom, aber unser LEH listet ihn eben nicht.
Was würde mir hier Werbung nützen?
Du wirst mir doch nicht sagen, dass wir heutigen Frauen, mit guter Bildung und Wissenstand auf die Plattheiten der Werbung abfahren, nur wegen Gruppenzwang kaufen.
Ich krieg immer mit, je gebildeter die Frauen, umso besser ist deren Informationsstand in Sachen Ernährung.
Und die sollen auf die oft wirklich dümmliche Werbung hereinfallen ??
Es ist eben nicht gleich, was als Inhalt im Becher Joghurt (cremiger Geschmack oder dicke Gallerte) oder im Käse steckt, sogar beim Butter gibts grosse Unterschiede. Man schmeckt sogar die Fütterung im Butter. Und da soll ich mir von Werbung sagen lassen, was wie schmeckt Huh
herzl. Grüsse
maria



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bella698
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« Antwort #93 am: 16.06.09, 08:52 »

Am besten find ich die schweizer milchwerbung mit der kuh lovely, schaut mal auf der seite rein
http://www.swissmilk.ch/de.html
da sind ganz viele videos , also werbespots mit der kuh, ich find alle klasse. und hintergrundbilder für den computer...
solche werbung fänd ich super für deutsche milch Cheesy
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gini
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« Antwort #94 am: 16.06.09, 09:14 »

Mit 54 Milchshakes würde ich sämtliche Wirte aus der Fassung bringen. Im Winter bekam ich nicht mal heiße Schokolade mit der Begründung das die Milch aus sei.
Dabei würde es schon sehr helfen, wenn die Milch im Gasthaus salonfähig wäre.
Früher gabs doch in jeder Stadt eine "Milchtrinkhalle". Ich glaube, die wurden von den Molkereien geführt. Vieleicht sollte die Milchwirtschaft solche Projekte wieder ein bißchen fördern.

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Es grüßt Euch alle
                           gina
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #95 am: 16.06.09, 09:19 »


Früher gabs doch in jeder Stadt eine "Milchtrinkhalle". Ich glaube, die wurden von den Molkereien geführt. Vieleicht sollte die Milchwirtschaft solche Projekte wieder ein bißchen fördern.



Hallo Gini,

ich kenne die hiesige "Milchbar" nur noch vom Hörensagen. Aber den Erzählungen zufolge wurde da alles mögliche ausgeschenkt, nur keine Milch *lach*

Milchshakes laufen gut - in Eisdielen!

Gaststätten sind nicht auf Milchtrinker eingerichtet, denn sie haben Verträge mit Bierbrauereien und die wollen Bier verkaufen und keine Milch.

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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Melkerin
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« Antwort #96 am: 16.06.09, 09:28 »

Auch wenn ich jetzt grad vom Thema Milch abkomme, man sollte die -unbewußte- Wirkung der Werbung nicht unterschätzen.
Mir ging's selber mal so:

Abends sah ich mal im TV eine wunderschöne Werbung über Bonbons mit tollen ländlichen Szenen im Hintergrund usw. Tags drauf ging ich einkaufen u. als ich meine Waren aufs Band legte, war ich plötzlich hellauf entsetzt: da war doch tatsächlich so ein Beutel mit diesen Bonbons dabei, obwohl ich die sonst nie kaufe. Mir war überhaupt nicht bewußt, dass ich die in den Wagen gelegt hatte. Und dann fiel mir dieser Werbefilm wieder ein ...   Roll Eyes 
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Herzlich Grüße von Melki!
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #97 am: 16.06.09, 12:52 »

Hallo Melki,
soll das Werbung bewirken? Da bin ich ja direkt froh, dass ich so ein Fernseh- und Werbemuffel bin. Ich möchte schon gerne selbst entscheiden, was ich einkaufe.
Aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass sämtliche tiefenpsychologischen Erkenntnisse für die Werbung benutzt werden. Ich seh ja nicht viel Werbung, mir fällt nur der Unterschied zwischen der deutschen und österr. Lebensmittelwerbung auf-
die österreichische Werbung spricht die Seele und das Gefühl an, bei der deutschen Werbung ist die Wirkung vollkommen anders.
Der junge Traumbody mit der Milchkanne- nun ja, recht gross ist der Wirklichkeitsgehalt nicht und dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn die Verbraucher wegen dieser Märchen ganz entsetzt sind, wenn sie die reale Landwirtschaft erleben.


Der streitbare Naturarzt Dr. Brukker hat immer geschrieben, nichts zu kaufen, wofür Werbung gemacht wird.
Jedesmal wenn ich Leinsamen für das Müsli schrote - muss ich an ihn denken. Denn für Leinsamen hab ich wirklich noch nie Werbung gesehen.
Herzliche Grüsse
maria

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fanni
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« Antwort #98 am: 16.06.09, 15:45 »

Grad gelesen:

20.000 Leute waren am Wochenende auf dem Tölzer Käsefestival! Hier das Programm:

http://www.kaesefestival.de/programm.php
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Herzliche Grüße von Fanni
Mirjam
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« Antwort #99 am: 16.06.09, 17:07 »

Hallo

@ Mary - wie war das mit den Bauchgefühlen und das sie das Hirn regieren? Bedürfnisse wie Sehnsüchte und Wunsch der Zugehörigkeit kennt keine Alters- noch Bildungsgrenze und je mehr Bildung/Geld ich habe, desto mehr kann ich meinen Sehnsüchten nachgeben und der Preis tritt in den Hintergrund. Nicht umsonst umwirbt Vorwerk die "moderne Familienmanagerin".

Du schreibst was dir gefällt oder was du kaufst: Lass uns doch mal genauer hinschauen, wieviel deutsche Konsumenten genau deinem Verbrauchercluster entsprechen:

Auf dem Land geboren/aufgewachsen, arbeiten als Bäuerin und noch dazu selbst Kühe melkend und einer bestimmten Altersgruppe angehörend und hoch-handwerks-qualitätsbewußt: Sind 1 oder doch eher 0,5 %  der deutschen Bevölkerung? Wo sollen die 200 % Selbstversorgungsgrad Milcherzeugung in Bayern hin...? Wieviel davon kann man absetzen wenn man sich auf diese Schiene festlegt  Huh.

Momentan fährt die Werbung extreme "Alterskombinationen" d.h. die Tic-Tac-Werbung wo eine Yuppie-Frau mit einem älteren Manager tic-tanzend flirtet oder die Oma mit der Enkelin Jakobs-Krönung-trinkend Rockkonzerterinnerungen austauscht und die Oma-up-to-date der Enkelin beichtet, das sie ja damals auf den Rockkonzerten im Regen ohne Klamotten... ja bei eienr Tasse Jakobs Krönung Geheimnisse austauschen... ist das alters- oder bildungsbeschränkt?

Für Milch/Produkte würd ich mir doch wieder eine Absatzgesellschaft wünschen (Milch-und Käsefestival hab ich heute morgen auch schon dran gedacht und einem Bekannten von dem Gedanken erzählt), die z.B. solche Milchverkaufsautomaten als Leasing/Franchiseprodukt anbietet - so wie es mit "Urlaub auf dem Bauernhof" schon eine deutschlandweite Markenqualifikation gibt. Automaten lohnen sich nur wenn man zwecks Zulassung / Technik gleich mehrere hat und als mobiles Gerät kann man sie problemlos als 48 Monatsprodukt mieten und dann zum Restwert kaufen, oder? In jeden Hofladen von Fleisch/Eier/Nudeln/Honig - gehört sowas.

Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #100 am: 16.06.09, 17:11 »

Mit 54 Milchshakes würde ich sämtliche Wirte aus der Fassung bringen.


Hallo Gini,

dann biste nicht im richtigen Lokal... Mein Wirt zaubert für mich und meine Gäste, was auf unserer Wunschliste steht. Diese Wunschliste wird meist von mir geplant und  in Auftrag (ob meine Ideen und Gedanken überhaupt machbar sind mit den vorhandenen Mitteln in der Wirtschaft)gegeben... und wird dann an alle andern Beteiligten zur Abstimmung gegeben. Da ich selbst Landwirtin und  meistens Herrin meiner Sinne bin, durchaus hier und da mal was zur Kenntnis nehme, weiss ich meistens recht gut, was Bauern essen und trinken wollen...  das heisst konkret, einen Teller mit ordentlich was drauf, statt 5 Gänge mit jeweils einem Hauch von nix...

Was Werbung überhaupt angeht... Ich habe keinen Fernseher, kein Tageszeitungsabo und setze mich auch sonst recht wenig der Werbung aus. Ich teste mal dieses und jenes und esse Sachen, die ich nicht kenne...  Ich verschenke nur, was mir schmeckt. Mein Fazit ist, dass die beste Werbung ist eine solide Eigenwerbung... und ein gutes Produkt ist das, was  eine halbe Stunde vor Ladenschluss im Laden ausverkauft ist... und das ohne dass der Hersteller dazu auch nur einen Cent für Werbung ausgegeben hat... Sich dafür täglich höchsten Qualitätsanforderungen stellt und sich redlich müht, seinen Kunden gerecht zu werden.

Jeder spricht gern von Kundenservice, dabei wäre es besser, es als Kundendienst zu betiteln...  Kundendienst= Dienst am und um Kunden... und den vermisse ich ab und an mal...

Frohes Weiterplaudern und frohes Schaffen

Anja
« Letzte Änderung: 16.06.09, 17:17 von Clara » Gespeichert

... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #101 am: 16.06.09, 19:38 »

Hallo Anja,
du hast eine gesunde Einstellung Smiley. Heute hab ich den Oberhammer für Milch gesehen, ein dicker Strohhalm mit Erbeer- oder Zitronenzuckerkügelchen, die dem Kind den Eindruck von Milchmixgetränk geben.
Ein guter Gedanke- Dienst am Kunden- ja, ich vermisse ihn leider auch öfters Huh.
Hab mich heute an der Käsetheke so geärgert, die Verkäuferin arbeitet mit Einweghandschuhen, alles ist superhygenisch, aber es fehlt die Liebe zum Produkt, dass fast keine Fachkenntnisse vorhanden sind, damit kann ich ja noch leben, aber der lieblose Umgang mit dem Käse hat mir fast den Einkauf verleidet.
Es hängt soviel Arbeit dran, bis der Käse verkaufsfertig ist.
 Ich kenn da einen Edeka-Laden, da macht es einfach nur Freude, einzukaufen, egal ob bei der Wurst, beim Fleisch oder an der Käsetheke, man spürt richtig die Freude der Verkäuferinnen, ihre Lust, mit Lebensmitteln zu arbeiten. Leider ist das Geschäft viel zu weit weg, aber wenn ich in diese Richtung komme, dann fahre ich extra dorthin- und ich sag den Verkäuferinnen, welche Freude es ist, bei ihnen einzukaufen.

@Annelie, kann ich ja verstehen, dass die qualitäts- und geschmacksbewussten Nachbarn mit Jägerprodukten sehr zufrieden sind. Wenn ich nicht zufällig zu meinen Ortsbäuerinnenzeiten bei einem Fest mitgeholfen hätte- hätte ich überhaupt nicht gewusst, was bei uns für leckere Spezialtäten hergestellt werden. Aber warum  gesteht man uns Normalos nicht auch solche Käseschätze zu? Dass bei den Discountern das Angebot begrenzt ist, kann ich auch noch verstehen, aber beim Edeka hätte ich mir an der Käsetheke doch gewünscht, dass die Auswahl nicht immer kleiner wird.
Dass der Milchverbrauch zurückgeht, liegt auch an den Geschäften.
Immer mehr ist nur noch verpackt, man bekommt immer weniger Auswahl und das Überschlagen, wer am billigsten verkauft- macht so viel kaputt.
Danke für den Tip, wenn ich in Richtung Haag komme, werd ich mal Jäger stürmen.
Herzliche Grüsse
maria




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fanni
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« Antwort #102 am: 16.06.09, 19:43 »

Hallo Anja,
du hast eine gesunde Einstellung Smiley. Heute hab ich den Oberhammer für Milch gesehen, ein dicker Strohhalm mit Erbeer- oder Zitronenzuckerkügelchen, die dem Kind den Eindruck von Milchmixgetränk geben.



und soll ich dir sagen  was dieser Schrott kostet??

10 Halme für 2,59 €............mit Geschmacksperlen!! Manche Sachen versteh ich auch nicht Shocked..........da könnste das 10-fache an echter Erdbeermilch machen und das wäre dann auch Erdbeermilch!
« Letzte Änderung: 16.06.09, 19:45 von fanni » Gespeichert

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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #103 am: 16.06.09, 19:48 »

Ja, fanni,
das hab ich mir auch gedacht. Schöne frische Erdbeeren und frische Milch, kein vergleich gegen dieses Zuvkerzeugs. Soll das die Zukunft  der Milchtrinker werden Cheesy
Hab neulich wieder 5 Liter Joghurt angesetzt und dabei meinen Stundenlohn ausgerechnet.
Da verdiene ich als Bäuerin ja um vieles weniger als bei der Lebensmittelverarbeitung.
Mit frischen Erdbeeren oder Bananen hab ich damit den besten Absatz. Da brauch ich keine Werbung machen.
Herzl. Grüsse
maria
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #104 am: 18.06.09, 08:24 »

Mich hat gestern die Rezepturveränderung im Speiseeis eiskalt erwischt. Der bestellte Eisbecher war ganz klar mit der neuen Rezeptur. Schade, so wird einem der Eisgenuss auch noch verleidet.
Wieder was dazugelernt, in Zukunft wird nicht nur beim Einkaufen, sondern auch beim Bestellen im Lokal nachgefragt.

@mirjam, danke für deine Einteilung meinerseits in eine Zielgruppenschublade- ich befürchte nur, dass ich nicht hingehöre, ich mag es überhaupt nicht, wenn hier manche meinen, sie könnten mit Profilen über den Zielobjekt irgendwas in Richtung Werbung oder Einkauf feststellen.
Die Idee mit den Milchautomaten unter eine Dachmarke zu stellen, ist nicht schlecht, beim Bauernhofeis weiß man damit, dass man hohe Qualität und Geschmack kauft.
Dass Milch auch Geschmack ist - und mit der Fütterung sehr klar dahingehend beeinflusst werden kann- ist ja nicht auf unserem Mist gewachsen, sondern das wussten schon unsere Vorfahren, der Maibutter war früher ein begehrtes Gut.
Wegen der Traumbody mit Milchkanne vom Berg kommen- Werbung-
wenn das Sehnsüchte befriedigen soll- mir solls recht sein.
Wenn wir überall so an der Nase herumgeführt werden Grin
Es gibt nur einen gewaltigen Unterschied- viele Verbraucher sind dann wirder stinkesauer, wenn sie merken, dass die heile Welt der Werbung mit der Realität leider nicht allzuviel zu tun hat.
Es lassen sich auch die körpereigenen Geschmacksrezeptoren nicht ständig und immer betrügen, selbst die Geruchs- und Sinnesorgane sind in unserer Informationsgesellschaft doch noch ein wenig erhalten.
Was nützen uns die Werbestretegien, die uns irgendwas weißmachen wollen, wenn unsere blöden Zellen im Körper sehr klar wissen, was sie brauchen und wenn sie es nicht bekommen - gar nicht so freundlich zu uns sind.
Ich brauche kein elitäres Essen, keine irgendwelchen Werbestrategien, ich möchte nur ganz was einfaches zum Essen haben-
es soll gut schmecken und gesund sein, damit mich auch meine Zellen schätzen. Grin
Wer solche Strategiespeisen haben möchte, mir soll es recht sein,
ich stehe auf die Devise- weniger ist mehr.
Bin im Slow-food-Bereich nicht so firn, aber aus ganz einfachen Zutaten was Gutes zaubern- das schätze ich sehr.
So nach dem Motto, ich bin lieb zu meinen Zellen und hoffe, dass sie es dann auch zu mir sind.
Es gibt ein höchts interessantes Kochbuch- Krebszellen mögen keine Himbeeren,
ein interessantes Kochbuch- biochemisch aufbereitet, mit Traumfotos, dass einem beim Durchblättern schon die Lust auf Essen kommt. Ob solches schmackhaftes Happy Happy dann wirklich eine Vorsorge sein kann- weiß ich nicht, aber das Essen macht auf alle Fälle Spass und schmeckt superlecker.
Scheinbar brauchen Zellen keine Werbestrategien, die sagen ganz klar, was sie möchten.
Herzl. Grüsse
maria

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