Mich hat gestern die Rezepturveränderung im Speiseeis eiskalt erwischt. Der bestellte Eisbecher war ganz klar mit der neuen Rezeptur. Schade, so wird einem der Eisgenuss auch noch verleidet.
Wieder was dazugelernt, in Zukunft wird nicht nur beim Einkaufen, sondern auch beim Bestellen im Lokal nachgefragt.
@mirjam, danke für deine Einteilung meinerseits in eine Zielgruppenschublade- ich befürchte nur, dass ich nicht hingehöre, ich mag es überhaupt nicht, wenn hier manche meinen, sie könnten mit Profilen über den Zielobjekt irgendwas in Richtung Werbung oder Einkauf feststellen.
Die Idee mit den Milchautomaten unter eine Dachmarke zu stellen, ist nicht schlecht, beim Bauernhofeis weiß man damit, dass man hohe Qualität und Geschmack kauft.
Dass Milch auch Geschmack ist - und mit der Fütterung sehr klar dahingehend beeinflusst werden kann- ist ja nicht auf unserem Mist gewachsen, sondern das wussten schon unsere Vorfahren, der Maibutter war früher ein begehrtes Gut.
Wegen der Traumbody mit Milchkanne vom Berg kommen- Werbung-
wenn das Sehnsüchte befriedigen soll- mir solls recht sein.
Wenn wir überall so an der Nase herumgeführt werden

Es gibt nur einen gewaltigen Unterschied- viele Verbraucher sind dann wirder stinkesauer, wenn sie merken, dass die heile Welt der Werbung mit der Realität leider nicht allzuviel zu tun hat.
Es lassen sich auch die körpereigenen Geschmacksrezeptoren nicht ständig und immer betrügen, selbst die Geruchs- und Sinnesorgane sind in unserer Informationsgesellschaft doch noch ein wenig erhalten.
Was nützen uns die Werbestretegien, die uns irgendwas weißmachen wollen, wenn unsere blöden Zellen im Körper sehr klar wissen, was sie brauchen und wenn sie es nicht bekommen - gar nicht so freundlich zu uns sind.
Ich brauche kein elitäres Essen, keine irgendwelchen Werbestrategien, ich möchte nur ganz was einfaches zum Essen haben-
es soll gut schmecken und gesund sein, damit mich auch meine Zellen schätzen.

Wer solche Strategiespeisen haben möchte, mir soll es recht sein,
ich stehe auf die Devise- weniger ist mehr.
Bin im Slow-food-Bereich nicht so firn, aber aus ganz einfachen Zutaten was Gutes zaubern- das schätze ich sehr.
So nach dem Motto, ich bin lieb zu meinen Zellen und hoffe, dass sie es dann auch zu mir sind.
Es gibt ein höchts interessantes Kochbuch- Krebszellen mögen keine Himbeeren,
ein interessantes Kochbuch- biochemisch aufbereitet, mit Traumfotos, dass einem beim Durchblättern schon die Lust auf Essen kommt. Ob solches schmackhaftes Happy Happy dann wirklich eine Vorsorge sein kann- weiß ich nicht, aber das Essen macht auf alle Fälle Spass und schmeckt superlecker.
Scheinbar brauchen Zellen keine Werbestrategien, die sagen ganz klar, was sie möchten.
Herzl. Grüsse
maria