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Autor Thema: Verteilung Milchfond  (Gelesen 1317 mal)
Matthias
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« am: 16.12.08, 19:45 »

Hallo,

wir bekommen ja jetzt ob wir wollen oder nicht den Milchfond (oder die Milchfonds ? rolleyes ). Ich persönlich finde die ganze Geschichte etwas unglücklich, wahrscheinlich wieder mit Bürokratie und jede Menge Affentheater verbunden. Ich finde wirklichen SInn macht es auch nicht da die Mittel wahrscheinlich sowiso mit der Gießkanne verteilt werden und nicht wie angedacht benachteiligte (wo sind die wirklich ?) Gebiete zu stützen

in Sachsen wurde jetzt nach Wegen gesucht die Mittel nun zu verteilen, gar nicht so einfach.

Auf die Milchquote gehts nicht wegen der Milchprämie
Auf die GV kann man´s auch nicht umlegen, warum weiß ich nicht.
Aufs Grünland -> was ist mit den Betrieben in den Ackerbauregionen ?
Auf die Futterfläche -> Was ist mit Biogas ?
An Investitionen koppeln -> bring für die meisten nix

Es muss auch an eine bestehende EU-Förderrichtlinie gekoppelt sein denn eine neue entwickeln kostet Jahre.
Im April muss ein tragfähiges Konzept stehen.

Also ham wer jetzt den Schlammassel

Was denkt ihr ? Gibts in den anderen Bundesländern schon Ansetze, Konzepte oder schon Programme ?

Meine persönliche provokante Meinung, ganz BDM Rettungspaket-like mrgreen geben wir allen komplett aufgabewilligen Betrieben die ihre Quote bis zum letzten kg verkaufen von dem Geld 10 ct Extrabonus (mit der Auflage die nächsten 10 Jahre nicht in die Milchproduktion wieder einzusteigen). Das sollte den Markt in Deutschland kurz bis mittelfristig ganz ordentlich entlasten. (bitte nicht zu ernst nehmen )

Gruss Matthias
« Letzte Änderung: 16.12.08, 19:48 von Matthias » Gespeichert
Andreas
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I mog Di !


« Antwort #1 am: 17.12.08, 06:08 »

Hallo,
am Besten wäre es, man würde das Geld an die Unterlieferer verteilen !
Versprochen wurde ja beim Bauerntag in Bamberg von Folgart, den Milchfonds für eine Weideprämie zu verwenden Smiley
Aber was gilt heute schon das Wort eines BV-Funktionärs

http://www.ulmer.de/QUlEPTQ2Mzk2OCZNSUQ9Mzk2Mg.html
« Letzte Änderung: 17.12.08, 06:14 von Andreas » Gespeichert
fanni
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« Antwort #2 am: 17.12.08, 07:00 »

häääää? Matthias warum nicht ernst nehmen?? Versteh ich nicht!

Der Milchfond wurde vom DBV gewollt, jetzt ham sie ihn, darf man doch auch mal sagen -  oder!
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Herzliche Grüße von Fanni
Matthias
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« Antwort #3 am: 17.12.08, 12:16 »

Das mit dem nicht so ernst nehmen bezog sich nur auf meinen Vorschlag im letzten Absatz.  Smiley
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Jochen
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Beiträge: 1208


« Antwort #4 am: 17.12.08, 12:49 »

Zitat
Gleichzeitig müsse die Politik die Betriebe aber auch über eine verlässliche Förderung nachhaltig unterstützen, erklärte Folgart. Durch die Erhaltung der Ausgleichszulage, die Einfüh­rung einer Grünland- und Weideprämie sowie die Erhöhung der Fördersätze für Rinder haltende Betriebe sollten klare Signale zur dauerhaften Unterstüt­zung der Milcherzeuger gegeben werden.

Und der Andreas konstruiert daraus ein VERSPRECHEN und suggeriert noch dazu, dass er laut Folgart ausschließlich für Weideprämie geutzt wird.

Andreas, Deine Lügen werden so langsam unverschämt..
aber Glückwunsch:
Sie fruchten.
Was ich von Kollegen in letzter Zeit dem DBV angedichtet gehört hab entspricht voll der AbL -Hetzkampagne...

Ihr seid so erfolgreich wie viele Rattenfänger der Geschichte...

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fanni
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« Antwort #5 am: 17.12.08, 22:18 »

Der BBv hat deswegen eigens eine Richtigstellungsseite geschaltet auf seiner HP ist sehr interessant Wink
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Herzliche Grüße von Fanni
Jochen
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« Antwort #6 am: 17.12.08, 23:08 »

http://www.bayerischerbauernverband.de/sro.php?redid=218111

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Andreas
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I mog Di !


« Antwort #7 am: 18.12.08, 08:17 »

Zitat
Gleichzeitig müsse die Politik die Betriebe aber auch über eine verlässliche Förderung nachhaltig unterstützen, erklärte Folgart. Durch die Erhaltung der Ausgleichszulage, die Einfüh­rung einer Grünland- und Weideprämie sowie die Erhöhung der Fördersätze für Rinder haltende Betriebe sollten klare Signale zur dauerhaften Unterstüt­zung der Milcherzeuger gegeben werden.

Und der Andreas konstruiert daraus ein VERSPRECHEN und suggeriert noch dazu, dass er laut Folgart ausschließlich für Weideprämie geutzt wird.


Hallo Jochen,
Udo Folgart war kurz vor dem Bauerntag in Bamberg beim Breisbauerntag in Altötting als Redner.
Dabei hat er ganz massiv für den Ausstieg aus der Quote geworben und versprochen, sich für einen Milchfonds für die Bauern in den Gründlandgebieten einzusetzen, da diese Betriebe keine Alternativen zur Micherzeugung haben.
Dabei hat er ausdrücklich betont, dass dies in Form einer Weideprämie erfolgen sollte.
Ich "kämpfe" seit Jahren für eine bayerische Weideprämie, deshalb ist mir die Aussage von Folgart noch gut in Erinnerung.

Natürlich ist der Vorwurf:
"Der Bayerische Bauernverband erhält für jedes Mitglied einen Zuschuss vom Freistaat Bayern."
falsch !
Richtig ist:
Der Bayerische Bauernverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts erhält vom Staat einen Pauschalsatz, unter Berücksichtigung der Anzahl aller landwirtschaftlichen Betriebe, welche die offizielle Jahresstatistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung ausweist.
Laut Bayerischen Agrarbericht  bekam der BBV  im Jahr 2007 die Summe von 1,53 Mio €.
Der BBV hat nach eigenen Angaben 165.000 Mitglieder, es gibt aber in Bayern laut Agrarbericht nur noch 117.000 landwirtschaftliche Betriebe !


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« Antwort #8 am: 18.12.08, 09:00 »

In unserem Ortsverband zahlen mindestens 10 Mitglieder ihren Grundbeitrag beim BBV, die ihren Betrieb aufgegeben und verpachtet haben. Sie nehmen nach wievor das Beratungsangebot ihres Berufsverbandes an.
Der Bayerische Bauernverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist verpflichtet die Beratung in Sozialversichungsfragen zu übernehmen.
Was wäre die Alternative? Eine Landwirtschaftskammer wie in anderen Bundesländer mit Pflichtbeiträgen. Das hätte den Vorteil, die Trittbrettfahrer auch zur Kasse zu bitten.

Was sind 1,53 Mio. € wenn das Milchboard einen Finanzbedarf für die Geschäftsführung von 500.000 €/Jahr Huh hat. Wobei ich mich schon Frage für was für Geschäfte Grin
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
Andreas
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Beiträge: 871


I mog Di !


« Antwort #9 am: 18.12.08, 12:00 »

In unserem Ortsverband zahlen mindestens 10 Mitglieder ihren Grundbeitrag beim BBV, die ihren Betrieb aufgegeben und verpachtet haben. Sie nehmen nach wievor das Beratungsangebot ihres Berufsverbandes an.
Der Bayerische Bauernverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist verpflichtet die Beratung in Sozialversichungsfragen zu übernehmen.
Was wäre die Alternative? Eine Landwirtschaftskammer wie in anderen Bundesländer mit Pflichtbeiträgen. Das hätte den Vorteil, die Trittbrettfahrer auch zur Kasse zu bitten.


Hallo ID,
alle BBV-Geschäfsstellen sind zugleich Verwaltungsstellen der Landwirtschaftlichen Sozialversicherungen (LSV) Huh
Diese Aufgabe zahlen wir voll über unsere Beiträge an die Alterskasse, Kankenkasse und Berufsgenossenschaft selbst mit.
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Mirjam
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Change happens!


WWW
« Antwort #10 am: 18.12.08, 12:22 »

Hallo Frage - werden da "Mitglieder" ggf. "doppelt" gezählt, weil lt. HP die Landfrauen (besondere Reglung Bayern Mann Mitglied BV = Frau automatisch Mitglied Landfrauen?) zu den BBV-Mitglieder gehören und ggf. so der Mann UND die Frau getrennt gezählt werden? Und noch die Landjugend hinzukommt?

§ 2 Zweck des Verbandes
Der Bayerische Bauernverband ist der freie Zusammenschluss der gesamten bäuerlichen Bevölkerung innerhalb Bayerns einschließlich der Landfrauen und der bäuerlichen Jugend. Er hat die Gesamtinteressen der bayerischen Land- und Forstwirtschaft auf allen Gebieten wahrzunehmen.


Frage andersherum: Vorteil BV-Geschäftstelle für SV-Fragen vor Ort, oder wollt ihr alle nach Bayreuth (Franken/Oberbayern etc.) fahren... wenn ihr mal bei einem Antrag ne Frage habt?

Mirjam


« Letzte Änderung: 18.12.08, 12:25 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
fanni
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« Antwort #11 am: 18.12.08, 16:36 »

Ohne jetzt nochmal nachzulesen.............jeder Beitragszahler zählt nur einfach, so mein ich, wenn ich in Vertretung meines Mannes zur Ortsopbmännerwahl günge Wink, bräuchte ich eine Einverständniserklärung von ihm Wink, hab schon gelästert, er dürfte dann im Gegenzug auch mal die Ortsbäuerin mitwählen (das gäbe Gesprächsstoff für die nächstn 10 Jahre!!) , aber leider leider gibts das nicht mehr bei uns Angry


Laßt uns doch zum Eingangsthema zurückkehren!  Milchfond : Ist was neues bekannt???
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Herzliche Grüße von Fanni
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