Gleichzeitig müsse die Politik die Betriebe aber auch über eine verlässliche Förderung nachhaltig unterstützen, erklärte Folgart. Durch die Erhaltung der Ausgleichszulage, die Einführung einer Grünland- und Weideprämie sowie die Erhöhung der Fördersätze für Rinder haltende Betriebe sollten klare Signale zur dauerhaften Unterstützung der Milcherzeuger gegeben werden.
Und der Andreas konstruiert daraus ein VERSPRECHEN und suggeriert noch dazu, dass er laut Folgart ausschließlich für Weideprämie geutzt wird.
Hallo Jochen,
Udo Folgart war kurz vor dem Bauerntag in Bamberg beim Breisbauerntag in Altötting als Redner.
Dabei hat er ganz massiv für den Ausstieg aus der Quote geworben und versprochen, sich für einen Milchfonds für die Bauern in den Gründlandgebieten einzusetzen, da diese Betriebe keine Alternativen zur Micherzeugung haben.
Dabei hat er ausdrücklich betont, dass dies in Form einer Weideprämie erfolgen sollte.
Ich "kämpfe" seit Jahren für eine bayerische Weideprämie, deshalb ist mir die Aussage von Folgart noch gut in Erinnerung.
Natürlich ist der Vorwurf:
"Der Bayerische Bauernverband erhält für jedes Mitglied einen Zuschuss vom Freistaat Bayern."
falsch !
Richtig ist:
Der Bayerische Bauernverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts erhält vom Staat einen Pauschalsatz, unter Berücksichtigung der Anzahl aller landwirtschaftlichen Betriebe, welche die offizielle Jahresstatistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung ausweist.
Laut Bayerischen Agrarbericht bekam der BBV im Jahr 2007 die Summe von 1,53 Mio €.
Der BBV hat nach eigenen Angaben 165.000 Mitglieder, es gibt aber in Bayern laut Agrarbericht nur noch 117.000 landwirtschaftliche Betriebe !