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Autor Thema: Wie gehts weiter mit dem Milchpreis? II  (Gelesen 2373 mal)
Mirjam
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« am: 23.11.08, 16:31 »

Hallo,

ich hab grad gelernt, dass der BDM gar nicht zum Milchboykott aufgerufen hat. Wo?

Hier: http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/download/pdf/Kartell/Kartell08/B2-100-08.pdf

Der offizielle Beschluss des Kartellamtes zur Entstehung/Durchführung des Milchlieferboykottes mit den Stellungnahmen des BDM´s.

Ab Seite 9 wird es ausführlich diskutiert.

Dann ist mir doch noch ein "Herz für Milchbauern" über die Füße gelaufen, nämlich in der Discounter-Werbung von Netto: "Ein Herz für Erzeuger" heißt das gute-Gewissen-Programm und bietet 10 Cent je Tüte Milch an den Erzeuger - wohlgemerkt bei einem Angebotspreis von 59 Cent je Liter Magermilch.

http://www.netto-online.de/herzfuererzeuger/index.php

Wo soll ich jetzt Milch einkaufen gehen  Huh Bei Netto mit dem "Herz für Erzeuger" oder vor Ort bei Edeka, die hier zum Kathreinmarkt die Vollmilch für 59 Cent anbieten?

Mirjam
« Letzte Änderung: 23.11.08, 16:34 von Mirjam » Gespeichert

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Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #1 am: 23.11.08, 17:44 »

Was mich in der netto werbung wudert wie giebt netto die 10cent  direckt an den bauern weiter hat hir schon mal jemand 10cent beckommen von netto???
liebe sonntags grüße Mucki
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Ayla25
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« Antwort #2 am: 23.11.08, 21:10 »

Hallo Mucki,

das war doch auch nur wieder "verarsche" von unserem BBV.
Der Gute hat diesen Bauern geholfen ihre Milch selbst zu vermarkten. Die Bauern liefern an die Molkerei und Netto selber lässt die Milch abfüllen und zahlt dann den Bauern 10 Cent mehr für ihre Milch (Der Milchhof bekommt nur die Kosten für die Abfüllaktion und sonst nix) Ist doch super oder? Nur das unterm Strich diese Bauern nur 0,3 Cent pro kg Milch mehr bekommen.... und die restlichen 9,7 Cent die werden wohl beim Netto in die Kasse kommen.... Ist doch auch egal wer sie nun bekommt ob Netto oder Milchhof hauptsache nicht beim Bauern.... denn das ist ja nur derjenige welche der die Arbeit machen darf und langsam aber sicher in die moderne Sklaverei rutscht....  Tongue

LG an alle
Ayla
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #3 am: 23.11.08, 21:49 »

Auf den Herrschinger Erzeugertagen berichtete LIDL-Generalbevollmächtigter Walter Pötter über die Bayerische Bauernmilch Sie steht nach wie vor für 89 Cent in den Lidl-Filialen.
Wenn nun wöchentlich ca. 150.000 l über diese Schine abgesetzt wird, ist dies nur ein Teil der von der MPO erfassten Milch. Der Auszahlungspreis ist dann natürlich eine Mischkalkulation aus dieser guten Verwertung und der restlichen Verwertung.

@ mirjam
Ich hab mir heute Nachmittag die Zeit genommen, diese 27 Seiten der Kartellamtsveröffentlichung zu lesen. Shocked

Im Absatz 60 auf Seite 24 wird offensichtlich, daß die BDM-Führung die Milchbauern belogen haben, um nicht zu sagern ins offene Messer laufen ließen Angry

Internetschdrieler
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
Matthias
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« Antwort #4 am: 23.11.08, 21:53 »

Hallo,

ich würde mal sehen was hier abgehen würde wenn die 10 ct für die Milch direkt bei den Landwirten ankommen würde die genau die Milch geliefert haben die letztendlich die im Tetrapack gelandet sind, das wären nämlich sehr wenige . H-Milch ist nicht alles !! Und fakt ist die Molkereien die H-Milch verkaufen konnten, konnten besser bezahlen als die die keine im Programm hatten. Den anderen hat diese Aktion bisher nur eins, das Leben schwer gemacht. Denkt mal darüber nach wieviel diese teure H-Milch am gesamten Milchgeschäft in Deutschland ausmacht.

Mfg
Matthias  
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Mirjam
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« Antwort #5 am: 10.12.08, 08:29 »

Hallo,

grad passend ein Beispiel wie man den Milcherlös selbst steuern kann - zumindest für Einzelbetriebe und zum Thema:

In meines Juniors Schule steht seit 4 Wochen ein gekühlter Automat bei dem die Schüler sich Produkte kaufen können hiervon:

http://www.milchhof-stroebel.de/

Finde ich total super - neben Eiskaffee und Schokolade, Vanillemilch etc. im kompostierbaren Becher gibt es auch den Trinkjoghurt der Woche usw. wechselnden Sorten.
Hab meinem Junior gleich eine Taschengelderhöhung angeboten, wenn er sich regelmäßig dort in der Pause versorgt :-).

Mirjam
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geli.G
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« Antwort #6 am: 10.12.08, 08:43 »

Hallo,

grad passend ein Beispiel wie man den Milcherlös selbst steuern kann - zumindest für Einzelbetriebe und zum Thema:

In meines Juniors Schule steht seit 4 Wochen ein gekühlter Automat bei dem die Schüler sich Produkte kaufen können hiervon:

http://www.milchhof-stroebel.de/

Finde ich total super - neben Eiskaffee und Schokolade, Vanillemilch etc. im kompostierbaren Becher gibt es auch den Trinkjoghurt der Woche usw. wechselnden Sorten.
Hab meinem Junior gleich eine Taschengelderhöhung angeboten, wenn er sich regelmäßig dort in der Pause versorgt :-).

Mirjam

Hallo Mirjam,

an unserer Schule gibt es auch seit November Schulmilch. Allerdings nur am Mittwoch und die wird geliefert....von einem österreichischen Bauern !!!!! Ich find das ganze super, es wird auch sehr gut angnommen.....wir sind überascht. Leider macht unsere Molkerei da nicht mit und auch sonst ist es wohl für Bauern in Deutschland schwieriger als für unsere Nachbarn in Österreich. Leider! Undecided
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Mirjam
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« Antwort #7 am: 10.12.08, 08:46 »

Hallo Geli,

bei uns wird der Automat täglich aufgefüllt, am Anfang wars sogar 2 x täglich so gut war der Zulauf!

 Wink Mirjam
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« Antwort #8 am: 10.12.08, 09:06 »

bei uns wird der Automat täglich aufgefüllt, am Anfang wars sogar 2 x täglich so gut war der Zulauf!

Hallo Mirjam,

die Automaten werden bei uns nicht mehr aufgestellt....hat wohl nicht sooo gut geklappt. Wir sind auch nur GS, da sind 225 Kinder und das sind zu wenige.... Wink
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phil
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« Antwort #9 am: 10.12.08, 09:55 »

Hallo Mirjam!

Weißt du zufällig auch wieviel der Ströbel investieren mußte?Nur mal Interesse an Zahlen habe-für mich wär des too much works.
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Mirjam
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« Antwort #10 am: 10.12.08, 11:14 »

Nein Phil,

ich kenne sie nicht. Ich finde es aber toll und mutig, dass sie diesen Schritt für die Betriebsentwicklung gegangen sind und hier eine Perspektive aufbauen, ihre Milch abzusetzen: So wie andere eben eine Biogasanlage zum Stall als zweites Standbein bauen oder, oder...  Wink.

Und - wieder einige tausend Liter MEHR Milch unter die Leute bringen in Zeit wo über den Sommer der Milchkonsum zurückgegangen ist.

Gruß Mirjam
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frankenbauer
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« Antwort #11 am: 10.12.08, 13:40 »

Hallo

Der Betrieb ist zufällig ganz in meiner Nähe! Ich kann zwar nicht sagen wie viel er investiert hat! Aber die Anfangszeit denke ich war doch sehr schwierig! Er ist viel drausen rumgefahren, hat auch am Lebensmittelmarkt seine Produkte angeboten! Ist zuerst eher schlecht gelaufen! Als er dann mit der Schulmilch angefangen hat wurde es glaub ich besser!

Im großen und ganzen denk ich hat sich sein Einsatz aber gelohnt - er beschäftigt schließlich auch einige Mitarbeiter!
Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass das ein Geschäft ist, das man eins zu eins auf seinem Betrieb umsetzen kann! - Wenn zu viele da sind wirds eben auch hier schwierig!

Gruß frankenbauer
« Letzte Änderung: 10.12.08, 13:44 von frankenbauer » Gespeichert
Mirjam
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« Antwort #12 am: 10.12.08, 15:53 »

Hallo Frankenbauer,

hab grad unseren Grundschulhausmeister getroffen und gleich mal drauf angesprochen  Wink

Mirjam
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frankenpower41
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« Antwort #13 am: 10.12.08, 21:22 »

Hallo  Mirjam

bei uns an der Schule gibts die Milch vom Ströbel schon seit 4 Jahren.
Allerdings nicht vom Automaten. Dort wird 2 mal wöchentlich angeliefert Schüler machen eigenverantwortlich die Abwicklung.  Klappt gut.
Das ist halt eine Nische.  Wie meint ein Bekannter  "eine Nische ist das, wo für jemand anderen kein Platz ist".

Marianne
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Andreas
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I mog Di !


« Antwort #14 am: 11.12.08, 08:14 »

Jetzt wird die Sichtweise des Deutschen Bauernverbandes auch von der EU-Kommission eins zu eins übernommen  Cry

Kommission macht Vorschläge für niedrigere und konkurrenzfähigere
Lebensmittelpreise in Europa

Reference: IP/08/1931 Date: 10/12/2008

Brüssel, den 10. Dezember 2008

Kommission macht Vorschläge für niedrigere und konkurrenzfähigere
Lebensmittelpreise in Europa
Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung beschlossen, mit der sie die
Funktionsweise der Lebensmittelversorgungskette verbessern und so die
Lebensmittelpreise für die Verbraucher senken will. Auch wenn die
Lebensmittelpreise gegenüber dem Rekordhoch der ersten Jahreshälfte wieder
nachgegeben haben, sind die Ursachen für den Anstieg der Agrarrohstoffpreise
auf mittlere Sicht – darunter regulatorische Beschränkungen, mangelnder
Wettbewerb und Spekulation – doch nicht beseitigt und müssen in Angriff
genommen werden.
„Der Preisauftrieb bei Lebensmitteln hat von August 2007 bis Juli 2008 rund
ein Drittel zur Gesamtinflation beigetragen, worunter vor allem Haushalte
mit geringem Einkommen zu leiden hatten. Angesichts der aktuellen
Konjunkturflaute müssen wir ein klares Signal setzen und unsere
Entschlossenheit zum Ausdruck bringen, Verkrustungen und andere Faktoren,
die die Funktionsweise der Märkte beeinträchtigen, aus der Welt zu schaffen.
Dies würde nicht nur dem Verbraucher wettbewerbsfähigere und
verzerrungsfreie Preise bescheren, sondern auch die Kaufkraft der
schutzbedürftigsten Bevölkerungsgruppen erhalten und die Schaffung von
Arbeitsplätzen fördern”, so Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin
Almunia.

„Der Agrarpolitik kommt eine maßgebliche Rolle zu, wenn es darum geht, dass
der Verbraucher Lebensmittel zu vernünftigen Preisen erhält. Die mit dem
„Gesundheitscheck“ der GAP einführten Änderungen eröffnen den Landwirten die
Möglichkeit, besser auf Marktsignale zu reagieren. Ich hoffe, dass wir
bestimmte Beschränkungen im internationalen Lebensmittelhandel nun durch
einen ausgewogenen Abschluss im Rahmen der Doha-Runde ausräumen können”,
ergänzte Mariann Fischer Boel, als Kommissionsmitglied zuständig für
Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

In der heutigen Mitteilung werden Möglichkeiten aufgezeigt, die
Funktionsweise der Lebensmittelversorgungskette zu verbessern und so den
privaten Haushalten in Europa auf Dauer wettbewerbsfähige Preise zu
bescheren. Die Mitteilung ist die Reaktion auf die Forderung des
Europäischen Rates vom Juni, den Ursachen des steilen Preisanstiegs bei
Lebensmitteln im Zuge des noch drastischeren Anstiegs der Rohstoffpreise auf
den Grund zu gehen.

Die Kommission schlägt Folgendes vor:

Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelversorgungskette und damit
auch ihrer Widerstandsfähigkeit gegen globale Preisschocks. Die Hochrangige
Gruppe für die Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelindustrie wird Anfang
2009 entsprechende Vorschläge unterbreiten.
Gewährleistung einer rigorosen und kohärenten Durchsetzung der
Wettbewerbsvorschriften auf EU- und nationaler Ebene über das Europäische
Wettbewerbsnetz und Beseitigung von besonders schädlichen Praktiken und
Beschränkungen.
Überprüfung potenziell restriktiver Rechtsvorschriften auf nationaler
und/oder EU-Ebene. Rechtsvorschriften, die den Marktzutritt beschränken,
müssen unter die Lupe genommen und gegebenenfalls aufgehoben werden, wobei
ihre ökologischen und gesellschaftlichen Ziele im Blick behalten werden
müssen. Dies soll im Zuge der Überprüfung des Einzelhandelsmarkts und der
Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie erfolgen. Rechtsvorschriften, die
den preislichen Wettbewerb einschränken, sollten auf nationaler Ebene auf
den Prüfstand gestellt werden. Zahlungsverzug durch Einzelhändler sowie
überzogene Gebühren der Erzeuger für Werbeangebote könnten überprüft werden.
Über gesetzlich geregelte Ladenöffnungszeiten sollten Konsultationen auf
nationaler Ebene geführt werden.
Die Verbraucher sollten Preise besser vergleichen können. Daher soll eine
permanente europäische Preisüberwachung eingeführt werden.
Die Kommission wird in Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden der
Rohstoffmärkte prüfen, welche Maßnahmen getroffen werden könnten, um zur
Verringerung der Preisvolatilität auf den Märkten, die weder Erzeugern noch
Verbrauchern nutzt, beizutragen.
Die Bemühungen, die darauf abzielen, Weltangebot und -nachfrage nach
Lebensmitteln wieder ins Lot zu bringen, die Agrarforschung zu fördern und
die internationalen Märkte zu öffnen, sollten verstärkt werden.

Auch wenn die Rohstoffpreise drastisch gesunken sind, dürften die Preise
mittelfristig durch strukturelle Faktoren, wie das Wachstum der weltweiten
Nachfrage, gestützt werden.

Der Preisanstieg seit 2006 ging mit einer plötzlichen Zunahme der
Investitionen in Rohstoffderivate einher. Der in letzter Zeit zu
beobachtende abrupte Abfluss von Investitionen vom Terminmarkt könnte ein
Hinweis auf eine platzende Spekulationsblase sein. Doch auch das
Volatilitätsrisiko bleibt hoch.

Funktionsschwächen in der Lebensmittelversorgungskette, die mit dem Grad an
Wettbewerb und der Regulierung zusammenhängen, haben ebenfalls eine wichtige
Rolle gespielt.

Die Lebensmittelpreise in den Mitgliedstaaten haben sehr unterschiedlich auf
die Veränderungen reagiert - ein Hinweis darauf, dass der EU-Markt nach wie
vor fragmentiert ist. Die Konsolidierung des Marktes wird Effizienzgewinne
und niedrigere Preise bewirken. Sie darf jedoch nicht dazu führen, dass sich
die Wettbewerbsbedingungen auf den lokalen Märkten zum Nachteil der
Verbraucher und Unternehmen verschlechtern.

Die Funktionsweise der Lebensmittelversorgungskette kann offenbar noch
erheblich verbessert werden, um sicherzustellen, dass Integration und
Konsolidierung der beteiligten Bereiche mit besserer Wettbewerbsfähigkeit
und niedrigeren Preisen sowie einer größeren Lebensmittelauswahl
einhergehen.

Die Förderung einer offenen Handelspolitik durch Abschluss der
WTO-Handelsgespräche der Doha-Runde wäre für alle von Nutzen, insbesondere
für die Entwicklungsländer, die unter den höheren Preisen am meisten zu
leiden haben. Mit ihrer Einigung auf den „Gesundheitscheck“ der GAP hat die
EU einen entscheidenden Schritt unternommen, damit die Landwirte besser auf
Marktsignale reagieren und neue Chancen nutzen können, während gleichzeitig
ein modernes Sicherheitsnetz für echte Marktkrisen geschaffen wurde.

Hintergrund

Auf dem Gipfeltreffen im Juni wurde die Kommission aufgefordert, die
Entwicklung der Agrarrohstoff- und Lebensmittelpreise besser zu überwachen,
die Auswirkungen von Spekulation auf die Agrarrohstoffpreise zu analysieren
und die Funktionsweise der Lebensmittelversorgungskette zu untersuchen.

Lesen Sie die vollständige Mitteilung im Internet unter:

http://ec.europa.eu/economy_finance/thematic_articles/article13524_en.htm.
« Letzte Änderung: 11.12.08, 08:19 von Andreas » Gespeichert
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