......mein Mann ist auch ein seeeeeeeeeeeeehr schwieriger Mensch. Da ist nichts mit "Anlehnen", sondern immer nur Komandos, Streit und Stress. Und ich stehe immer dazwischen, das dauert jetzt schon mind. 15 Jahre,
Hallo Celina,
mal ein ganz anderer Gedanke: Und was wäre wenn du ein ganz nettes, angepasstes Kind gehabt hättest, dass ggf. an der Härte des Vaters zerbrochen wäre...? Es ist kein Geheimnis, das in Familien mit solchen Charaktereigenschaften der z.B. Väter "schwache" Kinder das mit Suchtproblematiken "kompensiert" haben... das mit den eigenen Spiegeln stand ja auch mal hier irgendwo...
@ Danny: Ich sehe es auch so wie du hinsichtlich "starke Menschen" - aber einen weiteren Spruch: Wer schreit - hat ANGST. Angst nicht gehört zu werden, Angst etwas zu verlieren, Angst den anderen anhören zu müssen. Wer solche "Wände" um sich herum aufbaut - hat ggf. viel (mehr) zu schützen als ein souveränes Kind? Schau mal genau hin, wie schnell oder wie häufig dich dein Kind scannt, einen schnellen Blick in deine Augen wirft, Augenkontakt sucht - wie heißt es so schön: Für den ersten Eindruck brauchen wir genau 0,3 Sekunden...
Irgendwie hab ich schon den Anspruch auf eine "Trotzsituation" (sehr negativer Begriff) ich sag mal eher
Schwierigkeit ein Problem zu lösen oder mit sich selbst klarzukommen, Kompromisse einzugehen: Eben als Erwachsener mit viel Hirn NICHT mit Gegentrotz sondern auch mit geschickter Situationsentspannung zu reagieren.
Mir fällt es leichter mich emotiona zu "distanzieren" wenn ich in jemanden "tobenden" grundsätzlich jemanden sehe, der ÜBERFORDERT ist, als es persönlich zu nehmen. Ergo gelassen zu reagieren und nicht noch mehr Emotionsbenzin in die Situation zu gießen

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Sicher kann man das nicht alles auf 2 - 3jährige in natürlichen Trotzphasen übertragen, aber es ist doch erstaunlich, wie sehr Kinder in einer anderen Umgebung ein anderes Verhalten zeigen? Bei den Kindern können wir nicht "Einsicht" verlangen oder dass sie von sich aus und allein ihr Verhalten ändern, sondern nur dem folgen, wenn wir mit Verhaltensänderung vorangehen.
Gruß Mirjam