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Autor Thema: Ich werd' noch wahnsinnig - Verdammte Trotzphase!  (Gelesen 3358 mal)
Mirjam
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« Antwort #15 am: 06.11.08, 15:43 »

   ......mein Mann ist auch ein seeeeeeeeeeeeehr schwieriger Mensch. Da ist nichts mit "Anlehnen", sondern immer nur Komandos, Streit und Stress. Und ich stehe immer dazwischen, das dauert jetzt schon mind. 15 Jahre, 

Hallo Celina,

mal ein ganz anderer Gedanke: Und was wäre wenn du ein ganz nettes, angepasstes Kind gehabt hättest, dass ggf. an der Härte des Vaters zerbrochen wäre...? Es ist kein Geheimnis, das in Familien mit solchen Charaktereigenschaften der z.B. Väter "schwache" Kinder das mit Suchtproblematiken "kompensiert" haben... das mit den eigenen Spiegeln stand ja auch mal hier irgendwo...

@ Danny: Ich sehe es auch so wie du hinsichtlich "starke Menschen" - aber einen weiteren Spruch: Wer schreit - hat ANGST. Angst nicht gehört zu werden, Angst etwas zu verlieren, Angst den anderen anhören zu müssen. Wer solche "Wände" um sich herum aufbaut - hat ggf. viel (mehr) zu schützen als ein souveränes Kind? Schau mal genau hin, wie schnell oder wie häufig dich dein Kind scannt, einen schnellen Blick in deine Augen wirft, Augenkontakt sucht - wie heißt es so schön: Für den ersten Eindruck brauchen wir genau 0,3 Sekunden...

Irgendwie hab ich schon den Anspruch auf eine "Trotzsituation" (sehr negativer Begriff) ich sag mal eher Schwierigkeit ein Problem zu lösen oder mit sich selbst klarzukommen, Kompromisse einzugehen: Eben als Erwachsener mit viel Hirn NICHT mit Gegentrotz sondern auch mit geschickter Situationsentspannung zu reagieren.

Mir fällt es leichter mich emotiona zu  "distanzieren" wenn ich in jemanden "tobenden" grundsätzlich jemanden sehe, der ÜBERFORDERT ist, als es persönlich zu nehmen. Ergo gelassen zu reagieren und nicht noch mehr Emotionsbenzin in die Situation zu gießen  Smiley.

Sicher kann man das nicht alles auf 2 - 3jährige in natürlichen Trotzphasen übertragen, aber es ist doch erstaunlich, wie sehr Kinder in einer anderen Umgebung ein anderes Verhalten zeigen? Bei den Kindern können wir nicht "Einsicht" verlangen oder dass sie von sich aus und allein ihr Verhalten ändern, sondern nur dem folgen, wenn wir mit Verhaltensänderung vorangehen.

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 06.11.08, 15:51 von Mirjam » Gespeichert

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Cendrillon
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« Antwort #16 am: 06.11.08, 23:17 »

hallo mirjam,
deine ansicht hat was. ich merke das bei meinem knapp fünfjährigen. einerseits ist er eben ein "trotzkopf". entweder tobt er wie wild, oder er verkriecht sich in eine ecke und sagt gar nichts mehr (da kommt er nach seinem grossvater Roll Eyes). dann wieder ist er sehr anhänglich, hat oft alpträume und ist in fremder umgebung oder um fremde menschen sehr schüchtern (am anfang Wink).

...von meinem kleinen bruder sagte meine mutter als er langsam in die pupertät kam: der ist schon seit geburt in der pupertät.... Roll Eyes

liebe grüsse
katrin
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marianne von willemer
Mirjam
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« Antwort #17 am: 07.11.08, 18:48 »

Hallo Cendrillion,

wie schon oft angesprochen lege ich sehr viel Wert auf Sprache und Pubertät wird oft sehr "negativ besetzt" benutzt: Ich sag mal in langen Worten:

Die Zeit wo die Kinder nicht ein Gleichgewicht zwischen Abgrenzung und Anlehnung finden können. Natürlich ist es einfacher mit einem Kind klarzukommen, dass hier genau eine Punktlandung findet und nicht emotional wie auf einem Billiardtisch überall ankantet, aber das ist doch finde ich die Chance als Mensch, als Elternteil zu wachsen an der ErziehungsARBEIT: Eben an der Arbeit an sich selbst  Wink.

Einfach mal kucken, wieviel Spannung, Druck in einer Trotzsituation des Kindes: In einem selber ist, geweckt wird?

Und das ist doch die Chance endlich aus dem ganz alten "schlag drauf und schluss"-bis 60-Jahre-Erziehungsstil und dem "antiautoritären-ich-hab-kein-Bock-auf-Elternsein-"bis 80er-Jahre Erziehungsstil weiterzuwachsen in einen neuen, mehr fordernden Erziehungsprozess.

Mir hilft alleweil daran zu glauben, dass es einen Grund gibt, warum gerade wir DIESE Kinder erhalten haben und das ein Grundvertrauen in uns da ist, dass wir das schaffen, auch wenn es manchmal nicht einfach ist  Smiley.

viele Grüsse

Mirjam
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Mirjam
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« Antwort #18 am: 08.11.08, 19:05 »

Extra für Danny!

Das beste Mittel gegen Erziehungsstress bei den Eltern ist ein Gläschen Kirschsekko von Katharina *werbungmach* und sowas hier:

http://www.youtube.com/watch?v=jCnAjel02lM&feature=related

DEN hätte ich gern für meine Kinder *gg*!

lieben Gruß

Mirjam
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Danny
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« Antwort #19 am: 08.11.08, 19:21 »

Boah! Shocked Kann man den engagieren? Wink

Kirschsekko hab ich gerade leider nicht zur Hand, aber nachher auf dem Geburtstag gibt's sicher ein Gläschen Wein - und daheim haben wir von gestern auch noch eine halbe Flasche Roten übrig.
Das reicht fürs Erste Grin

Die letzten zwei Tage war mein kleiner Chaot überraschend gut gelaunt - vielleicht hab ich ja Glück und diese Phase hält noch ein Weilchen an.

LG
Danny
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Liebe Grüße
Danny

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Sigrid
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« Antwort #20 am: 08.11.08, 21:33 »

 Grin Trotzphase ? ? ?  Kein Problem, so kann man die kleinen Trotzkoepfe "baendigen",  Lips Sealed
 
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Danny
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« Antwort #21 am: 09.11.08, 11:00 »

Da ist dann die Familienpackung Ohropax für die anderen Familienmitglieder aber im Preis mit inbegriffen, oder? Wink
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Landmama
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« Antwort #22 am: 09.11.08, 11:46 »

ähmmm, lieber ein kleines Trotzkind, als 2 pupertierende ( einer davon hat Stimmbruch und kräht wie so ne Blechkanne) mit nix zufrieden, egal ob Essen oder Klamotten u.s.w......von den Schulnoten oder der Einstellung zum lernen will ich gleich gar nicht anfangen....
dazu hab ich noch sonen fast 7 jährigen Oberbesserwisserallesschlau, der sich alles von seinen beiden Chaoten abschaut !

...mein großer hat ab nächste Woche zwe Wochen Praktikum, ich hoffer der stösst sich seine Hörner ab, wenn er mal den ganzen Tag arbeiten muß !
( was glaubt ihr wie sich der beim Haareschneiden aufgeführt hat, weil lange Haare seinen ja in ....aber doch nicht bei nem Praktikum -nur dass sehen pupertierende Möchtegerns eben nicht ein )

und wenn man die erst zur Schule fährt ( bei uns hält kein Bus ) dann muß man sich sagen lassen, dass man ja schon den Zündschlüssel vieeeel zu langsam rumdreht, oder zu lange auf der Kupplung steht u.s.w......da hält wenigstens so ein kleiner Zwerg seinen Mund !

also, es wird nicht besser......
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Benita2
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« Antwort #23 am: 09.11.08, 12:12 »

Hallo Sigrid ,

 ist ja eine tolle Idee .... aber das Jugendamt dürfte nichts erfahren!  Grin

Hallo Landmama,

du hast auf alle Fälle recht,..... vor allem, wenn sie dann nicht mehr aufhören zu pupertieren!  Roll Eyes

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Viele. liebe Grüße von Benita!
Cendrillon
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« Antwort #24 am: 09.11.08, 12:29 »

hallo ihr "pupertätsmamas",
ihr macht uns "jungmüttern" ja mut Shocked. (benita, gibt es ewig pupertierende?) oder ist das eher aufbauend gedacht? damit wir die trotzphase nicht so ernst sehen Huh.

landmama,
7jährige sind leider auch oberbesserwisser ohne grosse geschwister. bei meiner grossen habe ich inzwischen nichts mehr zu melden. wenn sie mit meinem wissen nicht einverstanden ist, muss ich ihre lehrerin fragen.... Roll Eyes

liebe grüsse
katrin
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marianne von willemer
Flecky
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« Antwort #25 am: 09.11.08, 14:47 »

Hallo,
inzwischen sind unsere Zwillinge schon 23 und unserer Kleine ist 20.  Aber als sie noch klein waren es schon manchmal recht stressig.
 Ich halte bei der Erziehung überhaupt nichts von Schläge aber einmal ist es damals doch passiert. Die Kleine war  3 und die beiden Großen waren gerade zu Schule gekommen. Sie hatten mich im Laufe eines Nachmittages dermaßen in Rage gebracht, das mir dann doch die Hand ausgerutscht ist. Erwischt hat es unseren Großen. Er heulte und mir standen auch die Tränen in den Augen. Die anderen Beiden standen auch recht bedeppert daneben. Dann habe ich mich bei unserem Großen entschuldigt, da er eigentlich der Vernunftigste von allen ist und Ihnen erklärt, das so etwas eigentlich nur passieren kann, wenn man Mama den ganzen Nachmittag  nervt und sie dann irgendwann explodiert. Bei späteren Gelegenheiten kam noch öfters der Satz - last das man lieber, sonst explodiert sie wieder..... Inzwischen sind alle Drei aus dem Haus, kommen aber oft und gerne mit Anhang  zu Besuch und verstehen sich auch untereinander sehr gut.
Dann vergißt man schnell den Stress aus der Kinderzeit.

Tschüß
Ulrike
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Sigrid
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« Antwort #26 am: 09.11.08, 21:54 »

Hallo Sigrid ,
 ist ja eine tolle Idee .... aber das Jugendamt dürfte nichts erfahren!  Grin
... hast Du allerdings recht, Benita !!  Wink  Grin
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mali
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« Antwort #27 am: 16.11.08, 22:54 »

Ja,es ist schon so....trotz allem lieben wir sie ja doch und sie sind ein Geschenk des Himmels!!!
Keine  Kinder zu ahben wäre mir auch unvorstellbar.

Mit der dunkleren Jahreszeit bleibt auch wieder mehr Zeit und es ist zum Genießen-schön,wenn sie am WE morgens ins Bett gekrabbelt kommen.
Sie sind doch schon SOOOOOOOOO groß und dann doch wieder so klein..... Wink
Mali
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Gruß Mali
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