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Autor Thema: Unfälle mit Rübenlastern  (Gelesen 1972 mal)
Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« am: 31.10.08, 13:42 »

Zur Zeit ist wieder Hochsaison, die Zuckerrüben werden von den Feldern zu den Zuckerfabriken gefahren.

Jeden Tag kommen mehrere Meldungen von Unfällen, wo entweder die Rübenlaster in den Graben gerutscht sind oder Auffahrtunfällen, teilweise mit Verletzten, passieren.

Was, denkt Ihr, sind die Ursachen für diese Unfälle?

Sollte die Bevölkerung nicht stärker sensibilisiert werden? Nicht-Landwirte können sich sicher schwer vorstellen, was es bedeutet, mit solch einem Gefährt im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Gibt es Info-Kampagnen zu Rübentransporten?

Freue mich auf regen Austausch,
Nicole
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lucia
bayerischer wald
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« Antwort #1 am: 31.10.08, 13:58 »

in meiner ecke gibts gar keine rübentransporte, aber zu anfang der kampagne wurde mehrmals im radio auf mögliche gefahren und die umstände insgesamt hingewiesen. es fiel auch der begriff 'bauernglatteis', den ich so vorher gar net kannte Wink

allerdings ist das schon wieder ne weile her, erneut aufgegriffen wurde das thema bestimmt nicht.
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lieben gruß, lucia
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #2 am: 31.10.08, 14:06 »

Hallo Nicole,

ist ja "mein" Thema Wink stecke ja mitten drin sozusagen.

Bei uns kommen wenig Unfälle vor *toitoitoi*

Schwierig sind Graswege zu befahren, weil das ja wirklich nur Gutwetterwege sind.

Bei uns ist es so, dass die Abfuhrgemeinschaften mit dem Anbauerverband abgemacht haben, dass die Rüben möglichst an befestigten Wegen gelagert werden sollen, so das irgendwie möglich ist. Dann bleiben auch Wegausfahren auf Straßen sauberer.

Vor 3 0der 4 Jahren gab es auch eine Kampagne, die von der Nordzucker unterstützt wurde, dass alle Fahrzeuge seitlich mit zusätzlichen Reflektionsstreifen ausgerüstet werden sollen. Das bringt auch schon noch was.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
manurtb
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« Antwort #3 am: 31.10.08, 17:56 »

Nicole, glaubst Du, dass die Nicht-Landwirte das Problem sind?

Was mir bei dem Thema aufgefallen ist: Aufladen in Dunkelheit, ohne dass man gewarnt wird. Da fährt man dann fast auf den Wagen auf, der halb auf der Landstrasse steht oder irgendwie steht noch ein Mensch rum auf der Strasse, ohne irgendwas Reflektierendes...

Oder: Alles so verdreckt, dass man ins Rutschen kommt und das am Besten in Kurven, weil das dann auch noch genial zum handeln ist (wobei das halt einfach so ist, wenn gerade weggefahren wird...)
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Katharina
Rheinhessen
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #4 am: 31.10.08, 18:03 »


Was mir bei dem Thema aufgefallen ist: Aufladen in Dunkelheit, ohne dass man gewarnt wird. Da fährt man dann fast auf den Wagen auf, der halb auf der Landstrasse steht oder irgendwie steht noch ein Mensch rum auf der Strasse, ohne irgendwas Reflektierendes...

Wenn bei uns Rüben geladen werden, ist das weithin sichtbar. Die Lademaus hat etliche Scheinwerfer und Rüben-LKWs sind auch beleuchtet.
An dem Platz ists taghell.


Oder: Alles so verdreckt, dass man ins Rutschen kommt und das am Besten in Kurven, weil das dann auch noch genial zum handeln ist (wobei das halt einfach so ist, wenn gerade weggefahren wird...)

Hast schon recht, die verschmutzte Fahrbahn ist schon eine Gefahr.
Die öffentlichen Straßen sind weniger verschmutzt, das meiste fällt schon auf den betonierten Wirtschaftswegen ab. Da wir Gemarkungsweise abfahren, werden die anschliesend immer gereinigt.
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Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #5 am: 31.10.08, 18:04 »

Hallo Manu,

also von "komplett im Dunkeln" kann bei uns nicht die Rede sein, zum einen hat die Maus Festbeleuchtung und gelbes Rundumlicht an, zum anderen die LKW die Warnblinker. Zusätzlich sind oft auch die Anbauer mit Schleppern incl. Rundumleuchte vor Ort, man sieht es oft schon weithin blinken und blitzen.

In einem Landkreis haben wir bei Straßenverladung grundlätzlich Ampelanlagenpflicht, das ist teilweise sehr nervig, weil man so eine mobile Ampelanlage erst mal herorganisieren muß.

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Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #6 am: 31.10.08, 18:39 »

Nicole, glaubst Du, dass die Nicht-Landwirte das Problem sind?

Hallo Manu,
ich glaube erstmal gar nichts, weil wir das Thema hier im Landkreis nicht haben. Bei uns würde jede Rübe im Ansatz erfrieren  Grin

Mir geht es in erster Linie in dieser Box darum, die Probleme kennen zu lernen und einen Ansatzpunkt zu finden, sie zu vermeiden.

In einem Landkreis haben wir bei Straßenverladung grundsätzlich Ampelanlagenpflicht, das ist teilweise sehr nervig, weil man so eine mobile Ampelanlage erst mal herorganisieren muß.

Zum Beispiel ist diese Info von Martina ein sehr interessanter Aspekt, um die Straßen sicherer zu machen. Vielleicht würden auch Warnschilder reichen, die dem Autofahrer ankündigen, gleich besonders vorsichtig zu fahren.

LG Nicole
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manurtb
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« Antwort #7 am: 03.11.08, 11:38 »

Das wär bei uns auch prima...
Nachdem ich gute Augen habe, erkenn ich Bewegungen schon gut. Bei uns stehen die dann oft dort und warten auf irgendwas und machen ihre Beleuchtung halt aus.
Dann erkenn ich nur noch die huschenden Menschen...

Das mit den verschmutzten Fahrbahnen ist halt immer ein Problem, denn bei uns gehen die schlechten Wege dann direkt auf die Landstrasse. Mit dem Auto ist es ja eher machbar und Motorradsaison ist ja schon vorbei. Aber letztens hab ich echt gedacht, ich bin von der Strasse abgekommen, weil vor lauter Dreck keine Strasse mehr zu sehen war und erschrocken auf die Bremse getreten, erst mal weitergerutscht in der Kurve. Aber für Fahranfänger, die dann die Bremse nicht lösen, damit das Auto lenkbar ist, auch nicht lustig, da mal mit 80 in den Acker zu sausen...
Da hätt ich mir auch ein Schild in der Nähe gewünscht...

Ich finde es aber gut, dass das in anderen Ecken besser funktioniert.
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #8 am: 03.11.08, 13:41 »

Hallo,

ich verbringe ja nun schon fast mein ganzes Leben mitten in der Rübenthaiga  Wink. Während meiner Schulzeit war der ganze Ort einschließlich Umgebung von der Rübenerntge geprägt. Sämtliche Straßen in der Umgebung und im Ort waren mit einer glatten Schlammschicht überzogen. Der Weg zur Zuckerfabrik in den Nachbarort war nur schwer zu befahren, weil sich die Trecker mit jeweils zwei schweren Rübenanhängern sehr langsam fortbewegten oder in der zeitweise ganz langen Schlange eingereiht waren. Bei einer kreuzenden Umgehungsstraße sind einige üble Unfälle passiert und erst recht mit den Rübenrodern, die auch damals schon Überbreite hatten, aber nur recht kleine Rückleuchten, die oft vor lauter Schlamm kaum sichtbar waren. Heute bemerke ich die Rübenernte kaum noch. Die Feldwege sind weitgehend gepflastert und so wird schon kaum noch Erde auf die angrenzenden Straßen gebracht. Die Rüben werden am Straßenrand in großen Haufen gelagert und nachts abgeholt (übrigens gut ausgeleuchtet). Die Verschmutzungen sind eher unbedeutend. Auch die Rübenroder sind nicht mehr so "unsichtbar". Also hier haben die Unfälle zum Glück nachgelassen. Erschwerend kommt in der Zeit der Rübenernte ja noch die frühere Dunkelheit, feuchtes Laub auf den Straßen, Nebel und manchmal auch erste Bodenfröste hinzu. Zustände, an die sich die Autofahrer auch immer wieder gewöhnen müssen.

Vielleicht bilde ich es mir ja auch ein, aber ich habe den Eindruck, dass es zu meiner Kindheit häufiger Nebel und Regen in der Zeit der Rübenernte gab.

LG
Luna 
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