Asta
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« Antwort #15 am: 03.10.08, 18:45 » |
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Es sind nicht immer die Frauen, die alles wollen! Ich stellte mir immer vor, wenn ich mal Kinder habe, geh ich nicht mehr auswärts arbeiten ( auf meinem ersten Beruf). Doch mein Mann fand ich solle wieder einsteigen, respektive nicht aufhören! Für mich ist die Belastung teils sehr gross. Und der Haushaltkram hängt mehrheitlich an mir.
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Romy
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« Antwort #16 am: 04.10.08, 13:18 » |
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Hallo Asta Das kann ich mir gut vorstellen. Deshalb habe ich die Dirkektvermarktung gewählt, weil ich so zu Hause arbeiten konnte. Wenn du den ganzen Haushalt machst, zusätzlich die Arbeit auf dem Betrieb (auch wenn das vielleicht nur ein paar Aufgaben sind) und dann noch der Nebenerwerb - das ist echt nicht zu schaffen. Ich glaube ob Nebenerwerb oder nicht, diese Entscheidung solltest ganz alleine du haben. Du weisst besser als jeder andere, was du bewältigen kannst und was nicht. Wenn dein Mann will, dass du auserhalb arbeites soll er wenigstens so fair sein und einen Teil am Haushalt übernehmen
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en hübsche tag Romy
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Asta
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« Antwort #17 am: 02.11.08, 19:04 » |
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Hallo Schweinchen Mein Sohn, 14, muss regelmässig mithelfen. Die Arbeiten im Stall mag er nicht besonders. Traktor fahren schon. Leider hat er die Prüfung immer noch nicht gemacht. Zu dem sind wir im Hügelgebiet. Da ist es nicht ungefährlich. Die Tochter ist 6. Da liegt noch nicht allzu viel drin. Doch sie kommt nicht darum herum ihren Anteil zu leisten. Ich hab eine ziemlich konservative Einstellung was das Mithelfen der Kinder anbelangt.
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Linda7
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« Antwort #18 am: 05.06.10, 20:06 » |
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die bauernzeitung hatte gestern einen artikel auf der titelseite, der einem zu denken geben sollte. http://www.bauernzeitung.ch/?page_id=1&l=2&node=1&lvl=&navi_array=1&mod=news&news_id=5857kaum zu glauben: die intoleranz gewisser leute gegenüber den bauern. wusste gar nicht, dass der aargau sooo strenge vorschriften hat; dass man nach möglichkeit nicht an einem samstag güllt ist klar. doch dass es dort verboten ist, wusste ich nicht. unglaublich auch die geschichte vom polizeieinsatz in malters. schade, dass die leute oft nicht begreifen, dass solche nachteinsätze manchmal nötig sind _ vorallem in diesem frühling.
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SwissBäuerin
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« Antwort #19 am: 05.06.10, 20:21 » |
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Hoi Linda, das ist hier im Aargau gelebte Realität. Wir dürfen am Samstag nicht mehr güllen, in Siedlungsnähe, wo ist dass nicht?  Darum, Opposition gegen Bauzonen ist das Beste was man dagegen tun kann. Ich muss meinem Rind jetzt auch die kleine 10 cm DurchmesserGlocke ausziehen, ein Schulkollege, (Ungar/ Schweizerfamilie) meiner Tochter, sowie deren ungarische Praktikantin kann nicht schlafen. Das Haus war natürlich gebaut worden, als es bereits eine Weide war. Da war die letzten 50 Jahre immer Weide, aber die Häuser kommen näher und näher.  . Die Familie war eigentlich ganz nett, aber jetzt mag ich denen nicht mehr begegnen, so wie sie es formuliert hat. Es hat mir abgelöscht, natürlich bleibt man freundlich. Aber die Feuerwerkskörper die ich zusammenlesen durfte, hat natürlich niemand abgefeuert, eine Frau hat es dann zugeben und die andere hat mich angelogen, wie ich per Zufall später erfahren durfte. Die Tiere sind jetzt mal auf der weiter entfernten Weide. Ich nehme mal an, wen ich es nicht aus Goodwill mache, könnte es zu einer Anzeige kommen. Es gibt bestimmt auch für das ein Gesetz.  Und jetzt ist genau wieder schönes Wetter, wie an Pfingsten, auch wir haben Heu, dass wir morgen durch das Gebläse lassen, natürlich noch Tags, aber man hat richtig bedenken deswegen.
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« Letzte Änderung: 05.06.10, 20:23 von SwissBäuerin »
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Linda7
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« Antwort #20 am: 05.06.10, 21:03 » |
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wir haben zum glück tolerante nachbarn. man hat untereinander ein freundschaftliches, fast kollegiales verhältnis. das ist enorm wichtig. denn man ist sich schon bewusst, dass man eigentlich am kürzeren hebel wäre, wenn mal ein einspruch wegen geruchsemissionen kommen würde. Und jetzt ist genau wieder schönes Wetter, wie an Pfingsten, auch wir haben Heu, dass wir morgen durch das Gebläse lassen, natürlich noch Tags, aber man hat richtig bedenken deswegen.
... da habe wir zwei ja dasselbe wochenendsvergnügen  hatte mich übrigens an pfingsten etwas gewundert, dass in der tagesschau und in den zeitungen so betont wurde, dass die bauern über pfingsten heuen müssen; jetzt wird mir einiges klar. wusste wirklich nicht, dass gleich die polizei aufkreuzen könnte.
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SwissBäuerin
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« Antwort #21 am: 07.06.10, 09:18 » |
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Unser Heu ist unter Dach, wir mussten für die allerletzte Made den alten kleinen Ladewagen, der noch mit Holzrugel gefüllt war, aus der Remise nehmen. Beim anderen ist eine Kette gerissen. Ich glaub beim Abladen haben wir ziemlich Lärm gemacht, den es musste ja schnell gehen, man wusste nie wie lange dass Wetter hält.  Sowiel zum Lärm an einem Sonntag.  Du hast recht mit einem guten Verhältnis hat man die beste Komfliktprävention. Ich habe aber dieses Jahr das erst mal meinem Aerger Luft gemacht, ich habe den kleinen Bengeln gezeigt wie sie den Hag überqueren können ohne den Draht runterzudrücken, ausserdem habe ich ihnen erklärt, weshalb sie nicht immer durchs hohe Heu laufen sollten. Mir hat es gutgetan, meinem Unmut Luft zu machen, und die Buben halten sich daran. Dafür lasse ich dann im Herbst gerne wieder den Zaun offen, falls es mal genug Schnee zum Schlitteln gibt. Diese kleinen Jungen sind sozusagen Hobbybauern, sie kopieren uns mit unserer täglichen Arbeit, eine Kindergärtler hat besser gewusst wann, wo und mit welchem Traktor wir was gemacht haben.
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Romy
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« Antwort #22 am: 07.06.10, 12:55 » |
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Unser Heu ist unter Dach, wir mussten für die allerletzte Made den alten kleinen Ladewagen, der noch mit Holzrugel gefüllt war, aus der Remise nehmen. Beim anderen ist eine Kette gerissen. Ich glaub beim Abladen haben wir ziemlich Lärm gemacht, den es musste ja schnell gehen, man wusste nie wie lange dass Wetter hält.  Sowas passiert immer im blödesten Augenblick gäll! Wir haben erst die Kühe ausgelassen. Auf die Alp werden wir wohl erst in einer Woche gehen. Bei uns gibt es regelmässig Theater, weil die Kühe scheissen, wenn wir sie durchs Dorf auf die Weide treiben. Wir selber müssen eigentlich nie durchs Dorf, aber unsere Kollegen schon. Schlimm sind die grossen Schaufenster. Wenn die Kühe ihr Spiegelbild sehen, bleiben sie stehen und heben den Schwanz  Naja was willst du da machen. Einer wollte an der Gemeindeversammlung sogar Windeln für die Kühe verschreiben. Stellt euch vor, wenn wir von der Voralp nach Frazza treiben müssen, gehen um die vierzig Tiere durchs Dorf. Das gäbe ein komisches Bild mit Pampers am Füdli. Anderseits bestehen sie dann im Herbst, dass wir die geschmückten Tiere durchs Dorf treiben, bevor sie nach Hause kommen. Ist für uns auch ein Umweg. Aber das gefällt den Touristen.
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SwissBäuerin
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« Antwort #23 am: 07.06.10, 13:04 » |
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Das mit der Kuhscheisse auf Schaufenstern, ui  Auf der anderen Seite, geh mal nach Zerrmatt, die lassen extra eine Ziegenherde durchs Dorf laufen, ich glaube nur als Touristenattraktion. Geissenbohnen sind zwar schon etwas gäbiger.  Wir sind zum Glück etwas ausserhalb des Dorfes. Romy, geht ihr mit allen Tieren Zalp?
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Romy
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« Antwort #24 am: 07.06.10, 13:28 » |
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Ja mit tutiquanti allem. Da sind nur noch drei Kälbchen zu Hause, die sind noch zu jung für die Alp
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en hübsche tag Romy
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Linda7
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« Antwort #25 am: 07.06.10, 13:33 » |
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Bei uns gibt es regelmässig Theater, weil die Kühe scheissen, wenn wir sie durchs Dorf auf die Weide treiben. Wir selber müssen eigentlich nie durchs Dorf, aber unsere Kollegen schon. Schlimm sind die grossen Schaufenster. Wenn die Kühe ihr Spiegelbild sehen, bleiben sie stehen und heben den Schwanz
 sowas hab ich auch noch nie gehört! heben die den schwanz vor freude oder vor angst? was ich dazu noch sagen wollte: und was ist mit all den ross-bommele (pferdescheisse), die die reiter täglich liegen lassen? diese sollten eigentlich auch zusammengelesen werden. ab denen scheint sich niemand zu stören ausser ich... swissbäuerin: schön, dass ihr auch alles heu im trockenen habt.
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