Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower
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« am: 12.09.08, 13:25 » |
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Hallo hier gibt es grad richtig Zoff  wegen dem Kostgeld Suse bekommt ca. 310 Euro raus Ich denke 1/3 vom Lohn ( 100 € ) als Kostgeld schon angemessen ... d.h. aber nicht, dass ich trotzdem für Klamotten - Schuhe usw. zuständig bin und wenn das normale Duschzeug / Schampo nicht den Ansprüchen genügt muß es selbst gezahlt werden oder die Differenz Das ist meine Einstellung .... Suse sieht das natürlich anders Wie seht ihr das wieviel geben eure Kiddys ab  spart ihr das Geld für sie Ich hab ihr angeboten dass sie 50 Euro abgibt - dafür aber dann Job´s im HH übernehmen muß und 50 Euro ( oder mehr ) soll sie auf ihren Bausparvertrag einzahlen dann hätte sie immer noch 200 Euro freies Geld für Schnick Schnack - Schule - Klamotten - ausgehen usw. Jetzt ist Madame am bocken ... Ich würd mich sehr über eure Ansichten freuen ... Liebe Grüße Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden
John F. Kennedy
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen
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« Antwort #1 am: 12.09.08, 13:33 » |
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während der ausbildung habe ich nie kostgeld verlangt -
ich wollte lieber die "arbeit" - was sind schon 50 oder 100 euro - und dann heisst es immer - ich bezahle... ihre mitarbeit war mir "mehr wert" - und sie wussten auch zum voraus was da anfallen würde.... -
nach der ausbildung sah das anders aus, wenn eines noch länger zu hause wohnte - was leider (oder manchmal auch) zum glück nur kurz vorkam.... -
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liebi grüess und bis bald - ihr werdet mich so schnäll nöd wieder los
margrith us der schwiiz
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Jacky
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Hier bin ich und hier bleib ich!
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« Antwort #2 am: 12.09.08, 13:46 » |
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Ich denke, das kommt auch darauf an wieviel sie selbst zur Haus- bzw. Hofarbeit beiträgt. Unser Sohn hat gerade seine Lehre angefangen und wird so etwa 400 Euro rauskriegen. Wir werden vorerst kein Kostgeld verlangen, da er immer bereit ist bei der Hofarbeit mitzuhelfen. Ich denke, das ist für einen 15jährigen nicht ohne, wenn er sowieso fünf Tage in der Woche arbeiten muss und er hilft dann bei den Erntearbeiten ein ganzes WE einschliesslich Sonntags mit. Natürlich muss er ab jetzt die Kosten für Kleidung, Roller, Handy, Ausgehen und sonstigen Schnickschnack selbst übernehmen und auch dass er jeden Monat einen Teil seines Geldes anspart wird vorrausgesetzt. Wenn er nach der Lehre noch zuhause wohnt - wovon ich ausgehe - werden wir nochmal darüber sprechen müssen, den ewig kostenlos "Hotel Mama" wirds nicht geben. 
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Liebe Grüße Sabine
Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere
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Sonnenblume2
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« Antwort #3 am: 12.09.08, 13:56 » |
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hier gibt es grad richtig Zoff  wegen dem Kostgeld Suse bekommt ca. 310 Euro raus Hallo Beate, ganz erlich, ich hätte da mit dir wahrscheinlich auch Zoff! Das haben meine Eltern von mir und meinen Geschwistern NIE verlangt, dass wir zuhause einen Teil unseres Geldes abliefern müssen für Kost (und Logie)  Ich habe auch niemanden gekannt, der für´s Essen zuhause zahlen musste. Ich finde das schon ziemlich hart, wenn man von den eingenen Kindern Geld für´s Essen verlangt.  Das einzige was wir tun mussten, war einen Teil des Geldes ansparen und zuhause mithelfen wenn es notwendig war. und wegen und wenn das normale Duschzeug / Schampo nicht den Ansprüchen genügt muß es selbst gezahlt werden oder die Differenz  kann man nicht hin und wieder ein Shampo kaufen, welches auch die Kinder wollen? (du kaufst dir ja auch nicht eins, welches DU nicht willst, oder?) entweder bin ich zu verwöhnt worden von meinen Eltern (was ich aber fast nicht glaube) oder du eine etwas strengere Mami lg Sonnenblume P.S.: meine Eltern hätten von mir oder von meinen Geschwistern auch NIE verlang, dass wir nach unserer Ausbildung Ausziehen hätten müssen. Das rechne ich meinen Eltern sehr groß an!
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christiana
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« Antwort #4 am: 12.09.08, 14:03 » |
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Viele bekommen während der Ausbildung ja noch Kindergeld!Wenn das aufs Konto der Eltern geht, sollte es auch reichen!Zumindest bei "normal verdienenden Eltern". Kosmetika, Kleidung und Co können Kinder sich ruhig selbst kaufen. Und ums Geld streiten ist immer doof! Christiana
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Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower
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« Antwort #5 am: 12.09.08, 14:33 » |
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Hallo ähm ... Moment mal ... Suse hat bisher immer geholfen, wenn sie Lust hatte oder es ihr Spaß macht war eigentlich nie ein Thema bei uns ... Ich hab mir das jetzt den ganzen August angeschaut  Montags Mülltonne raus bringen Altpapier - Gelbe Tonne einmal im Monat ihr benutztes Geschirr in die Maschine Samstags mal helfen oder wie gestern Strohhaufen abdecken nichts ist/wird gemacht  Ich geh arbeiten - bin nicht deine Putze !!!! Aber Limo antrinken - stehen lassen - am nächsten Tag wegschütten macht sie auch z.B. mit Brot sie nimmt ab und zu Stullen mit das Brot - Butter - Belag darf ich weg räumen täglich mindestens 3 Stunden Telefon belegt ich soll Wäsche waschen die nicht in der Waschküche ist - trotz Abwurfschacht Mir kommt der Humor abhanden ... sie hatte die Wahl Kostgeld oder Hilfe Ich hab wärend der Lehre nichts abgeben ( 170 DM ) ... ich hab geholfen zumal mein Bruder ja nicht da war ich hatte ein Auto ( selbst bezahlt ) bin Samstags ausgegangen und hab gespart. Liebe Grüße Beate PS die 100 Euro gehen auf ein Konto ...
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden
John F. Kennedy
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landleben
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« Antwort #6 am: 12.09.08, 14:57 » |
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Ich habe damals Kostgeld abgegeben. 100 DM oder sogar etwas mehr. Zu lange her.
Später als ich zum meinem Freund heutigen Ehemann gezogen bin, mußte ich ein "vernünftiges" Auto haben, da der Weg zur Arbeit doch etwas weiter war.
Da haben mir meine Eltern Geld zu gesteuert. Ungefähr soviel, wie ich in den 3 Jahren Ausbildung zu Hause abgegeben habe.
Gespart wurde natürlich auch noch.
Bei meinen Kindern muss ich schauen. Sohnemann arbeitet eh auf dem Hof.
Tochter sucht im Moment Ausbildungsplatz und melkt morgens mit mir. Außerdem hilft sich meinem Mann draußen,wenn Sohnemann in der Schule ist oder auch mir im Haushalt. Somit hat sie im Moment etwas mehr Taschengeld von uns als normal.
LG
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Luetten
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« Antwort #7 am: 12.09.08, 19:24 » |
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Ja, so wie bei Landleben war es bei mir auch und es hat mir nicht geschadet Kostgeld abgegeben zu haben  , allerdings hat mein Vater das Geld zur Seite gelegt und es mir gegeben als ich ausgezogen bin  . Ich denke so werde ich es auch einmal machen. LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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Landmama
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« Antwort #8 am: 12.09.08, 20:09 » |
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also ich fing 1990 eine Lehre an, aber ich hab auch kein Kostgeld abgeben müssen, auch meine Geschwister später nicht, ich habe mich mit dem was da war gewaschen , mein Schminkzeug u.s.w hab ich mir selber gekauft, meine Kleider auch  nein, meine Mutter hat kein Kindergelb für mich bekommen...hab zu viel verdient achja, den Führerschein bekammen wir auch bezahlt.... huch, was habe ich da viel zu Hause getan  ? ich ging um 6.30 Uhr zur Arbeit, kamm 17.30 Uhr wieder heim, vespern,ausruhen und meine Pferdchen versorgt und geritten...danach im Reiterstüble verhockt  am WE gings aufs Reitturnier aber ich mußte schön brav in meinen Bausparvertrag einzahlen  gut, vielleicht war das damals auch ne andere Zeit, allein schon was den Wert unseres Geldes angeht...
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streifenigel
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« Antwort #9 am: 12.09.08, 20:20 » |
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Hallo,
tja, bei mir dauert das Thema ja noch paar Jährchen. Aber, wenn Madame nicht hin und wieder mithilft (von sich aus und nicht nach immer wieder auffordern), würde ich auch Kostgeld verlangen.
Ich habe während der Lehre eine eigene Wohnung gehabt (gut Schwesterwohnheim ist etwas günstiger), aber abgesehen von 500,00 Startkapital hatte ich KEINE Unterstützung von meinen Eltern (das Kindergeld haben sie sich weitereinkassiert, jedenfalls das erste Jahr, danach gab es keins mehr). Und ich muß sagen, geschadet hat es mir nicht, man lernt mit den Geld umzugehen und auch das alleine wohnen, macht einen selbstständiger.
Lg Isi
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frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!
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« Antwort #10 am: 12.09.08, 21:34 » |
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Hallo Beate
Ich kann Dich schon verstehen, dass Du zumindest nachdenkst, ob sie evtl. was abgeben soll. Irgendwie kommt mir Deine Schilderung bekannt vor. Wir haben mit unserer Tochter (jetzt im 3. Ausbildungsjahr) eigentlich keine größeren Probleme. Ich versteh auch, dass sie wenn sie abends geschafft von der Arbeit kommt nicht mehr große Lust hat viel zu tun. Stallarbeit ist seit sie berufstätig ist nicht mehr, würde ich auchnur im äußersten Notfall verlangen. Ich kann jetzt nicht mal sagen, wieviel sie genau verdient, aber das Geld hat sie zur freien Verfügung. (Unterhalt Auto, neue Reifen usw. kostet ja auch). Kleidung usw. zahlt sie selbstverständlich selber. Wenn ich mal wieder den Eindruck hab, sie könnte mehr tun( Hausarbeit) und sie motzt recht, hab ich auch schon mal angedroht, sie kann ja ausziehen, was aber ernsthaft im Moment wohl weder sie noch ich wollen. Meist reicht das schon und sie kommt wieder zur Besinnung und macht , noch Wäsche oder Gartenarbeit mit. Jetzt in den Ferien wars auch besser. Ich weiss ja nicht, wie es bei Euch ist, aber wenn ich seh wie lang meine Tochter oft noch am Lernen für Berufsschule ist, dann denk ich manchmal schon, dass sie einfach nicht mehr kann. Anders siehts allerdings am WE aus, bestimmte Aufgaben muss sie da schon machen. Sie steht zwar äußerst ungern auf (was ich versteh, ich war da auch nicht anders und da gabs auch Kämpfe), aber machen muss sie was, wann ist mir egal. Wie schon geschrieben, wenn sie ausgelernt hat, sehen wir weiter. Ich glaub allerdings im Moment nicht, dass sie da was abgeben soll. Ich hab bis zu meiner Heirat bei meinen Eltern gelebt (war in meinem Bekanntenkreis bei allen so) und hab nie Geld abgegeben. Dass ich was auf die Seite gelegt hab, war klar. Mein Mann und ich sind uns einig, dass das doch mit das beste Alter ist. Finanziell unabhängig, sich um nicht viel sorgen haben müssen, viel Freizeit und weggehn, sich relativ viel leisten können (Urlaub) und sich nicht viel nach anderen richten haben müssen. Nicht, dass ich das heut noch wollte, hat alles seine Zeit, aber die Jugend sollten die Kinder doch so unbeschwert wie möglich verbringen können. Die Zeit geht eh viel zu schnell vorbei.
Marianne
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Tormenta
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« Antwort #11 am: 12.09.08, 22:51 » |
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Hallo Beate
Kostgeld mussten und muessen meine Kinder nicht und auch nie abgeben, jedoch hatte jeder seine Pflichten und die wurden eingehalten, ohne Probleme (es waren Maenner). So wie du die Situation mit deiner Tochter schilderst, glaube ich dass sie im Moment auf Protest steht und dich nur aergern will. Setzt euch doch mal hin macht eine Liste und jeder schreibt auf was ihn am anderen stoert, dann findet ihr sicher eine super Grundlage fuers gemeinsame Leben. Wenn die Dame nichts helfen will, dann soll sie bezahlen, wenn sie hilft und sich anstaendig ins Familienleben eingliedert dann finde ich nichts bezahlen ist richtig. Ach Duschmittel etc. da habe ich halt immer das gekauft was alle mochten, meine Herren und somit ist dies nie ein Diskusionspunkt gewesen.
Tormenta
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Erika
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« Antwort #12 am: 13.09.08, 08:42 » |
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Während ihrer Ausbildungszeit brauchen unsere Jungs kein Geld abzugeben. Da sie nachmittags sehr früh zu Hause sind, können sie immer mal wieder irgendwo mit einspringen, je nach Laune und Müdigkeit. Sie fangen um 6.30 Uhr im Betrieb an und sind gegen 14.30 zu Hause.
Da sie vom ersten Ausbildungsjahr an in der Industrie sehr viel verdienen, müssen sie ihre Klamotten, Freizeit, Auto, Führerschein, Versicherung, Kfz-Steuer und Bausparvertrag alleine bezahlen. Alle anderen Versicherungen wie Privathaftpflicht und Unfall laufen noch über uns. Nach Abschluss der Lehre kommt da ja auch noch etwas auf sie zu. Ab dem 3. Lehrjahr ist uns das Kindergeld wegen ihrem zu hohen Einkommen gestrichen worden.
Nach Abschluss der Lehre denke ich, werden sie ca. 150,-- Euro im Monat abgeben müssen. Für Essen, aber vor allem auch für Wasser, Strom, Wäschepflege usw. Das wären umgerechnet 5 Euro am Tag und ist sicher nicht zu viel. In der Hinsicht ist noch alles offen und man wird sich bestimmt einig werden.
Ich finde diese Regelung gar nicht so verkehrt, sie haben von Anfang an lernen müssen, mit ihrem Geld die eigenen Ausgaben zu bestreiten.
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Antonia
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BT- ein Lebenselexier für Frauen auf dem Lande
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« Antwort #13 am: 13.09.08, 08:49 » |
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Hallo, jetzt hab ich mich grad mal durch alle Beiträge "durch gefressen". Merke, da gehen die Meinungen doch sehr auseinander. Woran liegt es? Sind die jenigen, die eher zu tendieren man könne/solle nichts verlangen an Kostgeld und müsse auch die Sachen für den persönlichen Bedarf nach Geschmack und Wünschen der Kinder kaufen einfach um einiges an Jahren jünger als die Generation von Beate und mir? ich habe auch Kinder im Alter von Beate. Sohnemann ist in der Ausbildung gibt kein Kostgeld ab was auch nicht erwartet wird aaaaber..... - ich bzw. wir erwarten dass er auf dem Betrieb mitarbeitet ohne wenn und aber auch in seinen Ferienzeiten macht er auch ohne zu murren, ich komme schließlich auch für die Kosten seines Auto´s wie Steuer, Versicherung, Ersatzteile usw. auf. Wo es manchmal harte Diskussionen gibt, wenn er am WE ausschläft und nicht mit Vater um 7h im Stall steht. Kann ich Sohnemann verstehen, denn wer am WE weg geht und erst nach Mitternacht heimkommt, auch mal auschlafen möchte bis gegen 10h. Vielleicht ein Generationsproblem, weil früher mußten die Jungs raus, nach dem Motto "wer fort hocken kann, kann auch aufstehen!" so der Tenor meiner SM/SV. Unser Mädel ist noch Schülerin und wird bis zum Abi noch weiter ohne Verdienst sein, also verdient sie nichts und erhält folglich was sie braucht. Aber wir erwarten von ihr ebenfalls eine Mithilfe in den Ferienzeiten und an den Wochenenden. Ich bin schon der Ansicht, es ist nicht zuviel verlangt, wenn die Kinder mitarbeiten auf dem Betrieb. Das Leben ist nicht umsonst und wer das nicht in jungen Jahren lernt, lernt es eben nimmer mehr, dass von nichts nichts kommt. Man zieht nach meinem Gutdünken diese kleinen "Schmarotzer" her, die erwarten dass die anderen schon für einem sorgen werden und wenn man faul ist, trotzdem gut zu leben hat. Streitigkeiten wegen des Geldes haben wir nicht, meine Kid´s wissen sie können auf uns zählen, umgekehrt haben wir auch die Erwartung an sie, dass sie die Eltern unterstützen durch Mitarbeit im Betrieb.
An Beate - ich verstehe Dich wenn Dein Mädel denkt alles nett und fein in diesem "Hotel Mama", wäre ich auch geneigt so zu handeln wie Beate und denken - so nicht mit mir - schwieriges Alter und vielleicht findet ihr eine Möglichkeit wo sie etwas für Dich gerne tun kann. Beispiel von mir - aussenwirtschaftliche Arbeiten sind nicht mein Ding wie ich ungern Traktor fahre z.B. Heu wenden, schwaden usw oder Melkarbeit. Das macht mein Mädel ganz gut und lieber als dass sie mir im Haushalt mit anpackt - Schon hat man sich arrangiert.
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« Letzte Änderung: 13.09.08, 08:50 von Antonia »
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herzliche Grüße aus dem Süden Antonia
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Wendi
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Das Leben ist schööön!
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« Antwort #14 am: 13.09.08, 10:50 » |
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Schließe mich Antonia voll an!
Wer (noch) vom Hof lebt, hat auch mitzuhelfen. Kinder, die schon Geld verdienen und noch daheim unentgeltlich wohnen mit vollem Service haben auf jeden Fall mitzuhelfen: Nach Absprache! Und ausschlafen will jeder mal. Auch da kann man sich gelegentlich abwechseln. Jeder Haushalt macht Arbeit, auch der außerlandwirtschaftliche. Und, wenn sie zuhause nicht in irgendeiner Form einen ordentlichen Arbeitsbeitrag geleistet haben, gehen sie total blauäugig in einen eigenen Hausstand und da fliegen dann die Fetzen, wenn plötzlich KEINER was macht.
Geforderte Mithilfe ist m.E. Lebenshilfe für die Kids (egal welches Alter) !!!
Wendi
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Landwirtschaft aus Leidenschaft
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