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Sonnenblume2
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« Antwort #1 am: 14.08.08, 13:48 » |
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hallo, zum Thema "Teilzeit -> Teilzeitfalle" ... gestern bin ich mit ein paar Freundinnen nach der Arbeit Eis essen gewesen und da sind wir auch auf dieses Thema gekommen. Ein paar dieser Freundinnen haben bereits (kleine) Kinder und gehen nebenher auch Teilzeit arbeiten und die Aussage dieser "man hat so viel mehr (Frei)Zeit wenn man nicht mehr Vollzeit(+Überstunden) arbeiten geht!" ... Na, was stimmt nun? UND meine Meinung dazu: warum wollen den die meisten Mütter nicht Vollzeit arbeiten? Die suchen doch eher Jobs mit 15 (max. 20) Studen/Woche ... die wollen gar nicht mehr Stunden! Kenne auch einige Mütter, die haben Kinder, die bereits 15/16/17 sind, Warum gehen diese Frauen nicht wieder Vollzeit? .... ist doch viel schöner wenn man mehr (Frei)Zeit hat, oder?
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« Letzte Änderung: 14.08.08, 13:50 von Sonnenblume2 »
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #2 am: 14.08.08, 13:59 » |
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Hallo Sonnenblume, Zeit zu haben ist der grösste Luxus. Vielleicht sollen wir diesen Luxus gar nicht mehr kennenlernen. Ich merks in der Früh jeden Tag, eine Stunde, den Sonnenaufgang zu sehen, die Vögel zu hören, inzwischen ist es ruhig geworden, wenn nichts mehr da ist, das erdet, zur Ruhe führt- da wird es dann ganz schön hektisch. Aber ich musste auch erst auf die Nase fallen.  Hut ab, vor den Frauen, die soviel leisten können, ich hab mir da einiges abgeschminkt. Und was nützt die beste Altersvorsoge, wenn vor lauter Stress keine Zeit für die geistige und seelische Altersvorsorge bleibt. Herzliche Grüsse maria
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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)
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« Antwort #3 am: 14.08.08, 14:55 » |
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Hallo Sonnenblume,
natürlich ist die Situation bei jeder Frau individuell zu betrachten.
Wenn Frauen arbeiten gehen, alles in Haushalt und Familie mit links erledigen, was zu tun ist und dann noch Freizeit haben, ist das bewundernswert.
Ich persönlich kenne nicht viele, die es so locker haben und wenn, dann weil Mutter, SM, Mann etc. parat stehen und Kinder betreuen, kochen, Wäsche machen und Haus putzen.
LG Nicole
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Beppa
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« Antwort #4 am: 14.08.08, 15:59 » |
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.... ist doch viel schöner wenn man mehr (Frei)Zeit hat, oder? :-
Kommt auf die Prioritäten an. Also ich möchte meinem Mann nicht auf der Tasche liegen. Bzw. meine Freizeit genießen während er mehr arbeiten muss, damit genug Geld da ist. Da lieber ginge ich 10 Stunden mehr und er 10 Stunden weniger und dann hätte wir mehr gemeinsame Zeit. Vielleicht haben die Damen aber auch keinen Bock mehr auf ihre Männer und sind froh, wenn die mit der Arbeit beschäftigt sind. 
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fanni
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« Antwort #5 am: 14.08.08, 17:06 » |
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Also ich sitze in der Teilzeitfalle.............momentan ! Teilzeit heißt nämlich nicht nur Geld dazu verdienen und rauskommen sondern auch in der Arbeit bist du nur Teilzeit und das stresst, denn auch die nettesten Kolleginnen haben ihre Lieblingsarbeiten und sind in Vollzeit einfach routinierter und der der weniger da ist muß den Rest erledigen  , ich bekomm nur die Hälfte mit und steh manchmal da wie ein DVD, wenn ich wieder mal was nicht weiß, was an den Tagen reingekommen ist, an dem ich grad nicht im Büro war, es ist jedesmal ein Kaltstart!!! Momentan mach ich Urlaubsvertretung und arbeite das doppelte wie sonst, ist stressig wegen der anderen Arbeit zu Hause, aber in meiner Arbeit geht es mir wesentlich besser, ich kann das was ich angefangen hab, auch zu Ende bringen. Bin dazu übergegangen mir auch Lieblingsarbeiten (mit mehr Verantwortung) zu erkämpfen, aber dann muß ich in der Zeit auch ranklotzen, denn wir haben eben Terminarbeiten und das muß fertig werden und da fragt keiner , ob ich Teilzeit bin, wenn ich das übernehmen will , dann geht es rund und so hab ich an einem Layout dann schon tagsüber im Büro gearbeitet, bin heim in den Stall, und dann bis spät in die Nacht vor der Kiste........stresst aber macht Spass.  Teilzeit geht ohne Unterstützung der Familie gar nicht (schon gar nicht mit Hof im Hintergrund) Ich seh diese Zeit für mich als (harte) Lehrjahre nach der Familienphase, die ich aber so auch nicht mehr machen würde. So und jetzt geht ab es in meinen Zweitjob! 
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« Letzte Änderung: 14.08.08, 17:08 von fanni »
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Herzliche Grüße von Fanni
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ansabe
Münsterland/NRW
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Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche!
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« Antwort #6 am: 14.08.08, 21:22 » |
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Ich seh diese Zeit für mich als (harte) Lehrjahre nach der Familienphase, die ich aber so auch nicht mehr machen würde Was hättest du denn in der Familienphase anders gemacht? Erzähl doch mal! Ich würde auch irgendwie gerne arbeiten gehen, leider ist es bei uns nicht möglich oder wir müßten die Landwirtschaft aufgeben, da mein Mann schon ganztägig arbeiten geht. Mein kleiner Traum wäre ja, dass mein Mann zu Hause bleiben könnte und ich arbeiten gehen könnte. Aber das passt vom Geld nicht und wäre auch so wohl schwierig mit Kindern, Haushalt. Mein Mann ist kein Hausmann! Andersherum weiß ich natürlich, dass ich jetzt mein eigener Chef fast bin und ich mir meine Arbeiten einteilen kann, wie ich möchte! 
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Viele liebe Grüsse ansabe
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall
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« Antwort #7 am: 14.08.08, 21:39 » |
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Die Teilzeitfalle hat sich mir darin gezeigt, dass ich laut Arbeitsvertrag eine halbe Stelle habe und in der Realität drei Viertel und manchmal auch ganze Tage arbeite.
LG Luna
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Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
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Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !
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« Antwort #8 am: 14.08.08, 22:21 » |
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Luna,
kriegst du die Mehrarbeit bezahlt oder ausgeglichen ? Oder ist die "selbstverständlich" ?
Margret
@ Naima: sehr interessantes Thema hast du da begonnen !!!
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall
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« Antwort #9 am: 14.08.08, 22:30 » |
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@ Margret: Mein AG ist ein e. V. und auf Spenden angewiesen. Darum ist das Geld knapp. Zeitausgleich ist auch schlecht, weil die Arbeit kein anderer macht. Sie wartet also während des Zeitausgleichs auf mich. Nach über 1 1/2 Jahren extremer Mehrarbeit habe ich eine Bahncard 50 als Ausgleich ausgehandelt. Da sind wenigstens meine Fahrtkosten etwas geringer.
LG Luna
Meine AU seit Frühjahr hätte ich auch aus meinem Zeitguthaben ausgleichen können.
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Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
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fanni
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« Antwort #10 am: 15.08.08, 11:06 » |
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@ Margret: Mein AG ist ein e. V. und auf Spenden angewiesen. Darum ist das Geld knapp. Zeitausgleich ist auch schlecht, weil die Arbeit kein anderer macht. Sie wartet also während des Zeitausgleichs auf mich. Nach über 1 1/2 Jahren extremer Mehrarbeit habe ich eine Bahncard 50 als Ausgleich ausgehandelt. Da sind wenigstens meine Fahrtkosten etwas geringer.
...............da können wir uns fast die Hand geben in puncto "sozialer" Arbeitgeber, dort ist Geld knapp und der Druck groß. Ich bekomme meine "Mehrarbeit" schon in Form von bezahlten Fortbildungen, die ich mir schwer erkämpft hab. Eine Freundin von mir hat mir neulich auch ihr "Leid" geklagt, die Vollzeitangestellen einer Steuerberatungsfirma bekommen 31 Tage Urlaub, sie auf Teilzeit nur 27 und auch keinen Fahrtkostenzschuß und noch einiges mehr .......da kommt Freude auf. Sie will eigentlich wechseln und das Höchstgebot für eine ausgelernte Bürokauffrau (mit 20 Jahren Berufserfahrung) liegt momentan bei einer Firma,die ihr 8,50€ brutto zahlen will  . Also bleibt sie doch wieder bei ihrem Steuerbrater. Was hättest du denn in der Familienphase anders gemacht?
ich würde nie nie wieder ganz aus meinem Beruf aussteigen, sondern immer schaun, dass ich einen Fuß drin behalte.
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« Letzte Änderung: 15.08.08, 11:12 von fanni »
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Herzliche Grüße von Fanni
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Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !
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« Antwort #11 am: 15.08.08, 16:16 » |
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...ich glaube, bei den kirchlichen Arbeitgebern ist Überzeit i.d.R. auch immer gleich mit einkalkuliert... Wenn ich bei uns den Mesner, die Pfarrsekretärin oder meine Kirchenpflege anguck: überall muss eben gemacht werden, was zu tun ist (bis es fertig ist) - und das passt selten zu dem errechneten und bezahlten Zeitaufwand. Dieser stimmt vielleicht dann, wenn alles in ganz geregelten Bahnen läuft, aber das ist eben selten die Praxis.
Bei meinem früheren Arbeitgeber hätte ich (als Beamtin) theoretisch noch die Möglichkeit zum Wiedereinstieg gehabt. Wurde da aber auch "gewarnt", dass halbtags eben nicht halbe Belastung bedeutet sondern viel viel mehr.
Ich beobachte auch bei vielen an sich modernen Familien, dass die Ehemänner einer Teilzeitbeschäftigung ihrer Frau nicht abgeneigt sind, dass sie dadurch aber keinerlei neuen "Serviceverlust" erleiden wollen (wenn die Frau davor einige Jahre ganz daheinm war). D.h. wenn sie außer Haus arbeiten will, ist das schon recht, aber sie hat dafür zu sorgen, dass alles so gut läuft wie vorher. Er will davon praktisch nichts bemerken müssen. Das hat mich schon öfters erstaunt.
Da muss ich sagen, ist mein Mann realitischer. Durch meine Mitarbeit und Mitverantwortlichkeit im Betrieb sieht er ja, dass manches nicht möglich ist an "Service" und so toleriert er dies sehr wohl auch bei meiner neu begonnenen Teilzeitbeschäftigung außerhalb des Betriebes und trägt es mit.
Margret
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