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manurtb
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« am: 14.07.03, 17:38 » |
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Ich weiss jetzt nicht, ob ich den Thread in die Richtige Kategorie eintüte!? Wenns nicht richtig ist, bitte ich einen Mod, das in die richtige Kategorie zu verschieben!  Also, ich habe letzte Woche bei uns in der Zeitung gelesen, dass die Kartoffelpreise gefallen sind. Und die Zeitung schrieb, dass das eigentlich ganz seltsam ist, weil der Ertrag der Deutschen Bauern sehr viel niedriger ist, als letztes Jahr und aus dem Ausland auch weniger Kartoffeln auf den Deutschen Markt drängen, weil auch im Ausland Ernteausfälle sind! Ich gehe mal davon aus, dass Kartoffeln für den Endverbraucher doch relativ günstig sind, auch wenn die Preise höher sind, d.h. die Nachfrage wird nicht so arg gesunken sein! Müssten die Kartoffelpreise dann nicht höher sein? Woher kommt es, dass die Preise sich nicht nach Angebot und Nachfrage richten? Bitte nicht gleich auf mich einschlagen!  Ich weiss es nicht, würde aber gerne schlauer werden! 
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Kerstin-44
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #1 am: 14.07.03, 21:51 » |
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wir nehmen für die kartoffel dass, was wir angemessen finden.wir richten uns nach keiner preisvorgabe und auch nicht nach anderen landwirten. wir sortieren alles von hand aus, also erstklassige ware. und die hat ihren preis und es hat sich bisher noch kein kunde darüber beschwert, dass die kartoffel zu teuer sind.im gegenteil, wir verkaufen jedes jahr mehr... der preis liegt bei uns 18 Euro für den zentner.
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Mirjam
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« Antwort #2 am: 15.07.03, 10:10 » |
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Hallo Manuela,
in der Landwirtschaft funktionieren die "normalen Marktmechnismen" (also Preis ist der Schnittpunkt zwischen Angebot und Nachfrage) nicht mehr, weil wir ein "Nachfrageoligopol" haben, d.h. wir haben nur wenige (Groß-Einzelhandel)-Einkäufer - dafür aber viele (oft nicht organisierte) Kartoffelproduzenten.
Da hier in Deutschland (dem Land mit den niedrigsten Grundnahrungsmittelpreisen) gerade Gemüse und Fleisch als Dumping/Werbeprodukt eingesetzt wird, kann der Einzelhandel den Preis dort halten wo er möchte.
Beispiel:
Die REWE-Gruppe hat kurz mal einen 3-Monatsbedarf an Rindfleisch in Argentinien gekauft, um Marktmacht zu demonstrieren.
Aldi läßt sich von Molkereien "Sortimente" anbieten, damit die Molkereien die Preise bei den einzelnen Mo-Produkten halten können, machen sie eine Mischkalkulation, d.h. bei einem können sie den Preis gut halten, bei anderen Produkten müssen sie unter Produktionskosten anbieten. Sucht sich dann Aldi gezielt die knapp/unter Kosten produzierten Produkte aus: Hat die Molkerei ein Problem (z.B. ein Konkurs geschehen in einer Molkerei in Unterfranken).
Den größten Druck kann der LEH natürlich auf die unverarbeiteten Produkte ausüben - weil er die Produktionskosten genau!!! kennt.
Woher? Weil die Landwirtschaft bis ins Detail staatlich erfaßt wird: Es gib überall im Internet bzw. Ktbl-Datensammlung Landwirtschaft die Kostenerfassungen von jedem Schlepper mit wieviel PS, Frontlader, Alter je Stunde kostet... Deckungbseitragrechnungen..und wieviel der dt. Bauer je Tier, ha, kg Produkt "verdient": UND WIEVIEL SPANNE MAN IHM NOCH NEHMEN KANN: Durch diese "Gläsernheit" der Kosten - haben Einkäufer mittels einer Excel-Tabelle leichtes Spiel ------------------------------------------------------------------ Zu dem kommen noch "Marktregelungen" um das Angebot zu schmälern:
- Milchkontigente (Überlieferung hat Strafe zur Folge!) - Mutterkuhkontigente (für Anspruch auf Prämien) - Zuckerrübenkontigente (Mengen in a, b, c eingeteilt, für b und c-Mengen gibts einfach weniger Geld)
-> müssen bei Betriebserweiterung gekauft werden
- in Niederlanden schon "Güllekontigente", die man ankaufen muß bzw. verkaufen kann, so verkaufen manche Niederländer ihre Güllekontigente und wandern nach Spanien dort mit diesem EU-Geld neu Mastanlagen bauen..) ------------------------------------------------------------------
Was dagegen hilft? Kaufen da wo´s wächst! Wenn der LEH regionale Produkte aufgrund der Nachfrage anbieten muss - muss er dort auch kaufen und dann greift endlich wieder der normale Weg: Angebot zu Nachfrage = Preis.
Ich hoffe Dir damit geholfen zu haben
Viele Grüsse
Mirjam
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« Letzte Änderung: 15.07.03, 10:16 von Mirjam »
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manurtb
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« Antwort #3 am: 16.07.03, 13:11 » |
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Hallo Mirjam, danke für die ausführliche Antwort!
Für wen gelten dann eigentlich die Preise, die in der Zeitung stehen (wir haben da einmal pro Woche die Preise von Landwirtschaftlichen Erzeugnissen stehen, wie z.B. Schweinepreise pro KG Lebendgewicht und eben auch die Preise von Kartoffeln)? Wenn auf der einen Seite die Einkäufer der großen Ketten weniger zahlen, weil sie die Preise drücken und auf der anderen Seite die Bauern direkt verkaufen und dort die Preise angeben (ich schau ja als Endkunde nicht die Preise in der Zeitung an, bevor ich zum Bauern gehe), für wen gelten solche Preise?
Was meinst Du mit Kaufen wo es wächst? Über den LEH habe ich doch gerade noch die Chance, rauszufinden, ob es aus Deutschland oder Holland oder sonstwoher kommt! Aber ob aus Mittelfranken (regional) oder aus der Gegend um Hamburg steht ja so nicht mehr da!
Bei uns gibt es jetzt so eine Aktion 'Original regional', wo eben regionale Produkte vermarktet werden! Sind da die Verdienstchancen der Bauern größer?
Und mir fällt nochwas ein: Diese Einkaufsmentalität der großen Ketten ist doch im Endeffekt nicht anders, als die Einkaufsmentalität der Autohersteller zu den Zulieferern, oder siehst Du das anders? Liegt es nur an der einfachen Austauschbarkeit des Lieferanten bei den LW Produkten, dass dort so gnadenlos verfahren wird und bei den Automobilzulieferern die Luft zwar dünn ist, aber man doch die Firma leben lässt?
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Mirjam
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« Antwort #4 am: 16.07.03, 14:25 » |
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Hallo Manuela,
die Erzeugerpreise in der Zeitung sind Großhandelspreise z.B. Schlachthof und werden von den Verarbeitern an die Markt- und Preisberichtsstellen gemeldet. Zusammegefaßt werden sie von der ZMP(.de ?)
Die Verarbeiter geben den LEH-Druck soweit möglich an die Erzeuger weiter - oder schreiben Konkurs, müssen fusionieren oder ganz nett: Kapitalschnitte machen. Davon könne die süddeutschen Lieferanten ein Lied singen.
Ja, das original-regional ist eine Initivative aus dem Nürnberger Land, bei uns in der Ecke gibt es noch das sehr nahestende "artenreiches Land - lebenswerte Stadt" ; sicherlich ist durch solche Bewegung einen Überlebenssicherung möglich, wenn LEH- oder Verarbeiterhandelsspannen den Erzeugern zufließen.
Von Deiner angesprochenen Bewegung gibt es dir "Regional-Theke" als Regalelement inzwischen z.B. in Edeka, wo Produkte wie Nudeln, Wurst, Mehl angeboten werden.
Es hilft den landwirtschaftlichen Betrieben ungemein, wenn der Kunde nach regionalen Produkten fragt - das stellt dann nämlich die rein preis-dumping-orientierte Einkaufsmethode auf den Kopf.
>"Liegt es nur an der einfachen Austauschbarkeit des Lieferanten bei den LW Produkten, dass dort so gnadenlos verfahren wird und bei den Automobilzulieferern die Luft zwar dünn ist, aber man doch die Firma leben lässt?"
(Wieviel "Luft" z.B. unseren oft als Vorbild genommenen dänischen Kollegen bleibt, findet man in der Öffentlichkeitsarbeit-Box unter: deutsche Landwirtschaft - im Vergleich.)
Ich kenne mich in der Autoindustrie nicht aus - so dass ich darüber nicht reden kann. Ich kann nur vermuten, das die Urproduzenten von z.B. Kautschuk es sicherlich nicht leicht haben - sind es ja ebensfalls "land- und forstwirtschaftlich" Erzeuger.
Der Unterschied zum AutoTEILEHersteller liegt darin, dass wir Landwirte wenig Möglichkeiten haben (ausser der sowieso stetigen Verbesserung der Qualtitätsfaktoren z.B. Hygiene, der Mengenanpassung/Uniformität der Ware, Herkunftssicherung) am Produkte "Inovationen" einzubauen oder unsere Produkte so weiterzuentwickeln/neue Serien aufzulegen, dass wir Erzeugnissen aus anderen Ländern (die weitaus günstigere Bodenpreise, Arbeitslöhne, Maschinen- und Produktionskosten haben) "ausstechen" könnten.
Genau in der von Dir erkannten Austauschbarkeit liegt das Problem: Warum soll eine Kartoffel Sorte Regina in Deutschland besser sein als eine aus Ungarn? (außer dass sie mit anderen Pflanzenschutzmitteln behandelt und mit entsprechend mehr Transportkosten/Umwelt belastet ist)
Andersherum hat ein Autoteilehersteller keine Produktionsschwankungen wie Überschwemmungen, muss nicht sorgen ob es morgen regnet oder nicht oder brauch kaum Angst vor "Skandalen" haben, eher an Ingenieursfehlen mit Rückrufaktionen.
Mirjam
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #5 am: 24.09.03, 08:38 » |
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Was kosten bei euch jetzt die Kartoffeln? Für welche Sorten verlangt/bezahlt ihr wieviel für 12,5 kg und 25 kg-Einheiten?
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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hejo
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Wieder ein neuer Tag.
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« Antwort #6 am: 24.09.03, 21:52 » |
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Hallo Reserl, in unserem Hofladen verkaufen wir nur Kartoffeln der Sorte Cilena. Für einen 10 kg Sack verlangen wir 4,- Euro, für 25 kg werden wir wohl 9,- Euro verlangen. Ich finde den Preis angemessen, da ich für Nicola ab Feld, auf LKW geladen, je 100 kg 20,- Euro bekomme. Die erste gute Nachricht in diesem Jahr. Hejo
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Bis bald
hejo
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall
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« Antwort #7 am: 24.09.03, 22:15 » |
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Hallo Reserl, wir haben letzte Woche hier für 12,5 kg Cilena-Bioland-Kartoffeln ab Hof 8 Euro bezahlt. Fand ich auch nicht zu teuer, weil ich die schon für Geld gesehen habe Und die Qualität ist immer gut. Wir kaufen dort schon seit Jahren.
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Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
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Petra
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« Antwort #8 am: 29.09.03, 19:31 » |
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Hallo, wir haben die Sorten Cilena, Rosella und Granola. Zur Zeit verkaufen wir Cilena und Rosella in 12,5 kg und 25 kg Säcke. Für die 12,5 kg Säcke nehmen wir 5 Euro, für 25 kg 8 Euro. Die Granola müssen noch etwas lagern und werden dann Ende Oktober als Einkellerungskartoffeln zentnerweise verteilt. Was wir dann dafür nehmen, wissen wir noch nicht!! Gruß Petra
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Kerstin-44
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #9 am: 28.09.04, 22:21 » |
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hallo ihr lieben,
wird mal wieder zeit die kartoffelpreise zu machen;-) wir vermarkten alle kartoffel privat und nehmen 20 euro den zentner.
liebe grüße
kerstin
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zara
Schwabenland
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Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum!
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« Antwort #10 am: 26.10.05, 00:10 » |
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Bevor ich mich wieder ans Kartoffelverlesen mache, muß ich ein bißchen Frust loswerden. Wie war bei Euch die Kartoffelernte? Unsere liegt ca. bei 60 % der erwarteten Menge und es gibt viele Faule. Ich werde kaum unsere Stammkundschaft beliefern können. Wir hatten gut einen halben Hektar "Granola", die wir direkt als Einkellerungskartoffeln vermarkten. Höhere Preise kann man auch nicht nehmen, sonst geht die Kundschaft zum Discounter oder zur Raiffeisen. Wir nehmen 16 € für den Zentner. Wieviel nehmt ihr?
Elena, mit der miesen "Granola-Ernte" bist du nicht alleine. Von Kollegen haben wir gehört, dass es von dieser Sorte dieses Jahr fast nur kleine Kartoffeln gab und dabei pro Kipper Kartoffeln ca. 12 ztr. schon mal vorneweg kaputt waren - da macht's dann wirklich keinen Spass mehr! Wir selber haben seit Jahren keine Granola mehr, weil wir damit auch schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wir bauen in der Hauptsache Agria, Atika und Selma an. Die Erträge waren bei uns dieses Jahr gigantisch - von der Menge und der Größe der Kartoffeln. Ich hab heute auch wieder verlesen und ich weiss gar nicht, was die Kunden sagen werden - denn ich hab fast nur riesengroße, kaum kleinere - und manche Kunden hätten viel lieber kleinere als so "Riesenteile"... Verlangen tun wir EUR 11,00 / 25 kg für Speisekartoffeln EUR 13,00 / 25 kg für Salatkartoffeln [gelöscht, Archiv unter www.baeuerinnentreff.de]
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« Letzte Änderung: 26.10.05, 23:40 von zara »
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Schau in die Augen einer Kuh und Du weisst, wofür Du arbeitest!
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josefa
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es wird lang nichts so heiß gegessen wie gekocht
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« Antwort #11 am: 26.10.05, 22:01 » |
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Hallo,
wir haben die Sorte Cilena, eine festkochende Karoffel und nehmen ab Hof für 12,5kg 6€. Wo ich aushelfe, da nehmen sie für die Sorten Cilena,Solara und Bintje für 12,5 kg 7€, bei 5kg 3,80€ und für 2,5kg 2€.
Bei uns war die Ernte in diesem Jahr eigendlich gut, dafür das wir nicht berieselt haben!
Lg Marlene
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Mikki
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BT *Bin on Tour*
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« Antwort #12 am: 21.04.06, 15:22 » |
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Hi, Ihr hier!
Uih, uih, uih...gerade bin ich durch 15 (!)Seiten voll zum Thema "Kartoffel" geradelt....so eine Menge Vorschläge habe ich bei der "Suche" bekommen... Bin mir nicht sicher, dass ich hier richtig bin, da mein Fundstück aber auch mit "Kartoffeln" und "Preisen" zu tun hat, wähle ich nun diese Box. Trotz der roten Warnung, dass hier seit 120 Tagen nichts mehr geschrieben wurde, tue ich es nun einfach....es ist etwas Lustiges für Euch:
Eine Rechenaufgabe im Wandel der Zeit Realschule 1960: Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 50,-. Die Erzeugerkosten betragen DM 40,-. Berechne den Gewinn!
Sekundarschule 1970; Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 50,-. Die Erzeugerkosten betragen vier Fünftel des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn des Bauern? Rechenschieber nicht erlaubt.
1980 Korrektur der Formulierung (identische Neuauflage): Ein/e Bauer/in verkauft einen/e Sack/in Kartoffeln/innen einem/er Kunden/in für DM 50,-. Die Erzeuger/innen-Kosten betragen vier Fünftel/innen des Erlöses. Wie hoch ist der/die Gewinn/in des/der Bauer/in? Keine Taschenrechner/innen verwenden.
Gymnasium 1990: Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Solanum tuberasum für eine Menge Geld (=G). G hat die Mächtigkeit 50. Für die Elemente aus G=g gilt g=. Die Menge der Herstellungskosten (= H) ist um zehn Elemente weniger mächtig als die Menge G. Zeichnen Sie ein Bild der Menge H als Teilmenge G und geben Sie die Lösungsmenge X für folgende Frage an: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?
Freie Waldorf-Schule 1995: Male einen Sack Kartoffeln und singe ein Lied dazu.
Integrierte Gesamtschule 1999. Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 50,-. Die Erzeugerkosten betragen DM 40.-. Der Gewinn beträgt DM 10.- Unterstreiche das Wort "Kartoffeln" und diskutiere mit deinen 15 Mitschülern aus den anderen Kulturkreisen darüber. Waffen sind dabei nicht erlaubt. ***s. Anm. unten!
Schule 2005 (nach der Bildungs- und Rechtschreibereform). Ein agrargenetiker fergauft ein sagg gartoffeln für 6.25 euro. die kosden bedragen 5 euro Der gewin bedregt 1.25 euro. Aufgabe: margiere den term gardoffeln und maile die losung im pdf-format an: glassenleerer @schule.euroba
Jor 2010: Sorrie. es gipt kaine gartofeln mehr! Nur noch pom frit bei mc donelds. Es lebe der fortschridd.
Grüße von Mikki
***Anm.: hier war ein Fehler...hier hatten sich schon Euros eingeschlichen....aber 1999 waren es ja noch DM!!! Habs korrigiert....Danke manurtb!!!
°°°°°°°°°°mir kam grad noch so eine Gedanke:...oder stimmt das "Jahr" bei der IGS etwa nicht?? Wenn es nicht 1999, sondern 2002 heißen müsste, dann wäre ja Euro okay gewesen.....
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« Letzte Änderung: 26.04.06, 11:40 von Mikki »
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Fröhlich sein, Gutes tun, .....und die Frauen plaudern lassen!
Lasst es Euch gut gehen! ************************************************* :-)
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manurtb
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« Antwort #13 am: 26.04.06, 10:34 » |
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*Grins*, da ist ein Fehler bei der integrierten Gesamtschule 1999: Es gab noch keinen Euro! 
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Edith
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« Antwort #14 am: 26.04.06, 11:16 » |
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Gestern bei Aldi gab es nur israelische Frühkartoffeln. Nur! Keine Alternative! Da wir keine Kartoffeln erzeugen und auch nicht in einer solchen Gegend leben, möchte ich Frauen vom Fach befragen: Gibt es (noch) keine europäischen oder gar deutschen Frühkartoffeln? Ist die Fracht so billig, dass man Kartoffeln von so weit her transportiert? Ich kenne diese Geschichten beim Rindfleisch und wäre für ein paar Infos dankbar.
mit liebem Gruß
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Edith
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