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Autor Thema: Bakterien statt Kunstdünger  (Gelesen 3169 mal)
KlausS
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Beiträge: 202


« Antwort #15 am: 13.08.08, 22:52 »

Hallo

Zitat
Dünger - der zweitwichtigste Handelsmarkt nach Lebens- und Futtermittel. Selbst die FAO rechnet den Düngemarkt nach - den sie weiß, dass die Welternährungslage an der Menge und den Preisen der Düngemittel hängen: Und wohin diese abfliessen...

Wenig kanns nicht sein - heute auf B5-Radio den Börsenbericht:

K&S-AG hat ihren Gewinn VERVIERFACHT in kurzer Zeit auf 360 Mio Euro! Das kanns ja wohl nicht sein ....? Sind wir in der falschen Branche?



Das Zitat habe ich von Miriam entwendet, die offensichtlich sehr gründlich überlegt was sie schreibt.

Stephan: Siehst du da Zusammenhänge, auch wenn die K&S-AG nicht soviel mit N-Düngemittelnn zu tun hat?


GRuß
Klaus
Gespeichert
Stephan
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 49


« Antwort #16 am: 18.08.08, 10:14 »

@Gisela

Danke für den Buch-Hinweis, mal schauen, ob man das Buch auch über die Stadtbibliothek bekommen kann.

@ Klaus
Hallo,
ich habe die Preise für Düngemittel in der letzten ZEit nicht verfolgt. Ich weiß nur, dass in Qatar, dem Land auf der arabischen Halbinsel, inzwischen viele Kunstdüngerfabriken entstanden sind, weil es dort noch genügend Erdgas(reserven) gibt. Kunstdünger wird vor allem mit Hilfe von Erdgas hergestellt (Energie + ich glaube auch wegen dem Wasserstoff im Erdgas). In den USA haben viele Fabriken inzwischen dicht gemacht (teils politisch wohl gewollt). Dort wird inzwischen wie verrückt nach Gas gebohrt, weil es in Nordamerika nämlich langsam knapp wird.

Durch den Anstieg der Energiepreise steigen natürlich auch die Düngemittelpreise (Herstellung und Transport, indirekt durch die Inflation, die wiederum durch steigende Energiepreise steigt).

Wie es bei den weltweiten Reserven für Kalium und Magnesium aussieht weiß ich nicht so genau. Ich denke, dass diese beiden Elemente relativ häufig auf der Erde vorkommen. Problematischer sieh es da schon beim Phosphat, d.h. beim pflanzenverfügbaren Phosphor.
Ich denke auch, dass wir im Bereich Abwasserentsorgung (= ständige Düngequell) möglichst bald umdenken sollten. Auch der Biologe/Zoologe Professor Reichholf aus Bayern hat schon öfters auf den Irrsinn der klinisch reinen Gewässer hingewiesen.

Das Problem sind die Stoffe, die unsere Zivilisation da noch alles mit entsorgt (Hormone, Antibiotika, Chlorverbindungen, Schwermetalle, etc.).

Stephan
Gespeichert
mary
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 6430


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #17 am: 19.08.08, 08:47 »

Hallo Stephan,
eigentlich erstaunlich, wie lange bereits das Wissen über die Bakterien vorhanden ist- und wie wenig man davon erfährt.
Wir bekommen nur mit, wie wir die Bakterien als unsere Feinde bekämpfen müssen, dass wir von einem grossen Teil lebensnotwendig abhängig sind- wissen wir gar nicht. Hab vor einer Weile eine Wiederholung dieser Sendung gesehen, auf Platz 8 wurden sehr gut gewachsene Pflanzen vorgestellt, Mykhorizza ist ebenfalls ein sehr unbekanntes Wesen.
http://www.mdr.de/umschau/5067021.html
Und die Forschungen über die Indianererde kommen ebensowenig in die Breite.
Herzl. Grüsse
maria

« Letzte Änderung: 19.08.08, 08:51 von mary » Gespeichert
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