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Autor Thema: Hofnachfolger  (Gelesen 3309 mal)
Mucki
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Beiträge: 2653


Leben und leben lassen


« Antwort #15 am: 07.08.08, 08:10 »

Hallo Landei,
Eine bitte schieb die eintscheidung deines Sohnes nicht auf seine Freundin,den vileicht ist nicht sie es die ihn beeinflust sondern nur der mensch der ihm die nötige unterstützung giebt den Mut zu haben zu sagen was er will.
Unterstütze ihn so gut du kannt egal wie er sich entscheidet,bitte drängt oder zwingt ihn nicht Landwirt zu werden wen er nicht will.
Wir haben einen nachbar der ist Landwirt geworden weil das von klein auf feststand,aber er hat keine freude am arbeiten tut immer nur das nötigste was getan werden muß ,den rest macht sein frau,hätte er die nicht wäre der hof schon längst den bach runter.
Weist auch ich bin in einer ähnlichen situation mein sohn ist nun14 Jahre alt und in der schule nicht gersde eine leuchte,nun sagen immer alle(Beckannte ,SM,meien mam,geschwister) ist ja nett so schlimm dann soll er halt landwirt werden,er bracuht ja nett unbedingt ne lehrtselle,mein mann würde es auch gern sehen wen er zuhause bleiebn würde vor allem weil er der letzte ist(mich würds schon auch freuen),aber ich sag immer nur wen er gerne zuhause bleien würde ,aber er möchte sogern Mechaniker lehrnen,und er hat schon einige Praktikums gemacht,und er sagt er möchte mechaniker wreden,meien sorge beteht nun darin das er keine lehrstelle beckommt und dann notgedrungen Landwirt wird,und dann vieliecht sein leben lang etwas machen muß was er nur zu hälfte mag,und vielicht haßt er es irgend wann sogar.
Mein Großer ist Bäcker er hat seien gesllenprüfung mit einem 3 Abgeschlossen,obwohl er legsteniker ist und in der hauptschule immer bei den schletern war,er liebt sien Beruf über alles um 1 Uhr nachts das arbeietn anfangen und erst um 12 Mitages vertig sein macht ihm garnix er hat nie breut den beruf erlehrnt zu haben,und so stell ich mir vor sollte es jedem mit sienm beruf gehen.
Natürlich sind Tage drin da sieht man nur das negatiefe an seienm beruf ,aber so lang die tage überwiegen wo mann geren aufsteht und zur arbeit geht,und nach getaner arbeit glücklich ist ,und zufrieden,denke ich ist es ok.

es  giebt eien spruch der heißt
Kleine Kinder kleien sorgen große Kinder große sorgen.
dachte immer so ein quatsch,aber es ist war und vor allem finde ich es schwirig ihnen zu helfen den Beruf fürs leben zu finden,es geibt fragen über die offt nach denke .
Weis man wirklich alles besser?
Weis man was gut für die Kinder ist?
Haben meien Eltern recht gehbt mit dem was gut für mich sein sollte,war es gut??

Wie sehet ihr das??

Nachdenkliche grüße sendet Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Marjellche
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 342


« Antwort #16 am: 07.08.08, 08:43 »

Hallo Mucki,

Deinen Beitrag unterschreibe ich voll und ganz.

Wenn wir ehrlich sind, wissen wir doch oft noch nichtmal was für uns selbst richtig ist, wie soll man da objektiv entscheiden können, was für die Kinder richtig ist, die ja ein ganz eigenes Individuum sind. Wir können uns nicht anmaßen, zu denken, das was uns glücklich macht, macht auch sie froh.

Jeder von uns kennt doch Situationen, in denen er gesagt hat, das hätte man besser anders gemacht. Dadurch gewinnt man Lebenserfahrung und jeder braucht die Chance, seine eigenen Erfahrungen zu machen.

Landei, vielleicht sagt Dein Sohn irgendwann: "Hätte ich damals..." - aber das ist doch tausendmal besser als wenn er irgendwann sagt: "Ich mußte damals..."

Was ich noch fragen wollte: Wo macht er denn die Lehre seit 01.08. eigentlich? Ist das weiter weg von Euch? Hat er dadurch eine größere Distanz zur Freundin und seinem restlichen Freundeskreis?
Unser Nachbar hat ein Lehrjahr ziemlich weit weg von zu Hause gemacht, und er ist vor Heimweh richtig krank geworden. Das ging soweit, daß er den Ausbildungsbetrieb nochmal gewechselt hat.

Oder gibt es in dem Lehrbetrieb von Deinem Sohn vielleicht irgendwas, mit dem er nicht klar kommt (schwierige Menschen oder so)?
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Man muß immer einmal mehr aufstehen als man gefallen ist!
Lieben Gruß - Marjellche
streifenigel
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 157



« Antwort #17 am: 08.08.08, 14:11 »

Hallo,

schließe mich den anderen an. Vielleicht liegt es nicht unbedingt an der Feundin. Mein Mann wollte nach 2 Wochen auch die Lehre schmeißen, kam mit dem Betrieb nicht klar. Naja, nun ist er schon seit über 20 Jahren Landwirt  Cheesy

Aber auch hier kommen manchmal die Sprüche: Ich mußte ja, weil keiner wollte, etc. .... Dabei kann ich mir ihn woanders gar nicht vorstellen. Wo sonst kann er die Flexibilität und Unterschiedlichkeit an Arbeit mehr ausleben als in der Landwirtschaft. Als Angestellter würde er eingehen.  Cool

Also redet in Ruhe mit eurem Sohn, seiner Freundin und dem Betriebe, wie es weitergehen soll und er es nicht noch etwas probieren möchte, evt. anderer Betrieb.

Lg Isi
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Beppa
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Beiträge: 1038


« Antwort #18 am: 08.08.08, 15:40 »

Gestern hat er uns plötzlich eröffnet das er alles hinschmeissen will: Lehre und die Hofübernahme. Ich erkenne ihn nicht mehr wieder. Er behauptet zwar es hätte nicht mit seiner Freundin zu tun, aber das glaube ich nicht.

Was hat er denn für Gründe genannt ? Alles andere wäre Spekulation.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass ihr die Entscheidung, ob er den Hof einmal übernehmen wird auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt. Wie wäre es wenn ihr euch sogar so weit festlegt, dass ihr das Thema nicht vor seinem 21. Geburtstag wieder ansprecht außer er kommt auf euch zu ?

Damit wäre ihm diese große Verantwortung schon einmal abgenommen worden. Ist eh viel zu früh.

Wegen der Lehre würde ich allerdings hart bleiben und von ihm verlangen, dass er vorerst dabei bleibt. Schließlich hat er einen Lehrvertrag unterschrieben und zu dieser Verantwortung muss er stehen. Sollte er eine genaue Vorstellung haben, was er beruflich tun möchte, dann kann er ja jetzt schon einmal anfangen sich zu bewerben, um im nächsten Jahr mit der neuen Lehre zu beginnen.

Aber redet vorallem mit ihm darüber, warum es es nicht mehr möchte damit ihr ihn versteht.
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Landei
Gast
« Antwort #19 am: 08.08.08, 22:45 »

Hallo!
Vielen Dank für die vielen Antworten. Zunächst einmal möchte ich sagen das wie unseren Sohn nie gedrängt haben, Wir haben ihm sogar vorgeschlagen etwas anderes zu lernen. Er wollte nicht. Zu meiner Erleichterung kann ich aber sagen, dass es jetzt wieder etwas besser aussieht. Wir haben viel mit ihm geredet, allerdings auch gesagt, das er die begonnene Lehre erstmal fertig machen soll, danach kann er sich entscheiden was er weiter machen will. So langsam macht es ihm in seinem Lehrbetrieb aber auch wieder Spass.Er meinte das es vielleicht auch einfach nur die Umstellung gewesen wäre, die ihm so zu schaffen gemacht hat, denn zu Hause hätte er es ja total gern gemacht. Wir haben ihm Vorgeschlagen nach den 3 Jahren noch eine Zweite Lehre zu machen. Im Moment hat er dazu allerdings keine große Lust, im gegenteil, er Plant schon wieder wie es weitergehen soll wenn er wieder zu Hause ist. Ich glaube es war auch eine große Portion Heimweh dabei. Er hat zu Hause auch schon weitgehenst Selbstständig gearbeitet, da ist die Umstellung natürlich groß. Zwingen würden wir ihn nie, denn Landwirt ist man entweder mit Leib und Seele oder man lässt es. Natürlich waren wir sehr erschrocken als er alles hinschmeissen wollte. So ein Betrieb ist ja kein Auto das man mal eben verkauft und man hat sich ja etwas aufgebaut, die Entscheidung bleibt aber bei ihm. Egal was kommt, wir werden ihn auf jeden Fall unterstützen.
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Mogli
Gast
« Antwort #20 am: 09.08.08, 09:04 »

Hallo Landei! Ich finde das habt Ihr richtig toll gemacht. LG Helga
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Clara
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 879


Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #21 am: 10.08.08, 19:03 »

Hallo!
So ein Betrieb ist ja kein Auto das man mal eben verkauft und man hat sich ja etwas aufgebaut, die Entscheidung bleibt aber bei ihm.

Hallo Landei,

warum kann man denn einen Betrieb nicht verkaufen?  Ich weiss, dass das nicht verkaufen können-wollen in Deutschland so gehandhabt wird, aber in anderen Ländern wie Kanada trennt man sich von einem Betrieb, wenn es nicht anders geht- aus welchen Gründen auch immer...

Ich habe im letzten Jahr in einem Vortrag gehört, ein Betrieb muss so geführt werden, dass er jederzeit verkäuflich ist.

Ich halte es für viel zu früh und zu belastend für euren Junior, ihn momentan und in der Lehrzeit mit Nachfolgefragen zu konfrontieren. Ich denke, er braucht im Moment den Kopf erst mal frei für die Lehre, die neue Umgebung und alles, was sonst noch so auf ihn einstürmt. Würdet ihr denn im Falle eines Falles den Betrieb in den nächsten 10 Jahren an ihn abgeben (wollen-können)?



Nachdenkliche Grüße

Anja   
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... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
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