Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
10.02.12, 01:13


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] 2 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Hofnachfolger  (Gelesen 3308 mal)
Landei
Gast
« am: 04.08.08, 16:07 »

Hallo !
 Ich bin neu hier und muß mir mal was von der Seele schreiben, da es mir im Moment ziehmlich mies geht : Unser Sohn ist jetzt 17. Für ihn stand schon immer fest, daß er Landwirt werden will. Er hat zum 01.08.08 Eine Lehrstelle bekommen. Wir haben die Entscheidung ganz ihm überlassen und ihm auch alternativen vorgeschlagen. Er blieb dabei und wenn er fertig wäre sollte ein neuer Stall gebaut werden. Der Bauplatz ist schon vorhanden und weiteres Land wäre auch in Aussicht. Nun hat er seit einiger Zeit eine Freundin und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Gestern hat er uns plötzlich eröffnet das er alles hinschmeissen will: Lehre und die Hofübernahme. Ich erkenne ihn nicht mehr wieder. Er behauptet zwar es hätte nicht mit seiner Freundin zu tun, aber das glaube ich nicht. Er kennt die arbeiten eines Landwirts seit 17 Jahren und war immer Feuer und Flamme, er hat es geliebt. Jetzt behauptet er von einem Tag auf den anderen das ist nichts für ihn. Was sollen wir nur tun?? Vielleicht war ja jemand von euch mal in einer ähnlichen Situation. Liebe Grüße Landei
























« Letzte Änderung: 04.08.08, 16:18 von Landei » Gespeichert
kueken
Ich bin ein Optimist, ich hänge mich erst auf, wenn alle Stricke reißen.
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1198

Zukunfts-Bäuerin


WWW
« Antwort #1 am: 04.08.08, 16:18 »

Hallo  !!!
Gespeichert
Alice
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 170



« Antwort #2 am: 04.08.08, 18:54 »

Hallo,

ich denke wir alle waren schon mal in der Situation die Lehre oder die Ehe oder Schule schmeißen zu wollen, weil es uns einfach zu viel war....

Ich denke in einem gewissen Maße ist das normal, dass man mal die Schnauze voll hat...

Ich könnte mit gut vorstellen, dass er bei seiner Freundin und deren Familie erlebt, wie das Leben ohne lw ist. Also am Sonntag bei tollem Wetter die halbe Nacht draussen sitzen und grillen, gemütlich einen Wein trinken... Bisher war es für ihn normal, er hat quasi nie darüber nachgedacht, dass im Sommer aufm Hof Hektik und Arbeit angesagt war... Und irgendwie nur am Rande mitbekommen hat, dass die anderen 3 Wochen im Sommerurlaub waren, während er nur auf eine Freizeit oder bei Oma war.... Und nun plötzlich sieht er, wie andere (sprich die Freundin) Sommer handhaben, keine Ahnung von Mai - Oktober im Freibad abhängen.....

Ich würde versuchen, dass er die Lehre trotzdem fertig macht, damit er wenigstens mal was in der Hand hat.... Oder weiß er schon, was er stattdessen machen will?

In welcher Situation hat er das "ich schmeiße meine Lehre" gesagt? War es im Streit??

Grüße
Alice
Gespeichert
maggie
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2478

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #3 am: 05.08.08, 10:10 »

du schreibst er hat zum 1.8.08 die lerhstelle bekommen -
hat er sie nun angetreten oder hängt er zu hause...??

was meint sein lehrmeister dazu -
vielleicht könnt ihr ihn darüber motivieren - er kann doch seinen chef jetzt nicht einfach hängen lassen -

ich weiss nicht, aber könnte der nicht evt. schadenersatz verlangen - er hat ja nicht mehr die möglichkeit einen "nachfolger zu finden ....

ich denke auch - jetzt soll er mal diese ausbildung machen und nachher kann er noch immer entscheiden ...
ich denke auch, dass der stall ja nicht bereits in einem jahr gebaut werden soll ,  lasst ihm zeit - es könnte auch sein, dass er sich unter druck fühlt und nun angst hat, da ja schon so weit voraus geplant ist...
Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Mirjam
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7716


Change happens!


WWW
« Antwort #4 am: 05.08.08, 10:53 »

Hallo

@ Maggie -"Schadenersatz"  Grin - das ist schon weit an den Haaren herbeigezogen, krank hätte er auch werden können und wer will schon einen sehr unmotivierten Lehrling, der in die Lehre dann doch hineingeschubst wird...?

Dafür gibts in Deutschland die Regelung der Probezeit, wo beide Parteien noch in den ersten Wochen NACH Arbeitsbeginn den Vertrag auflösen können. Und wenn er wirklich nicht (mehr) will - ist es unsinnig ihn in ein Lehrjahr puschen nur damit man jemand anderem gegenüber nicht mit Scham dasteht.

Ich halte jetzt nicht so viel davon, einen 17jährigen, der anscheinend ausser Landwirtschaft noch nicht viel kennt "irgendwohinein" zu zwängen. Als ich 16 war kamen nach RS zwangsläufig diese  "Beamtentests" und ich hatte die Möglichkeit/Vertrag Beamtin zu werden (im Nachhinein  Cool Grin bei jedem der mich kennt) - und kurfristig hab ich dann doch "um-überlegt" - und hätte es meinen Eltern wohl sehr verübelt, wenn sie auf dieser Ausbildung beharrt hätten.

Vielleicht tut mal "andere Luft" schnuppern auch nicht schlecht, d.h. er würde in einem anderen Beruf/Ausbildung die Arbeit, die Selbstständigkeit der Landwirtschaft doch wieder eher schätzen lernen? Nicht umsonst fährt ja z.B. Österreich zweigleisig in der Ausbildung.

Gibt es einen Kontakt z.B. Freunde die dabei helfen können, herauszufinden, woher dieser "Umschwung" kommt? Mit 17 fängt das Leben doch erst an...

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 05.08.08, 10:56 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Marjellche
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 342


« Antwort #5 am: 05.08.08, 16:58 »

Hallo Landei,

hab meinem Freund von Deinem Sohn erzählt und er meint ich soll Dir unbedingt schreiben, daß Du ihn auf jeden Fall nicht drängen sollst, die Landwirtschaftslehre zu machen, wenn er was anderes möchte.

Bei meinem Freund war das immer klar, daß er als jüngster Sohn den Betrieb übernehmen sollte. Die anderen Geschwister waren schon alle im Berufsleben. Dann ist der Vater so plötzlich verstorben als mein Freund 15 war und mein Freund hat die Lehre zum Landwirt dann quasi daheim im eigenen Betrieb gemacht. Er sagt oft, daß er in diese Situation hineingeboren wurde und nie eine andere Chance hatte.

Im Grunde genommen macht ihm die Landwirtschaft ja Spaß, aber wenn es mal nicht so rund läuft, dann kommen solche Gedankengänge von ihm. Er sagt dann immer, er wollte nie Bauer werden, aber ich denke diese gelegentliche Unzufriedenheit hat andere Ursachen.

Ist Dein Sohn nicht zu einem Kompromiss bereit? Er könnte ja die Ausbildung zum Landwirt erstmal machen, wenn Ihr ihm zusichert, daß er danach noch eine andere Ausbildung mache kann/darf. Denke, wenn Euer Sohn 17 ist, könnt Ihr den Betrieb auch noch ein paar Jahre selber führen, oder?

Ich glaube gar nicht mal unbedingt, daß seine Meinungsänderung direkt an der Freundin liegt. Aber vielleicht hat er Angst, daß die Landwirtschaft die Beziehung zu sehr belasten könnte und sie sich vielleicht irgendwann trennen könnte, wenn er bei schönen Wetter nicht mit ihr im Freibad sein kann oder so. Ich meine damit, daß er sich vielleicht sogar selbst unter Druck setzt und befürchtet, als Landwirt keine dauerhafte Beziehung zu haben. Solche Sendungen wie "Bauer sucht Frau" verstärken solche Befürchtungen natürlich. Und mit 17 Jahre fängt man ja gerade erst an, sein Selbstbewusstsein aufzubauen.
Eine große Rolle spielt mit Sicherheit auch der restliche Freundeskreis. Bei uns in der Clique heiratet gerade ein Paar nach dem anderen. Mein Freund hat es noch nicht geschafft an nur einem Junggesellenabschied teilzunehmen, weil er immer auf dem Mähdrescher sitzen mußte. Und auf den Hochzeiten selber haben wir dann im Gegensatz zu allen anderen immer um 17 Uhr eine Auszeit zum Melken nehmen müssen. Wir stehen da heute mit Mitte 30 drüber, für uns ist das ok. Aber mit 17 denkt man da vielleicht anders...vielleicht hat man Angst, was zu verpassen oder als "Außenseiter" zu gelten.

Zeigt ihm, daß er Euch vertrauen kann und daß Ihr ihm nicht im Weg stehen werdet, egal wie er sich entscheidet. Vielleicht schafft er es dann, Euch zu erklären was ihn bewegt und warum er seine Meinung geändert hat. Dann könnt Ihr vielleicht gemeinsam zu einer Lösung finden. Und in ein paar Jahren wird er sicher auch genauer wissen, was für ihn der richtige Weg ist.



Gespeichert

Man muß immer einmal mehr aufstehen als man gefallen ist!
Lieben Gruß - Marjellche
fanni
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4150



« Antwort #6 am: 05.08.08, 18:21 »

.........und man bedenke noch, auch mit abgeschlossener Landwirtschaftlehre ist es nicht sicher dass ein Hof weitergeht, da fließt doch viel Wasser die Isar runter in der Zeit.

Lasst ihn nur machen, es hilft eh nix, aber ganz klar eine Ausbildung muß sein, da gibts nix. Wenn er es nicht mag muß er sich halt was anderes suchen.

Viel Glück!!!
Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
Hopfi
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 750

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


« Antwort #7 am: 05.08.08, 21:57 »

Hallo Landei,

ich kann mir auch sehr gut vorstellen, daß es oft "andere Typen" sind die wo einem diesen Beruf vermiesen.
Diese "Anderen" habe wenig Chancen Landwirt mit Betrieb zu werden, außer durch Einheirat.  Wink  Cheesy
Oft sind es die falschen Freunde, die wo einem vom Weg abbringen.
Stärke deinen Sohn, vielleicht ergründest du den wirklichen Grund, warum er alles hinschmeissen will.
Was er jetzt richtig findet, kann ihn in 10 Jahren schon reuen.
Ein Bauernhof der aufgegeben wird, kehrt nie zurück. Schade, finde ich.

Hopfi



Gespeichert

Es können nur Menschen helfen, wo Menschen sind.
Nur sie können, wo sie sind, die Welt zum Positiven verändern.
Sonnenblume2
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1125



« Antwort #8 am: 06.08.08, 08:10 »

hallo Landei,
ich kann annelies und Marjellches Beiträge nur unterschreiben.
Den größten Fehler den ihr jetzt machen könnt, dass ihr eueren Sohn zu dieser Landwirtschaftslehre drängt.
Lasst ihn adere Erfahrungen machen! Wenn er wirklich ein "geborener" Bauer ist, der mit Leib und Seele Bauer ist, kommt er wieder zurück und WIRD Bauer. Wenn er seine Erfüllung in einem anderen Beruf findet, dann soll er mit diesem Beruf gkücklich werden ... das soll auch euer Wunsch sein.
Was leider immer etwas mein Verdacht ist, soory wenn ich das jetzt hier schreibe, aber mir kommt es manchmal so vor, dass die Eltern ihre Söhne/Kinder keinen anderen Beruf erlernen lassen wollen, weil es könnte ja sein, dass der Sohn/Tochter nicht wieder zurückkommt (kein Bauer mehr werden will) und somit könnte der LW Betrieb den Bach hinunter gehen!

Sonnenblume
Gespeichert
JB
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 25


« Antwort #9 am: 06.08.08, 13:24 »

Auf jeden Fall hängt es mit der Freundin zusammen, es ist die Angst sie zu verlieren wenn er woanders eine Lehre macht. Ihm deswegen Vorwürfe machen hilft aber auch nicht, das bewirkt eher das Gegenteil.

WEnn er wirklich keine Lust mehr auf Landwirtschaft hat, dann würde ich ihn erstmal eine andere Ausbildung machen lassen. Ich hatte die Phase in dem Alter auch, habe dann erst was anderes gemacht und dann Landwirtschaft, würde es heute wieder so machen!

Bei der Berufsberatung kann man übrigens Tests machen wofür man(n) oder auch Frau geeigent ist, solltest du ihm mal vorschlagen.
Gespeichert
amanda
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 179


« Antwort #10 am: 06.08.08, 14:47 »

Hallo Landei,

wir stellen allen unseren Kindern die Ausbildung frei: jeder und jede darf und soll machen, was seinen Wünschen und Fähigkeiten entspricht.

Ich finde es unverantwortlich sein eigenes Kind zur Landwirtschaft zu drängen.
Unsere Pläne gehen bis zu unserer Pensionierung, dann sind andere zuständig.
Es sind keine größeren Bauvorhaben mehr geplant, die haben wir hinter uns.

Dann haben alle unsere Kinder ein Alter wo sie vielleicht schon Partner haben, die Ausbildung abgeschlossen und sich vielleicht ein Leben auf unserm Hof vorstellen können.

Wenn es nicht so sein sollte wird sich ein anderer Weg ergeben.

Meinem Mann geht es manchmal so, dass er jetzt mit fast 50 Jahren seinen Eltern im Gedanken vorwirft, dass er nicht das machen durfte, was er wollte.(obwohl er gerne Bauer ist)
Er war von Geburt an bestimmt der Hofnachfolger zu werden.

Jetzt sind wir oft in der Rolle ,Außenstehenden zu erklären warum unser Sohn noch zur Schule geht.

Was wir am Bauernhofdasein schätzen können wir unseren Kindern auch weitergeben.

Geld, Erfolg, geregelten Urlaub...........
all das haben wir ja nicht, wenn ich in den Hofchronichen lese, unsere Vorfahren auch nicht.

Das sollen unsere Kinder wissen, und dann wenn es an der Zeit ist, frei entscheiden.

Amanda
Gespeichert
samira
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 836


« Antwort #11 am: 06.08.08, 16:07 »

Hallo Amanda!

Diese Einstellung finde ich goldrichtig. Wir für unseren Teil überlassen es unseren Mädels auch was sie lernen wollen.
Unsere Große ist im 3. Lehrjahr als Köchin und hat große Pläne diesbezüglich. Ob sie letztendlich alles so verwirklichen kann wie geplant steht in den Sternen.
Unsere andere Tochter zeigt auch keinerlei Ambitionen in Richtung Landwirtschaft.

Bei meinem Mann ist es ähnlich wie bei deinem. Er hat als 1. Beruf Maurer gelernt und wollte den Hof eigentlich nicht übernehmen, wurde jedoch nie gefragt was er will.

Wir haben auch nur für uns selber geplant was wir machen, die nächste Generation muss es selber wissen.
Gespeichert

Liebe Grüße Samira
pfisti
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 37


« Antwort #12 am: 06.08.08, 20:29 »

Hallo,
ich denke Landei und ihr Mann wollen auch nur Gutes für ihren Sohn und wollen ihn sicher nicht zwingen zu dem Beruf Landwirt - sie sind eben "erschrocken" von dem kurzfristigen Meinungsumschwung ihres Sohnes.
Er redet die letzten Jahre von nichts anderem als dass er Landwirt werden möchte und sucht sich auch eine dementsprechende Lehrstelle und sagt dann plötzlich paar Tage vor Antritt derselbigen - nein. Ich denke da würden wir uns alle überlegen was wir nun tun sollen - egal welche Lehrstelle unser Kind sich ausgesucht hat! Ich denke auch, dass die Freundin eine Rolle spielt - aber nichts destotrotz würde ich ihn in dem Fall nicht zwingen - aber er muss sich natürlich dann etwas anderes suchen - er ist erst 17 lasst ihn ausprobieren.
Ich denke wenn er im Herzen Landwirt ist wird er es irgendwann auch sein wollen - und wenn nicht kann man es auch für euch wahrscheinlich - leider -
nicht ändern.
Euer Sohn wird euch später Danken egal welchen Weg er geht - unterstützt ihn  - denn er braucht euch - wenn er es vielleicht auch im Moment nicht zeigt.
Unser Sohn ist 16 - möchte eigentlich auch Landwirt oder Winzer werden - hat jetzt die Realschule gemacht und geht anschliessend aufs Agrargymnasium.
Er macht grad einen Ferienjob in einer Firma - und kommt jeden Tag heim und sagt: nee sowas mach ich mal nicht - den ganzen Tag in irgendeiner Firma arbeiten - ich brauch die Natur um mich rum!
Aber wir und auch er wissen trotzdem jetzt noch nicht ob er tatsächlich den Hof übernehmen will - wir warten einfach mal ab - für unsere Familie reichts bisher und wenn er will darf er später und wenn nicht ...
Macht eurem Sohn keine Vorwürfe, gebt ihm Ratschläge wenn er welche möchte und zeigt ihm,  dass ihr ihm immer noch vertraut! Wenns auch vielleicht im Moment schwierig ist.
Liebe Grüße
Brigitte
Gespeichert
maggie
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2478

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #13 am: 06.08.08, 22:20 »

also wenn eines meiner kinder wenige tage vor antritt der lehrstelle - nach unterschrift und allem - sagte - nein ich mach das nicht -

da hätte ich nicht nachgegeben - es war bei allen eine probezeit vereinbart - hätte das mitgeteilt, doch die stelle hätte angetreten werden müssen...

ein beispiel - unser jungbauer erzählte so ab der 6.kl er möchte eigentlich klavier spielen lernen - das klavier stand noch unbenutzt da - vom ältesten (orgelbauer) -
gut wir haben ihn auf das 7. schuljahr hin angemeldet und alles organisiert mit der musikschule -

am ende der sommer ferien kommt er und sagt - ich will nun doch nicht - nun das schulgeld für das 1. semester war bezahtl und - er musste -

nun er besuchte den klavierunterricht noch während der ganzen letzten 3 schuljahre... - ende sem. habe ich ihn immer gefragt - willst du weitermachen -
natürlich war seine antwort....

ich hätte einen 17 jährigen nicht einfach so laufen lassen ohne den versuch zu starten - wo findet er so kurzfristig etwas ?? -  und was - weiss er überhaupt was er will...

es ist einfach - zu sagen - ich will das nicht - aber dann sollte man wenigstens wissen was oder in welcher richtung was zu finden wäre -

nun gut - unsere waren auch immer wieder im berufsbildungszentrum und haben allerhand angeschaut und konnten auch in verschiedene betriebe reingucken - mussten sie auch von der schule aus...
Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
passivM
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2097



« Antwort #14 am: 06.08.08, 23:36 »

hallo Landei,

Ein anderer Gedankengang!

eigentlich würde ich mit dem Bau eines Stalles eh noch warten, bis die Quotenregelung in Sachen Milch ausgelaufen ist, ..... man weiß wirklich nicht, ob man überhaupt da noch Geld investieren kann. Das schöne Geld ist hernach futsch, wovon ihr euch evtl. eine andere zusätzliche Einnahhmequelle für das Alter schaffen könntet.
Schließlich muß der Junge euch dann auch noch ein entsprechendes Altersruhegeld bezahlen können.
Mir wäre da ein beschauliches Rentnerdasein lieber, als bis auf meine letzten Tage immer noch im Betrieb mithelfen zu müssen, weils arbeitsmäßig nicht anders geht.




Das finde ich gar nicht so falsch. Warten.
Ich finde, der Junior sollte nicht zu irgend etwas gezwungen werden.
Vielleicht wäre es besser, ihm die "schönen Seiten" des Berufes Landwirt, ohne Druck auszuüben, ins Bewusstsein zu rufen.
Das Thema, ob Landwirschaft ein Beziehungskiller ist, ist schon ein großes Thema.
Schaut mal hier:
http://www.landwirt.com/Forum/101069/Landwirtschaft-=-Endstation-Sehnsucht.html

lieben Gruß
Anna
Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
Seiten: [1] 2 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben