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Autor Thema: Biogasgülle im Biobetrieb?  (Gelesen 596 mal)
Biobauer
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Beiträge: 1140



« am: 19.06.08, 17:27 »

Hallo, ich hab hier mal nen heikles thema, ich hoffe man kann sowas diskutieren ohne polemik ,anschuldigungen und unterstellungen.
folgends ist der fall, etliche renomierten anbauverbände bio (eu-betriebe sowieso ) haben ihre richtlinien dahin geändert ,das es in zukunft möglich ist gülle aus nawaro anlagen zu auf die biofelder auszubringen . natürlich muss dafür in gleicher nährstoffhöhe substrat geliefert werden .
ich und ganz viele meienr biokollegen sind gegen diese regelung, aber leider setzten sich die interessen weniger gegen dei vieler durch . ich sehe eine grosse gefahr was die öffentlichwirkung anbelangt,noch dazu  könnte man dann gleich noch 50 kg kAS erlauben , würde man wenigstes nicht soviel diesel verbraten .
ich hab mir heute die mühe gemacht und einige geschäftsführer der anbauverbände angerufen , wenn ich mich die zeit mit meinen schweinen unterhalten hätte wäre es sinnvoller gewesen . 
wie seht ihr sowas ? ich bin zur zeit am überlegen ob ich nicht an die die presse gehe und das ganze öffentlich mach ,lieber jetzt gleich ein sachlicher bericht als in einen halben jahr einen verriss.
servus
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Jochen
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Beiträge: 1208


« Antwort #1 am: 19.06.08, 18:21 »

Herbert.. willst Du schlafende Hunde wecken?
Der Trend bei Biogasanlagen geht zu größeren Gemeinschaftsanlagen. Und das ist aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Möglichkeit, ein sinnvolles Konzept zur Wärmeverwertung zu finden, auch zu befürworten.
Und da ist es doch gut, wenn auch Biobetriebe daran teilhaben können.
Würden 500-KW-Anlagen nur für Bios gebaut, so wären die Transportentfernungen sicherlich wesentlich weiter.
Ich denke kaum, dass "Schadstoffe" (bewußt in Anführungszeichen gesetzt) aus dem konventionellen Anbau in der Gülle noch vorhanden sind.
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Biobauer
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1140



« Antwort #2 am: 19.06.08, 18:39 »

Hallo,einerseits gehts sicherlich um schadstoffe (gvo  Wink ) anderseits einfach um die öffentlichkeitswirkung.Biogas hat ja nicht grade den besten ruf mehr, viele lw distanziern sich ja mittlerweile bewusst davon.
was heisst schlafende hunde, ich will uns echt vor einen richtigen skandal schützen, solche infos in den richtigen händen und beim richtigen reporter und nächste woche listet der leh bioprodukte aus .
ausserdem , soviel einsicht hab ich mittlerweile schon ,zweifel ich da einfach das kontrollsystem an, es heisst zwar am papier es muss ein kreislauf hergestellt werden an gelieferten substrat und an abgenommener gülle,aber ich glaubs einfach nicht . was hat den ein bio zu liefern ,getreide sicher nicht bei preisen jenseits de r40 euro ,mais auch nicht ,bleibt noch klee und gras, da wird sich jedetr anlagenbetreiber nicht drum prügeln.
servus
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martina
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« Antwort #3 am: 19.06.08, 19:36 »

Mir erscheint es schon logisch, wie Herbert denkt.

Einerseits hat er strengste Richtlinien, was den Zukauf von Futtermitteln oder auch nur Einstreu angeht, darf ja alles auch nur vom Biobetrieb kommen, andererseits soll dann Biogassubstrat "einfach so" ausgebracht werden dürfen?

Klingt in meinen Augen auch widersinnig.


Wie sieht denn der Anbau von NaWaRo auf "bio-Flächen" aus, geht das? Und dann halt mit x biologisch-dynamisch-was-weiß-ich-bezeichnung wirtschaftenden Landwirten zusammen  Bio-Biogas produzieren, dann dürfte das Substrat ja auch ohne Probleme ausgebracht werden können Wink
Ein Traum - ich weiß Cool
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
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