Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
24.05.12, 20:57


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 ... 5 6 7 [8] | Nach unten Drucken
Autor Thema: Euter von A bis Z... Teil 2  (Gelesen 9555 mal)
Tina
Lüneburger Heide
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 465


Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #105 am: 16.10.11, 21:53 »

Hallo Imke,
wenns melken nicht geht, Zellen der Kuh in Ordnung ist, trockenstellen. Vom Milch mit Kanüle (egal ob einmal oder nicht) halte ich nicht viel, so steril kann man beim Melken nicht arbeiten, das keine Keime ins Euter kommen.

Wir habe im Frühjahr kurz hintereinander 2 Kühe gehabt, die sich die Kuppe komplett weggetreten haben, die eine ist zum Schlachter gegangen, die andere war im 2. Drittel tragend, die hat bis heute keine Euterentzündung gehabt, man glaubt es kaum. Auch nach dem Abkalben nicht, steht jetzt zur Besamung an.
LG
Tina
Gespeichert

LG
Tina
gammi
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2618


« Antwort #106 am: 16.10.11, 23:06 »

Hallo Imke,
wenns melken nicht geht, Zellen der Kuh in Ordnung ist, trockenstellen. Vom Milch mit Kanüle (egal ob einmal oder nicht) halte ich nicht viel, so steril kann man beim Melken nicht arbeiten, das keine Keime ins Euter kommen.



Mit den Kanülen hatte ich bisher auch noch nie positive Erfahrungen. Vorsorglich Antibiotika hab ich auch schon versucht - auch ohne Erfolg  Sad. Bisher konnte ich noch keinen Strich mit Verletzung retten.
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Marielle
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 111


Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #107 am: 17.10.11, 09:58 »

Hallo Imke!

Das mit den Kanülen hab ich auch schon lange aufgegeben!

Ich gebe 2mal tägl. Arnica c100 und Hypericum C100 solange bis die Milch wieder

leichter kommt.Es nimmt der Kuh den Schmerz und sie lässt sich besser melken.

Falls du merkst ,das Viertel wird fester und dieMilch fängt an sich zu ziehen,

Schalen-Test machen!

Dann geb ich noch Bryonia und Hep.sulfur dazu, auch Phytolacca.

Es ist zwar eine langwierige Sache,aber ich hab schon einige Kühe wieder hinbekommen.

Viel Glück

Marielle!

Gespeichert
gammi
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2618


« Antwort #108 am: 17.10.11, 21:31 »

Ich glaube auch nicht, dass bei den Kanülen die Sterilität das Problem ist. Ich glaube eher, dass durch das Einsetzten die Wunde immer wieder aufbricht und das ganze so viel schlechter und langsamer  heilt.
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
mouhkouh
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1387


Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!


« Antwort #109 am: 17.10.11, 23:02 »

Vielleicht hast du auch einfach nur falsche Vorstellungen von Zitzenzäpfchen, btw. ich hab mich falsch ausgedrückt? Es gibt ja Kanülen, um die Milch abzulassen, und Zäpfchen, um den Strichkanal ruhigzustellen.
Bei uns heilen Wunden in den Strichkanälen deutlich schneller mit den Zäpfchen wie ohne. Die Zäpfchen bleiben den ganzen Tag im Kanal, und werden nur zum Melken rausgenommen. So bleibt der Kanal weit, vernarbt nicht,klebt nicht zusammen und reibt nicht.
Gespeichert

Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
Imke
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 990

Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #110 am: 18.10.11, 21:05 »

Danke für euere Antworten, habe es auch so gemacht wie Marielle es beschrieb  ( extra Dank an Marielle ),
die Kuh hält sich tapfer, d.h. sie hat Appetit, kein Fieber und der Allgemeinzustand ist gut. Was aus dem
betreffenden Viertel wird läßt sich schwer abschätzen, da der Milchfluß wegen der Schließmuskelquetschung
extrem verlangsamt ist, und ein vollständiges Ausmelken leider nicht möglich ist. Außerdem ist sie meine Lieblingskuh, sehr brav, ruhig und besonnen im Umgang und
echt gelehrig. Irgendwie finde ich versteht sie ihre Situation, daß sie jetzt tapfer sein muß.
Mit Hilfe der Homöophatie finde ich, ist das jetzige Befinden der Kuh gut, ich meine die Globulis haben ihr bis jetzt
geholfen, die Quetschung können sie natürlich nicht wegzaubern.
Gespeichert

Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
Lockendickkopf
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 32

Immer mit dem Kopf durch die Wand


« Antwort #111 am: 28.01.12, 19:48 »

Hallo in die Runde!

Ich hab bei meinen Damen eine, welche schon bei der Kalbung ein Viertel verhärtet hatte, sie gab aber Milch. Drei Tage nach der Kalbung war Viertel rot und geschwollen, Milch blieb aus. Tierarzt kam, gab Euterspritze für Viertel, Nachbarviertel und in die Blutbahn. Erfolg war, dass die Kuh auf diesem Viertel gar keine Milch mehr gab. Da ich ja nicht gleich klein beigebe versuchte ich mit Globuli und Quark auf dem Euter die Verhärtung wegzubekommen. Mit Erfolg - mehr oder weniger. Die Milch kam wieder, aber so was von rotzig, grünlich. Wie kaputter Quark. Die Kuh ließ sich gut melken. Aber ich merkte, dass sie im Viertel einen "Batzen" so gross wie ein Tennisball hatte. Dieser ging nicht weg. Als ich dann die Quarkeinreibungen einstellte, wurde das Viertel immer fester, der "Batzen" ist bei gemolkenem Euter sehr gut sichtbar, Milchfluss ging auch zurück und das Vorgemelk ist noch immer rotzig, schleimig, quarkig. Schalmtest ist auf den drei anderen negativ, auf diesem einem Viertel ist kann ich mir den Test schenken. Die Milch wird derzeit an die Bullenkälber verfüttert. Den Tierarzt mag ich eigentlich nicht mehr rufen, weil für gutes Geld kein Erfolg....
Jetzt hab ich mehrere Optionen: Kuh zum Metzger - macht der Herr des Hauses nicht unbedingt mit
                                            Tierarzt  - siehe oben
                                            Nochmal Globuli und Quarkwickel - a gebaaze is es halt und nicht von langer Erfolgsdauer
                                            Euterviertel trockenstellen - wird wohl darauf hinauslaufen.

Hat von Euch schon mal jemand so ne Faust im Euter gehabt? Wie nent sich diese Erscheinung?

Gruss

Lockendickkopf
Gespeichert
Paula73
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1297


« Antwort #112 am: 28.01.12, 20:39 »

Auch wenn du das Viertel trockenstellst, musst du irgendwie die Entzündung raus bekommen - sonst bekommst du da keine Ruhe .

Oder du versuchst mit einer Zugsalbe zu erreichen das die Entzündung nach außen durchbricht, ist bei der einen oder anderen bei uns schon von allein passiert. Allerdings war die Infektion meist schon von Anfang an abgekapselt und oft die Milch gar nicht betroffen.

Ist der "Batzen" lose im Euter oder fest angewachsen - vermutlich ist es abgestorbenes Gewebe, ich denke aber auch ein Tumor ist möglich.

Vermutlich wäre schlachten das sinnvollste.
Gespeichert
Maisi
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 51


« Antwort #113 am: 05.02.12, 22:03 »

Huhu bräuchte mal dringend euren Rat!!  Huh

Wir melken seit 2 Monaten in unserem neuem Melkstand. Bisher gab es überhaupt keine Probleme. Jetzt haben wir aber ein (denke mal) leichte Euterentzündung. Diese Kuh hat vor 3 - 4 Wochen gekalbt, gibt über 30 Liter Milch und hatte vor 2 Tagen einen erhöhten Leitwert und einige Flocken beim Anrüsten in der Milch. Wir haben sie dann sofort mit einem allgemeinen homöopathischen Mastitismittel (enthält Apis, Belladonna, ...) behandelt. Sie wird auch nach jedem Melken schön ausgemolken. Das Viertel ist nicht geschwollen oder heiß, es ist lediglich ein kleines bisschen größer. Milchmenge ist auch unverändert hoch.  Leitwert ist wieder fast normal, aber die Flocken sind nach wie vor vorhanden und auch beim Schalmtest ist es zu erkennen, dass die Milch nicht ganz in ordnung ist.

ich dachte immer, dass man mittels Leitwertmessung eine Euterentzündung schneller erkennt. Wie kommt es dann, dass bei dieser Kuh der Leitwert auf der Alarmliste im Computer gar nicht auffällig ist und die Milch trotzdem nicht in Ordnung?  Kann ich mich auf den Leitwert nicht verlassen, ob die Kuh auffällig ist oder gibt es bestimmte Werte bei denen ich schon vorsichtig sein sollte?  Huh Huh

Gespeichert
Seiten: 1 ... 5 6 7 [8] | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben