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Autor Thema: Schwangerschaft und Mutterschutz  (Gelesen 10001 mal)
Kerzenlicht
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Beiträge: 202


« am: 22.11.07, 21:42 »

Hallo miteinander,
nachdem ich demnächst mein 4. Kind zur Welt bringe, stell ich hier mal die Frage, wie lange sich meine Berufskolleginnen nach der Entbindung "geschont" haben. Geschont in Anführungszeichen, weil hier bei uns die Meinung über Schonung und Faulheit doch sehr verschwommen sind. Meine Schwägerin, selber Bäurin und Mutter von 5 Kindern, rät zu unbedingt 6-8 Wochen. Die andere Schwägerin, Hausfrau und Vereinsmeierin,2 Kinder,  sagt alles über zwei Wochen ist Faulheit.
Dazu muss ich sagen, dass ich schon immer ein Beckenbodenproblem hab und unsere Kuhe im Anbindestall mit Eimermelkanlage stehen.
Gruss und Hoffnung auf viele Antworten
Andrea
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eifelrosi
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 771


Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #1 am: 22.11.07, 23:11 »

Hallo Andrea,

Zeiten in Wochen kann ich dir nicht mehr nennen, weil meine 3 Mädels schon groß sind (16-20), aber das würde ich an deiner Stelle selber entscheiden, wie lange du Schonzeit machst und nicht auf andere hören. Das ist doch bei jedem anders, wie schnell er sich erholt. Vor allem, wenn man sowieso schon Probleme hat mit dem Beckenboden, sollte Frau sich die Pause gönnen. Wenn du nachher schlapp machst, hat keiner was davon. Richtig schonen kann man sich auf einem Betrieb sowieso kaum, vor allem, wenn noch andere Kinder zu versorgen sind. Mit Heben würd ich den Arzt fragen, am besten mit "Zeugen", wie lange du da aufpassen solltest.
Gerade bei Anbindestall mit Eimermelkanlage sollte die Schonzeit so lange wie möglich sein, würde ich sagen, aber pauschal in Wochen ausgedrückt find ich nicht korrekt.
Ich hab auch evtl. demnächst ne größere Operation, hat die Frauenärztin schon gesagt, dass ich dann für 6-7 Wochen nichts heben soll, um Folgeschäden zu vermeiden. Da wird man mich wohl anbinden müssen, wenn ich das durchhalten soll.
Alles Gute für dich und lass dir um Himmels willen nichts von Faulheit einreden, dann wärst du nämlich nicht auf einem Hof und hättest auch noch keine 3 Kinder (fast 4).
Viele Grüße
Roswitha
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Schön, dass es den BT gibt
klara
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1242



« Antwort #2 am: 22.11.07, 23:58 »

Hallo Andrea,
schone Dich so lange es Dir gut tut u. Du kannst! Organisiere eine Betriebshelferin, (Du musst ein ärztl. Attest haben)dann "sieht´s auch ein bischen schlimmer" aus.Du hättest Zeit für Dich u. Dein Neugeborenes u. deine anderen dreie. Deine Arbeit wird auch erledigt u. keiner kann´s maulen anfangen.
LG Klara
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Carpe diem,nutze den Tag
Mirjam
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Change happens!


WWW
« Antwort #3 am: 23.11.07, 08:16 »

Die andere Schwägerin, Hausfrau und Vereinsmeierin,2 Kinder,  sagt alles über zwei Wochen ist Faulheit.

Hallo Andrea,

lass doch deine Schwägerin mal 2 Wochen lang den Stall & deine 4 Kinder machen, mal sehen, was sie dann zur Relativität von "Faulheit" sagt...!

Im Ernst - bitte schon dich wie es nur geht, buche Betriebshelferin rechtzeitig - zeig ihr vor der Geburt mal deinen Haushalt, jede Woche die du zu früh anfängst, die überbelastest, grad nach so viel Kindern: Kostet dich später Gesundheit: Inkontinenz & Co. - grad die Generation, die da stolz drauf ist, wann sie wieviel geschafft hat - läuft dann ab 50 zur Apotheke Einlagen kaufen & Co.  Embarrassed.

Ich hatte beim zweiten ein schweres Kind und konnte auch 3 Monate dannach noch nicht wie vorher "zupacken" und bin heilfroh, dass ich meinem Körper genug Zeit gegeben hatte, sich wieder langsam zu festigen.

Gruß Mirjam

« Letzte Änderung: 23.11.07, 08:25 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
fanni
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Beiträge: 4249



« Antwort #4 am: 23.11.07, 09:01 »



Hallo Andrea,

lass doch deine Schwägerin mal 2 Wochen lang den Stall & deine 4 Kinder machen, mal sehen, was sie dann zur Relativität von "Faulheit" sagt...!

Im Ernst - bitte schon dich wie es nur geht, buche Betriebshelferin rechtzeitig - zeig ihr vor der Geburt mal deinen Haushalt, jede Woche die du zu früh anfängst, die überbelastest, grad nach so viel Kindern: Kostet dich später Gesundheit: Inkontinenz & Co. - grad die Generation, die da stolz drauf ist, wann sie wieviel geschafft hat - läuft dann ab 50 zur Apotheke Einlagen kaufen & Co.  Embarrassed.

Ich hatte beim zweiten ein schweres Kind und konnte auch 3 Monate dannach noch nicht wie vorher "zupacken" und bin heilfroh, dass ich meinem Körper genug Zeit gegeben hatte, sich wieder langsam zu festigen.

Gruß Mirjam



@Mirjam
unterschreib, unterschreib, unterschreib...........................

@ Andrea mit Sippe

tut mir leid aber mir kommt immer die Galle hoch, wenn man in der heutigen Zeit sich diese 6-8 Wochen (Kindbett) auch noch argumentativ erkämpfen muss. Mit Faulheit hat das doch nix zu tun!  Sad. Du und dein Göga entscheiden das und sonst keiner (würde dir denn deine "liebe" Schwägerin den überhaupt helfen? Wahrscheinlich eher nicht oder), mit den anderen Kindern hast du doch genügend Arbeit und jünger bist du sicherlich auch nicht geworden seit dem letzten Mal - oder?

Sogar in der allerärmsten und schlimmsten Zeit im Krieg als meine Omas ihre Kinder bekommen haben (die eine 4 und die andere 8 wurde das Kindbett eingehalten, wie es meine eine  Oma mir aufgeschrieben hatte und auch die andere erzählte uns davon. Es kam jedes mal wenn soweit war das Dodl (Patin) und hat ihr 4-6 Wochen geholfen im Haushalt und mit den anderen Kindern.


Anscheinend hat man heutzutage für nichts mehr Zeit. Meine liebe Mieterin hatte z.B. das Wochenende nach der Haus-Geburt (immerhin 6 Tage dazwischen) schon wieder verplant und wollte 300km irgendwohin zu einem Besuch fahren. Klar sie hat locker und leicht entbunden (siehe die Geschichte von unserem Weihnachtbaby letztes Jahr, wo wir ohne Hebamme am Hof eine Hausgeburt hatten und danach mit zitternden Knien und einem Schnaps im Bauch in den Stall sind, mir stellen sich heute noch die Haare auf). Erst als sie ihre Freundin - eine Ärztin -echt ziemlich zusammmengeschissen hatte, gab sie mal 4 Wochen Ruhe und blieb wo man in dieser Zeit hingehört im Bett und zu Hause - also Ruhe geben.

Und wer sagt denn überhaupt wie es dir ergeht?? Wenn es dir früher wieder besser geht, kannst du doch losstarten, da hindert sich doch keiner dran - oder? Aber zunächst würd ich mir diese 6 Wochen freischaufeln unbedingt.

und jetzt lass dich mal virtuell drücken und alles alles Gute wünschen!!! Wir werden es ja erfahren  *freu* ob es oderwird oder



« Letzte Änderung: 23.11.07, 09:33 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #5 am: 23.11.07, 09:31 »

Hallo Andrea,

keine Frage, so lange wie möglich!

Wenn Deine Hausfrauenschwägerin mit 2 Kindern meint, sie kommt mit 2 Wochen aus, dann soll sie.

Stellt sich mir nur die Frage, wozu es dann für angestellte Frauen eine gesetzlich verankerte Mutterschutzfrist für 8 Wochen nach der Geburt gibt, in der sie von einem Arbeitgeber nicht beschäftigt werden dürfte?

Melken im Anbindestall ist harte körperliche Arbeit und ich sehe nicht ein, warum für Dich dann weniger Schonzeit gelten sollte als für Angestellte in Büros?
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
gini
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« Antwort #6 am: 23.11.07, 09:37 »

Liebe Andrea!
Erst mal wünsche ich Dir noch eine schöne Schwangerschaft.
Fang lieber gleich an, dich ein wenig zurückzunehmen. Und lass Dir um Gotteswillen ja nicht Faulheit vorwerfen, denn der Haushalt und drei ältere Kinder sind eh schon ein Fulltimejob. Meine jüngste ist jetzt schon 12, und wir hatten damals auch noch eine Eimermelkanlage, da war ich besonders froh, immer Hilfe zu haben, auch schon vor der Entbindung. Ich hätte es mir nicht verziehen, wenn irgend etwas schief gegangen wäre.
Hör auf Deinen Körper und nicht auf das Gerede derer die nicht in Deiner Haut stecken.

Regina
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Es grüßt Euch alle
                           gina
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #7 am: 23.11.07, 10:46 »

Nur noch mal zur Info:

Zitat
Die Mutterschutzfrist beginnt grundsätzlich sechs Wochen vor dem berechneten Geburtstermin und endet regulär acht Wochen

http://www.bmfsfj.de/Kategorien/gesetze,did=3264.html


Zitat
§ 6 Beschäftigungsverbote nach der Entbindung

(1) Mütter dürfen bis zum Ablauf von acht Wochen, bei Früh- und Mehrlingsgeburten bis zum Ablauf von zwölf Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigt werden.
Bei Frühgeburten und sonstigen vorzeitigen Entbindungen verlängern sich die Fristen nach Satz 1 zusätzlich um den Zeitraum der Schutzfrist nach § 3 Abs. 2, der nicht in Anspruch genommen werden konnte. Beim Tod ihres Kindes kann die Mutter auf ihr ausdrückliches Verlangen ausnahmsweise schon vor Ablauf dieser Fristen, aber noch nicht in den ersten zwei Wochen nach der Entbindung, wieder beschäftigt werden, wenn nach ärztlichem Zeugnis nichts dagegen spricht. Sie kann ihre Erklärung jederzeit widerrufen.

(2) Frauen, die in den ersten Monaten nach der Entbindung nach ärztlichem Zeugnis nicht voll leistungsfähig sind, dürfen nicht zu einer ihre Leistungsfähigkeit übersteigenden Arbeit herangezogen werden.

(3) Stillende Mütter dürfen mit den in § 4 Abs. 1, 2 Nr. 1, 3, 4, 5, 6 und 8 sowie Abs. 3 Satz 1 genannten Arbeiten nicht beschäftigt werden. Die Vorschriften des § 4 Abs. 3 Satz 2 und 3 sowie Abs. 5 gelten entsprechend.

http://bundesrecht.juris.de/muschg/__6.html
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Elle
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Wer früher aufsteht - ist länger müde ;-)


« Antwort #8 am: 23.11.07, 11:45 »

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« Letzte Änderung: 23.02.09, 19:45 von Elle » Gespeichert

Ein fröhlicher Gruß!
Elke

Das Juwel des Himmels ist die Sonne. Das Juwel des Hauses ist das Kind.
roco
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« Antwort #9 am: 25.11.07, 18:49 »

Hallo Andrea,

aus Erfahrung würd ich dir raten dich auch schon vor der Entbindung zu schonen,... zumindest so gut es im Betrieb geht.
Denn ich hab voll durch gearbeitet (wir haben Landwirtschaft mit Käserei, Direktvermarktung, Hofladen und Wochenmärkten), bis ich in der 25.SSW ins Krankenhaus mit 100% Bettlägerigkeit musste.
Und da hat mich dann kein Doc mehr arbeiten lassen,.. bis das Kind überlebensfähig war!
Nur glücklicherweise durfte ich die letzten Wochen zuhause verbringen,...
Gesagt hat jeder Doc,schon lange zuvor, dass ich mich schonen soll,.... aber wenns eben nicht geht?!?
Leider bin ich aber nicht in der LKK, und hab so "nur" eine Haushaltshilfe bekommen. Aber meine Arbeitskraft fehlte dem Betrieb!!
Nu´ ist unser Sohnemann schon wieder 11.Wochen alt,...und ich bin schon lange wieder voll drin,....
es geht irgendwie
aber ich merke schon jetzt, dass es mir nicht gut tat/tut.

Lass das Gerede deiner Verwandten!!!
Und jemand der keinen Hof hat, der weiß nicht, was man da arbeitet!!
Oder hast du deiner Vereinsmeier-Schwägerin mal gesagt, dass es faul ist, z.B. dauernd in Urlaub zu gehen,wenn Freitags um 12 das Wochenende beginnt.. bei Kaffeekränzchen rumzusitzen?
Hast du ihr mal gesagt, was du ihn der Zeit, wo sie in ihren Vereinen sitzt, alles schaffst,.. melken etc.??

Schon´dich so gut es geht- der Alltag kommt früh genug wieder!
Alles Gute für dich und das Baby
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LG
roco
michlbeirin
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« Antwort #10 am: 25.11.07, 19:14 »

Hallo!

ich habe mich nie lange geschont. Weder vor, noch nach der Geburt. Muß aber dazu sagen, das es mir bis jetzt in allen Schwangerschaften relativ gut gegangen ist mit keinerlei Beschwerden. Ich würde es auch gar nicht aushalten, mal ein paar Wochen nicht mehr in den Stall zu gehen. Es ist ja schon was wert, wenn ich die Kälber fütter, denn wenn SM geht, hab ich kein gutes Gefühl, weil die meistens alles nur 50%ig macht. Diesmal werd ich halt dann das Kleine im Kinderwagen in den Stall mitnehmen und in die Milchkammer stellen, die ist immer schön warm, denn mit 3 Kindern ist SM zu 100% überfordert.
Aber prinzipiell muß ich sagen, wenn ich jemand hätte, dem ich 100%ig in Kinderbetreuung oder Stallmithilfe vertrauen kann, würde ich mich auch etwas mehr oder länger schonen.

Wünsch dir noch alles gute

(die ebenfalls hochschwangere)
michlbeirin
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amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #11 am: 25.11.07, 19:25 »

obwohl ich auch hier im forum schon oft über meine (ex-) schwiegermutter schlecht
geredet habe, hat mir diese "seltsame" frau bis zu 6 wochen nach der entbindung richtige ruhe *verordnet*.
obwohl ich bei ihr als faul galt, sagte sie: schwer heben kommt überhaupt nicht frage!
nach der entbindung ist das schwerste, was du heben darfst, DEIN KIND und kein gramm mehr!
daher hat sie mir bis ca. 6 wochen nach der entbindung die wäsche gemacht und auch sonst im
haushalt geholfen.
als ich 4 wochen nach der entbindung mit zum strohpressen wollte, meinte sie:
mach das nicht, das verzeiht dir dein körper nie!
ich habe auf sie gehört und man muß sich wundern, wie gut doch der betrieb ohne einen laufen kann.
ich muß aber dazu sagen, dass ich nur in der ernte mit eingespannt war und sonst nur "kleinere" aufgaben zu erledigen hatte.

andrea, ich wünsche dir die unterstützung die du brauchst, damit du dich ein paar wochen wirklich
nur um dich selbst, deinem baby und deinen anderen lieben widmen kannst.

dir alles alles gute und natürlich der michlbeirin auch  Wink
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Beste Grüße von
Amazone
Digge
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« Antwort #12 am: 25.11.07, 20:47 »

Hallo Andrea
ich weiß nicht mehr wie lange ich mich *geschont* habe,
daß spielt auch keine Rolle.
Die gesetzlich vorgeschriebenen(Huh?) *Schonfristen* haben sicher ihre Berechtigung!!!
Warum ist dir so wichtig was andere davon halten?
Bei jedem läut es anders, mal ganz davon abgesehen das da noch 3 weitere Spößlinge sind die mit dem *NEUEN* erstmal in Einklang gebracht werden müssen.

LG und alles Gute Wiebke
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Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #13 am: 25.11.07, 21:03 »

HAllo Andrea
Habe hier jetzt nicht alle Beiträge gelesen ,aber meine Meinung ist .
Eine Frau die ein Kind bekommt hat Schwerstarbeit zu leisten, also braucht sie Kraft und wo soll die herkommen wenn sie ausgepowert ist. Das ist das Selbstverständlichste auf der Welt, dass die Familie und das Umfeld einer werdenden Mutter beistehen muss. Wenn niemand da ist der dir helfen kann, dann buche eine Dorfhelferin , oder sprich mit deiner Krankenkasse.
Wie die Regelungen da genau sind weiss ich nicht, aber ich habe diesen guten Rat auch mal bekommen hier im BT und der hat mich in meiner Suche nach HIlfe voran gebracht. Ruf doch da mal an.
Lass die Schwägerin reden was sie mag und fühle dich um Gottes Willen nicht faul.
Schone dich schon vor der Entbindung so gut wie möglich und hebe vor allem keine schweren Sachen.Recken und über den KOpf streckende Bewegungen auch meiden. Wenn du eh schon Probleme hast,dann höre schon mal gar nichts auf dieses Gerede.
Wenn man sein Kind und sich selbst versorgt, hat man schon sehr viel getan. Den anderen Kram im Haushalt delegieren soweit es geht. Und wenn du sechs Wochen Schonung brauchst dann brauchst du die eben. Geht keinen was an.
Hör auf deinen Körper und du spürst selber was du brauchst. Geniese die Zeit mit deinem Baby.
Wenn man einer Pflanze einen ABleger abnimmt ,gibt man ihr Dünger und den schönsten Platz den diese Pflanze braucht um weiter zu wachsen. Also machs für dich genauso.
Und zu deiner Schwägerin noch soviel........Sie hat wahrscheinlich zuviel Zeit, die sie in Kaffekränzchen und Vereinsarbeit steckt, da könnte sie dir vielleicht auch mal die Arbeit machen für ein paar Wochen. Kannst ihr ja auch eine Bezahlung dafür anbieten. Aber dann weiss sie ganz sicher was du leistest und wird nicht so dumm daher reden.
Also lass es dir und deinem Baby gut gehen und alles Liebe wünscht Dir Maja.
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schnute
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Beiträge: 287


« Antwort #14 am: 25.11.07, 21:30 »

Hallo Andrea,

halte dich an den Rat deiner Schwägerin mit 5 Kindern, sie wird dich sicherlich darin unterstützen.

Wir können dich nur bestärken dich so lange zu schonen, so lang dein Körper danach verlangt. Aber ich weiß selbst nur zu gut, dass immer noch eine ganze Menge geht auch wenn der Körper nach Ruhe schreit. Es sind oft nicht nur die direkt oder durch die Blume ausgesprochenen Hinweise angeblich zu faul zu sein. Meist reichen schon Blicke, die einem mitteilen, dass Arbeit wartet.

Aber ein kluger Rat, wie man sich ein dickes Fell zulegt, damit die Sticheleien die Seele nicht mehr treffen ist mir bisher noch nicht eingefallen.

Ich drück dir ganz fest den Daumen für dich und dein ungeborenes Kind! Und dass du für dich erkennen kannst mit gutem Gewissen NEIN sagen zu können. Denke ganz fest daran, dass dir dieses NEIN zusteht!

Die Vorwürfe derjenigen, die dir Faulheit vorwerfen, resultiert oft aus dem Neid, dass du dir das nimmst was dir zusteht und diejenigen früher darauf, warum auch immer, verzichtet haben. Deine vereinsmeiernde Schwägerin wird auch einen Grund zum Neid haben. Vielleicht findest du für dich heraus welcher das ist.
Dann kannst du entspannter damit umgehen, wenn dich jemand als faul bezeichnet, obwohl du nichts anderes in Anspruch nimmst, was längstens rechtens ist.
Vielleicht ist es das, jemanden zu kritisieren ist das Mittel zum Zweck den eigenen Neid zu kaschieren. Kommt mir grad so in den Sinn.

Alles Gute für deine Schwangerschaft und die Geburt!
Auch für dich, Michlbeirin, alles Gute!
Und vergeßt bloß nicht uns zu schreiben, wenn die Babys da sind.  Grin

Liebe Grüße
schnute
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Der Weg ist das Ziel
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