mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« am: 25.10.07, 08:49 » |
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Die Edeka wirbt bei uns mit ganzseitigen Anzeigen für ihr hundertjähriges Bestehen, auch Bauernhöfe haben oft eine lange Tradtion in Familienbesitz hinter sich. Heute steht in unserer Tageszeitung ein Bericht über eine 500 jährige Familienbesitztradition eines Hofes. Eine lange Zeit, ein halbes Jahrhundert, was könnte so ein Hof alles erzählen. Wie lange ist eure Familie auf dem Hof, den ihr bewirtschaftet? Wir haben ein Jahr mehr als Edeka als Familienbesitz auf dem Buckel. Herzliche Grüsse maria
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Hein
Lüneburger Heide
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da bin ich wieder
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« Antwort #1 am: 25.10.07, 09:04 » |
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Moin Mary
Um das zu beantworten, müsste meines Erachtens mal geklärt werden, was das eigentlich heisst. Der Wechsel des Namens heisst ja nicht, dass vorher ne andere Familie auf dem Hof gewirtschaftet hat, sondern nur, dass evtl. durch Einheirat eine andere Linie dazukommt, wie allerdings bei jeder anderen "normalen" Heirat ohne Namensänderung auch. Ein Abbruch des Familienbesitzes wäre also nur durch Verkauf, Erbpacht oder so gegeben.
MfG Hein (der das aber sooo eng auch nicht sieht)
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viele Grüsse Hein
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Mara
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« Antwort #2 am: 25.10.07, 09:12 » |
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Hallo Maria!
Unser Hof ist seit 1871 in Familienbesitz. Von 1895- 1898 ist er nach dem Verkauf neu-erbaut worden. Das Anwesen muss nach Erzählungen und Aufzeichnungen ziemlich heruntergewirtschaftet gewesen sein. Wir sind seitdem die 5. Generation in Folge. Jedenfalls ist in dieser Zeit viel passiert. Zwei Kriege waren zu überstehen, und 1970 wurde der Stall Raub der Flamme, wegen Brandstiftung. Inzwischen haben wir wieder das Haus komplett renoviert und einen neuen Stall gebaut. Ich habe mir schon oft gedacht, was wohl sein möge, wenn unsere Vorfahren jetzt das Haus usw. sehen würden. Sie würden so wohl kaum wiedererkennen. So versucht jede Generation für sich das Beste aus dem Hof zu machen um es an die nächste Generation weiterzugeben.
Viele Grüße von Mara
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« Letzte Änderung: 25.10.07, 09:15 von Mara »
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3 Wünsche: Die Gabe, nie zu vergessen, was Du warst, den Mut das zu sein, was Du bist, die Kraft, das zu werden, was Du sein möchtest.
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Daggl
Obb.
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« Antwort #3 am: 25.10.07, 09:41 » |
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Oh, eines von meinen Lieblingsthemen  Unser Hof ist nachgewiesen seit 1639 im Familienbesitz (von meinem Mann). Zweimal hat sich der Familienname geändert, da die Tochter den Hof übernommen hat. Unser Familienname ist seit 1811 auf dem Hof.Weiter zurück komm ich (bisher) nicht. Die Kirchenbücher gibt es in unserer Gemeinde seit 1628 - und andere Sachen find ich nicht alleine - da wart ich immer noch auf "meinen" Professor  Mir fehlt allerding momentan auch die Zeit dafür.
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Viele Grüße, Dagmar
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kueken
Ich bin ein Optimist, ich hänge mich erst auf, wenn alle Stricke reißen.
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Zukunfts-Bäuerin
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« Antwort #4 am: 25.10.07, 10:35 » |
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Das ja mal ien interessanter Thread. Nur wo find ich das denn raus?
Lg Küken
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #5 am: 25.10.07, 11:04 » |
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Hallo Küken, wir haben in diesem Falle sehr grosses Glück, unser Ortsheimatpfleger hat für jeden Ortseil für jeden Hof nachgeforscht und darüber jeweils ein Buch geschrieben. Dieses Zurückschauen in die Vergangenheit ist für mich total interessant und macht mir auch bewusst, was auf einem Hof an Schicksalsschlägen und Herausforderungen zu bestehen war. Und irgendwie ist es auch schön- Vergangenheit, Gegenwart zu haben- Habt ihr so was wie einen Ortsheimatpfleger, dort könntest du vielleicht mehr erfahren. Herzliche Grüsse maria
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ulliS
Oberbayern
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« Antwort #6 am: 25.10.07, 12:20 » |
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Hallo Mary, voll Stolz kann ich berichten, daß unser Hof 2013 ein besonderes Jubiläum feiern kann. Er ist dann 400 Jahre im Besitz meiner Familie. Sogar der Name war bis zu meiner Heirat immer der Gleiche.
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Liebe Grüße von Ulli
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Trudi
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« Antwort #7 am: 25.10.07, 13:29 » |
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Nachweislich besteht unser Hof seit 1715.Seit 1855 in der Familie meines Mannes schon in 6.Generation. Meine Schwiegermutter kam 1912ganz jung auf den Hof,der damals ihrem kinderlosen Onkel gehöhrte. Sie hat mir dann recht viel erzählt,wie es damals war. Und immer waren es die Frauen,die ein recht schweres Los erdulden mussten. Trudi.
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mali
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« Antwort #8 am: 25.10.07, 14:03 » |
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Huch,da sind wir ja noch richtig "jung"...
Der Ur-Großvater meines Mannes hat den Hof hier 1912 erworben.Seitdem ist er im Familienbesitz und die 5. Generation wächst heran...
Mali
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Gruß Mali ---------- Wer heute den Kopf in den Sand steckt,knirscht morgen mit den Zähnen!
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Daggl
Obb.
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« Antwort #9 am: 25.10.07, 19:15 » |
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Hallo, Das ja mal ien interessanter Thread. Nur wo find ich das denn raus?
Lg Küken
gibts von euerem Dorf eine Chronik oder ein Häuserbuch? Das gibt gute Anhaltspunkte und dann Durchsuchen von Krichenbüchern, Übergabeverträge in Staatsarchiv... macht viel Arbeit aber ist sehr interessant.
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Viele Grüße, Dagmar
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fanni
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« Antwort #10 am: 25.10.07, 19:44 » |
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Unser Hof, nachgewiesen seit 1675. Lustiges Detail am Rande: Wir waren mal die "größten Bauern" im Ort aber ein Vorfahre liebte das Bier zu sehr und so hat mein Schwiegeruropa zu meiner SM damals, als sie mit Göga schwanger war gesagt. " Mir is wurscht, wia da Bua hoaßt, aber net Josef" . Göga liebt Bier auch, aber in Maßen und nicht in Massen  Fanni
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Herzliche Grüße von Fanni
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kiwi-fruit
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Ich bin klein?Blumen sind auch kleiner als Unkraut
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« Antwort #11 am: 25.10.07, 20:03 » |
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Huch,da sind wir ja noch richtig "jung"... Der Ur-Großvater meines Mannes hat den Hof hier 1912 erworben.
Da sind wir noch jünger  Unser Hof ist 1939 von meinem Urgrossvater gebaut worden... Pünktlich zum 2.Weltkrieg   Sonja
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Es kommt nicht darauf an,dem Leben mehr Jahre zu geben,sondern den Jahren mehr Leben!!
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Ossi22
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Milcherzeuger in Ostwestfalen
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« Antwort #12 am: 25.10.07, 20:15 » |
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Hallo ! Auf unserem Hof haust seit 1243 ein "Osterwisch" ( damals "van Osterwisc") . Dies hat mal ein Pastor der Gemeinde herausgefunden . Das Orginal Dokument hat er im Staatsarchiv Münster ( http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/StaatsarchivMuenster/index.html ) gefunden . Seinerzeit hat sich der Bauer mit der Kirche angelegt und dies ist sofort in den Büchern vermerkt worden - bööösser Vorfahr. Mein Bruder und mein Vater sind begeisterte Ahnenforscher . Die haben die Kirchenbücher schon rauf und runter gewälzt und viele interessante Sachen herausgefunden , der Stammbaum geht recht lückenlos bis ca 1680 zurück , davor wurde es schwierig , weil irgendwann mal die Kirche mit den Unterlagen abgebrannt war. Die Beiden haben sich auch proffesionelle Hilfe von einem Übersetzungsbüro geben lassen , um schwer entzifferbare Suetterlin Schriften zu lesen. Um 1850 verzweigte der Stammbaum auch nach Amerika , hier hat das Internet den Kontakt wieder herstellen können. Bis zu der Zeit gehörte der Hof auch zu den Großen des Ortes , die Hausnummer 5 gab ja damals das Ranking ab . Und wie bei Fanni war es wohl auch bei uns , der Bauer ging fremd und der Hof wurde aufgeteilt - schade eigentlich ! Viele Grüße Henrik
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H.B.
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« Antwort #13 am: 25.10.07, 20:38 » |
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im April warens sieben Jahre 
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"Idioten sterben beim Versuch, Weisheit zu erlangen." (Peter Tosh)
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fanni
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« Antwort #14 am: 25.10.07, 20:53 » |
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im April warens sieben Jahre  Aussteiger, Einsteiger oder Umsteiger  ? Oder durch Flughafen oder durch ein sonstiges Großprojekt verdrängt? Oder einfach der Anfang einer langen Reihe!!!  Fanni
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« Letzte Änderung: 25.10.07, 22:26 von fanni »
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Herzliche Grüße von Fanni
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