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Autor Thema: Ist Bäuerin ein Beruf?  (Gelesen 7453 mal)
ansabe
Münsterland/NRW
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Beiträge: 403

Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche!


« Antwort #45 am: 03.12.07, 19:49 »

Hallo Anna!
Zitat
Bäuerin IST ein Beruf.
Zitat

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Nur leider bin ich noch nicht so weit, dass ich das für mich voll annehmen kann. Vielleicht stehe ich da nicht genug hinter und mich stört einfach noch dieser Unterton, den manche dafür gebrauchen. Aber ich werd an mir arbeiten.  Grin
Auf jedenfall passt Bäuerin besser zu mir als Hausfrau.
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Viele liebe Grüsse
ansabe
pauline971
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Beiträge: 1044



« Antwort #46 am: 04.12.07, 12:30 »

Hi zusammen!
Alllllsoooooooo jetzt muß ich auch mal was dazu sagen. Hab Eure Beiträge genau studiert und muß mich auch mal zu Wort melden. Ich ziehe den Hut vor allen Bäuerinnen/Bauern/Landwirtinnen/Landwirten/Agrar... was weiß ich alles. Es ist einfach bewunderswert und mit Hochachtung zu werten, welche Leistung ein landwirtschaftlicher Betrieb dem Staat erbringt. Was wäre denn Deutschland ohne seine Bauern  Huh Nixxx, gar nix! Was wäre denn, wenn alles Essen und Trinken aus dem Ausland kommt (kommt eh schon genug rein)? Nur den Mist aus Holland oder aus Polen, Tschechien oder so? Die Staatsregierung/EU und natürlich jeder einzelne Konsument sollte sich öfters mal überlegen, wo seine Milch und sein Jogurt eigentlich herkommt. Und mal dankbar sein und sich nicht aufregen, wenn die Milch jetzt mehr kostet. Entschuldigt meine Worte: Aber es sollte jeder dankbar sein, wenn es noch paar "dumme" gibt, die sich abrackern. So wie die Regierung mit den Landwirten umgeht brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn immer mehr von diesem Berufsstand aufgeben und Nachwuchs nicht in Sicht ist. Wenn ich sehe was bei mir in der Region für Landwirte aufhören bzw. die Kinder sagen, sie wollten nicht in die Landwirtschaft - das ist beängstigend. Sicher ist eine berufstätige Hausfrau mit Kindern auch am rennen, daß sie alles unter einen Hut bekommt. Aber ich persönlich finde schon, Bäuerinnen leisten besonderes.
So, jetzt ist mir leichter ums Herz. Muß echt mal gesagt werden. Jawohl! Also Mädels versteckt Euch nicht. Seit stolz.
Gruß Daniela
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
Gislinde
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BT - find ich gut!  Hätte gern öfters Zeit dazu !


« Antwort #47 am: 04.12.07, 14:14 »

Für mich ist die Berufsbezeichnung Bäuerin umfassender als Landwirtin, Hausfrau oder der Titel Hauswirtschaftsmeisterin.
Ich werde deshalb auf der Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 2.März 08 in Bayern hinter meinem Namen Bäuerin angeben. Bäuerliche Kandidaten sind ja sowieso in der Minderzahl.
In unserer Gemeinde mit ca 4700 Einwohnern gibt es nur noch etwa 70 arbeitend Bäuernhöfe als Haupt-, Neben- und Zuerwerbsbetrieb.
Bei den Vorstellungsterminen(habe ich noch Bammel davor) will ich die bäuerlichen Belange auch mit vorbringen. Aber ich denke, daß ich nur als
Listenkandidatin für die Freien Wähler bis zur Wahl agieren muß. Obwohl von 16 amtierenden  Gemeinderäten nur noch 5 wieder antreten kann ich meine Chancen nicht gut einschätzen. Bin zuerst mehr überredet worden, werde mich aber jetzt voll für die Liste der Freien Wähler einsetzen, denn die CSU soll nicht das Gemeindeleben alleine bestimmen können.
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Mit lieben Grüßen
Gislinde
Agrele
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« Antwort #48 am: 04.12.07, 14:43 »

Hallo Gieslinde

Bin heute nur mal im Forum um zu stöbern,
habe deinen beitrag zu Bäuerin gelesen.
würde das aber nicht so sehen als Kanditatenliste und keine Chance.
so dachte mein Mann auch als LW vor 3 Jahren mit einer Einwohnerzahl wie bei Euch und ist bei den Freien Wähler mit in den Gemeinderat gekommen.
Es war damals ein Großer umsturtz im GM 5 Altkanditaten sind durch ganz Neue ausgetauscht worden,die niemals sich eine Chonce ausgerechnet hatten.
Ich schätze Du hast Gute Chonce viel Glück.
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Agrele
Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !


« Antwort #49 am: 22.05.08, 23:04 »

Hallo,

kurze freudige Begebenheit zum Thema !

Ich beginne demnächst als Nebentätigkeit  das Amt der Kirchenpflegerin unserer Kirchengemeinde und war deshalb auf den Banken, um mit den nötigen Vollmachten und Karten ausgestattet zu werden.

Jedenfalls fragte mich das gestylte Büble des einen Kreditinstituts (wo ich nicht Kundin bin) nach meinem ausgeübten Beruf.
Ich:   "Oh,  viele !   Nehmen wir  Bäuerin."
Er  schreibt,  dann denkt er  und sagt :   "Aber da sagt man doch heute Landwirtin dazu !"
Ich:  "Nein,  das ist etwas anderes !  Ich bin nicht gelernte Landwirtin,  ich bin nur Bäuerin,  aber das ist mehr !" Cool
Er stutzt,  schweigt  und schreibt widerspruchslos. Cheesy Grin

Margret
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Helhof
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« Antwort #50 am: 23.05.08, 18:09 »

Das hast du gut gemacht !
Habe vor kurzem auch überlegt, was ich als Beruf angeben sollte, und mich dann für Bäuerin entschieden.
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Liebe Grüße,
Maria
elisabetta
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Beiträge: 55


« Antwort #51 am: 23.05.08, 21:51 »

Hallo liebe Bäuerinnen

Neulich am Telefon wieder so eine Meinungsumfrage.
Fragte mich so eine sympatische überaus nette Dame
welchen Beruf üben sie aus ,ich gab ihr zur antwort
""Bäuerin"dameinte sie also Hausfrau weil Bäuerin ist ja kein
Beruf.Damit war für mich das gespräch zuende.

 Viele grüsse von einer Bäuerin
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Gisela
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Beiträge: 108


« Antwort #52 am: 06.06.08, 21:30 »

Hallo,
ich habe als Zeugin aus gesagt und dann als Beruf Bäuerin angegeben.
Ich bekam 11.50 DM mehr als eine Hausfrau.
Für mich ist es auch Ausdruck eines Lebensgefühls.
Ausbildungsberuf-----Hauswirtschaftsmeisterin
und Bäuerin mit Leidenschaft!!!!
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