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Autor Thema: Hopfenanbau  (Gelesen 16240 mal)
zensi
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« Antwort #75 am: 24.01.10, 09:51 »

Hallo Hopfi,

habt ihr schon mit dem Drahtaufhängen begonnen?

Wir haben uns es auch mal bald vorgenommen, aaaaaaaaaaber.....

Da sollten wir doch mindestens zu dritt sein. Sohnemann ist zur Zeit in der Schule, und ich  kann jetzt unseren Opa nicht mehr länger als eine Stunde allein lassen. Also geht wieder nichts. Müssen wir doch abwarten , bis die Schule im März vorbei ist, oder vielleicht mal an einem Samstag, wenn unser anderer Sohn mithelfen kann.
Ja so ist das Leben, man plant und es geht doch nicht so.
Un im Wald gibts auch noch so einiges zu tun.

Da müssen wir halt die Polen ein bisschen früher kommen lassen.

Gruß Zensi
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Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #76 am: 24.01.10, 11:17 »

hallo ,
mein großer hat beim nachbar geholfen,er war fahrer des gefällt ihm gut ,ganz vertig sind sie noch nicht .
Er hat durch sein arbeit bedingt nachmitags immer zeit da freut sich der anchbar,schnell griffbereit wens preiert.
LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
zensi
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« Antwort #77 am: 25.01.10, 10:10 »

Oh Hopfi, da bin ich ganz neidisch  Wink

Normalerweise bin ich auch auf der Kanzel zum Draht aufhängen, meist fährt Sohnemann oder auch Göga.
Manchmal auch ein Nachbar.
Aber wie gesagt, Sohn ist in der Schule und ich nun mit Opa sehr angehängt.
 
Man wird sehen  - wird schon irgendwie.


Gruß Zensi
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zensi
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« Antwort #78 am: 29.04.10, 21:44 »

Ja also ,Hopfenanleiten geht los. Der Hopfen wächst wie irre.
Hoffentlich kommen wir mit. Aber wir habens alle Jahre geschafft, wird dieses auch gehen.

Gruß Zensi
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zensi
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« Antwort #79 am: 06.05.10, 18:25 »

Regen und kalt, das macht nicht so viel Spaß draußen.

Aber wir sind ziemlich durch das erste mal, dann gehts von vorne los.

Ein Saisonarbeiter aus Polen ist nicht gekommen. Er wollte morgen noch kommen, ich bin gespannt.
Wenn er morgen nicht da ist, ruf ich ihn an, dass er zu Hause bleiben soll. Aber die 60,-- € krieg ich dann nur zum Teil zurück. Ärgerlich. Er hatte verschiedenste Ausreden, warum er jedesmal dedn Bus versäumt hat.

Wir schaffens auch ohne ihn. Wir hatten deutschen Ersatz gefunden, wie schön.

Na dann

Zensi

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klara
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« Antwort #80 am: 06.05.10, 21:59 »

Hallo Zensi,
wenn Ihr zwei mal durch seid, was kommen dann noch für Arbeiten beim Hopfen?
Kenn mich mit Hopfen überhaupt nicht aus.
LG Klara
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zensi
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« Antwort #81 am: 09.05.10, 14:11 »

Hallo Klara,

Es gibt bei uns ein Sprichwort:" Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen" . Das heißt man wird nie fertig.
Jetzt muss immer wieder kontroliert werden, ob der Hopfen auch schön am Draht entlang raufwächst. Diese Arbeit endet praktisch erst, wenn er oben angekommen ist, also ca. Anfang Juli.
Früher haben wir ihn so anfang Juni am unteren Stück noch ausgeblätter (per Hand). Das schaffen wir aber nicht mehr, also muss die chemische Keule her. Das heißt das ist kein gift, sondern Stickstoff. Ferner muss der Boden immer wieder bearbeitet werden. Also nach dem zweiten mal Anleiten wird er angeackert, bzw. zugeackert. Im Juli nochmal. Der Boden muss unkrautfrei gehalten werden und im Sommer säen wir eine Mulchsaat ein. Ende August beginnt die Ernte.
Danach Ende September Oktober schneiden wir das Reststück ab und tragen - fahren- es aus dem Hopfengarten heraus.

Im Winter sind dann die Reparaturarbeiten an den Gerüsten dran. Bewor man im März (manchmal schon im Januar) wieder beginnt.

Noch Fragen?

Gruß Zensi
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klara
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« Antwort #82 am: 09.05.10, 22:32 »

Jaaaaa,
der Hopfen bleibt im Boden u. wächst nächstes Jahr wieder neu aus?Wie lange hält so eine Plantage,oder wie nennt ihr das?
LG Klara
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Imke
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Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #83 am: 10.05.10, 12:25 »

Hallo Klara,

Es gibt bei uns ein Sprichwort:" Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen" . Das heißt man wird nie fertig.


Gruß Zensi
wir haben keinen Hopfen,  Göga sagt "der Getreideacker will jeden Tag seinen Herrn sehn",
ich finde, daß in der Wachstumszeit alles,  sämtliche Ackerfrüchte ihren Herrn
sehen wollen. Ist im Hausgarten genauso, irgendwas sieht man immer.
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
zensi
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« Antwort #84 am: 11.05.10, 21:03 »

Jaaaaa,
der Hopfen bleibt im Boden u. wächst nächstes Jahr wieder neu aus?Wie lange hält so eine Plantage,oder wie nennt ihr das?
LG Klara

Ja, die Restpflanze, die im Herbst im Boden bleibt wird im Frühjahr wieder aufgedeckt und nochmal abgeschnitten(machinell). Dann treibt sie wieder neu aus und alles beginnt wieder von vorne.
So eine Hopfenpflanze kann eigentlich recht alt werden. Wir haben einen Hopfengarten, der besteht schon seit 50 Jahren. Natürlich müssen die Pflanzen von Zeit zu Zeit ausgetaucht werden, wenn sie nachlassen.

Hallo Klara,

Es gibt bei uns ein Sprichwort:" Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen" . Das heißt man wird nie fertig.


Gruß Zensi
wir haben keinen Hopfen,  Göga sagt "der Getreideacker will jeden Tag seinen Herrn sehn",
ich finde, daß in der Wachstumszeit alles,  sämtliche Ackerfrüchte ihren Herrn
sehen wollen. Ist im Hausgarten genauso, irgendwas sieht man immer.

Ich glaube kaum, dass man einen Getreideacker sooft besucht , wie einen Hopfengarten, sag ich mal

Gruß Zensi
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zensi
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« Antwort #85 am: 08.08.10, 03:26 »

Hallo Hopfi,
wie steht der Hopfen in der Hallertau?

Bei uns kam der Regen für den Hopfen noch rechtzeitig. Die Kirschen waren halt dann dahin, aber was solls.

Die Ernte wird voraussichtlich etwas später  beginnen.
Sohnemann möcht mal eine Ernte in der Hallertau mitmachen. Göga ist nicht so begeistert. Aber ich sag, das geht schon, wir haben noch genug Leute.

Gruß Zensi
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zensi
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« Antwort #86 am: 10.08.10, 07:37 »

Also mit Peronospora hatten wir stellenweise auch stark zu tun, bei uns wars vorwiegend der Hallertauer. Aber jetzt hat er sich ganz gut gemacht. Ich schätze , dass es bei uns so um den 25.August angeht.
Heute wollen wir wieder mit der Getreideernte beginnen.

Das Wasser würde uns in Sachen Hopfen reichen. Unsere Böden sind gesättigt und würden das bis über die Hopfenernte aushalten.

Und wer ist die neue Hopfenkönigin?

Gruß Zensi
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AnniH
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« Antwort #87 am: 10.08.10, 08:57 »


Zensi und Hopfi,

als ehemalige Holledauerin und immer noch sehr stark mit den Hopfen verbunden lese ich eure Beiträge sehr gerne.

Zur Hopfenkönigin 2010 ist gestern Christine Thalmeier vom Siegelbezirk Pfaffenhofen gewählt worden. Ein sehr hübsches intelligentes Mädchen die , die Holledau bestimmt gut vertreten wird.

Grüße Anni
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Corina
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« Antwort #88 am: 10.08.10, 17:50 »

Hallo!
Wir sind am WE an soooo vielen Hopfenfeldern vorbeigefahren und jetzt wollte ich wissen, wie ihr das schafft daß die einzelnen Pflanzen so "brav" hochwachsen. Müßt ihr die alle mitder Hand aufbinden  Shocked
Habe von Hopfen wirklich gar keine Ahnung aber der Anblick hat uns fasziniert.
LG
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zensi
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« Antwort #89 am: 10.08.10, 20:59 »

Hallo Hopfi,
der Schmuck ist ja toll. Den gibts aber noch nicht lange im Hopfenmuseum zu sehen.
Als ich in Wolnzach im Hopfenmuseum war , hab ich mir Hopfendolden als Anhänger (getöpfert) gekauft und zuhause an ein Kettchen gehängt.

So eine vergoldete Hopfendolde ist auch was schönes. Hast dir was zugelegt?

Gruß Zensi
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