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Autor Thema: Spurenelemente im Boden  (Gelesen 831 mal)
Gisela
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« am: 20.08.07, 17:30 »

Hallo,
Spurenelemente im Boden sind ein tolles Thema.
Wir hatten  einmal eine Fläche mit Kupfer Mangel. Die Fruchtbarkeit der Hasen  die auf dieser Fläche lebten ging deutlich zurück. Lacht nicht! In unseren Pflanzen und unseren Tieren spüren wir das. Nicht nur Schadstoffe ( z.B. Mytoxine) sondern auch alles positive was drin ist.
Auch ich arbeite mit Gesteinsmehl. Als super Basis für die Arbeit mit EM und gleichzeitig habe ich die vielen Elemente dann in der Gülle.
Gruß
Gisela
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #1 am: 21.08.07, 13:41 »

Hallo Gisela,
weil du die Kaninchen ansprichst- im Buch von Prof. Andre Voisin- Gesunder Boden, gesunde Pflanze sind Bilder - reingezüchtete Pferderassen und Kaninchen, die über längere Zeiträume mit verschiedenem Futter versorgt wurden-
da verändert sich auch an der Form eine ganze Menge.
Mich wundert, dass die Spurenelemente so ein Schattendasein führen. Mir fällt der Name des Buches gerade nicht ein, ein australischer Forscher hat alles Bekannte über Spurenelemente zusammengefasst-
ein Satz davon ist mir sinngemäß im Gedächtnis geblieben-
wenn man erkennt, welche geringen Mengen an Spurenelementen über Gesundheit und Krankheit entscheiden- dann hängt  die Zukunft der Menschheit möglicherweise davon ab.
Ich lach bestimmt nicht drüber, was wir mit Pflanzen alles in Tiere oder uns alles an postiven Inhaltsstoffen reinbringen können.
Geht ja schon mit den Fettsäuren los, vieles ist sicher noch gar nicht erforscht und bekannt- wirkt aber trotzdem.
Aber eine Frage wird noch weniger gestellt-
wie versorgt man die Lebewesen im Boden.
Sie sind es doch, die viele Spurenelemente überhaupt erst pflanzenverfügbar machen.
Herzl. Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 21.08.07, 13:49 von mary » Gespeichert
Gisela
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« Antwort #2 am: 21.08.07, 16:34 »

Hallo Maria,
du hast ja so recht.Wer die Böden ins Gleichgewicht bringt, tut Gutes im Endefekt für sich selber. Nur optimal versorgte Böden bringen die Pflanzen, die wir und unere Tiere zur Ernährung brauchen.
Lebensmittel tragen diesen Gedanken ja schon im Wort. Mittel zum Leben.
Gruß am einem regenreichen  ungemütlichen Dienstag
Gisela
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phil
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« Antwort #3 am: 21.08.07, 16:46 »

Ich finde,daß es ein Positivum unserer Zeit ist,daß man das alles wissentschaftlich verfolgen kann.Ein viehaltender Betrieb bringt ja soviel Mineralstoffe und Spurenelemente über Mineralfutter in den Betrieb,daß die Böden hiermit aufgewertet werden.Deswegen bin ich ja auch der Meinung von Sonnleitner,daß die Böden besser beieinander sind als vor 30 Jahren.Ich werde dees aber etz mal nachrechnen.
Probleme haben doch nur bio-Betriebe,die keine Dünger ausbringen dürfen-obwohl sie sehr gehaltvolle Lebensmittel verkaufen-und damit auf die Dauer ihre Böden auslaugen. Grin Grin
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Wahres Wort ist nicht schön-schönes Wort ist nicht wahr!(Konfuzius)
Samy
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Ein Augenblick Geduld kann viel Unglück verhindern


« Antwort #4 am: 23.08.07, 08:35 »

Wir haben jetzt mal die Frage an unsere LUA herangetragen, ob die mal testen können, was passiert mit Tier ,Gülle und Boden, wenn alle Minaeralstofffütterungen abgesetzt werden.
Alle füttern für viel viel Geld irgend ein Mineralstoffgemisch und keiner kennt die Auswirkungen wirklich.
Die Tiere nehmen die Stoffe vielleicht in geringere Menge auf, als wir alle hoffen.
Sind auf das Ergebnis gespannt.
Seit vorigen Winter fütter wir ein Minaeralstoff-Kräutergemisch und plötzlich ist die Schwimmdecke auf der Gülle weg.
Jetzt staunen wir Shocked und könne es nicht wirklich im Zusammenhang klären. Wir wissen nur eines, es wirkt - -irgendwie.

Samy
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Samy
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #5 am: 23.08.07, 09:09 »

Hallo Samy,
wir haben auch immer brav sackweise Mineralfutter gefüttert und trotzdem hatten die Jungrinder Kupferbrillen, bei Blutuntersuchungen hatten wir dann Kobaltmangel, dann war wieder mal Zink im Minus-
ich bin mir damals vorgekommen, als wenn ich von Runderfütterung überhaupt nichts verstünde- im Futter waren die Spurenelemente einmal vorhanden, dann beim nächsten Mal wieder im Mangel
und da ist mir wirklich aus reinem Zufall Erhard Hennigs Buch- Geheimnisse fruchtbarer Böden - in die Hände gefallen, dort war ein grosser Raum den Spurenelementen gewidmet-
Seither haben wir unsere Fütterung umgestellt und füttern eher Einzelmineralfutterkomponeten dazu.
Ein Kräutermineral gibts auch-
Wie du schreibst, wir wissen nicht, wie diese Mineralfuttermischungen auf die Güllebakterien wirken-
es hat mich interessiert- und hab in einer meiner Gülletonnen den Baktis eine Mineralfutterzulage gegeben-
die andere Tonne  bekommt Steinmehl, Algenkalk, Bierhefe, Zuckerrübenmelasse-
seither frage ich mich, welche Mineralstoffmischungen in die Biogasanlagen gegeben werden- das müssen andere sein als für Rinder.
War vor einiger Zeit in einem Vortrag über Bodenleben-der Referent hatte eine Handvoll Boden ´dabei und seine Aussage, dass in dieser handvoll Erde mehr Lebewesen sind, als Menschen auf der Erde leben-
seither fühle ich mich als Massentierhalterin Kiss.
Wenn Voisin recht hat- dann wäre gesunder Boden- gesunde Pflanze, gesundes Tier - gesunder Mensch.
Toll, dass du den Mut hast, hier deine Erfahrungen reinzuschreiben. Kiss
Herzl. Grüsse
maria
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Gisela
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« Antwort #6 am: 31.08.07, 17:10 »

Hallo,
die logische Kette die du aufgemacht hast, drückt die enorme Verantwortung aus, die jeder in dem Spiel hat.
Auch auf uns Menschen leben mehr Mikroorganismen als wir selber Zellen haben.
Gruss
Gisela
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