Hallo Samy,
wir haben auch immer brav sackweise Mineralfutter gefüttert und trotzdem hatten die Jungrinder Kupferbrillen, bei Blutuntersuchungen hatten wir dann Kobaltmangel, dann war wieder mal Zink im Minus-
ich bin mir damals vorgekommen, als wenn ich von Runderfütterung überhaupt nichts verstünde- im Futter waren die Spurenelemente einmal vorhanden, dann beim nächsten Mal wieder im Mangel
und da ist mir wirklich aus reinem Zufall Erhard Hennigs Buch- Geheimnisse fruchtbarer Böden - in die Hände gefallen, dort war ein grosser Raum den Spurenelementen gewidmet-
Seither haben wir unsere Fütterung umgestellt und füttern eher Einzelmineralfutterkomponeten dazu.
Ein Kräutermineral gibts auch-
Wie du schreibst, wir wissen nicht, wie diese Mineralfuttermischungen auf die Güllebakterien wirken-
es hat mich interessiert- und hab in einer meiner Gülletonnen den Baktis eine Mineralfutterzulage gegeben-
die andere Tonne bekommt Steinmehl, Algenkalk, Bierhefe, Zuckerrübenmelasse-
seither frage ich mich, welche Mineralstoffmischungen in die Biogasanlagen gegeben werden- das müssen andere sein als für Rinder.
War vor einiger Zeit in einem Vortrag über Bodenleben-der Referent hatte eine Handvoll Boden ´dabei und seine Aussage, dass in dieser handvoll Erde mehr Lebewesen sind, als Menschen auf der Erde leben-
seither fühle ich mich als Massentierhalterin

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Wenn Voisin recht hat- dann wäre gesunder Boden- gesunde Pflanze, gesundes Tier - gesunder Mensch.
Toll, dass du den Mut hast, hier deine Erfahrungen reinzuschreiben.

Herzl. Grüsse
maria