Jochen
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« am: 24.07.07, 21:49 » |
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Es ist soweit. Laut Nachrichten um 21 Uhr wurde im Ortenaukreis der Maiswurzelbohrer entdeckt... 
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Margret
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« Antwort #1 am: 24.07.07, 21:52 » |
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Hallo Jochen,
kannst du etwas genauer erklären, was es allles mit dem auf sich hat ? Kommt aus Amerika? Ist gefährlich ? Warum genau ?
Margret
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Jochen
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« Antwort #2 am: 24.07.07, 22:33 » |
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Hallo Margret,
Ja, kommt aus Ameríka. Wurde vermutlich durch US-Flugzeuge beim Kosovokrieg auf den Balkan eingeschleppt. Auftreten in den letzten Jahren in Ungarn, Niederösterreich und glaub ich im Pariser Becken. Seit ein paar Jahren werden in der Nähe von allen europäischen Flughäfen und Autobahnen Fallen aufgestellt. Einzige Bekämpfungsmöglichkeit Anbaupause in weitem Umkreis. Bei Befall Ausfälle bis 80%!!! Die genauen Vorschríften im Befallsfall (WAS FÜR EIN WORT...)stehen im I.Net.. hab jetzt keine Zeit zum Suchen.
Gruß Jochen
(der gerade stundenweise die Ernte vor dem Regen wegstiehlt)
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Gislinde
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« Antwort #3 am: 26.07.07, 14:40 » |
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Hallo, heute habe ich im Radio von Südwest gehört, daß in BW der erste Maiswurzelbohrer gefunden wurde. Nun möchte ichdie folgende Infos vom Internet hier reinsetzen, es klingt schon nach ernsthafter Bedrohung. Hier der Link http://www.idw-online.de/pages/de/news220188Am Montag (23. Juli 2007) wurde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg ein Westlicher Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) in einer Pheromonfalle aufgefunden. Damit ist der international gefürchtete Quarantäneschädling erstmals in Deutschland aufgetaucht und zwar in einem intensiven Maisanbaugebiet in der Nähe des Flughafens Lahr. Der örtliche Pflanzenschutzdienst leitet jetzt die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen ein, um den Schädling auszurotten. Die zu ergreifenden Maßnahmen sind seit 2004 in einer von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) erstellten Leitlinie festgelegt, die sich an der EU-Entscheidung über Sofortmaßnahmen (2003/766/EG) orientiert. Neben der sofortigen Bekämpfungsaktion und einem verstärkten Monitoring wird um den Fundort für mindestens drei Jahre eine Befalls- und Sicherheitszone im Umkreis von 1 bzw. 5 km eingerichtet. In diesen Zonen sind Maßnahmen wie Verbringungsverbote für Maispflanzen und Erde, Erntebeschränkungen, bestimmte Fruchtfolgen oder Behandlungsauflagen anzuwenden, um eine Ansiedlung des Käfers in diesem Gebiet zu verhindern.
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Mit lieben Grüßen Gislinde
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Margret
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« Antwort #4 am: 26.07.07, 19:32 » |
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Danke, Gislinde,
ich hab heute den Bericht auf SWR 1 (Umweltredaktion) zufällig auch gehört ! Klingt wirklich nicht gut !
Margret
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #5 am: 26.07.07, 21:50 » |
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Hallo Margret, hab jetzt 2 Tage keinen Radio gehört, was passiert mit diesem Schädling? Herzliche Grüsse maria
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Margret
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« Antwort #6 am: 27.07.07, 08:06 » |
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Hallo Maria,
ich bin ja Pflanzenbau-Laie und bitte von den Fachleuten noch um Ergänzung bzw. Berichtigung. Soweit ich das gehört habe, wurde bisher lediglich ein Männchen gefunden in einer Pheromon-Falle (Sexuallockstoff zur Verwirrung). Ob es weitere Tiere und v.a. weibl. gibt, wusste man wohl nicht.
Der Schädling schädigt das Wurzelwerk, so dass die Maispflanzen nicht mehr recht Wasser aufnehmen können und verkümmern. Dort wo er vorkam (z.B. in Amerika) gab es sehr hohe Ausfällr (ca 80 %) und es wird vorsichtshalber zur Eindämmung ein sehr großer Sperrbezirk drumrum eingerichtet. Siehe in Gislindes Beitrag.
Verdacht liegt nahe, dass er per Flugzeug eingeschleppt wurde, da "wieder einmal" erstes Auftreten nahe eines Flughafens war.
Margret
Margret
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Da Woid is sche
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« Antwort #7 am: 27.07.07, 09:07 » |
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Hallo! Hab davon noch gar nix gehört. Ist das jetzt so was Ähnliches wie der Maiszünsler?  Mich würd interessieren, wie das Viecherl aussieht. Hat evtl. jemand ein Bild?l MfG Ella
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It's nice to be a Preiß, but it's higher to be a Bayer! *g*
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Gislinde
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« Antwort #8 am: 27.07.07, 12:20 » |
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Möchte Euch bitten mal bei der Suuchmaschine www.metager.de das Stichwort Maiwurzelbohrer einzugeben, da bekommt ihr eine Menge Seiten darüber angezeigt. z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Westlicher_MaiswurzelbohrerWir haben Grünland, bisher nur Silomais zugekauft, aber eine Seite fand ich bedenklich, http://www.idw-online.de/pages/de/news211544angeblich Genmais resisent gegen Raupen des Maiszünsler und Maiswurzelbohrer. Stecken da die Multis wie bestimmte Firmen, die weltweit im Agrargeschäft operieren,mit im Geschäft, um den Genmais voranzubringen? Schäden sind: Die größten Schäden für Körner- und Silomais verursachen die Larven des Käfers: Sie leben im Boden und ernähren sich von den Maiswurzeln. Als Folge verliert der Mais seine Standfestigkeit, knickt um und lässt sich nur schwer ernten. Außerdem kann der Mais weniger Wasser aus dem Boden aufnehmen, was gerade in trockenen Sommern wie dem letzten fatal ist. Die erwachsenen Käfer machen besonders den Produzenten von Körnermais und Saatgut Kopfzerbrechen: Sie fressen an den Haarbüscheln der jungen Maiskolben, als Folge werden kaum noch Körner gebildet. Habe heute im Radio SWF gehört, in USA werden jährlich 1 Mrd. Dollar ausgegeben, um diesen Schädling zu bekämpfen. 1992 wurde er erstmals in Serbien eingeschleppt, seitdem immer mehr Länder werden befallen. Der weltweite Handel und Verkehr bringt nun Schädlinge in andere Erdteile, wir haben ja bei unseren Bienen mit der Varoamilbe auch große Verluste, dies stammt aus Asien, wo die einheimischen Bienen dort mit der Milbe fertig werden.
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« Letzte Änderung: 27.07.07, 12:28 von Gislinde »
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reserl
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« Antwort #9 am: 22.08.07, 12:38 » |
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Nun ist der Maiswurzelbohrer auch in unserer Gegend angekommen.  Hier der Bericht dazu der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Wir wohnen etwa 20 km vom Fundort entfernt. Von der Befalls- und Sicherheitszone sind 22 Landwirte mit ihren Maisbeständen betroffen. Nächste Woche sollen die betroffenen Landwirte in einer Infoveranstaltung über die weiteren Schritte informiert werden. Ich bin gespannt, was damit noch alles auf die Landwirtschaft zukommt. 
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lieben Gruß Reserl
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Margret
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« Antwort #10 am: 22.08.07, 13:32 » |
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Reserl,
dort bei euch bei Passau hats aber keinen Flughafen, oder ?! Bisher vertrat man ja wohl die Theorie, dass die Tiere per Flugzeug kamen.
Wir sind neulich durch die Ortenau gefahren, das ist die Gegend ganz im Westen von Baden-Württemberg, wo neulich der erste gefunden wurde. Da mussten wir auch daran denken, dass hier der Schädlig gefunden wurde. Dort hat es schon sehr viele Maisäcker, also ist es heftig, wieviel Maisanbau davon betroffen ist.
Margret
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #11 am: 22.08.07, 14:10 » |
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Hallo Margret, das betroffene Feld liegt Zeitungsangaben zufolge an der Donau. Es wird vermutet, dass der Maiswurzelbohrer mit einem Schiff aus dem Balkan eingeschleppt wurde. 
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reserl
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« Antwort #12 am: 26.08.07, 22:31 » |
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Eine interessante Übersicht über die Ausbreitung des Maiswurzelbohrers findet man auf einer Informationsseite der Landwirtschaftskammer NRWDie Seite ist zwar aufgrund der letzten Funde in Deutschland aber nicht ganz aktuell. Morgen ist hier im Kreis für die betroffenen Landwirte eine Infoveranstaltung. Bin gespannt, wie das hier weitergeht. 
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zara
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« Antwort #13 am: 09.09.07, 22:18 » |
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Der Maiswurzelbohrer ist ja zwischenzeitlich an mehreren Stellen in BaWü aufgetaucht (Infos z. B. hier und hier). Ich will nicht schwarzmalen, aber ich denke, jeder kann sich selbst ausrechnen, wie weit sich der bis nächstes Jahr um die Zeit ausbreiten wird...
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Schau in die Augen einer Kuh und Du weisst, wofür Du arbeitest!
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golfmax 1
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« Antwort #14 am: 10.11.07, 10:57 » |
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grüß euch maiswurzelbohrer ja der wird wohl jetzt beim maisbau bleiben.
denn wenn man österreichische bauern frage die sagen was das ist eigentlicht und der staat dort nichts gemacht hat dagegen, das trifft auch ungarn usw zu. auch wir weden nichts tun, ausser den firmen grund geben dort was zuverdienen. beize, spritzmittel , usw. obwohl es was bringen würde die 3 felderwirtschaft , aber hier im maisbaugebiet redinger gegend .
auch wurde ,wie ich schon vor ein paar jahren geschrieben habe. das mais aus burgenland nach reding (hartkirchen) zum trocken gebracht wird.ein "vorteil " für die verbreitung der wurzelbohres da stellt, -danke für alle bauern hier an die verantwortlichen der trockengemeindschaft reding
man hörte, das bauern aus der gegeng nach ungarn zur besichtigung waren mit dem bus. und wieso so in bus einstiegen, sah ein käfer da stellte sich auch herraus das ein wurzelbohren gewesen sein sollte.
beim 2 fund des wurzelbohres hat sich das amt nicht mit ruhm geschückt.
weil es erst tage brauchten das gebiet zuinfomien. da der pc nicht ging und man nicht mehr in der lage war. mit karte und zirkel und telefon die betroffene zu erkennen-info.
tja bekämpfen richtig geht schon sieht frankreich hatte den auch schon aber die haben den mit allen mitteln bekämpft, auch wenn die bauern keinen mais anbauen durften.
aber in dem fall hier mußte auch die nachbarestaaten mitmachen oder das geht nicht wie den den jeder kockt sein eigenest süppchen
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