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Autor Thema: Dünger im Garten  (Gelesen 5675 mal)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #15 am: 18.12.07, 07:31 »

Hallo AnnaAnna,
ja stimmt schon, Sägespäne machen den Boden sauer, besonders Nadelholzsägemehl. Aber sie sind noch ein bisschen einfacher für Pflanzen als der Rindenmulch, weil die Rindengerbsäure in der Regel fehlt.
Ich nehme schon seit Jahren keinen Rindenmulch mehr her, entweder eben Sägemehl oder Hackschnitzel.
Es wächst  kein Unkraut mehr durch. Damit der Boden nicht versauert, geb ich ein basisches Steinmehl auf das Sägemehl, mit dem Regen wird es dann in die Bodenschicht eingewaschen. Allerdings brauchen die Pflanzen eine zusätzliche gute Nährstoffversorgung bis sich das Sägemehl zu Humus abbaut, nach ein paar Jahren findet am am Boden schöne lockere Walderde.
Bei den Heidelbeeren hab ich auch mit Sägemehl-Hackschnitzelmischung gemulcht, dort kommt kein Steinmehl hin, aber ich mische aus dem Laubwald etwas halbzersetzte Walderde hinzu. Im Frühjahr und Herbst dünge ich mit einer angesetzten Gülle. Und während der Wachstumszeit immer wieder mal einen kräftigen Schluck EM.
Herzl. Grüsse
maria
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passivM
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Geschlecht: Weiblich
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« Antwort #16 am: 19.12.07, 12:41 »

Das klingt gut. *freu*
Basisches Steinmehl werde ich mir besorgen.

Die Heidelbeeren mögen es ja sauer. Aber nicht nur die. Hab' mir mal was aus dem Internet gesaugt, vom "Biogärtner.de" - ist eine tolle Site zum Nachschlagen für Newbies wie mich ;-D

Pflanzen für sauere Böden:

Arnika, Azaleen, Beerentraube (Arctostaphylos), Bergenie, Moorbirke, Bitterwurzel (Lewisia), Cotoneaster, Douglasien, Elsbeere, Enzian Gentiana sino-ornata (im Gegensatz zu den meisten anderen Sorten), Farne, Federbusch, Fleissiges Lieschen, Gartenheidelbeere,  Gartenhortensie, Gewürzstrauch, Ginster (Genista germanica und sagittalis), Kriechender Günsel, Heide ausser Winterheide, Heidenelke, Kamelien, Kissenschneeball, Kiwis, Küchenschelle Pulsatilla alpina 'Sulphurea', (die meisten anderen Sorten lieben Kalk), Lilienarten, Lorbeerrose (Kalmia), Mannsschild (Androsace carnea), Narzissenarten, Orchideen, Pappeln, Pfingstrosen, Preiselbeeren, Primelarten, Quitten, Rhododendren, Rhodohypoxis baurii, Rosskastanien, Sandmyrte (Leiophyllum buxifolium), Scheinbeere (Gaultheria), Scheinzypresse, Schneeglöckchenbaum, Schwertlilienarten, Stechpalme, Steinsame (Lithospermum diffusum), Surfinia-Petunien, Teppich-Hartriegel, Torfmyrte (Pernettya), Vogelbeere.


Da sind ein paar Sachen dabei, die mir auch gefallen würden,
z.B. an der Rückwand hinter dem kl. Schuppen, wo zwischen selbstgebautem kl. (Fisch-)Räucherofen und Durchgang ein kl. Beet ist, auf das Unkraut prächtig gedeiht, und auf dem ich noch nichts gescheites gepflanzt habe. Das wäre ein guter Platz für unsere Sägepäne (ohne Nadelholz). Ich muss nur mal schauen, was da auch viel Sonne mag...

..vielleicht Ginster (der ist aber giftig) oder/und eine Vogelbeere / Ebereschen (gibt es hier sogar im Obi-Baumarkt, für ca. 20,- Euro, etwa 2m hohe Pflanzen) ?

Lilien habe ich übrigens auch. Die sieht man hier in fast jedem Garten. Aber ich wusste nicht, dass die sauer mögen. Und wir haben am Zaun drei große (sauer-liebende) Pappeln stehen - aber da werde ich keine Sägespäne hin streuen. Da wächst so schön das Gras drunter.
Aber ich könnte was dazwischen pflanzen... Kiwis? Die könnten sich doch an den Stämmen hochwinden, oder? Geht das? ...falls es denen hier nicht zu windig (rauh?) ist. Das mit dem Unterpflanzen der großen Pappeln muss ich mir noch überlegen.

Tja, so ein Garten ist was schönes. Da hat man immer was zu überlegen 8-D

lieben Gruß

Anna
« Letzte Änderung: 19.12.07, 13:02 von AnnaAnna » Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
mary
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 6430


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #17 am: 19.12.07, 16:06 »

Hallo AnnaAnna,
du hast ja eine Menge Ideen, da fang ich gleich auch schon wieder zum träumen an Wink.
Nach deiner Liste über Pflanzen, die sauren Boden mögen, wird mir klar, warum bei uns früher manche Pflanzen immer in die eweigen Jagdgründe gegangen sind. Wir haben einen sehr guten, aber eher schweren Lehmboden, den mögen nicht alle Pflanzen.
Für die Heidelbeeren hab ich früher ein Loch ausgegraben und Walderde reingegeben, jetzt mach ich die Löcher nicht mehr ganz so tief und versorge von oben her immer mit Sägemehl oder Hackschnitzel, mische nur immer die Erde drunter, wo die Pflanzen in der Natur draussen stehen, das tut ihnen scheinbar ganz gut.

Die Kiwi- Weiki schlingt wie ein Weltmeister, gib ihr genug Raum, und Höhe mag sie auch gerne, du must nur zum Pflücken eben auch hoch  klettern, meine erwürgt alles, was ihr unterkommt Grin.
Aber im Herbst versöhn ich mich wieder mir ihr, denn ihre Früchte sind wirklich lecker.
Weiterhin viel Spass beim Träumen und Pflanzen
herzl. Grüsse
maria

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