Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
24.05.12, 10:22


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] 2 3 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Stimmalter 16  (Gelesen 5500 mal)
Romy
Moderator
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2634



« am: 02.06.07, 11:11 »

Bei uns in Graubünden will man das Stimmalter auf 16 Jahre herab setzen. Wenn ich aber so rund herum schaue, gibt es sehr wenige die sich ernsthaft für Politik interessiern.
Gespeichert

en hübsche tag
Romy

Wenn du nur zwei Möglichkeiten hast, wähle die dritte
brit
Gast
« Antwort #1 am: 02.06.07, 13:48 »

das ja in zukunft eher weniger junge gibt als rest der bevölkerung find ichs eigentlich super, wenn so den jungen mehr *stimmen* gegeben werden können. immerhin müssen sie ja auch dann länger mit den gemachten entscheiden leben Wink

vielleicht gehen sie nur bei für sie brennenden themen stimmen, das macht ja nix. ich mein von den erwachsenen die stimmen könnten , geht ja auch nur ein bruchteil tatsächlich abstimmen.

Gespeichert
maggie
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2550

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #2 am: 02.06.07, 16:52 »

wenn ich aber sehe wieviele "sog." erwachsene den stimmzettel nach dem "wind" ausfüllen -
habe ich angst, dass bei den jungen der gruppendruck noch grösser ist -und ob das etwas bringt ??

nun ich glaube nicht, dass ich bei einer unterschriftensammlung meine unterschrift geben würde, aber ich könnte damit leben -
viel mehr stört mich, was im kanton zürich in einigen kreisen immer wieder angetönt wird -
stimmrechtsalter ab geburt, dann können die eltern bis zu einem bestimmten alter die stimme für das kind abgeben ....

anderseits - mit 16 stimmen gehen - also unterschriftsberechtigt, aber im restlichen, d.h. eigenen leben ist noch das ok der eltern nötig ....

irgendwie passt das nicht zusammen -

und dass jugendliche mit 16 volljährig werden - nein da bin ich dagegen....
wir haben hier in letzter zeit öfter gelesen, wo eltern überall - dank der unmündigkeit der "kinder" - wieder allerhand geschäfte rückgängig machen konnten....
Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Romy
Moderator
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2634



« Antwort #3 am: 02.06.07, 17:17 »

In der Kirche sind sie ja schon lange stimmberechtigt.
Ich musste auch schon an der Bsatzig die Stimmen auszählen. An der Bsatzig gibt es halt überdurchschnittlich viele Jugendliche die abstimmen (wegen der anwesenden Musikvereine) die schrieben dann auf die Wahlzettel einen totalen Mist zusammen. Den Sitznachbar oder einen Kollegen. So mussten etliche Wahlgänge wiederholt werden, weil niemand auf das absoltue Mehr kam.
Ich denke einfach es braucht auch eine gewisse Reife. Ich sag ja nicht, dass sie die mit 18 schon haben, aber mit 16 noch weniger. Natürlich gibt es da Ausnahmen. Schon nur in unserer Familie. Die älteren zwei Söhne gehen nur, wenn sie etwas wirklich interessiert. Die Tochter, geht immer wenn es möglich ist (sie stimmt nie brieflich ab nur an die Urne)
Der zweitjüngste interessiert Politik nicht. Hingegen der Jüngste, dem würde ich sogar Stimmrecht mit 16 geben. Aber ob sie jetzt halt noch zwei Jahren warten ist doch auch nicht der Untergang.
Gespeichert

en hübsche tag
Romy

Wenn du nur zwei Möglichkeiten hast, wähle die dritte
Farmerin
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 348



« Antwort #4 am: 02.06.07, 17:54 »

was isch denn Bsatzig??? Huh das isch en Usdruck wo-n-i no nie ghört ha
Gespeichert
Jacqueline
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 459


Bäuerin, 44 Jahre alt, Mutter von 5 Kinder


WWW
« Antwort #5 am: 02.06.07, 19:48 »

Also ich finde mit 16 sind die meistens Jugendlichen noch zu wenig reif, um sich eine eigene Meinung zu machen.

Ich würde ein Stimmrecht mit 16 nicht unterstützen.
Gespeichert

Jacqueline "Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen,
wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen..."
Henry David Thoreau
züsi
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 697



« Antwort #6 am: 02.06.07, 20:01 »

wenn man so ganz allgemein die 16 jährigen schulabgänger ansieht denke ich die haben
genügend andere probleme (lehrstelle etc) dass sie nicht auch schon in der politik mitmischen müssen. die meisten interessiert es sowieso nicht und die wenigen interessierten finden sich
bestimmt ihren platz in einer der jugendfraktionen wo sie mit 18 dann auch schon fit sind
zum mitbestimmen. oder sehe ich das falsch?
gruss susanne
Gespeichert
brit
Gast
« Antwort #7 am: 02.06.07, 22:28 »

*nichtganzernstgemeint*: mit 16 hat man eine meinung, mit 18 vielleicht schon eine andere, mit 30 sowieso, mit 40 bestimmt ne ganz andere sicht der dinge, ..vielleicht sollten wir erst mit 60 abstimmen lassen Grin
Gespeichert
LunaR
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3223


Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #8 am: 02.06.07, 22:43 »

Hier dürfen die 16-jährigen teilweise bei Orts- und Gemeinderatswahlen abstimmen. Das find ich schon ganz gut, denn es geht um Dinge, die sie miterleben. Das sie dann bei Landtags- und Bundestagswahlen erst mit 18 wählen dürfen, zeigt ihnen, dass es dort auch um noch mehr Verantwortung geht.

Luna
Gespeichert

Verschwendete Zeit ist Dasein.
Gebrauchte Zeit ist Leben.
brit
Gast
« Antwort #9 am: 02.06.07, 22:55 »

@ luna, das fänd ich jetzt noch  einen  guten kompromiss.

das problem wird  in kommenden jahren zunehmend sein, dass die ältere generation eine stille macht hat.
weil sie einfach zahlenmässig überlegen sind.

so könnte zum beispiel pro akw gestummen werden, obwohl vielleicht ne mehrheit der jüngeren generation dagegen wäre. nur so mal als mögliches beispiel.
oder ne ahv-abstimmung, wo die generation die die mittel erarbeitet in unterzahl ist....etc.

(da müsste man dann so etwas wie ein *ständemehr* für generationen erfinden, oder das stimmrechtsalter nach oben begrenzen, -was nu aber auch niemand wirklich will-, oder ausländische mitschweizbewohner mitbestimmen lassen Wink ,
oder sonstwie den jüngern generation mehr gewicht geben??)

drum find ich , dass die eltern für ihre kinder stimmen nicht mal abwegig Smiley

« Letzte Änderung: 02.06.07, 22:58 von brit » Gespeichert
LunaR
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3223


Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #10 am: 02.06.07, 23:05 »


drum find ich , dass die eltern für ihre kinder stimmen nicht mal abwegig Smiley


Diesen Gedanken hat Kardinal Lehmann vor Jahren angeregt. Fand ich damals sehr ungewöhnlich. Es geht dabei darum, die Position von Familien zu stärken. Wenn ich es mir recht überlege, gefällt es mir schon, so ein Familien-Stimmrecht.

Luna
« Letzte Änderung: 03.06.07, 08:15 von LunaR » Gespeichert

Verschwendete Zeit ist Dasein.
Gebrauchte Zeit ist Leben.
Romy
Moderator
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2634



« Antwort #11 am: 03.06.07, 08:32 »

Dann hätten wir ja 7 Stimmen, das würde schon recht ins Gewicht fallen  Cool
Gespeichert

en hübsche tag
Romy

Wenn du nur zwei Möglichkeiten hast, wähle die dritte
maggie
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2550

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #12 am: 03.06.07, 11:05 »

Dann hätten wir ja 7 Stimmen, das würde schon recht ins Gewicht fallen  Cool

da kann eine grosse familie in einem kleinen dorf ja einiges bewegen..

finde ich einfach ein bisschen daneben....
warum sollen eltern mehr stimmen haben, als kinderlose oder senioren...Huh


und ich denke - auch das wird dem staat nicht mehr kinder bringen....
Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
brit
Gast
« Antwort #13 am: 03.06.07, 12:34 »

maggie so wie sich die alterspyramide entwickelt hat ein senior in zukunft landesweit gesehen mehr gewicht.

das familienwahlrecht wär ein gegengewicht, und käme dann z.b.  nur auf bundesebene zum zug.
immerhin tragen familien ein mehrteil der gesellschaft..von dem her wär doch gut.
Gespeichert
maggie
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2550

Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #14 am: 03.06.07, 13:57 »

ich glaube nicht, dass man angst haben muss, die senioren würden zu oft zum stimmen und wählen gehen -

schaffhausen hat ja stimmzwang (ha - busse 3 fr. - wenn du die stimmkarte nicht bis mittwoch leer eingeworfen hast bei der gemeinde - und wenn du nach der gem. versammlung oder der abstimmung noch einen (!!)kaffee trinken gehst, kommt es ja auch teurer )

und wenn ich sehe, wieviele ältere auch hier im kleinen dorf, nicht zum stimmen gehen - kann ich mir nicht vorstellen, dass sich die ergebnisse gross ändern werden -

ich finde es einfach nicht gerecht, dass es sozusagen das recht der eltern gibt - im namen der kinder etwas zu beschliessen -
denn wenn es das kinder stimmrecht gibt, läuft es darauf hinaus -
Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Seiten: [1] 2 3 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben