mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« am: 08.04.03, 10:10 » |
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Bäuerliche Identitätit im Wandel der Zeit- Wandel hat schon immer stattgefunden und passiert ständig. Um im Wandel bestehen zu können, müssen wir uns unserer eigenen Werte, unserer Leistungen bewusst werden. Brauchen wir ein neues Berufsethos?
Welche Werte sind mir wichtig?
Was bedeutet für mich Solidarität innerhalb des Berufsstandes?
Welchen Wert bemesse ich der Familie, dem Umfeld zu?
Für was bin ich bereit zu kämpfen?
Habe ich Tanktstellen, Oasen, um wieder Kraft zu holen?
Bin ich mir meiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst?
Weiß ich um den Wert meiner Leistung?
Was sind meine Wurzeln?
Gibt es bei uns noch eine bäuerliche Kultur?
Was heißt überhaupt bäuerlich?
Hat das für mich einen Wert?
Was trägt mein Leben?
Wer sind meine Vorbilder?
Eine Menge Fragen, nehmt Euch doch mal bitte ein paar Minuten Zeit, um über diese Fragen nachzudenken.
Es gibt ein Sprichwort:
Wer um das Warum weiß, hat mit dem Wie keine Probleme mehr.
Ich würde mich über eine lebhafte Dikussion über unsere Werte, über unsere bäuerliche Identität sehr freuen. maria
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« Letzte Änderung: 08.04.03, 10:38 von mary »
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gerkai
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« Antwort #1 am: 12.04.03, 14:49 » |
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Hallo Mary, Dein Sprichwort: "Wer um das Warum weiß, hat mit dem Wie keine Probleme mehr", gefällt mir sehr gut und gibt mir Anstoß zum nachdenken. Da liegt sehr viel drin. Danke gerkai
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #2 am: 01.05.03, 08:38 » |
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*schubs*
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #3 am: 03.05.03, 16:40 » |
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Habe ich Tanktstellen, Oasen, um wieder Kraft zu holen?
Was sind meine Wurzeln?
Heute nachmittag hab ich meine Balkonkästen bepflanzt. Es war schönes Wetter und ich habe es genossen. Dabei war ich so unendlich dankbar dafür, das ich hier auf einem Bauernhof leben darf. Keine enge Wohnung, kein kleiner Garten, nein ich habe "allen Platz der Welt". Hier kann ich mich im wahrsten Sinne des Wortes "entfalten".  Das ist für mich Gold wert. (und wenn ich wieder mal jammere, dann erinnert mich dran, was ich hier geschrieben habe  )
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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Irmgard3
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« Antwort #4 am: 03.05.03, 19:21 » |
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Da steckt viel wahres und menschliches drin. Auch ich kenne die Augenblicke des Glück über die Freiheit auf dem Land bzw. einem Bauernhof zu leben, und auf der anderen Seite auch die Momente wo es einem alles scheinbar über den Kopf wächst. Insgesamt wiegen aber für mich die positiven Aspekte schwerer als die anderen. Allen einen schönen Frühling! Genießen wir es! 
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Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben. (Christian Fürchtegott Gellert) Ich liebe diesen Spruch
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Regine
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VIVE LA RESISTANCE
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« Antwort #5 am: 08.05.03, 21:47 » |
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Hallo Mary! Peter Hahne war letztes Jahr auch hier zu einem Vortrag, ähnliches Thema...faszinierend gut!!! Nach dem letzten Jahren frage ich mich auch kaum mehr nach dem warum. Es ist so eine Gewissheit im Inneren, das, egal wie der Weg auch noch wird, es der richtige ist! Und ein ganz wichtiger Wert des Bäuerlichen ist doch auch dieses "der eigene Herr sein"! Klar sind wir alle Brüsseler Angestellte!  Und doch gibt es auf jedem Hof unendliche Möglichkeiten, sich zu entfalten ...und dabei ist es im Grunde genommen völlig egal, ob das Glück der Einzelnen hier von uns in der spezialisierten Größe oder der vielfältigen Kleinheit liegt! Wir müssen uns nur selber lassen und auch FORDERN gelassen zu werden! "NUR"  Tankstelle? Klar! Meine Jule (verrückt Kuh  ) Blumen, schöner Deko-Ramsch und der BT  Ach und wegen Hahne; kennst du Anselm Grün?
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MUHH!! Regine
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #6 am: 13.05.03, 17:20 » |
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Mich würd mal interessieren was ihr mit dem Wort
Bauernstolz[/size]
verbindet?
Positive oder negative Gefühle?
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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Margit
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #7 am: 28.07.04, 12:37 » |
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Hallo Mary, nein, du bist nicht von vorgestern. Wenn man Körper, Geist uns Seele nicht in seine Arbeit einbringt, schafft man sie nicht. Mein Arbeitstag hat 18 Stunden, oft noch mehr.Wenn wir nach Mitternacht im Wohnzimmer unser Bierchen trinken, können wir immer noch lachen und scherzen und uns über Kleinigkeiten freuen. Wenn wir auf unseren Verstand hören würden, hätten wir schon längst aus lauter Frust das Handtuch geworfen. Vielleicht krankt unsere Gesellschaft daran, daß man alles nur noch mit dem Verstand macht.  Wir bringen uns Ganzheitlich in unsere Arbeit ein und ich kann sagen, daß wir zufrieden sind.  Viele Grüße Margit
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annama
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "
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« Antwort #8 am: 28.07.04, 15:53 » |
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Hallo Maria ,Margit und Uschi, es gefällt mir als *Altbäuerin *eure Beiträge zulesen und ich rufe euch zu : Bleibt so wie ihr seid.  Auch ich war mein ganzes Leben stolz eine Bäuerin zu sein und bin es noch ,habe mich immer für unsern Berufsstand in der Öffentlichkeit stark gemacht.  An dem übertriebenen Wohlstand kränkelt unsere Gesellschaft ,nun wird das Geld auch hier knapper und viele können einfach auf ihr Luxuriöses Leben nicht verzichten. Nein mit dieser Spassgesellschaft konnte und wollte ich mich nie in eine Reihe stellen.Wie heisst es doch in einem alten Sprichwort: "Wohlstand ist die größte Plage, Armut hat das höchste Gut " Seit wir vor 22 Jahren auf einen Aussiedlerhof gezogen sind ,sage ich immer wieder : "Wir wohnen hier im Paradies "und wollen unserm Herrgott danken ,dass es noch viele Jahre so bleibt. Gesundheit und Zufriedenheit ist der größte Reichtum ! In diesem Sinne einen schönen Tag! 
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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan wird sie Grossmutter
Liebe Grüsse annama
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Mirjam
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Change happens!
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« Antwort #9 am: 20.01.05, 07:56 » |
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Hallo, vorgestern war ich mal auf einem Vortrag  bei dem ein Leiter einer lw. Familienberatung über seine Arbeit berichtet hat. Über Werte, über den Lebensraum Hof und über die Partnerschaft am Hof - und die UNTERSCHIEDLICHEN Vorstellungen darüber wie auch den Werte-Wandel. Ein Knackpunkt in den Generationskonflikten ist die "Höfe-Idee", der Grundgedanke, dass der Hof über allem steht, sein Erfolg im Mittelpunkt und sich alles - auch die Menschen herum - an ihn anpassen müssen. Die Loslösung davon - ist vielerorts Grundursache vieler Konflikte und auch menschlicher Schicksale. Auf die Frage nach der "Erfolgsquote" seiner Beratung führte er aus, dass es in seiner Beratung NICHT darum geht, einen Hof oder eine Beziehung (um jeden Preis) zu erhalten - sondern darum, dass es letztendlich den Menschen dort besser geht, auch mit der Konsequenz, dass der Hof oder die Partnerschaft aufgegeben wird. Und diesen Wandel finde ich gut! Das endlich der Mensch in den Mittelpunkt tritt und nicht der "Hoferhalt". Sehr ausführlich sprach er über ererbte "Schuldgefühle", weil Nachfolger den bereits toten Übergebern versprachen, den Hof weiterzuführen, von "noch weiterwurschteln" damit die nächste Generation dann den schwarzen Peter des Zusperrens hat und nicht man selbst oder von dem ausharren in einer ungeliebten Arbeits- und Partnersituation, weil mit einer Trennung der "heilige Hof" aufgegeben werden müßte. Vieles von dem er gesprochen hat, haben wir wiedergefunden; mir hats vor allem Gedanken gemacht, dass vieles was uns als "Werte" verkauft werden, nichts anderes als Druckmittel sind. Auch vererbte Verhaltensmustern, die als "Werte" verkauft werden aber in jeder Generation dieselben schlimmen Situationen verursachen (viel Arbeit = guter Mensch, für den Hof "alles" (auf)geben). Ich denke, dass es nicht nur darum geht, dass bäuerliche Werte in die "übrige" Gesellschaft kommen, sondern dass wir auch viele positive Impulse aus der (Stadt)Gesellschaft für uns nutzen könnten wie es ja schon mit dem echten Weg-Fahr-Urlaub = Abstand gewinnen und lernen geschieht. Oder mit den Ansätzen aus dem Gewerbe, dass man seinen Betrieb auch im Alter verkauft, wenn kein Nachfolger da ist um so seinen Lebensabend zu sichern, statt sich bis ins Totenbett zu arbeiten. Übrigens habe ich ein tolles Buch: "Das haben meine Eltern gut gemacht" - erzählt von vielen (erwachsenen) Kindern, die die Werte ihrer Erziehung und Eltern anerkennen und weitergeben möchten. viele Grüsse Mirjam
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« Letzte Änderung: 20.01.05, 08:14 von Mirjam »
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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phil
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« Antwort #10 am: 20.01.05, 08:31 » |
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Es ist ein schmaler Weg der ins Himmelreich führt, hat der Jesus gsagt.
Den Hof in den Mittelpunkt zu stellen war in Zeiten wos nicht genug zu Essen gab eine zu rechfertigende Einstellung.Heute in Zeiten wo der technische Fortschritt einen Strukturwandel erfordert wird es zum Unsinn. Die andere Seite nur noch den Menschen über alles zu stellen wird, meiner Meinung nach,zu Beziehungsproblemmen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen.Unsere heutige Egogesellschaft denke ich ist eine Folge davon.Oder auch die zunehmende Zahl von Erziehungsproblemen. Ich bin der Meiinung,daß der Aufstieg Deutschland nach dem Krieg möglich war,weil der Drill durch die Nazis nachwirkte.Wie Mirjam irgendwo hier schrieb,hat sich unsere Elterngeneration über die Arbeit definiert und dadurch unseren Wohlstand geschaffen. Ich denke Leistung ist ein Naturprinzip.Das Ideale ist ,denke ich,wenn man es schafft das die Leute GERN Leistung bringen.Das war/ist auf vielen Bauernhöfen der Fall. Wenn sich dann der Erfolg einstellt und man "Bauernstolz"wird ,das ist dann der Beginn des Niedergangs.
Fußbad zu Ende , tun mer wieder was tun tun
LG
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Wahres Wort ist nicht schön-schönes Wort ist nicht wahr!(Konfuzius)
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Susanna
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« Antwort #11 am: 20.01.05, 08:52 » |
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Ja, es hat sich gewandelt, bei vielen bäuerlichen Familien, die ich kenne, steht der Mensch mittlerweile im Mittelpunkt, das ist gut so. Aber es sind meist die jungen Familien, die sich diesen Werte-Wandel "erarbeiten".
Bei vielen Vorträgen, die ich vor Jahren besucht habe (mittlerweile nicht mehr) hatte ich doch immer wieder den Eindruck, dass dort "Theoretiker" sprechen. In der höfischen Realität sind gute Ratschläge und diverses Vortragsmaterial oft nur schwer umzusetzen.
Nicht nur in der Landwirtschaft steht der Mensch oft erst an zweiter Stelle. Auch im Berufsleben in der freien Wirtschaft muss der Mensch oft hintenan stehen. Ich erfahre und sehe es Tag für Tag.
Und was meint ihr - ganz oft komme ich nach Hause und denke "hier sind WIR die Herren". Obwohl mein Mann den Hof auch verdammt ernst nimmt und uns allen oft zu viel abverlangt. Aber wir sind soweit, dass wir einmal im Jahr in Urlaub fliegen, um wieder den nötigen Abstand zu gewinnen.
Meiner Meinung nach kann man verschiedene Lebensformen miteinander verknüpfen, ohne sich selbst aufzugeben.
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Viele Grüße Susanna
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Mirjam
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« Antwort #12 am: 21.01.05, 15:57 » |
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Hallo,
um über was zu reden, muss man genau wissen - auch vom anderen - wovon man spricht.
Maria, ich halte es für sehr, sehr bedenklich, wenn man sagt: Bäuerliche Werte - in die "Rest-Gesellschaft" und keine Werte von aussen zu uns.
Das ist ein großer Fehler bereits in allen Missionarszeiten gewesen und in UNSEREN Zeiten, wo immer mehr Frauen aus der Stadt einheiraten und dann auch ihr Lebenszeit auf dem Hof verbringen, ist es ein Grundkonflikt, wenn deren Werte abgelehnt werden, dass lesen wir hier, das kann man im Landflirt lesen; schon desshalb werden sich die Werte verändern, das ist einfach nicht mehr so, dass der Nachwuchs wieder Partner aus dem ländlichen Umfeld hat, die dieselben Werte teilen und hinter denselben Traditionen stehen.
Bridda hat es mal schön gesagt, dass es nicht DIE bäuerliche Identität gibt, weil sie zu unterschiedlich ist (nicht nur regional) und sich nicht jeder damit identifizieren kann.
WAS ist jetzt konkrete Bäuerlichkeit? Wenn der ehm. Vizekanzler darüber ein Vortrag gehalten hat - was hat er für Beispiel gebracht?
So und was sind GENAU bäuerliche Werte, die also nur die Bauern haben und andere nicht?
und
Werte kommt von wert-sein oder wert-voll sein
Welche Werte sind es für den Menschen wert, übernommen zu werden?
viele Grüsse
Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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albert
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« Antwort #13 am: 21.01.05, 16:51 » |
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hallo Mary... Maria diese Leute gibt es auch bei uns , die diese Meinung vertreten, wir dürfen nur keine Scheu haben sich mit Ihnen zu verbünden herzl.Grüße albert
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #14 am: 11.02.05, 07:08 » |
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Hallo Mirjam, hallo Bridda, habe Eure Fragen erst jetzt gelesen. Ihr wollt wissen, was als bäuerliche Werte gelten? Zuerst, es war keinesfalls die Rede davon, dass bäuerliche Werte höher bewertet wurden, als die "anderen gesellschaftlichen Werte". Sie hängen indirekt zusammmen. Zu bäuerlichen Werten gehört das Bewirtschaften von Grund und Boden, das Denken in Generationen, es gibt noch eine ganze Liste weiterer Werte, die dazugehören. Ich sehe nicht nur die bäuerlichen Werte am Verschwinden, es sind die allgemeinen Werte ziemlich verloren gegangen. Nicht spektakulär, sondern leise und schleichend und jetzt wird überall drum gejammert. In unserem Bekanntenkreis ist ein Personalchef, der jammert mir was vor, der Werteverlust scheint ein ganz grosses gesamtgesellschaftliches Problem zu werden. Nach seiner Meinung sind bäuerliche Werte Tugenden, die ein positives Gut, eine Genreserve über einen langen Zeitraum waren. Und so ähnliche Töne kann man auch woanders hören. Mit dem Verschwinden der Landwirtschaft verschwinden noch viele andere, für die Gesellschaft wichtige Ressourcen. Bauern sind nicht was besseres in der Gesellschaft, aber bäuerliche Werte sind ein Kulturgut, dass ohne Bedenken über Bord geworfen wird. Wenn wir unser Leben nur noch rein nach Zahlen und betriebswirtschaftlichem Bewertungen alleine ausrichten, werden wir gewaltig auf die Schnauze fallen. Die Globalisierung zeigt es sehr deutlich. maria
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