wildsauschreck
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« Antwort #15 am: 01.10.09, 14:10 » |
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Hallo Wildsauschreck du hast ja da ein riesen Teil. Ich bin neugierig! In welchem Bundesland bist du zuhause? Verräts du auch wieviel ha du bewirtschaftest? Mein GöGa schwört auf den Pflug. Luise
nein , ich habe kein riesen teil , ich bin eher normal gebaut  spaß bei seite , ich komme aus dem östlichen niedersachen und bewirtschafte dort u.a z.z. 124 ha acker auf 2 eigenen betrieben + (seit heute) lohnarbeit im ackerbau auf einem viehhaltenden betrieb . wenn dein göga darauf schwört , dann laß ihn weiter pflügen , sonst kommt er noch auf dumme gedanken und meldet sich vor lauter langerweile im bt an ! 
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Luise
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« Antwort #16 am: 01.10.09, 21:52 » |
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Hallo Wildsauschreck, Wir wechseln mit vier verschiedenen Fruchtarten. Wo wir Raps haben wird auch nicht gepflügt, aber gegrubbert und bei Bedarf gekreiselt oder mit Saatbeetkombination bearbeitet. Im BT wird mein GöGa bestimmt nicht landen, er hat zum Glück "männliche" Hobbys.  Aber mit dem Pflug bearbeitet er, Junior sät meist, besimmt 250ha.
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Starbuck
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Pflugbegleiter!
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« Antwort #17 am: 01.10.09, 23:43 » |
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Bei uns im Nachbarort hat einer der No-Till-pioniere im August einen neuen Pflug gekauft, Fünfschardrehpflug. Warum so viele wieder mehr auf den Pflug setzen, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Liegt sicher am Getreidepreis 07/08, je höher, desto intensiver der Ackerbau, desto pflugreicher. liegt auch am Zünsler, wir haben ihn. Liegt an den Fruchtfolgen, Körnermaisstroh ist nur schwer einzustriegeln. Liegt an den Verdichtungen, die sich zwangsläufig ergeben, wenn nicht alle Maschinen (Güllefass, Häcksler, Drescher) ans pfluglose Bearbeiten angepasst werden bezüglich Reifengröße und Luftdruck. Einige Kollegen kommen auch mit der Trespe nicht mehr klar, sie wandert von den No-Till-äckern in die anderen Flächen ein....
Wir pflügen eigentlich nur zur Wintergerste, um den Ausfallweizen wegzu bekommen. Jetzt zum Weizendrillen wird nur gescheibt. Beim Mais hängt viel von den Biogasern ab, wenns noch mehr wird, werden alle wieder pflügen müssen wg Zünsler...
Letztendlich hängt viel von den Gegebenheiten vor Ort ab. Wo es ohne geht, ists ok!
@Jürgen: Ohne Wasser kein Getreideertrag, ohne Ertrag kein Stroh, ohne Stroh kaum Probleme pfluglos!
lg
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Unser Leitbild: Dem Leben zugewandt! Dem LiebeLeben, GlaubenLeben, FamilieLeben, LandLeben, BauernhofLeben!
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wildsauschreck
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« Antwort #18 am: 02.10.09, 08:54 » |
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hallo starbuck , vom no-till geich zum pflug , das ist ja gleich ein quantensprung ?! wer ist denn der no-tillpionier ? wir sind in deutschland nur eine handvoll no-tiller und kennen uns eigentlich gegenseitig ! biogasmais und no-till sind in der tat eine ungünstige konstelation aber ob deshalb gleich zum pflug gegriffen werden muß ? noch mal eine genaue defination pfluglos ist nicht gleich notill ! wer meint no-till ist eine sache bei der man alles nur extensiv machen muß , der wird früher oder später schiffbruch erleiden . wie soll ich deinen letzen satz verstehen ? wenn ich mit notill nicht mehr zurechtkommen sollte , dann werde ich zur mulchsaat zurück kehren aber mit sicherheit nicht zum pflug !
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #19 am: 02.10.09, 09:08 » |
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Ich hoffe stark, dass es bald gegen den Zünsler noch eine andere Bekämpfungsmethode als den Pflug geben wird. Gott sei Dank ist er in unserem Bereich noch kein Thema, aber mit Erweiterung der Maisflächen wird das nur ein Frage der Zeit sein  Nun, wahrscheinlich haben wir dann kein Rindvieh mehr auf dem Hof, dass wir den Mais dann aus der Fruchtfolge rausschmeissen können. Es wäre schade, unsere schöne Bodenstruktur durch den Pflug wieder zu zerstören.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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wildsauschreck
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« Antwort #20 am: 02.10.09, 16:31 » |
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hallo heiko, weil du sagst das von notillflächen eine verungrasung aus geht habe ich mal einige bilder rausgesucht, die das gegenteil beweisen . ich bin nicht nur no-tiller sondern auch saatgutvermehrer und die toleranz der anerkenner bei grassamenvermehrung und ungräser im bestand ist bei null !
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wildsauschreck
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« Antwort #21 am: 02.10.09, 16:35 » |
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noch mal eins vom hafer nach grasverm.
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wildsauschreck
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« Antwort #22 am: 02.10.09, 16:38 » |
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der bestand einige wochen später , auch hier sehe ich weder ungras oder eine mischkultur !
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