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Autor Thema: Den Betrieb aufgeben.....  (Gelesen 2637 mal)
reserl
Niederbayern
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« am: 12.03.03, 08:42 »

.....das ist sicherlich keine leichte Entscheidung. Undecided


Jedes Jahr werden die Höfe weniger.
Der "Strukturwandel" schreitet voran, es gibt die verschiedensten Gründe, den Betrieb "dicht" zu machen.

Was ist dabei zu beachten?
Wer steht vor einer solchen Entscheidung?
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
reserl
Niederbayern
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« Antwort #1 am: 28.07.03, 10:15 »

*das Thema nochmal anschubs*

Wie lange dauert es vom ersten Gedanken an eine Betriebsaufgabe bis zur endgültigen Entscheidung?

Ich kann mir vorstellen, das das ein langer Prozess ist....
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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Beate Mahr
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« Antwort #2 am: 13.09.03, 16:33 »

Hallo

also wenn ich ganz ehrlich bin ...
dran gedacht hab ich in den letzten Wochen öfter  :\'(

Wie ihr sicher wißt hatte ja Karl - Heinz einen schweren Unfall,
heute sind es 10 Wochen in denen ich mehr oder weniger alleine da stehe.
Gut wir haben Betriebshilfe - 45 Std / Woche - aber die Ernte ...

E G A L ... ich habs geschafft ... auch die Lohndrescherei ...

Jetzt fängt die Herbstaussaat an ...
den Raps hab ich mir schon abgeschminkt ...
die BH macht die Bodenbearbeitung ...
mein Vater soll sähen ...

und dann ? ? ?
Karl - Heinz wird am 8.10. wieder operiert !!!
die Nerven werden transplantiert ...
Zeitschiene bis die halbwegs funktionieren 2 Jahre
Er kann noch nicht mal Schlepper fahren, weil er keine
Kraft zum schalten hat ...
wie soll er dann die Hydr. bedienen Huh

Das war jetzt die 2. schlechte Ernte hintereinander...
02 sind wir abgesoffen !!!
03 vertrocknet !!!

Gestern war ich also mit meinem Süßen bei der Betriebsberatung ...
wir haben ein paar gute Tipp´s bekommen ...
vorallem hat GöGa mal die eine andere Sicht über seinen Betrieb bekommen.

Wir arbeiten wie doof ... und es bleibt nicht übrig ...
so kann es nicht weiter gehen ...

Uns wurden gestern ein paar Wege aufgezeigt !!!!!!!!!

1. Aufgeben
einen ganz sauberen Schnitt - alles verkaufen und arbeiten gehen ...
saukomisch ... wer stellt denn Göga mit dieser ** Behinderung ** ein

2. Umstrukturieren
kommunale Arbeiten ? schwer reinzukommen ...
da sind zu viele LaGa am Platz oder wir müßten investieren -> wovon Undecided

Lohnbetrieb ausbauen ? hier müßten wir dann
noch größer und moderner werden ... - > wovon  Undecided

Betriebsgemeinschaft mit einem Viehbetrieb ...
Gemeinsam die Fläche bewirtschaften - > Maschinenkosten senken ...
und mehr Zeit für eine außerlandwirtschaftlich Tätigkeit haben ...  


Also bleibe ich SadSadSad

Der Berater kennt mich  Roll Eyes Cool Embarrassed weiß was ich so alles am laufen hab ...
Er fagt ganz klar verdienen sie Geld damit ? ? ?
Ich soll wenn ich schon Spaß an solchen Dingen hab
auch ein Einkommen damit erzielen ... würde ich ja gerne ...

Er meinte ich solle doch eine Agentur gründen ...
für andere LW eine Dienstleistung anbieten ...
Veranstaltungen organisieren ...
in die Betriebe gehen und z.B. das Zeitmanagement prüfen ...

Ich bin dem fast vom Stuhl gefallen ...
hab ihm dann mal erzählt was ich mir überlegt hatte
Ausbildung -> Agrarbüro ...
und dass ich dann über unsere Dienstleistung meine Tätigkeit anbieten wollte.

Ich werde am Montag mal bei Arbeitsamt einlaufen !!!!!
Mal sehen was die mir anbieten können ...

Weil wenn wir nicht bald eine Lösung finden ...
wird uns nichts anderes übrigbleiben als aufzuhören ...
Was wir beide nicht wollen

Auf der anderen Seite ... wir haben hier Kollegen die kurz
nach dem Unfall schon unsere Fläche aufgeteilt haben
soviel zu der Solidarität unter Bauern

Vielleicht fällt euch ja noch was ein ...
was wir machen könnten ...

gefrustete Grüße
Beate
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John F. Kennedy
Werner
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« Antwort #3 am: 13.09.03, 19:33 »

Hallo.

Hab mit Bestürzung eure Zeilen gelesen.

Vor dem Problem stand wohl jeder Selbständige und Freiberufler, Aufgeben , weitermachen aber wie auch schon.


Da ich aber Eure Betriebsstrkturen nicht kenne könnte  ich nur oberflächlich was dazu sagen und das ist für Euch
aber ohne Sinn.

Was ich aber in der Zeit, inder ich mich hier herumtreibe
schon öfters gefragt habe ist, in welcher Rechtsform werden denn LW Betriebe geführt .

Da ich mich im touristischen Bereich betätige beobachte ich LW Betriebe die sich imtouristischen Bereich hier mehr als ein 2. Standbein geschaffen haben, sie sind aber überwiegend im Norden anzutreffen.
Deshalb mal die Frage wie schauts denn in eurer Region
mit dem Tourismus aus, möchte aber nicht verschweigen das wir auch 2 Jahre hinter uns haben die keineswegs ein Zuckerschlecken waren.

Ich empfehle hier mal die Bücher des NDR über die Nordtour.

Ich komme eben vom Einkauf bei einem Bauer Selbstvermarkter im Bereich Milch, Fleisch, Wurstwaren.
Ich muß immer staunen welch ein Markt sich da entwickelt bzw entwickelt hat.

Zur Solitarität unter Kollegen, das hab ich vor Jahren schon in die Runde Ablage gelegt denn die gibts in keinem Berufszweig.

Ein weiteres kapitel möchte ich mal anschneiden,
Wie siehts denn mit eurem eigenem Bekanntheitsgrad
bei euren Politikern der Region aus ?
Ich kann euch nur raten, schnellstens den Kontakt zu suchen.

Ich kenne eure Antwort: kommt eh nichts rüber von denen.

Dachte auch mal so, hab nichts von denen gehalten, wurde aber eines besseren belehrt.

Aufgeben ist eine schnelle Entscheidung wobei der Frust täglich, die Probleme sei es gesundheitlich oder wirtschaftlich den klaren Blick beeinträchtigen.

Also bevor Ihr einen Schritt wählt bei dem es kein zurück mehr gibt sucht den Kontakt zu euren Volksvertretern
und Zwar auf Landesebene und Bundesebene, und immer zu denen die das sagen haben ( eigene Erfahrung).

Beachtet auch bei einer Betriebsaufgabe kommt noch das Finanzamt, die kennen wir ja zu genüge, da Betriebsnotwendiges Vermögen bei einer Aufgabe des Betriebes  der Steuer unterliegt.

Also mein Rat, erst alle Möglichkeiten ausschöpfen
die es gibt.

Nicht Funktionäre jeglicher Verbände sitzen an der Quelle sondern unsere regierenden.
Also meine Damen, zwischenzeitlich kenne ich Euren Ehrgeiz, noch ist nicht alles Hoffnungslos nehmt die Damen und Herren bei Ihrem Wort
Sprecht ne Einladung aus um Euch und Eure Betriebe kennenzulernen um hautnah Eure Probleme zu hören.

Ich wünsche euch viel Kraft auf Eurem Weg, bin sicher Ihr erreicht was.

Gruß
Werner


Ps. könnte noch mehr Schreiben darüber




 



« Letzte Änderung: 13.09.03, 19:36 von Werner » Gespeichert
Mirjam
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« Antwort #4 am: 13.09.03, 19:46 »


Werner,

ich kann mit deinem Beitrag fast gar nix anfangen!

Vor allem das Aufgeben eine schnelle Entscheidung ist !?
Was soll denn dieser Satz?

Gerade wir Frauen halten doch wirklich lange aus, mit und zusammen!

Ob die Verletzung von Beates Mann schneller heilt, wenn sie einen örtlichen Politiker anspricht?

Im Norden mit Tourismus, tschuldigung, das größte Tourismus-Land grad was Urlaub auf dem Bauernhof betrifft ist BAYERN!

Zum zweiten Standbein ist zu sagen, dass es sich eben oft deswegen entwickelt, weil es eben ein zweites ist - und Sozialversicherungskosten in der Übergangszeit vom ersten getragen werden.

Ich kenne ebenfalls viele Betriebe, expandierende, umstrukturierte und aufgegebene und jetzt mal ein ehrliches Wort:

Nicht allen, die aufgegeben haben geht es jetzt schlechter.
Mal ehrlich den Stundenlohn rechnen, die Freizeit, die Familienqualität.

Liebe Beate, ich bin in Gedanken viel bei Dir, wünsche Euch alles Gute und das ihr einen Weg findet, der Dir, Deiner Familie und Eurer Zukunft gerecht wird.

Viele Grüsse

Mirjam

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Beate Mahr
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« Antwort #5 am: 13.09.03, 20:09 »

Hallo

@ Werner

glaubst du allen Ernstes es interessiert irgend wen ob hier ein Betrieb aufgibt oder nicht ...
die Politik mal überhaupt nicht .. im Gegenteil

Unsre Flächen werden von anderen LW´s gebraucht
wenn die sie nicht nehmen wird es eben ein Golfplatz SadSadSad
oder Kompensationsfläche ... die wird immer gerne genommen


Urlaub ... bei uns Huh zwischen Autobahn - ICE und Flughafen ?
nicht dein Ernst oder

@ Mirjam

Danke für die lieben Worte
Wir werden einen Weg finden das ist sicher - - -
mal sehen in welche Richtung

Ich habe von ein paar Freudinnen Unterstützung bei der
Umstezung meiner Ideen Wink

Es ist ja nicht so, dass es uns schlecht geht ...
nur wenn K.-H.  AU wird ... muß ich mir was einfallen lassen
wie ich hier dann weiter wirtschafte

Dir liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Beate


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John F. Kennedy
Werner
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« Antwort #6 am: 14.09.03, 06:40 »

Hallo,  Mirjam

Meine Darstellung war keineswegs Polemik.

Und Passagen aus einem Zusammenhang reißen
was soll denn das ?
Mir sind die Probleme in der LW sehr gut bekannt
Hab in meinem Leben auch schon geackert und Stall ausgemistet und 20 bin ich schon vorbei.
Und zu dem Thema Urlaub auf dem Bauernhof,
unter Touristikern wird diese Art Urlaub unterm Thresen gehandelt d.h. Urlaub auf dem Bauernhof ist nicht rentabel für Touristiker, manche sagen Armeleuteurlaub dazu.

Zur Touristik gehört mehr als Zimmervermieten !

Und nun zu Politiker.
Da ich nun feststellen mußte das du aus Bayern kommst wundert mich in sachen Politiker nichts mehr.
Das Politiker aus den sog. C- Parteien Arbeitsplätze und Existenzen relativ gleichgültig sind ist mir aus eigenen Erfahrungen bekannt.

Und Rechnen muß ich auch, denke das ich das ein kleinwenig beherrsche und Betriebswirtschaftliches Denken kein Böhmisches Dorf für mich ist.

Nur ich sehe in meiner näheren Umgebung wie LW`s
sich Einnahmen verschaffen unter Mithilfe der Politik.

Als Beispiel nenne ich mal Umwelt und Landschaft
hier läßt sich einer sogar Weidevieh subventionieren.

Denke nicht das der dumm ist, er nutzt nur die Damen und Herren Volksvertreter bzw deren Quellen aus !

Mehr möchte ich zu deinem Beitrag nicht mehr sagen.

Doch noch eines, Der Unfall von von Beates Mann ist tragisch für beide und eine Gesundheit zurückgeben kann nur einer, verstehe da deine polemische Darstellung nicht.
Gruß
Werner







« Letzte Änderung: 14.09.03, 06:47 von Werner » Gespeichert
Werner
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« Antwort #7 am: 14.09.03, 06:49 »

Hallo  Beate Mahr

sollte ich dir zu nahe getreten sein tut es mir leid.

Gruß
Werner
« Letzte Änderung: 14.09.03, 06:50 von Werner » Gespeichert
Mirjam
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« Antwort #8 am: 14.09.03, 09:50 »



Da ich aber Eure Betriebsstrkturen nicht kenne könnte  ich nur oberflächlich was dazu sagen und das ist für Euch
aber ohne Sinn.


Hallo,

Werner hier ich stimme Dir zu.
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Unabhängig davon erstaunt es mich immer wieder, das gerade diejenigen, die keinen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb zu erarbeiten und verantworten haben, die größten Durchhalteparolen haben.

Das Wort "Aufgeben" ist schon negativ belegt.
Den Betrieb aufzugeben heißt aber nicht sein Leben aufzugeben, sondern neu anzufangen, zu verändern und auch Konsequenzen zu ziehen.

Machen wir uns nichts vor: Bei einem Milchpreis von 21 Cent (EU-Agrarreform) und den neuen (geplanten) Auflagen der EU zu Verbraucherschutz und Tierhaltung werden noch viele von uns zu "Ehemaligen" werden, doch ich wehre mich dagegen, dass es etwas wertendes ist, das seine ganze Existenz in Frage stellt.

Was mich sehr aufbringt sind Sätze vom Nachwuchs wie: Dann stocken wir auf 150 Sauen auf und dann gehe ich (weil meine Eltern noch am Hof sind) nebenbei arbeiten.

oder

Dann muß die Frau nebenher arbeiten gehen (weil sonst der Betrieb die Sozialkosten nicht decken kann).

Wieviel können wir "nebenbei" noch leisten?
Wieviel müssen wir "nebenbei" arbeiten um uns einen Betrieb leisten zu können?
Hat nicht so manche von uns sich schon mal gewünscht "nur Hausfrau" zu sein?

Ich habe Kontakt zu vielen landw. Familienberatern, die mir erzählten: Erst war es lange Beratungszeit und heute sagen mir die Leute: Danke für alles - wir haben viel zu lange gewartet.

--------------------------------------------------------------------

Gut ist allerdings dass wir uns in z.B. in Ansbach/Mittelfranken  eine Einrichtung "Ländliche Entwicklung" leisten können, die spezialisiert (wie VHS) Kurse für Einkommensalternativen anbietet und Profis beschäftigt, die z.B. für Einsteiger Urlaub auf dem Bauernhof beraten.

In Mittelfranken verdient der durchschnittliche Milchviehbetrieb 4 € die Stunde, die Frau 12,5 € in der Gästebeherbergung.

Durch unsere (kohlraben-)schwarze Regierung wurde damals vor 30 Jahren das Projekt: Neues fränkisches Seenland durchgesetzt, ein Wasserspeicher für den Rhein-Main-Donau-Kanal, der als "Nebeneffekt" ein Naherholungsgebiet wurde.

Besonders positiv ist zu vermerken, dass durch den politischen Einfluß 80 %  (!!) der Übernachtungen im oder ehem. landwirtschaftlichen Bereich stattfinden (restritive Hotelgenehmigung) und die Regionen durch den Infrasstrukturausbau (Wohngebiete = Baulandverkauf), Ansiedlung von Geschäften und die Freizeitmöglichkeiten vor Ort profitieren. Ein Urlaubsgebiet mit Zulaufraten von immer noch 10 % (!!), anscheinend doch kein Armeleuteurlaub.
--------------------------------------------------------------------

Darüberhinaus haben Bayern/Baden Würtemberg eine der größten Bauernzahlen (holen einen großen Teil der EU-Subventionen,  = hohe Kulap/Meka-Leistungen) und Direktvermarkterversorgung (Einkommen der Bevölkerung = Kaufkraft).

Wenn ich mir die Wirtschaftsleistung, die Arbeitslosenzahlen und die Sozial/Bildungs/Agrarleistungen ansehe und das Angebot bekäme unsere Politiker einzutauschen, sage ich gerne: Dankeschön, bitte laßt uns Stoiber, Teufel & Co.

Mirjam

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hejo
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Wieder ein neuer Tag.


« Antwort #9 am: 14.09.03, 11:14 »

Hallo Beate,
die optimale Lösung habe ich natürlich auch nicht parat.
Aber es würde mich schon sehr überraschen,wenn DU
nicht einen Weg finden würdest.
Da Ihr beiden gerne Landwirt bleiben wollt,suche einen Weg mit deinen Mann,dass er durch Umstrukturierung
den Betrieb mehr oder weniger alleine managt.

Aber DU,mit deinen Fähigkeiten-                                       redegewandt,Managerin,sehr gute Rethorik,hohes eigenes Selbstbewusstsein und Mut zum Führen von Anderen- musst Dir zuerst einmal klar werden,was Du willst.Wenn Du wirklich ausserbetrieblich einen Job haben willst,und alle sind damit einverstanden-Mann,
Kid´s und vor allem dein Bauch,dann geh das Thema voll an und mache nichts anderes,bis für Dich das Richtige da ist.

Ich wünsche Dir wirklich viel Glück dabei,bin überzeugt,dass Du das schaffst!

hejo
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Bis bald

hejo
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« Antwort #10 am: 14.09.03, 11:32 »

Hallo  Mirjam

Farbenblindheit ist eine Krankheit.

Bei mir konnte sie noch rechtzeitig geheilt werden.

In welchem Geschenkpapier hättest den gerne Teufel & Co ?
« Letzte Änderung: 14.09.03, 11:32 von Werner » Gespeichert
Beate Mahr
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #11 am: 14.09.03, 12:01 »

Hallo Hejo

tja ... da gibt es einen kleinen Hacken Sad

Ich habe nicht die Ausbildung die gefordert wird SadSad

Ich bin leider nur !!! Hauswirtschafterin  Angry

Managerin eines kleinen Familienunternehmens
- > laut neuster VORWERK Werbung ... Scherz am Rande  Kiss

Ich hab mich um die Stelle einer Umweltbeauftragten der Stadt
beworben ...
Aufgabenbereich -> Betreuung des Biotopverbundes -
Überwachnung der Naturschutzflächen - Beratung ...

Ich wurde abgelehnt weil ich kein Hochschulstudium habe  !!!

Es wurde mir auch sehr deutlich gesagt ...
hintenrum von einer Angestellten der Stadt Wink ...
dass ich einfach diese Arbeit von der ungewünschten
Seite sehen würde ...

Was immer das heißen mag kann sich jeder Insider denken.

Wie du sicher schon gelesen hast bekommen wir ein WSG !!!
Hier bin ich grad dabei den Kooperationsvertrag auszuhandeln ...

Ehrenamtlich SadSadSad BLÖD ich weiß ...

jedes Ing. Büro würde dafür richtig Kohle abgreifen ...
kann ich nicht eben weil ich nicht diese Ausbildung habe ...
und wenn ich 10 mal das gleiche leiste !!!

Verstehs du was ich meine HuhHuhHuhHuh

Meine Idee war oder ist,
dass ich bei meinem GöGa in die Dienstleistung einsteige ...
und über diese Schiene dann meine Dienste anbiete ...
wobei dann die Frage ist ob ich mir dann für bestimmte
Dinge z.B. einen Ing. als ** Freelancer ** angagieren kann oder darf .

Wir hatten hier im BT mal das Thema

Büromanagement

http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?board=31;action=display;threadid=1317;start=0

Es ging u.a. um eine Sendung im TV

http://www.ndrtv.de/doku/20030620_buerokontrolle.html

Sowas könnte ich mir auch vorstellen ...
um dem Betriebsleiter - MitarbeiterInnen ( Ehefrau ) aufzuzeigen
WO sie Zeit verlieren, wie sie Arbeitsabläufe optimieren können.

Was ich auch schon oft gemacht habe ... Veranstaltungen organisiert.
Hoffeste - Ausstellungen - Feldtage ...

Was mir am Freitag ziemlich deutlich gesagt wurde ...
Wenn sie schon immer alles ** umsonst ** gemacht haben ...
warum sollte dann jetzt wer für diese Dienstleistung bezahlen


Tja das ist wohl wahr ...
Ich hab mir mein ** eigenes ** Geschäft verdorben.

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten ...
die meine Ideen kennt ...
Wir werden als erstes eine HP auf die Beine stellen ...
einen Namen suchen wir noch ... fällt euch was ein Huh

Entschuldigt mein Gedanken Chaos ... bin am sortieren ...

Schönen Sonntag

Beate
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John F. Kennedy
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« Antwort #12 am: 14.09.03, 16:31 »

Hallo Mirjam,
zum Thema Hofaufgabe muß ich dir einfach recht geben. Wenn die Erhaltung des Hofes nur noch dadurch möglich ist, daß immer mehr (vor allem auf Kosten der Frauen) gearbeitet werden muß, dann kann etwas nicht stimmen. Wie kann ich meinen Kindern zumuten, das alles mitzumachen. Andererseits will ich einmal als Altenteiler nicht verpflichtet sein, bis zum Schluß (also bis ich überhaupt nicht mehr kann) arbeiten zu müssen. Es kann durchaus sein, daß Krisensituationen dazu führen, das eigene Denken und Handeln zu überprüfen. Grundlegende Änderungen und auch die Aufgabe des  Hofes können dabei durchaus genau richtig sein.

Es muß nicht alles bleiben, wie es war. Und wachsen um jeden Preis kann es auch nicht sein. Ich bin mit Begeisterung Landwirtin, aber wenn meine Arbeit keinen Ertrag mehr bringt, werden wir uns ganz sicher ändern (müssen).

Gruß Ingrid
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Beate Mahr
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #13 am: 14.09.03, 16:47 »

Hallo Ingrid,

du schreibst
.... Ich bin mit Begeisterung Landwirtin, aber wenn
meine Arbeit keinen Ertrag mehr bringt, werden wir uns
ganz sicher ändern (müssen).

Ganz genau das ist der Punkt !!!

Ich bin auch mit Leib und Seele Bäuerin ...
nur hab ich am Freitag die Erkenntnis beigebracht bekommen ...
dass ich was falsch mache ... und genau das will ich ändern.

Mein Süßer hat 2 harte Tage hinter sich ...
mit massiven Verdauungsproblemen Wink Wink Wink
weil es ist nicht einfach wenn man von außen ein paar Takte gesagt bekommt.
Mir ging es ja auch nicht viel besser ...

Unsere Kinder sind soweit, dass sie mich nicht allzuviel brauchen ...
andererseite will ich unabhänig sein ...
Zeitlich und Finanziell  
und ich will was machen was mir Spaß macht ...

Es ist für uns eine blöde Situation ...
einer seits zwingt uns der Unfall zum umdenken ...
andererseits will ich mich verwirklichen ...

Das ist ein bißchen viel aufeinmal ...

Nachdenkliche Grüße
Beate  



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John F. Kennedy
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #14 am: 14.09.03, 18:04 »

Hallo Beate,
hast du schon überlegt, mit jemanden anderen eine Gesellschaft zu gründen, die verschiedene Dienstleistungen rund um Haus- und Landwirtschaft anbietet? Wenn der Geschäftspartner eine Qualifikation hat, die sich mit deiner ergänzt, bietet das viele Möglichkeiten.
Den Namen einer Firma würde ich immer so wählen, das daraus zu erkennen ist, welche Leistung angeboten wird. Such doch mal zusammen mit einer Person, die deine Vorstellungen kennt nach einem Namen. Dabei wird jeder Einfall notiert, auch die verückten Sachen. Gestrichen wird erst später. Gut einprägen sollte sich der Name auch. Mir fällt hierzu eine Firma mit dem Namen HEINZELMÄNNCHEN ein. Die bietet neben Haus und Wohnungsreinigung noch alle denkbaren Dienstleitungsn an, von Rasenmähen, Hecke schneiden, Einkaufen für alte Leute, Haus- und Kinderbetreuung bei Krankheit der Mutter oder kranke Kinder betreuen bei Beruftätigen usw. Ich finde diese Dienstlleistungen sind mit dem Firmennamen optimal beschrieben.
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Verschwendete Zeit ist Dasein.
Gebrauchte Zeit ist Leben.
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