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Autor Thema: Das Erbe der Väter.....  (Gelesen 878 mal)
reserl
Niederbayern
Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7016



« am: 18.02.07, 16:07 »


... (und Mütter) wiegt manchmal sehr schwer.

Hallo ihr,
die Übergabe eines Betriebes (und da mein ich nicht nur die landwirtschaftlichen) ist oft an viele Erwartungen geknüpft.

Kann man diesen Erwartungen gerecht werden?
Wie gehen Übergeber damit um, wenn der Betrieb vollkommen anderes weitergeführt wird, als sie es sich erhofft haben?
Wie schwer lastet auf den Übernehmern, das "Erbe" im Sinne der Eltern weiterzuführen?
Wer mag schon die "Familientradition" brechen?

Welche Erfahrungen habt ihr da schon gemacht?


 

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lieben Gruß
Reserl


Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
Alice
Mitglied
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Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 169



« Antwort #1 am: 04.03.07, 09:38 »

Hallo,

ich denke, es kommt immer auf den Einzelfall an. Es gibt auch Bauern, "der älteren Generation", die schon immer für neues aufgeschlossen waren und den Jungbauern schon in jungen Jahren, vor der Betriebsübergabe, den Freiraum gelassen haben eigene Entscheidungen und auch Fehler machen zu lassen, um dann bei der Übergabe schon einen etwas "moderneren" Hof zu haben, der dann eher den Wünschen der Jugend entspricht...

Viele aber übergeben ein altes Gelumpe und wundern sich dann, dass Sohnemann nur noch zuschließt und der Krach ist vorprogrammiert.

Ich fürcht man muss sich als Altenteiler auch ein wenig zurückziehen können und nicht überall einmischen...

Bei manchen Betriebskonstellation ist es meines Erachtens besser wegzugehen oder zuzumachen als sich täglich rumzuärgern, weil SE alles sabotieren oder nur mit zig Tausenden Euros Schulden was zu bewegen ist...

Man sollte vielleicht auch als Jungbauer ab und zu gg. Mami und Papi was sagen und streiten lernen, damit der Hof mal so ist, dass man tatsächlich davon leben kann...

Ich halte nicht viel von der Methode, warten wir "bis mal Kinder da sind" oder "bis du mal eine Frau hast". Das sind in meinen Augen auch falsche Entscheidungen, entweder ich will Bauer sein oder eben nicht und alle Investitionen zu vertagen, ist glaube ich auch nicht die richtige Lösung...

Grüße,

Alice
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Sindy
Mitglied
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 42

Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #2 am: 04.03.07, 10:12 »

Es ist doch das Übliche, die alten Übergeben den Hof  und wollen aber volles Mitspracherecht haben. Wir jungen haben dann jede Menge Pflichten aber keine Rechte.Meine SM hat das auch gemeint, sie haben wir dann aber eines Besseren belehrt.SV war da ganz anders, der stand mit Rat und Tat zur Seite, leider ist er viel zu früh verstorben.
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