martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« am: 02.02.07, 09:22 » |
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Gestern hatten wir ein interessantes Gespräch mit einem Berater der Landberatung, mal so durschspielen, in welche Richtung wir mit dem Betrieb weitergehen werden, z.B. auch Kühe weg/ja/nein/wann usw. Dabei kamen wir auch auf das Thema "Betriebsgemeinschaft gründen". Für uns eigentlich keine Frage, weil ein für uns passender Partnerbetrieb in der näheren Umgebung so nicht besteht. Maschinengemeinschaften haben wir bereits, das klappt ganz gut. Nun kam gerade heute morgen die Nachricht, dass aus den Nachbardörfern der Umgebung 3 Betriebe eine große Gemeinschaft machen werden, jeder Betrieb eigentlich von der Flächenauslastung her für sich groß genug um selbstständig zu überleben. Im Herbst kam schon die Nachricht, dass 2 noch größere Betriebe sich zusammenlegen werden. Unser Berater meinte gestern, er kenne aus seiner Beratertätigkeit nur 1 GBR, wo wirklich die Lebensqualität der Beteiligten verbessert worden sei, alle anderen hätten durch Umschaufelung der Arbeitskapazitäten noch mehr zusätzliche Arbeit angenommen. Unser Steuersachbearbeiter meinte heute ähnliches. Wie seht Ihr das, kann man heute wirklich nur noch als Kooperation überleben als Betrieb oder haben kleinere Einzelbetriebe doch noch eine Chance 
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Rüdi
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« Antwort #1 am: 02.02.07, 09:40 » |
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ja das mit den b- gemeinschaften ist so eine sache.....man muß es nur wollen.....ich kenne eine gemeinschaft die hat sich 1994 aus 6 betrieben mit einer entfernung von ca 18 km zusammen getan, aber mit allem drum und dran incl gebäude und maschinen, haben dann 1998 eine vernünftige halle gebaut für getreide lagerung, und der rest liegt eigentlich nur an einer vernünftigen fruchtfolge und losgistik, insgesamt sind dies jetzt über 500 ha wichtig ist dabei das EINER den ein und verkauf macht......einer den die bestandesführung macht und schon sind gewisse dinge aufgeteilt
gruß rüdi
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Luetten
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« Antwort #2 am: 02.02.07, 13:42 » |
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bei uns haben sich in den letzten 10Jahren 5 Betriebsgemeinschaften gegründet, davon sind 3 schon wieder auseinander und 1 ist gerade dabei sich zu trennen, mit diesem habe ich vor kurzem gesprochen, er sagte mir das sie auseinandergehen wegen der nächsten Generation. LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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Biobauer
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« Antwort #3 am: 03.02.07, 10:46 » |
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Hallo,ich persönlich hab mich mal vor ca 10 jahren mit freund mit soetwas befasst,wurde dann gottseidank nichts,es hätte einfach nicht geklappt.nicht mal unbedingt wegen den männern ,aber bei den damen taten sich unüberbrückbare differenzen auf . wir sidn übrigends noch heute sehr sehr gut befreundet. ich geh einen anderen weg ,hauptsächlich im maschinenbereich.und zwar kauft einer die maschine ,und leiht sie dann aus. da ist in meinen augen schon ganz viel streitpotential nicht mehr vorhanden ,man kann sich wesentlich leichter trennen etc pp. auf dieser basis läut jetzt mein pflug,meine saatbeetkombi und mein seitenmulcher solo im verleih,mein drescher läuft auch im lohn,wird aber nur von einen beschränkten kreis gefahren. ich wiederum leih mir einen frontmulcher, schwader und tiefengrubber aus. servus Herbert
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
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Gunilla
Niedersachsen
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BT und arbeite
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« Antwort #4 am: 04.02.07, 15:51 » |
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Wir sind jetzt im sechsten GBR-Jahr und wir sind sehr zufrieden.
Wichtig ist, daß jeder seine Bereicht hat in denen er entscheidet, bei uns ist das ganz klar getrennt. Entscheidungen über Zuchtvieh, Deckbullen, welcher Bulle kommt in welche Herde, Absetzerverkauf usw. entscheidet mein Mann. Gehts um Maschinenkäufe, Düngerstreuen, wann wo Heu oder Silage usw. entscheidet unser GBR-Partner. Im privaten Bereich machen wir nicht so viel mitteinander, wir treffen uns in unreglmäßigen Abständen zum Essen, wir "Damen" haben auch nicht soviel miteinander zu tun, das würde wahrscheinlich auch nicht funktionieren. Arbeitsmäßig ist es mit Sicherheit für jeden weniger geworden, oder sagen wir mal so, man kann es besser organisieren, wenn wir mal weg fahren wollen ist das überhaupt kein Problem. Wir würden es immer wieder machen.
In diesem Jahr haben wir einen Stall gebaut und stellen die GbR auf Bio um. Diesen Entschluß haben wir auch lange beraten, denn wir haben alle Pachtverträge erst mal nur für fünf Jahre gemachten. Da die letzten fünf Jahre zusammen gut liefen legen wir uns jetzt also für die nächsten fünf fest.
Ich kenne aber auch das Gegenteil, im Nachbarort hat sich auch grad eine große Milchvieh-GbR getrennt. Man muß halt sehen ob´s passt.
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Liebe Grüße Kerstin
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Biobauer
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« Antwort #5 am: 18.02.07, 17:55 » |
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Hallo, ein guter Freund von mir kamen in einen zwanglosen gespräch mal auf folgende idee: wir erledigen manche arbeiten zusammen ,versuchen uns einfach zu ergänzen ,werden dadurch auch unseren maschinenpark schlanker machen . folgende eckdaten :ca 500 ha acker ,fruchtfolge dreigliedrig,kleegras, winterung sommerung. zusammenarbeit soll folgendermassen aussehen ,einer pflügt ,einer drillt, pflege und stoppelbearbeitung individuell,mähdrusch gemeinsam,allerdings ca 700 ha,da auch noch lohn gedroschen wird. mein freund betreibt nebenher noch ein LU,hat zwei cvx 170, eine quaderballenpresse,einen grossen silierwagen und einen grossmähdrescher,dazu die üblichen ackerbaumaschinen ,alles neuwertig. ich habe nebenher noch schweinehaltung, an maschinen einen cvx 190, einen 5 schüttlerdrescher ,dazu noch die üblichen ackermaschinen ,ebebfalls alle sneuwertig. angedacht ist nun alle maschinen so zu belassen ,bis auf den pflug meines freundes und unsere drillkombis,die sollen verkauft werden .pflügen soll in zukunft mit mit meinen sechsscharlemken aufsattel erledigt werden , drillen solle statt der 3m drillen eine 6 m aufgesattelt angeschafft werden ,wahlweise ausgerüstet mit scheibenegge oder kreiselegge als vorwerkzeug. neben der einsparung von maschinenkapital versprechen wir uns auch eine zügigere arbeitserledigung. in allen anderen bereichen arbeiten wir sowieso schon sehr eng zusammen ,verstehen uns wirklich gut ,sagen usn aber auch mal die meinung ,dies wäre jetzt aber ein schritt seine selbständigkeit aufzugeben . rein rechnerisch geht es auf ,haben es schon durchgerechnet,was meint ihr,geht es auch arbeitswirtschaftlich auf. die drille ist eventuell etwas zu gross angelegt,aber uns ist schlagkraft wichtig,ausserdem wollen wir eine grosse menge saatgut mitnehmen können ,unsere felder liegen in einen radius von 30 km ,allerdings dann wieder grössere einheiten in den gemarkungen beisammen ,durchschnitliche feldgrösse würde ich bei ca 5 ha ansetzen ,wo es von 3000 qm bis zu 30 ha geht . mal einfach bissl ins blaue denken ,jetz wäre de rzeitpunkt halt noch sehr günstig,weil die altmaschinen sehr gut zu verkaufen wären . servus Herbert
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
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Luetten
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« Antwort #6 am: 18.02.07, 18:57 » |
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hallo Herbert, ich hoffe das Ihr für Euch die richtige Entscheidung trefft  Erstmal finde ich hört sich das ganze garnicht schlecht an und ich glaube auch das Schweine/Ackerbau einfacher wieder zu trennen ist, als Milchvieh/Nachzucht usw. LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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Mathilde
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« Antwort #7 am: 19.02.07, 07:11 » |
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Hallo Herbert, wenn Ihr nicht gerade "Minutenböden" habt dann könnte es ja klappen wenn die Chemie stimmt. Mein Mann und ich sind da eher "Eigenbrödler" denn ich denke auch bei uns könnte man manches vereinfachen. Wahrscheinlich sind wir für nochmals große Veränderungen einfach zu "verschlissen" aber es kommt ja neuer Druck aus der nachfolgenden Generation  LG Mathilde
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #8 am: 19.02.07, 09:52 » |
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Hallo Mathilde, wir arbeiten mit unserem Nachbar mit mehreren wichtigen Maschinen zusammen, aber insgesamt sind wir auch eher Eigenbödler. Den Betrieb haben wir leider nicht in der Nähe, der eine ähnliche Einstellung zur Wirtschaftsweise wie wir selbst haben. Aber ich kann mir gut vorstellen, wenn die Chemie stimmt, dann wäre das mit Sicherheit eine Option für die Zukunft. Herzl. Grüsse maria
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Rüdi
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« Antwort #9 am: 19.02.07, 17:01 » |
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so wie herbert es sieht ist es nicht schlecht, wichtig dabei ist, es müßen beide wollen
schade eigentlich das erst druck ausgeübt werden muß bei anderen...sieh unten....wieso nicht die chance nutzen wenn noch alles im grünen breich ist.......wichtig finde ich immer, man sollte immer einen schritt vorraus sein, denn hinterherlaufen ist oftmals übel
gruß rüdi
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SuHe
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... hinterher ist frau immer schlauer...!
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« Antwort #10 am: 19.02.07, 21:20 » |
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Hallo,
aus meiner Sicht ist eine GbR z.B. dann interessant, wenn einer nach der Gründung außerhalb der Landwirtschaft arbeitet (in seinem erlernten Beruf) und seine Arbeit von dem Partner mitgemacht werden kann.
Auf jeden Fall rate ich dazu, bei der Gründung der GbR vor allem die Modalitäten für deren Auflösung kritisch zu prüfen und sorgfältig abzufassen.
Ansonsten bin ich eher skeptisch, zumal "das über den Tisch ziehen" modern geworden ist.
Wünsche eine schöne Woche.
Susanne
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Rüdi
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« Antwort #11 am: 19.02.07, 23:30 » |
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wieso muß es immer so negativ gesehen werden ? um in zukunft ab 2013 zu überleben sollte man schon frühzeitig zeichen setzen und jetzt ist die kraft und die zeit da......rechnet doch mal ob ihr ohne prämie ein plus unterm strich habt, wenn nicht würde ich mal versuchen an eurer stelle zu reagieren, denn ab 2013 wird es höchstens nur nur 50 € /ha geben...wenn überhaupt
gruß rüdi
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SuHe
Mitglied

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... hinterher ist frau immer schlauer...!
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« Antwort #12 am: 20.02.07, 01:59 » |
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hallo rüdi,
- wo ist denn dein statement positiv ?
- aufgeschlossen sein, rechts und links schauen, evtl. an der landwirtschaft verdienen.
- wer sagt denn, dass einzelunternehmer nicht kostengünstig wirtschaften können ?
- die betriebe, die ihre Kosten nicht im griff haben, sind schon längst weg, wobei das rechnen sicher nie aufhört.
- seine eigenen möglichkeiten sehen und nutzen.
- liquide sein, finanziell nicht verausgaben.
- nicht um jeden preis investieren.
- verschiedene einkommensarten nutzen.
gruß susanne (die auch eher eine einzelkämpferin ist... , .... viele wege führen nach rom..., wer es mag, sollte fusionieren... )
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Mirjam
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Change happens!
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« Antwort #13 am: 20.02.07, 08:23 » |
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Hallo
@ Suhe: Wenn ich mir die "Partnersituation" der Junglandwirte so ansehe - dann sehe ich das schon so, dass Betriebsgemeinschaften eine Lösung sein könnte einen "Familienbetrieb" zumindest als Einkommensalternative einer Generation zu erhalten (neben Extensivierung, Arbeit auslagern, AK einstellen usw.).
Nicht überall ist a) ein Partner vorhanden oder b) einer der noch neben 2, 3, oder 4 Kindern "nebenher arbeiten geht" (sei es ausserhalb oder am eigenen Betrieb).
Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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kiwi-fruit
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Ich bin klein?Blumen sind auch kleiner als Unkraut
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« Antwort #14 am: 21.02.07, 19:32 » |
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Da ich selber auf einem Familienbetrieb gross geworden bin wollte ich auch einmal eine Betriebsgemeinschaft erleben,und bin dann während meinem Fachstudium 2einhalb Jahre auf den grössten biologisch-dynamischen Betrieb der Schweiz ( www.fintan.ch ).Der Betrieb selber gehört dem Kanton Zürich,4 Gründerfamilien fingen dort vor ich glaub 8 oder 9 Jahren an und haben einen Pachtvertrag für 30 Jahre abgeschlossen,und den neulich wieder auf 30 Jahre verlängert(Weiss nicht genau warum das,das ist nach meiner Zeit dort passiert  ) Und dazu gehören neben ca.140ha Land,60 Milchkühen,50Schafen,ca.100 Mastschweine uvm. auch eine soziale Einrichtung mit 30 geistig Behinderten samt Betreuer usw.Und auch Saatgutvermehrung wird dort reichlich betrieben ( www.sativa.ch ).Die Arbeiter in der Landwirtschaft sind immer um die 30(einschl.3-7 Lehrlinge),und mit all den Leuten von der Sozialtherapie samt Küche,den Buchhaltungsleuten und viele,viele mehr sind dort um die 100 Menschen beschäftigt. Also mein Eindruck war die ganze Zeit sehr positis,es ist halt echt etwas total anderes wie wenn es nur eine Familie ist.Es ist nicht immer einfach und selten unkompliziert,aber mich hat es schwer beeindruckt wieviel Mühe sich die Leute geben,immer einen Kompromis für alles zu finden,und möchte diese Erfahrung dort niemals in meinem Leben missen.Viele Mitarbeiter kommen und gehen dort,aber die Gründer der einzelnen Bereiche sind immer noch dort  Und es ist sicher was anderes,ob Du als Lehrling dort mit von der Partie bist wie als Teilhaber   Sonja
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Es kommt nicht darauf an,dem Leben mehr Jahre zu geben,sondern den Jahren mehr Leben!!
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