Hallo,
manche haben diesen Schritt - ohne Hof, oder ohne aktive Landwirtschaft/Tierhaltung zu leben - schon hinter sich.
Manche, stehen grad in der Entscheidungsfindung mangels Entwicklungsperpektive und (noch?) guten Quotenpreisen.
Und manche - auch von uns - haben diesen Schritt noch vor sich, wenn ggf. der Nachwuchs nicht übernehmen möchte, es noch unsicher ist ob überhaupt.
Oder manche, die den Hof wegen Problemen (sei es finanzieller oder sozialen Art) nicht übernehmen/weiterführen können, müssen auch eine jahr/zehntelange Lebensplanung über den Haufen werfen, sich "neu" orientieren.
Das ist die Box zum Plaudern - weil auch alle obigen (und mich eingeschlossen

) gehören ja noch irgendwie dazu, haben noch Bezug zur Landwirtschaft, arbeiten vielleicht im Bereich davor, dannach und: Vor allem ihr Herz noch dort.
Das was wir "Strukturwandel" nennen oder Hofaufgabe - betrifft ja eine Menge Menschen, die dann "dazwischen" stehen: Nicht mehr "aktiv" - aber doch noch verbunden. Und hier herzlich willkommen!
Wie geht es euch so beim "Aufgeben von Tierhaltung" und/oder wie habt ihr euren Einkommenserwerb nun gestaltet?
Ist es euch "leicht" gefallen und/oder wie lange hat die Trauerzeit gedauert? Bei uns hats schon einige Jahre gedauert ohne flaue Emotionen zurückschauen zu können: Obwohl wir regelmäßig noch/wieder in Ställen unterwegs sind.
Hat man sich damals auch gar nicht vostellen können, wie es "ohne" ist - und jedes Jahr verändert sich etwas: Viel schneller.
viele Grüsse
Mirjam