peka
westl. Rheinland
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #135 am: 04.07.06, 16:50 » |
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Hallo Obstbäuerinnen,
im Garten meiner schon betagten Nachbarin stehen zwei Kirschbäume. Wir dürfen die Kirschen schon seit Jahren nutzen. Sind auch echt lecker - aber mit Fleischeinlage!!! Weiße Maden in fast jeder Kirsche!!! Kann man im Vorfeld schon was dagegen tun? Oder nach dem Pflücken?? Habe heute festgestellt, wurde beim Waschen vom Telefon unterbrochen, das anschließend auf dem Boden des Waschwassers jede Menge der Tierchen schwammen. Die Kirschen hatten ca. eine halbe Stunde im Wasser gelegen. Wäre für jeden Rat dankbar.
liebe Grüße peka
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Gönne dir Stille, in der du nur Atem und Herzschlag lauschst. Dann kehre in den Alltag zurück, kraftvoll und gelassen.
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Katharina
Rheinhessen
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #136 am: 04.07.06, 21:49 » |
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Hallo Peka diese weißen Maden sind die Maden der Kirschfruchtfliege. Du kannst sie zum Teil verhindern, indem du Gelbtafeln am Süßkirschbaum rund um die Krone aufhängst. Die Kirschfruchtfliege ist auf gelb fixiert, sie legt ihre Eier in die gelben unreifen Kirschen ab. Deshalb sollte man ab dem Zeitpunkt, wo die Kirschen sich von grün auf gelb verfärben als wirkungsvolles Gegenmittel diese gelben Leimtafeln am Baum aufhängen. Falls die Kirschfruchtfliege als erstes die Gelbtafel sieht, fliegt sie sie an und bleibt kleben. Wenn du die Tafeln regelmäßig kontrollierst und und die Fliegen auszählst, kannst du damit den Flughöhepunkt erkennen. Du bekommst mit den Gelbtafeln allerdings keinen 100%igen Schutz vor den vermadeten Früchten. Vermadete Partien werden in unserer Genossenschaft zurückgewiesen. Deshalb setzen wir dann, wenn der Flughöhepunkt ist, ein Dimethoat-Präparat ein. Danach muss man eine 3-4 wöchige Karenszeit einhalten bis zur Ernte. Bei den Gelbtafeln ist zu beachten, dass sie nach der Ernte wieder abgenommen werden sollen, weil sonst auch allerlei Nützlinge daran kleben bleiben. Auch das Abernten aller Früchte (inklusive der befallenen) hilft, den Befall im nächsten Jahr zu reduzieren. Viel Glück im nächsten Jahr mit dem Bekämpfen 
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Liebe Grüße von Uta (Katharina)
Glück findest du nicht, wenn du es suchst, sondern wenn du zulässt, dass es dich findet
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Katharina
Rheinhessen
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #137 am: 04.07.06, 21:59 » |
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Wir sind zur Zeit beim Süßkirschen pflücken. An den Süßkirsch- und Aprikosenbäumen haben wir eine Klebering um den Stamm gelegt, damit die Ameisen nicht die Früchte anfressen. Es gibt dieses Jahr zwar viele Aprikosen, aber nur wenig Süßkirschen bei uns. Dieser Klebering hat sich echt bewährt. An einem Baum war er nicht rundum deckend dran und dort war jede 3. Kirsche angefressen. Besonders bei den Aprikosen ist es immer ärgerlich mit den Ohrwürmern. Die fressen ein kleines Loch in die Aprikose und nisten sich am Stein dann ein. Diese Früchte faulen leicht und wer mag schon Obst mit Fleischeinlage kaufen  Mit diesem Mittel hatten wir schon im letzten Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht. Was macht ihr gegen diese Insekten?
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Liebe Grüße von Uta (Katharina)
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Agrele
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« Antwort #138 am: 04.07.06, 22:06 » |
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Hallo Obstbäuerinen Hab mal ne Frage, wann ist der Richtige Zeitpungt, um Kirschbäume zu schneiden.  Mein SV will jetzt einen gezweigten Baum die nicht gezweigte Äste schneiden. Vielen Dank für Euere Antworten
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Agrele
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Moni
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« Antwort #139 am: 04.07.06, 22:28 » |
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Hi Agrele,
bin zwar keine Obstbäuerin, habe aber irgendwann mal Kurse belegt um Bäume und Stäucher usw. richtig zu schneiden.Meine mich erinnern zu können, daß Kirschen nach der Ernte ausgeschnitten werden.
schönen Abend Moni
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bauernhof
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« Antwort #140 am: 04.07.06, 22:31 » |
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Ich kenne einen Obstbauern der bei den Hochstämmen immer die Äste die raus müssen bei der Ernte ausschneidet und die Kirschen auf der Erde pflückt.
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Liebe Grüsse von der Höri Walburga 
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen
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« Antwort #141 am: 08.07.06, 15:59 » |
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Das würde mein Mann am liebsten mit dem ganzen Kirschbaum machen. Aber nix da. Nächstes Jahr soll`S ja woghl auch wieder Kirschen geben. Also wegen der Würmer in den Süsskirschen kann ich nicht ganz mit halten mit dem Wegschmeißen. Klar ist es nicht schön wenn Würmchen drin sind und essen will ich sie auch nicht, aber letzendlich hat so ein Würmchen auch nur Kirschen gefressen und warum soll man alle Kirschen deshalb wegwerfen, für Schnaps sind sie noch immer gut,oder?
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klara
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« Antwort #142 am: 17.07.06, 23:40 » |
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Ich werf mal auch eine Frage in die Runde. Mein Mann plant in unserem Garten als Sichtschutz eine Reihe Apfelbäume in Spalier . Wir denken da an Sorten, die man nicht Spritzen muss. Weiss jemand ,was es für gute Sorten gibt, die man auch ungespritzt geniessen kann? LG KLara
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Carpe diem,nutze den Tag
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Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !
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« Antwort #143 am: 18.07.06, 23:03 » |
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Liebe Klara,
die gegen Schorf / Mehltau / Feuerbrand usw. resistenten Sorten kann dir auf jeden Fall der Obstbauberater des Landratsamtes genau auflisten. Leider vereint m.W. keine Sorte alle Resistenzen bzw. Vorteile - und schmeckt dann auch noch gut...
Oder die Baumschule kann auch Auskunft geben - wobei die natürl. besonders die vorrätigen Sorten empfehlen wird...
Falls ihr es Ende September/Anfang Oktober nach Stuttgart aufs Landwirtschaftl. Hauptfest schafft, dann schaut doch mal nach dem wunderschönen Stand der Erwerbsobstbauern. Da lacht einem das Herz, man kann alle möglichen Sorten anschauen und v.a. auch verkosten.
Ich kenne bzw. habe selber von den Resistenten "Rewena" - und der schmeckt recht "räs" = säuerlich-herb. Aber das ist auch immer Geschmackssache.
Wer weiß Genaueres ?
Margret
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen
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« Antwort #144 am: 18.07.06, 23:17 » |
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Margret wie sehen denn die verhagelten Äpfel bei Euch jetzt aus? Ist der Schaden so schlimm wie du gedacht hast oder wächst er sich noch aus?.
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klara
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« Antwort #145 am: 18.07.06, 23:28 » |
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Danke Margret, das ist ein guter Tip mit den Äpfeln.Werde dann mal auf´s Hauptfest marschieren. LG Klara
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Petra2
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« Antwort #146 am: 22.07.06, 13:09 » |
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Hallo Ihr,
habe gerade im Radio gehört, dass für Sauerkirschen im Rheinland am Grossmarkt nur 0,39 € /Kg gezahlt werden. Die Obstbauern würden schon überlegen die Früchte auf den Bäumen verfaulen zu lassen, da zu diesem Preis noch nicht mal der Pflücklohn erwirtschaftet werden würde. Die Sauerkirsch-Konservenindustrie würde auf billigerere Früchte aus dem Ausland zurückgreifen.
Sieht es in anderen Regionen auch so aus ??
Entsetzte Grüsse aus dem Rheinland
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Manche Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, haben aber keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (George Orson Welles)
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Katharina
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« Antwort #147 am: 22.07.06, 21:27 » |
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Hallo Petra
es stimmt, auf dem Markt herrschen zur Zeit diese niedrigen Preise. Unser Großmarkt hat da nicht mitgezogen, hier ist der Mindestpreis diese Woche -,50 € gewesen. Davon behält der Großmarkt ja noch seine Vermarktungsgebühr von ca 15% ein.
Die Sauerkirschernte ist erst angelaufen. Bis Anfang/Mitte dieser Woche wurden bei uns noch die frühen Sauerkirschsorten wie z.B. Heimanns Rubin und Morellenfeuer geerntet. Die Konservenfabriken verarbeiten lieber die richtigen Schattenmorellen. Durch die Hitze und die Trockenheit wuren die nur langsam reif. Wir hoffen, wenn jetzt größere Mengen in die Großmärkte kommen, dass sich dann der Preis etwas festigt.
Wir werden als Konsequenz weitere Flächen roden. Die hohen Pflückkosten rechnen sich bei diesen Preisen im entferntesten nicht mehr.
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Liebe Grüße von Uta (Katharina)
Glück findest du nicht, wenn du es suchst, sondern wenn du zulässt, dass es dich findet
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Doro
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag
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« Antwort #148 am: 15.08.06, 20:28 » |
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Hallo, hab da mal eine Frage: An was kann es liegen, daß Äpfel die noch am Baum hängen Risse bekommen? Fast alle am Baum sind betroffen.  Am Wetter vielleicht? Im Juli hatten wir fast keinen Regen, im August jetzt fast jeden Tag und viel zu kalt war es auch. 
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Es grüßt Doro
,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
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Katharina
Rheinhessen
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« Antwort #149 am: 15.08.06, 21:45 » |
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Hallo Doro
ich hab eben grad schnell meinen Sohn befragt. Bei den Äpfel, ganz besonders bei Cox Orange und auch ähnlichen Sorten, wie z.B. Discovery und Rubinette, kommt es durch Trockenheit zu Mängel in der Nährstoffversorgung.
Die Trockenheit im Juli und jetzt die Nässe sind die Ursache, wie du schon vermutest hast. Solche Sorten sollte man am besten auf ganz gute Böden pflanzen, damit sie einigermaßen gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt werden.
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Liebe Grüße von Uta (Katharina)
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