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Autor Thema: Warum seid ihr Bäuerinnen geworden?  (Gelesen 5509 mal)
atiram
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Beiträge: 100


« Antwort #30 am: 16.09.10, 15:04 »

Hallo,
meine Eltern hatten einen landw. Betrieb. Ich wollte aber eigentlich Floristin werden, habe aber leider keine Ausbildungsstelle gefunden. Also wurde ich Hauswirtschafterin, lernte meinen Mann kennen der lernte Landwirt, seine Eltern hatten auch Landwirtschaft, wir legten beide Betriebe zusammen
so blieb ich Bäuerin. Wir machten beide nach der 'Geburt unseres ersten Kindes die Meisterprüfung und stellten den Betrieb nach und nach auf Sonderkulturen um. Ich habe es eigentlich nur selten bedauert.
Wir haben uns viel erarbeitet und ich bin stolz darauf, wenn es auch manchmal schwer war.
Was mich belastet ist das wir vermutlich keine Nachfolger haben werden. Unsere KInder haben alle einen anderen Beruf erlernt.
Ehrlich gesagt drückte in schlechteren Zeiten manchmal der Neid auf andere die 3x im Jahr in Urlaub am Wochennde frei haben durch. Aber nur kurz.
lg atiram
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Naima
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Geschlecht: Weiblich
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #31 am: 16.09.10, 15:08 »

Die Box gab es schon mal, ist aber länger nichts geschrieben worden.
http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,12377.0.html
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Bärbel
Südhessen
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1033


Leben und leben lassen


WWW
« Antwort #32 am: 16.09.10, 17:22 »

Hallo Naima

Dann verschiebe diese Box doch ins alte Thema.
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Liebe Grüße aus Südhessen

Bärbel

Reiß den Faden der Freundschaft
nicht allzu rasch entzwei
wird er auch neu geknüpft
ein Knoten bleibt dabei
Romy
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Beiträge: 2634



« Antwort #33 am: 16.09.10, 18:17 »


und ein bisschen weiter unten bin ich  Grin
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en hübsche tag
Romy

Wenn du nur zwei Möglichkeiten hast, wähle die dritte
sabine78
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Beiträge: 38



« Antwort #34 am: 16.09.10, 18:37 »

hallo

ich hab als kind noch einen kleinen landwirtschaftlichenbetrieb mit erleben dürfen sprich 20 kühe ein
paar schweine hühner enten gänse mehr oder weniger ein selbstversorger betrieb meiner großeltern
meine eltern betrieben
das ganze noch bis ich 8 war dann kamen die kühe weg u nach u nach wurden auch die felder verpachten.

u nun bin ich seit ein paar jahren wieder in einem landwirtschaftlichenbetrieb
ich hab eingeheiratet
das ist wieder ganz was anderes ob man den betrieb der eltern oder
den der schwiegereltern bewirtschaften darf ;-)!

es gibt vor u nachteile in diesem beruf man ist immer sehr vom wetter abhängig u vieles kann man einfach ned
verschieben.
so spazierte ich letztes jahr allein auf die hochzeit meiner freundin die hat eben in der erntezeit geheirtatet
mein mann war unabkömlich u für mich war es auch kein spaß
ich saß mehr oder minder auf kohlen!.

es ist auf alle fälle ein beruf der einen ausfüllt also mir geht es so langweilig wird mir nicht
u auch sind die anforderungen sehr vielfältig vom büro über den haushalt über die maschinen
es ist abwechslungsreich aber auch eben sehr arbeitsreich

wir haben jetzt keine tiere, das heißt ein wenig mehr freiheit  Wink

lg sabine
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Naima
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3753

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #35 am: 16.09.10, 20:13 »

Hallo Naima

Dann verschiebe diese Box doch ins alte Thema.

Liebe Bärbel,
da ich nicht Moderatorin für diese Box bin, kann ich das leider nicht. Sonst hätte ich das gewiss kommentarlos schon erledigt.
LG Naima
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Clara
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Beiträge: 902


Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #36 am: 16.09.10, 20:41 »

Mich würde interessieren, was euch bewogen hat diesen Beruf zu ergreifen!

Wie ihr dazu steht eine Bauersfrau bzw. Landwirtin zu sein? Ob ihr tauschen wolltet? Seid ihr stolz auf das was ihr tut?

Grüsslies

Hallo Mukiku,

ich kann dir ganz genau verraten, warum ich Landwirtin geworden bin... Ich schwankte einige Zeit zwischen Landwirtschaft und Gartenbau. Für die Landwirtschaft entschied ich mich, weil ich omnivor esse. Und weil der Berufsberater auf dem Arbeitsamt mich damals fragte, ob ich mir nicht mehr zutraue bei meinem Abischnitt...  Wink Grin Grin

Ich bin glücklich mit meiner Berufswahl. Ich rate jedem jungen Menschen zu, der eine  ein ldw. Ausbildung absolvieren will- denn Landwirtschaft ist einer der vielfältigsten und abwechslungsreichsten Berufe. Wir müssen was was in der Birne haben... naturwissenschaftlich, betriebswirtschaftlich und landtechnisch... Wir sind Friedensstifter, denn gibt es genug Nahrung, dann bewegt sich wirtschaftlich was in den Ländern zum Nutzen der Menschheit.

Das ich in der Landwirtschaft mein Auskommen finde, war mir schon klar, als ich ein knapper laufender Meter war.

Ob ich eine typische Bäuerin bin? Das vermag ich nicht zu beantworten, Fakt ist, ich steh zu jeder Zeit zu meinem Beruf und meinem Berufsstand und finde es immer superniedlich, wenn mir jemand sagt: "Also, ich hätte nie gedacht, dass DU Landwirtin bist. Eher was ganz anderes- Juristin oder Ärztin oder so."  Wenn ich dann frage, wie sie zu der Überlegung kommen, dann lautet die Antwort: "Na ja, ich würde ja nicht ihren Vorstellungen einer Bäuerin entsprechen." Ich grinse mich dann innerlich fast schlapp. Nun ja, auch ich lebe in 2010... habe Gummistiefeln und Latzhose, allerdings auch Kostüm und Hosenanzug für diverse Anlässe... Ich kann auch schon Montagmorgen um 9Uhr aussehen, wie ein "Erdferkel"... Und wenn ich irgendwo aufkreuze, dann bin ich dem Anlass entsprechend angezogen.

Ich bin froh und glücklich, dass ich meine Ausbildung nicht vom Standesamt hab- das kann nämlich viel Frust statt Lust bringen. Ich komme aus einer Gegend Deutschlands, wo ich als Frau und als Landwirtin meinen männlichen Kollegen ebenbürtig bin und das alles OHNE ellenlange Diskussionen.

Ach so, ich besitze jede Menge Masse Sinn für Humor, allerdings lass ich mir nicht die Butter vom Brot nehmen.

Viele Grüße

Anja
« Letzte Änderung: 16.09.10, 20:49 von Clara » Gespeichert

... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
hildy
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Beiträge: 365


Es gibt nichts Gutes, ausse man tut es!


« Antwort #37 am: 16.09.10, 20:55 »

Hallo Mukiku,
Hier eine Kurzfassung:
Bauernkind, Berufslehre als Bäuerin, Meisterprüfung, Landwirt geheiratet, 5 Kinder grossgezogen, Betrieb mitbewirtschaftet, jetzt im "Ruhestand" auf dem Hof. Immer noch glücklich. Sonst noch Fragen?
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Hildy us em Baselbiet, CH
christiana
Niedersachsen
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 351



« Antwort #38 am: 16.09.10, 21:52 »

Eingeheiratet, ich bin aber nur hin und wieder "Aushilfe"auf dem Hof meines Mannes(mit Bruder) und arbeite sonst als Physiotherapeutin. Ich bin gerne Bäuerin und genieße die verwunderten Blicke meiner Mitmenschen.........,die oft eine merkwürdige Vorstellung über Bäuerinnen haben.
LG Christana
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Katharina
Rheinhessen
Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1914


Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #39 am: 16.09.10, 23:17 »

Hallo Naima

Dann verschiebe diese Box doch ins alte Thema.

Liebe Bärbel,
da ich nicht Moderatorin für diese Box bin, kann ich das leider nicht. Sonst hätte ich das gewiss kommentarlos schon erledigt.
LG Naima

Ich habe die beiden Themen zusammengefügt.
Danke für den Hinweis
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Liebe Grüße
von Uta (Katharina)

   Glück findest du nicht, wenn du es suchst,
   sondern wenn du zulässt, dass es dich findet
kautzchen
Neuling
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Beiträge: 22



« Antwort #40 am: 13.11.10, 14:10 »

Ich finde es schön zu lesen, dass die meisten hier ihren Beruf aus Leidenschaft gewählt haben und zufrieden damit sind. Ich weiß ja selbst noch nicht genau in welche Richtung es für mich gehen wird aber ich hoffe, dass ich später auch mal so über mein Leben und meinen Beruf sprechen kann wie ihr. Toll!
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“If you're not failing every now and again, it's a sign you're not doing anything very innovative." Woody Allen
Islandskuh
Weilheim in Oberbayern
Bewohner
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 330

Tu`e Gutes und rede nicht drüber.


« Antwort #41 am: 03.01.11, 20:06 »

Ich bin damals Tierwirtin geworden weil ich es wollte obwohl mir meine Eltern abgeraten haben.
Deshalb habe ich auch vorher etwas anderes gelernt und bin erst mit 20 in die Lehre in eine Agrargenossenschaft gekommen.
Ich habe erst Wohngestalterin gelernt habe dann eine Lehre in einer Buchbinderrei angefangen und das war alles nichts für mich( obwohl ich es jetzt manches Mal gut anwenden kann).
Seit frühster Kindheit habe ich mich mit Tieren beschäftigt und habe mich mehr für Schweine, Hühner und Schafe interessiert als für Englisch oder Russisch in der Schule ganz zum Ärger meiner Eltern.
Meine Großeltern hatten einen kleinen Bauernhof und dort war ich fast jede freie Minute.
also war es mein Wunsch auch so zu arbeiten.
Leider ist es mir nach meiner Lehre nicht gelungen meinen Traumberuf so fort zuführen das ich davon leben kann.
Zur Zeit bin ich mal wieder Hobbybäuerin aus Leidenschaft und arbeit in meiner Freizeit auf einen Hof nur zum Spaß weil mich niehmand bezahlen kann aber ich es nicht lassen kann.
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Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt !
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