gatterl
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« Antwort #75 am: 05.12.03, 08:48 » |
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Der alte Mann und das Huhn Es war im Spätherbst, als die Oma unerwartet plötzlich starb. Alle Angehörigen kamen in dem kleinen Haus im Schwarzwald zusammen. Schon bald nach der Beerdigung wurde deutlich, dass Opa nicht würde allein in dem Haus leben können. Oma hatte sich um den alten Mann gekümmert als er zunehmend senil wurde, und keiner hatte je daran gedacht, dass seine Frau vor ihm sterben könnte. Nun war es so, dass alle Kinder in Städte gezogen waren, und keines konnte sich vorstellen, den alten Mann bei sich aufzunehmen. Da waren reichlich gute Gründe, die dagegen sprachen. Alle waren sich einig: Opa muss ins Heim. Ganz vorsichtig versuchte man, diese Tatsache dem alten Mann klar zu machen. Nie hätte man mit dieser Antwort gerechnet: " Ohne mein Huhn gehe ich nirgendwo hin." Dass da noch so ein altes struppiges Huhn am Hof herumlief, das konnte doch nicht wirklich eine Rolle spielen? Irgendwie war es übriggeblieben, bestimmt schon steinalt, das würde es ohnehin nicht mehr lange machen. Immer wieder redeten sie mit dem alten Mann, aber der alte Sturkopf wollte es nicht einsehen, dass es um ihn, und nicht um das Huhn ging. Die Tochter, die in München Rechtsanwältin war, sagte : "Ja, stur ist der Papa immer schon gewesen." Was konnte man da machen? Man hatte schon von diesen alternativen Heimen gehört, wo die Alten mit ihren Haustieren aufgenommen wurden, aber das betraf doch sicher nur Wellensittiche im Käfig und stubenreine Katzen? Der Schwiegersohn aus Stuttgart erbot sich, das alte Huhn heimlich zu beseitigen, es wäre dann einfach nicht mehr da. Doch dessen Sohn, ein Enkel des alten Mannes, hatte noch gut in Erinnerung, wie traurig er damals gewesen ist, als seine Ratte gestorben war, und fing an, herumzutelefonieren. Der 18 Jährige sprach mit einigen Heimleitungen, doch als sie das Wort Huhn hörten, war das Gespräch jedesmal rasch beendet. Er wollte schon beinahe aufgeben, als ihm ein Heimleiter von einem ganz neuartigen Projekt erzählte. Da ging es darum, dass alte Menschen auf Bauernhöfen untergebracht und versorgt wurden. Das könnte die Lösung sein, dachte er sich, doch die Familie war nicht begeistert. Auf einem Bauernhof, von diesen Leuten versorgt? Die haben ja gar keine Ahnung von Altenpflege. Nach langem Hin und Her entschloss man sich, einen Versuch zu wagen, und sogar der Opa war einverstanden, als er hörte, dass sein Huhn mitkommen könnte. Am 25. Dezember, als der ärgste Advent- und Weihnachtsrummel überstanden war, fand die Familie Zeit, den Opa auf dem Bauernhof zu besuchen. Als sie aus dem Auto stiegen, sass der alte Mann in eine Decke gehüllt auf der Bank vor dem Haus in der blassen Wintersonne. Neben ihm sass das Huhn, und beide waren eingenickt, nachdem sie sich jede Menge brösliger Weihnachtskekse hatten schmecken lassen. Jetzt war es wirklich Weihnachten geworden. steht heut hinter dem 5. Türchen des Hühner-info.de Adventkalenders
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Bis bald Barbara
Die Stimmen der andern aufmerksam hören, sie in dir nachklingen lassen, um anschliessend zu handeln. Nach der deinen.
r.b
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annama
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "
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« Antwort #76 am: 05.12.03, 21:41 » |
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Ich wünsch dir eine schöne Bescherung
Ich wünsch dir eine schöne Bescherung. Sie braucht nicht gross und zu üppig zu sein, denn eigentlich ist ja die Gottesverehrung der Sinn und der Zweck des Festes allein.
Zur Bescherung gehört neben Äpfeln und Nüssen und Gänsebraten und Kuchen und Wein vor allen diesen Dingen ein gutes Gewissen, denn der Engel sieht schliesslich ins Herz hinein .
Ich wünsch dir eine schöne Bescherung und mitten darin ein schimmerndes Licht. Vielleicht schenkt dir der Engel das kommenende Jahr zur Bewährung, wenn er sieht, im verflossenen schaffst du 's nicht
Elli Michler
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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan wird sie Grossmutter
Liebe Grüsse annama
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geli.G
Landkreis BGL Obb.
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« Antwort #77 am: 05.12.03, 22:01 » |
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O du liaba Nikolo bist a seltn guada Mo bringst uns Nuß und Kletz an guadn Äpfel, Nuß und ja koa Ruatn. I bin brav gwen s´ganze Johr, des ist wohr.
O du liaba Nikolo fang erst bei meim Briaderl o der duat allaweil Wasser panschen i mog liaba a Orangen. I bin brav gwen s´ganze Johr des is wohr.
O du liaba Nikolo fang erst bei meim Schwesterl o de duat allaweil Guatl schlecka und de großn Leit dablecka. I bin brav gwen s´ganze Johr des is wohr.
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. Viele Grüße von Geli
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geli.G
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« Antwort #78 am: 05.12.03, 22:07 » |
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Das ist bei uns das Lied zum Heiligen Nikolaus...  Wird sogar in der Schule gelern, da war er nämlich heute auch da!  Heiliger Nikolaus, du braver Mo, i sing da a Liadl, so guat wia i ko, i sing da a Liadl, so guat wia i ko. Hast in dein Sackerl drinn Äpfe und Kern, vie Nussn und Feign, mei de mog i gern, vie Nussn und Feign, mei de mog i gern. Sog zu dein Kramperl glei, bin no so kloa, er derf mi fei ja net in Sack einitoa, er derf mi fei ja net in Sack einitoa
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. Viele Grüße von Geli
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #79 am: 05.12.03, 23:21 » |
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grad gefunden bei www.bgs-orchester.de (die machen tolle Konzerte) Dienstweihnachtsbäume - DwBm Dienstanweisung für Beamte I. Dienstweihnachtsbäume Dienstweihnachtsbäume sind Weihnachtsbäume natürlichen Ursprungs oder natürlichen Weihnachtsbäumen nachgebildete Weihnachtsbäume, die zur Weihnachtszeit in Diensträumen aufgestellt werden. II. Aufstellen von Dienstweihnachtsbäumen Dienstweihnachtsbäume dürfen nur von sachkundigem Personal nach Anweisung des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden. Dieser hat darauf zu achten, dass: a) der DwBm (Dienstweihnachtsbaum) mit seinem unteren, der Spitze entgegengesetzten Ende, in einen zur Aufnahme von Baumenden geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird. b) der DwBm in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, dass er senkrecht steht c) im Unfallbereich des DwBm keine zerbrechlichen oder durch umfallende DwBm in ihrer Funktion zu beeinträchtigenden Anlagen vorhanden sind. III. Behandlung der Beleuchtung Die DwBm sind mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Vorstehers zu versehen. Weihnachtsbaumbeleuchtung, deren Leuchtwirkung auf dem Verbrennen eines Brennstoffes mit Flammenwirkung beruht, (sog. Kerzen), dürfen nur Verwendung finden, wenn: a) die Bediensteten über die Gefahren von Feuersbrünsten hinreichend unterrichtet sind und b) während der Brennzeit der Beleuchtungskörper ein in der Feuerbekämpfung unterwiesener Beamter mit Feuerlöscher bereitsteht. IV. Aufführen von Krippenspielen und Absingen von Weihnachtsliedern In Dienststellen mit ausreichendem Personal können Krippenspiele unter Leitung eines erfahrenen Vorgesetzten zur Aufführung gelangen. Zur Besetzung sind folgende in der Personalplanung vorzusehende Personen notwendig: Maria: möglichst weibliche Beamtin oder ähnliche Person Josef: älterer Beamter mit Bart Kind: kleinwüchsiger Beamter oder Auszubildender Esel und Schafe: geeignete Beamte aus verschiedenen Laufbahnen Heilige Drei Könige: sehr religiöse Beamte Zum Absingen von Weihnachtsliedern stellen sich die Bediensteten unter Anleitung eines Vorgesetzten ganz zwanglos nach Dienstgraden geordnet um den DwBm auf. Eventuell vorhandene Weihnachtsgeschenke können bei dieser Gelegenheit durch den Vorgesetzen in Gestalt eines Weihnachtsmannes an die Untergebenen verteilt werden. Zwar ist bei einer solchen Gelegenheit das Besprechen unerledigter Verfügungen aus dem zu Ende gehenden Rechnungsjahr nicht unbedingt gefordert, jedoch scheint es angebracht, die allgemeine Anwesenheit des Dienstpersonals auch für Dienstgeschäfte zu nutzen. Wir bitten, vorgenannte Richtlinie in geeigneter Weise in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen bekannt zu geben. Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Gislinde
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BT - find ich gut! Hätte gern öfters Zeit dazu !
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« Antwort #80 am: 07.12.03, 09:32 » |
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Da gestern Nikolaustag war, suchte sich mein Sohn aus dem Internet ein paar lustige Sprüche dazu. Denn bei uns im Allgäu gibt’s die „Rumpelkloßen“, also die wilden Begleiter vom Bischof Nikolaus. An der Schule wird jedes Jahr eine große Feier veranstaltet und die Kinder singen Lieder, sagen Sprüche, die Musikkapelle zieht vor dem Nikolaus, hoch zu Roß, der Kutsche mit Engeln und Geschenkkisten durchs Dorf zur Schule. Hinterher rennt eine Horde der „Kloßen“ in Fellmänteln, Kapuzen, Bärten vorm Gesicht , Schellen und Ruten und jagt die frechen Kinder. Was meinem Sohn und seinen Freunden schon Spaß macht, diese Kloßen zu ärgern und ein Wettlaufen zu veranstalten. Auch die Rutenhiebe werden mit gut gepolsterten Hosen hingenommen, als Strafe werden Gebete oder Gedichte verlangt. Als unsere Oma ( 85 J.)davon hörte, fiel ihr spontan ein Gedicht aus ihrer Kindheit ein, ich will es gleich mal wiedergeben, anschließend ein Foto von einem „Allgäuer Kloß“ (= Rumpelklaus) Rumpelklaus ist in den Wald gegangen, weil er wollt die Vöglein fangen, auf den Busch ist er gestiegen, weil er will die Vöglein kriegen. Doch im Nest sitzt die Alte Mit ihren Jungen vor der Spalte, pfeift und zwitschert :“ Ei der Daus. Kinderlein, da kommt der Klaus, huh, mit einem großem Prügel. Kinderlein, nun auf die Flügel.“ Brrr, da flatterts , husch, husch, husch, leer ist das Nest und der Busch. Zornig ist der Klaus heruntergestiegen, weil er konnt kein Vöglein kriegen, zornig ist er heimgegangen, weil er konnt kein Vöglein fangen. [gelöscht, Archiv unter www.baeuerinnentreff.de]
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Mit lieben Grüßen Gislinde
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Freya
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« Antwort #81 am: 10.12.03, 01:21 » |
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Hallo  es weihnachtet ja schon lange bei uns auch auf amerikanisch und der Santa Claus ist ja auch aus deutschen Weihnachtsgefilden nicht mehr ganz wegzudenken. Heute bringt mein Sohnemann (3. Klasse Grundschule Bayern) folgendenden Liedtext mit nach Hause...  ;)singmit Rudolph the red-nosed reindeer Had a very shiny nose, And if you ever saw him You would even say it glows !
All of the other reindeer Laughed at him and called him names, They wouldn't let poor Rudolph Join in any reindeer games.
Then one foggy Christmas eve Santa came to say: Rodolph with your nose so bright Won't you guide my sleigh tonight?
All of the other reindeer Jumped and shouted out with glee; "Rudolph the red-nosed reindeer You'll go down in history ! You'll go down in history !" Ich kenne das Lied zwar auch schon ewig, konnte aber nie den Text richtig. Und jetzt lernen das die kleinen Wurzel in der Schule im Englischunterricht 
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liebe Grüße Freya
"Kuchen bleiben länger frisch, wenn sie später gebacken werden" (ostfriesischer Haushaltstip)
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cara
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« Antwort #82 am: 10.12.03, 08:23 » |
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*tztztz* freya.... dann hast du aba noch nie wirklich zu gehört...;o)) ich finde, dean martin singt ein so schönes klares englisch, dass man das sogar als deutsche verstehen kann.... ging mir auf jeden fall so.... hab es gestern seit jahren mal wieder gehört, da lief es im radio ;o) und hab den text eigentlich auch sofort wieder drinnen gehabt..;o))
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LiGrüss cara
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford
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Freya
Oberbayern
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« Antwort #83 am: 10.12.03, 11:05 » |
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Hallo cara, als der alte Dean dieses Lied geträllert hat und es um die Welt zog, da hatte ich andere Sachen im Kopf. Das war die Zeit, wo ich das erste Mal die Rolling Stones life auf der Bühne gesehen habe und die Beatles waren auch noch total in. Das war 1964 oder etwas später  und da war bei mir nix mit reindeer 
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liebe Grüße Freya
"Kuchen bleiben länger frisch, wenn sie später gebacken werden" (ostfriesischer Haushaltstip)
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lucia
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« Antwort #84 am: 10.12.03, 11:23 » |
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freya, andreas hat den liedtext schon letzte woche im englisch-unterricht gehabt und war sehr verwundert über seine mama, weil die auch noch mitsingen konnte  auch wenn ich 1964 oder so noch mit den mucken mitgeflogen bin 
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lieben gruß, lucia
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cara
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« Antwort #85 am: 10.12.03, 11:27 » |
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eben.. freya... und ich bin 64 voll auf den guten dean abgefahren... war so voll meine zeit...*lach* *wersinddiestones?* 
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LiGrüss cara
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford
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Kassandra
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« Antwort #86 am: 17.12.03, 08:16 » |
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Darf es auch mal was lustiges zum Advent sein ?
Der Apfent
Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter.
Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.
Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl in den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß.
Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es auch nicht gut aus. Aber ich habe Gott sei Dank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.
Hinter dem Christkindl stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nildpferd und der Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen uns ist dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen drei Könige einen Hauf Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Püree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keine Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet.
Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts neben dem Stall haben wir Rotkäppchen hingestellt.
Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lugt neben dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.
Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll.
Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzten so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so:
"Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier, dann hauts de mit deim Hirn an d´ Tür".
Obwohl das Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie dann später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft.
Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewälzt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, dass er sich dümmer anstellt als wie ein Kind.
Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm was nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, denn insgesamt war es ein recht lustiger Apfentsabend.
Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen, bis das Geld ausgeht.
Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin.
Aber bis jetzt habe ich immer mehr gekriegt. Und wenn ich groß bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht.
Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat.
Aber eins ist gwies: Der Apfent kommt immer wieder
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« Letzte Änderung: 17.12.03, 08:21 von Mary-Lou »
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Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower
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« Antwort #87 am: 18.12.03, 08:28 » |
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Hallo ****Die vier Kerzen am Adventskranz****Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war still, so still, dass man hörte, wie die Kerzen zu sprechen begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: Ich heiße FriedenMein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht. Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz. Die zweite Kerze flackerte und sprach: Ich heiße GlaubenAber ich bin überflüssig geworden. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen, und es macht keinen Sinn mehr, dass ich brenne. Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die Kerze war aus. Leise und sehr traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort: Ich heiße LiebeUnd ich habe keine Kraft mehr zu brennen, denn die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst, und nicht die anderen, die sie lieb haben sollten. Mit einem letzten Aufflackern verlosch auch diese Flamme. Da kam ein Kind ein das Zimmer, sah die Kerzen an und fing fast an zu weinen. Es sprach:" Aber, Ihr sollt doch brennen und nicht ausgehen, wir brauchen doch Euer Licht!" Da meldete sich die vierte Kerze und sprach: "Hab keine Angst, denn so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!"Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete damit all die anderen Lichter wieder an. Mögen uns allen diese vier wichtigen Dinge nicht verloren gehen!
nachdenkliche Grüße Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden
John F. Kennedy
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Kuerbisanna
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Ein Lächeln ist wie ein Fenster zum Himmel
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« Antwort #88 am: 18.12.03, 18:22 » |
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Zum 3. Advent
Ihr habt mich angezündet und schaut - nachdenklich oder versonnen - in mein Licht.
Vielleicht freut ihr euch auch ein bißchen dabei. Ich jedenfalls freue mich, daß ich brenne. Wenn ich nicht brennen würde, läge ich in einem Karton mit anderen, die auch nicht brennen. In so einem Karton haben wir überhaupt keinen Sinn. Da liegen wir nur herum. Einen Sinn habe ich nur, wenn ich brenne. Und jetzt brenne ich.
Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bißchen kürzer geworden. Das ist schade, denn ich kann mir ausrechnen, wann ich so kurz bin, daß ich nur noch ein kleines Stümpfchen sein werde. Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich bleibe ganz und versehrt im Karton, dann werde ich nicht kürzer, dann geht mir überhaupt nichts ab, aber dann weiß ich nicht, was ich eigentlich soll - oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin, dann muß ich aber etwas dafür geben, etwas von mir selbst, mich selber. Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton zu sein.
So ist das auch bei euch Menschen, genauso.
Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts, dann geht euch nichts ab - aber dann wißt ihr auch eigentlich nicht so recht, warum. Dann seid ihr wie Kerzen im Karton. Oder ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn. Dann freuen sich die Menschen, daß es euch gibt. Dann seid ihr nicht vergebens da.
Aber dafür müßt ihr etwas geben: von euch selber, von allem, was in euch lebendig ist: von eurer Treue, eurem Lachen, von eurer Traurigkeit, von euren Ängsten, von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist.
Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet. Das ist nur äußerlich. Innen werdet ihr immer heller. -Denkt ruhig dran, wenn ihr eine brennende Kerze seht, denn so eine Kerze seid ihr selber.
Ich bin nur eine kleine, einzelne Kerze. Wenn ich alleine brenne, ist mein Licht nicht groß und die Wärme die ich gebe, ist gering. Ich alleine - das ist nicht viel. Aber mit anderen zusammen ist das Licht groß und die Wärme stark.
Bei euch Menschen ist das genauso. Einzeln, für euch genommen, ist euer Licht nicht gewaltig und die Wärme klein. Aber zusammen mit andern, seid ihr viel.
Und, Licht ist ansteckend !!!
So werdet ihr nicht ärmer, wenn ihr mit eurer Kerze die eines anderen anzündet. Ihr werde heller.
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Liebe Grüße aus NÖ (Österreich) -----ANNA -----Frauen halten erst den Mund, wenn sie geküßt werden *fg*---
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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leben und leben lassen
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« Antwort #89 am: 19.12.03, 06:35 » |
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Es schneibt
Lauter kloane Flockerl fliagn vom Himme zu uns ro. Do schau hi, mei Maderl und sie tanzn grod so. Schwebn im Woiza ganz leis nieda, oans ums andre, oiwei wieda und a zarte Melodie pfeift da Wind so vor sich hi. Legn sich d´Flockerl dann zur Ruah, deckans Woid und Felda zua. Schützn d´Pflanzerl in da Erd´, Daaß eahr zkoid net wird.
von Ernst Reiter
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Liebe Grüße Martina
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