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Autor Thema: Texte, Sprüche, Gedichte zum Advent, zu Weihnachten  (Gelesen 108026 mal)
annama
Nahetal
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "


« Antwort #75 am: 30.11.03, 23:03 »

Licht zur Weihnacht


Es kommt ein Licht ganz leis 'in dieses Land.
In seiner Helle wunderbarem Bogen
schreibt es ein " Sei gewiss "dir in die Hand.

Und immer heller strahlt sein Schein,
wenn dunkler wird des Jahres Lampe,
bemessener der Tage Schritt.
Und sickert langsam in die Herzen ein
und geht mit Suchenden behütet mit .

Und führt zum Tore sie nach all den Tränen
und weist als Fackelschein hin auf das Schloss.
Und sachte, wie durch all dein Sehnen,
schwingt auf die Tür.....
Da liegt der Heiland in Mariens Schoß .


                                Uta Taschner-Seifert
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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan
wird sie Grossmutter

Liebe Grüsse annama
cara
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.


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« Antwort #76 am: 01.12.03, 10:41 »

der persönliche adventskalender des herrn X.


* Erster Dezember 2003

Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.


* Zweiter Dezember 2003

Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme einen zärtlichen Kuss meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so romantisch.


* Dritter Dezember 2003

Kollege Meier erzählt mir von seinem tollen Adventskalender mit Pralinen und kleinen Geschenkchen. Ich freue mich für ihn. Ich hatte ein Schokoauto.


* Vierter Dezember 2003

Ein Schokokopf.
Nichts nennenswertes passiert.


* Fünfter Dezember 2003

Kollege Niederkopf erzählt in der Kantine schmutzige Adventswitze. Habe aus Höflichkeit mitgelacht. Frl. Blasewetter sah pikiert zu Boden.
Schokotannenzweig.


* Sechster Dezember 2003

Nikolaustag. Meier kommt mit einem Nikolauskostüm und verteilt Schokolade und Kondome. Lustiger Scherz. Ich mache mich über die Schoki her und schiebe die Kondome unserer jungen, allerdings auch sehr hübschen Azubine zu.
Schutz ist heute so was von wichtig. Vor allem für die Jugend. Demnächst muss ich mich deshalb wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz äußern.


* Siebter Dezember 2003

Meine Liebste scheint sich über den Wischmop den ich ihr zum Nikolaus schenkte irgendwie nicht zu freuen. Ist äußerst muffig heute. Kolleginnen gehen mir aus dem Weg. Menschenskind, ich wollte doch wirklich nur das Beste für die Kleine. Fräulein Blasewetter murmelte was von "Ja, ja" und "... sein bestes Stück". Schokoschlitten im Kalender.


* Achter Dezember 2003

Zweiter Advent. Meine Liebste war wieder versöhnlich. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt als ich mein Sturmfeuerzeug zum Entzünden der zwei Kerzen auf dem Adventskranz zückte. Bei den anderen brannten nur zwei mickrige Kerzen, bei uns der ganze Kranz. Warum war das Holz auch nur so trocken?


* Neunter Dezember 2003

Anschiss wegen Nikolaustag. Die Frauenbeauftragte unserer Firma grinste hämisch. Eintragung in der Personalakte. Als ich wieder an meinen Schreibtisch zurück kam fand ich zwei Kondome auf meinem Platz liegen.
Schnell steckte ich sie ein. Schokoflugzeug.


* Zehnter Dezember 2003

Hatte einen Schokohasen im Kalender und einen eiskalten Hasen mir gegenüber am Frühstückstisch sitzen. Sie hatte die Gummis in meiner Tasche gefunden.
Meine Beteuerungen dass ich ihr ewig treu bin prallten an ihr ab wie ein Zwerg an Santas Bauch. Frostiger Empfang im Büro und auch am Abend Zuhause.
Habe Angst vor Frostbeulen.


* Elfter Dezember 2003

Azubine kam im Minirock. Das macht sie extra. Ignoriere sie geflissentlich.
Meier pfeift ihr nach. Blöd dass er das auf der Türschwelle in sein Büro machte und ich allein auf dem Gang stand als sie sich umdrehte. Termin beim Boss für morgen in Outlook eingetragen. Mausi ist immer noch sauer.


* Zwölfter Dezember 2003

Meier schwärmt wieder davon was er heute in seinem Kalender fand. Er geht mir auf den Nerv. Der Boss glaubt mir meine Schilderung des Vorfalls am Vortag nicht. Zweite Eintragung und eine dringende Empfehlung einen Bogen um Auszubildende und Minderjährige zu machen.


* Dreizehnter Dezember 2003

Schatzi spricht wieder mit mir. Ich wünschte nur es wäre was freundlicheres als "Bring den Müll raus". Hatte das Büro für mich allein. Zumindest gingen alle als ich es betrat. Als ich mich in der Kantine zu meinen Kollegen setzte standen diese auf. Mir fiel auch auf das sie mich heute nicht fragten ob ich zum Essen gehe. Komisch.


* Vierzehnter Dezember 2003

Die Nachbarkinder machten eine Schneeballschlacht. In einem Anfall eines jugendlichen Gefühls machte ich mit. Blöd das sich ein Stein in meinem Schneeball versteckte. Ich überschlug im Geiste wie viel eine Katze kosten könnte. Was muss das Vieh auch in die Wurfbahn springen.


* Fünfzehnter Dezember 2003

Dritter Advent. Behutsam entferne ich den "Katzenmörder"-Zettel von meiner Haustür. Mein Mäuschen war am Kofferpacken. Sie hatte mit einer Freundin telefoniert die lustigerweise mit einem meiner Kollegen verheiratet war.
Meine Erklärungsversuche scheiterten.


* Sechzehnter Dezember 2003

Hatte einen Schokotannenbaum im Kalender. Ich finde Schokolade nicht mehr so spannend. Mausi fehlt mir.


* Siebzehnter Dezember 2003

Hab mit Mausi telefoniert. Konnte sie nach stundenlangen Betteln und Überreden dazu bringen wieder zurück zu kommen. Wir lagen uns weinend in den Armen. Als wir später ins Bett gingen kreuzte ein neues Problem auf.
Stress erzeugt tatsächlich Impotenz. Ich war immer stolz darauf dass er stand wie ein Weihnachtsbaum. In dieser Nacht war's eher eine Trauerweide.


* Achtzehnter Dezember 2003

In der Arbeit reißt Meier Pädophilenwitze. Werde dabei von Kollegen lachend angesehen.
Gedanken an einen Axtmord durchschleichen meine Hirnwindungen.


* Neunzehnter Dezember 2003

Schokoschlitten. Bin frustriert. Sex hat letzte Nacht wieder nicht geklappt. Mausi seufzt jedes Mal bei meinem Anblick.



* Zwanzigster Dezember 2003

Kleiner Umtrunk. Meier gibt einen aus. Meier will auf kameradschaftlich machen und haut mir auf die Schulter so das ich mein Glas verschütte.
Laufe panisch aufs Klo - solche Flecken bekommt man später nicht mehr raus.
Verdammt. Falsche Tür. Stehe nur in Unterhosen vor der Azubine. Sie hat nen Mini an. Das Gute daran: die Impotenz ist augenscheinlich vorbei.


* Einundzwanzigster Dezember 2003

Ich lese zum dritten Mal die Kündigung während Mausi weinend ihre Sachen packt. Ihre Mutter im Auto hupt schon. Schokoweihnachtskugel.


* Zweiundzwanzigster Dezember 2003

Ein Nachbar wünscht mir frohe Feiertage. Ich haue ihm ein blaues Auge.
Habe kurz darauf selber eines: der Freund der Azubine freute sich nicht so sehr über den Behandlungserfolg seiner Freundin bei meinem kleinen Schwellkörperproblem.


* Dreiundzwanzigster Dezember 2003

Die Polizei steht vor der Tür. Ich denke sie sind wegen des kleinen Vorfalls im Supermarkt mit einem verkleideten Weihnachtsmann hier.
Egal was mit mir passiert, DER wird keinen Nachwuchs mehr zeugen.
Sie drohen die Tür einzutreten. Als Antwort schicke ich ihnen meinen lichterloh brennenden Weihnachtsbaum den ich aus dem Badezimmerfenster im ersten Stock fallen lasse. Ich hätte den Baum doch nicht schon im Wohnzimmer anzünden sollen. Nun hat auch die Feuerwehr ein dringendes Bedürfnis meine Wohnung von innen zu besichtigen.
Ich sitze auf dem Dach und singe Weihnachtslieder die nicht unbedingt für Kinderohren gedacht sind.


* Vierundzwanzigster Dezember 2003

Ich feiere Weihnachten mit Bob. Wir teilen uns unsere Zelle. Bob ist sehr nett. Er mag mich. Er sagt er habe ein Geschenk für mich. Ich freue mich schon, wenn ich es auspacken darf. Bob sagt, es ist etwas für jeden Tag.
Aber warum sagt er dauernd, daß der Weihnachtsmann mit dicken Sack und strammer Rute kommen wird?
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #77 am: 01.12.03, 12:22 »


wusste nich, wo ich es hinstellen sollte.....
deswegen pack ichs hier rein..;o))

http://www.bnv-bamberg.de/home/ba4717/weihnachtsmannweitwurf.htm


Wow, klasse beim erstem Mal ist er gleich 289,6 m geflogen Wink
2. Versuch war gar nix und beim 3.waren es ungefähr 150 m.

Der arme Kerl, dem wird doch bestimmt speiübel, wenn der ständig durch die Gegend geschmissen wird, oder?
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Kuerbisanna
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Ein Lächeln ist wie ein Fenster zum Himmel


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« Antwort #78 am: 02.12.03, 19:32 »

Weihnachtsgeschichte!

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: "Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach", sagte er sich, "und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und farblos. Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so?! Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich - und ich mich selbst am wenigsten."
So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte: "Lass dich doch nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab' da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine Osterkerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich hab' dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu jammern!"

Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich, tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: "Nun hat mein Dasein doch einen Sinn."

Und wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?!

Was die Geschichte dem Leser sagt bzw. in sein Bewusstsein bringt, hängt von jedem Einzelnen selbst ab. Es lohnt sich sicher, einmal intensiver und in aller Stille darüber nachzudenken.
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Liebe Grüße aus NÖ (Österreich) -----ANNA
-----Frauen halten erst den Mund, wenn sie geküßt werden *fg*---
Freya
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no guts, no glory !


« Antwort #79 am: 04.12.03, 12:56 »

Hallo Mädels,

Cheesy  bei mir geht der link nicht, kann keinen Weihnachtsmann schmeißen......  :\'( :\'( versteh ich nicht  Undecided

Hab was gefunden in der ml, was hier ganz gut reinpaßt ....  Wink



Weihnachtsgedicht



Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen,

es war beim Finanzamt zu betteln und fleh'n.

Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer,

verlangt vom Christkind die Einkommensteuer.

Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann,

dass das Christkind so viel verschenken kann.

Das Finanzamt hat so nicht kapiert,

wo von das Christkind dies finanziert.

Das Christkind rief: "Die Zwerge stellen die Geschenke her",

da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär.

Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben,

und die Erlöse wären anzugeben.

"Ich verschenke das Spielzeug an Kinder " wollte das

Christkind sich wehren,

dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären.

Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben,

wäre dieses jetzt besser zu sagen.

"Meine Zwerge besorgen die Teile,

und basteln die vielen Geschenke in Eile"

Das Finanzamt fragte wie verwandelt,

ob es sich um innergemeinschaftliche Erwerbe handelt.

Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz,

von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz.

"Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld",

Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt."

"Aus allen Ländern kommen die Sachen",

"mit denen wir die Kinder glücklich machen."

Dieses wäre ja wohl nicht geheuer,

denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.

Das Finanzamt von diesen Sachen keine Ahnung,

meinte dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung.

Mit diesen Sachen, welch ein Graus,
fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.

Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein,

und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.


Wink Wink




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liebe Grüße
Freya

In der Jugend studiert man Erwachsene,
um klug zu werden.
Im späteren Leben studiert man die Kinder,
um glücklich zu sein.
mantschi
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« Antwort #80 am: 04.12.03, 19:44 »

Da Onkl aus Amerika..
               oder
     D`Weißblechdos`n


Glei noch`n Kriag, im 46er Joahr
hods nix zum Fress`n gebn, des is fei woahr,
Da war`s scho allerhand,
wenns`t mit an Bayern wars`t verwandt.
Net zum veracht`n war da a,
a Onkel in Amerika.
Wer des net woaß, der is iaz staad,
und hört mir zua, um wos sichs draht !!

Am Heiligen Abend, i schrei " Hurra"!!
A Packerl is kemma aus Amerika,
von unsara liab`n Tante Ros`n,
mit lauter scheen, bunte Dos`n.

I reiß glei auf und reckmein Hois,
obn drauf, glei drei Pfund Schweineschmoiz,
a Kilo Bohnenkaffee, achau,
a große Büchs`n mit Kakao,
und danebn dro, mei de guate Seel,
a Büchs`n mit Oliven-Öl,
a ganz a große Dos`n , mit an Reis,
zwoa Kilo Mehl, wia da Schnee so weiß.

Des oiße schreibt de Tante Ros`n,
höchst eigenhändig auf jede Dos`n.
Weil mia ja koa Wort Englisch kenna
und sonst net wiss`n, wos in de Büchs`n drinna !!
Blos von dera Weißblechdos`n, da ganz unt`n,
da hamma mia koan Zett`l gfundn !!!

Wos kann`t in dera Dos`n sei Huh?
I steck amoi mei Nos`n nei,
probier an Gschmoh, glei ein paar Mal-
des Pulver is geschmacksneutral.
Des is net sauer und net siaß,
schmeckt bloß wia eigschlofane Fiaß.

So hamma uns den Kopf zerbrocha,
wos kannt´ma vo dem Puiva kocha ??
Mei Frau de moant, des kannt vielleicht a Schmankerl sei,
da kocht ma uns amoi an Brei,
des Zeig des war bestimmt sauteia,
des rühr ma o, mit Muich und Eia.
I foig dem Rat vo unsara Oma,
und gib dazua a Zimtaroma.
Net schod`n, kannt a weng a Schmoiz,
a Majoran, a weng a Soiz,
und mit ana Eibrenn und an Zwiefe,
hat`s wirkla g`schmeckt, war gar net übe !!!

Ihr werd`s es net glaum, scho drei Tag drauf,
klärt mit an Briaf, sich oisse auf.
Und d`Schuiddro, es is a schwacha Trost,
war wieda amoi de Schlamperei vo da Post.

De Tante Ros`n schreibt: Meine Lieben,
ich schick euch ein Paket nach drüben,
mit lauter schönen, guten Sachen,
ich hoffe, dass sie Feude machen.
Doch was ihr noch nicht wißt,
daß euer Onkel Hans - verstorben ist.
Er war trotz seiner 80 Jahr,
ein echter Bayer und das ist wahr.
Drum will ich seinen letzten Wunsch Euch künden,
" Dahoam". möcht er sei Ruhstatt finden.
Gleich nach der Weihnachtsfeierei,
setzt`s ihn in aller Stille bei.
Sei Asche, is in der Weißblechdos`n.
in tiefer Trauer Tante Ros`n.

Und so hamma mia - i werd des nia vogessn,
af Weihnachten, unsan Onkl  g`fressn !!!!!
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reserl
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Bäuerinnentreff - Blick über den Tellerrand


« Antwort #81 am: 05.12.03, 00:33 »

Diesen schönen Text hat Monika in die ML gestellt Smiley .

Wenn ich mein Haus perfekt mit Tannezweigen, Lichterketten und klingenden
Glöckchen schmücke, aber keine Liebe für meine Familie habe, bin ich nichts
als eine Dekorateurin.
Wenn ich mich in der Küche abmühe, kiloweise Weihnachtsplätzchen backe,
Feinschmeckergerichte zubereite und zum Essen einen wunderschön gedeckten
Tisch präsentiere, aber keine Liebe für meine Familie habe, bin ich nichts
als eine Köchin.
Wenn ich in der Suppenküche mithelfe, im Seniorenheim Weihnachtslieder singe
und all meinen Besitz an die Wohlfahrt spende, aber keine Liebe für meine
Familie habe, nützt es mir gar nichts.
Wenn ich den Weihnachtsbaum mit glänzenden Engeln und gehäkelten Eisssternen
schmücke, an tausend Feiern teilnehme und im Chor Kantaten singe, aber nicht
Jesus Christus im Herzen habe, dann habe ich nicht begriffen, worum es
eigentlich geht.
Die Liebe unterbricht das Backen, um das Kind zu umarmen.
Die Liebe läßt das Dekorieren sein und küsst den Ehemann.
Die Liebe ist freundlich trotz Eile und Stress.
Die Liebe beneidet andere nicht um ihr Haus mit ausgesuchtem
Weihnachtsporzellan und passenden Tischtüchern.
Die Liebe schreit die Kinder nicht an, sie sollen aus dem Weg gehen, sondern
ist dankbar, daß es sie gibt und sie im Weg stehen können.
Die Liebe gibt nicht nur denen, die etwas zurückgeben können, sondern
beschenkt gerade die mit Freuden, die das Geschenk nicht erwidern können.
Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.
Die Liebe hört niemals auf.
Videospiele werden zerbrechen, Perlenketten werden verloren gehen,
Golfschläger werden verrosten.
Aber das Geschenk der Liebe wird bleiben!

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lieben Gruß
Reserl


Die Welt ist ein Wunder.
Glücklich, wer das Staunen nicht verlernt.
gatterl
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« Antwort #82 am: 05.12.03, 08:48 »

Der alte Mann und das Huhn

Es war im Spätherbst, als die Oma unerwartet plötzlich starb. Alle Angehörigen kamen in dem kleinen Haus im Schwarzwald zusammen. Schon bald nach der Beerdigung wurde deutlich, dass Opa nicht würde allein in dem Haus leben können. Oma hatte sich um den alten Mann gekümmert als er zunehmend senil wurde, und keiner hatte je daran gedacht, dass seine Frau vor ihm sterben könnte.
Nun war es so, dass alle Kinder in Städte gezogen waren, und keines konnte sich vorstellen, den alten Mann bei sich aufzunehmen. Da waren reichlich gute Gründe, die dagegen sprachen. Alle waren sich einig: Opa muss ins Heim.

Ganz vorsichtig versuchte man, diese Tatsache dem alten Mann klar zu machen. Nie hätte man mit dieser Antwort gerechnet: " Ohne mein Huhn gehe ich nirgendwo hin."
Dass da noch so ein altes struppiges Huhn am Hof herumlief, das konnte doch nicht wirklich eine Rolle spielen? Irgendwie war es übriggeblieben, bestimmt schon steinalt, das würde es ohnehin nicht mehr lange machen. Immer wieder redeten sie mit dem alten Mann, aber der alte Sturkopf wollte es nicht einsehen, dass es um ihn, und nicht um das Huhn ging. Die Tochter, die in München Rechtsanwältin war, sagte : "Ja, stur ist der Papa immer schon gewesen."

Was konnte man da machen? Man hatte schon von diesen alternativen Heimen gehört, wo die Alten mit ihren Haustieren aufgenommen wurden, aber das betraf doch sicher nur Wellensittiche im Käfig und stubenreine Katzen?
Der Schwiegersohn aus Stuttgart erbot sich, das alte Huhn heimlich zu beseitigen, es wäre dann einfach nicht mehr da. Doch dessen Sohn, ein Enkel des alten Mannes, hatte noch gut in Erinnerung, wie traurig er damals gewesen ist, als seine Ratte gestorben war, und fing an, herumzutelefonieren. Der 18 Jährige sprach mit einigen Heimleitungen, doch als sie das Wort Huhn hörten, war das Gespräch jedesmal rasch beendet.

Er wollte schon beinahe aufgeben, als ihm ein Heimleiter von einem ganz neuartigen Projekt erzählte. Da ging es darum, dass alte Menschen auf Bauernhöfen untergebracht und versorgt wurden.
Das könnte die Lösung sein, dachte er sich, doch die Familie war nicht begeistert. Auf einem Bauernhof, von diesen Leuten versorgt? Die haben ja gar keine Ahnung von Altenpflege. Nach langem Hin und Her entschloss man sich, einen Versuch zu wagen, und sogar der Opa war einverstanden, als er hörte, dass sein Huhn mitkommen könnte.

Am 25. Dezember, als der ärgste Advent- und Weihnachtsrummel überstanden war, fand die Familie Zeit, den Opa auf dem Bauernhof zu besuchen. Als sie aus dem Auto stiegen, sass der alte Mann in eine Decke gehüllt auf der Bank vor dem Haus in der blassen Wintersonne. Neben ihm sass das Huhn, und beide waren eingenickt, nachdem sie sich jede Menge brösliger Weihnachtskekse hatten schmecken lassen.

Jetzt war es wirklich Weihnachten geworden.



steht heut hinter dem 5. Türchen des Hühner-info.de Adventkalenders




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Bis bald

Barbara

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß,
wie Wolken schmecken.

Novalis

annama
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "


« Antwort #83 am: 05.12.03, 21:41 »

Ich wünsch dir eine schöne Bescherung

Ich wünsch dir eine schöne Bescherung.
Sie braucht nicht gross
und zu üppig zu sein,
denn eigentlich ist ja die Gottesverehrung
der Sinn und der Zweck des Festes allein.

Zur Bescherung gehört
neben Äpfeln und Nüssen
und Gänsebraten und Kuchen und Wein
vor allen diesen Dingen ein gutes Gewissen,
denn der Engel sieht schliesslich
ins Herz hinein .

Ich wünsch dir eine schöne Bescherung
und mitten darin ein schimmerndes Licht.
Vielleicht schenkt dir der Engel
das kommenende Jahr zur Bewährung,
wenn er sieht, im verflossenen
schaffst du 's nicht


                     Elli Michler



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« Antwort #84 am: 05.12.03, 22:01 »

O du liaba Nikolo
bist a seltn guada Mo
bringst uns Nuß und Kletz an guadn
Äpfel, Nuß und ja koa Ruatn.
I bin brav gwen  s´ganze Johr,
des ist wohr.

O du liaba Nikolo
fang erst bei meim Briaderl o
der duat allaweil Wasser panschen
i mog liaba a Orangen.
I bin brav gwen  s´ganze Johr
des is wohr.

O du liaba Nikolo
fang erst bei meim Schwesterl o
de duat allaweil Guatl schlecka
und de großn Leit dablecka.
I bin brav gwen  s´ganze Johr
des is wohr.

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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
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« Antwort #85 am: 05.12.03, 22:07 »

Das ist bei uns das  Lied zum Heiligen Nikolaus... Cheesy
Wird sogar in der Schule gelern, da war er nämlich heute auch da! Shocked

Heiliger Nikolaus, du braver Mo,
i sing da a Liadl, so guat wia i ko,
i sing da a Liadl, so guat wia i ko.

Hast in dein Sackerl drinn Äpfe und Kern,
vie Nussn und Feign, mei de mog i gern,
vie Nussn und Feign, mei de mog i gern.

Sog zu dein Kramperl glei, bin no so kloa,
er derf mi fei ja net in Sack einitoa,
er derf mi fei ja net in Sack einitoa
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #86 am: 05.12.03, 23:21 »

grad gefunden bei www.bgs-orchester.de (die machen tolle Konzerte)


Dienstweihnachtsbäume - DwBm
Dienstanweisung für Beamte

I. Dienstweihnachtsbäume
Dienstweihnachtsbäume sind Weihnachtsbäume natürlichen Ursprungs oder natürlichen Weihnachtsbäumen nachgebildete Weihnachtsbäume, die zur Weihnachtszeit in Diensträumen aufgestellt werden.

II. Aufstellen von Dienstweihnachtsbäumen
Dienstweihnachtsbäume dürfen nur von sachkundigem Personal nach Anweisung des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden.
Dieser hat darauf zu achten, dass:
a) der DwBm (Dienstweihnachtsbaum) mit seinem unteren, der Spitze entgegengesetzten Ende, in einen zur Aufnahme von Baumenden geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird.
b) der DwBm in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, dass er senkrecht steht
c) im Unfallbereich des DwBm keine zerbrechlichen oder durch umfallende DwBm in ihrer Funktion zu beeinträchtigenden Anlagen vorhanden sind.

III. Behandlung der Beleuchtung
Die DwBm sind mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Vorstehers zu versehen.
Weihnachtsbaumbeleuchtung, deren Leuchtwirkung auf dem Verbrennen eines Brennstoffes mit Flammenwirkung beruht, (sog. Kerzen), dürfen nur Verwendung finden, wenn:
a) die Bediensteten über die Gefahren von Feuersbrünsten hinreichend unterrichtet sind und
b) während der Brennzeit der Beleuchtungskörper ein in der Feuerbekämpfung unterwiesener Beamter mit Feuerlöscher bereitsteht.

IV. Aufführen von Krippenspielen und Absingen von Weihnachtsliedern
In Dienststellen mit ausreichendem Personal können Krippenspiele unter Leitung eines erfahrenen Vorgesetzten zur Aufführung gelangen.
Zur Besetzung sind folgende in der Personalplanung vorzusehende Personen notwendig:
Maria: möglichst weibliche Beamtin oder ähnliche Person
Josef: älterer Beamter mit Bart
Kind: kleinwüchsiger Beamter oder Auszubildender
Esel und Schafe: geeignete Beamte aus verschiedenen Laufbahnen
Heilige Drei Könige: sehr religiöse Beamte
Zum Absingen von Weihnachtsliedern stellen sich die Bediensteten unter Anleitung eines Vorgesetzten ganz zwanglos nach Dienstgraden geordnet um den DwBm auf. Eventuell vorhandene Weihnachtsgeschenke können bei dieser Gelegenheit durch den Vorgesetzen in Gestalt eines Weihnachtsmannes an die Untergebenen verteilt werden. Zwar ist bei einer solchen Gelegenheit das Besprechen unerledigter Verfügungen aus dem zu Ende gehenden Rechnungsjahr nicht unbedingt gefordert, jedoch scheint es angebracht, die allgemeine Anwesenheit des Dienstpersonals auch für Dienstgeschäfte zu nutzen.

Wir bitten, vorgenannte Richtlinie in geeigneter Weise in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen bekannt zu geben.

Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt.


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Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Gislinde
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BT - find ich gut!  Hätte gern öfters Zeit dazu !


« Antwort #87 am: 07.12.03, 09:32 »

Da gestern Nikolaustag war, suchte sich mein Sohn aus dem Internet ein paar lustige Sprüche dazu.

Denn bei uns im Allgäu gibt’s die „Rumpelkloßen“, also die wilden Begleiter vom Bischof Nikolaus.
An der Schule wird jedes Jahr eine große Feier veranstaltet und die Kinder   singen Lieder, sagen Sprüche, die Musikkapelle zieht vor dem Nikolaus, hoch zu Roß, der Kutsche mit Engeln und Geschenkkisten durchs Dorf zur Schule.
Hinterher rennt eine Horde der „Kloßen“ in Fellmänteln, Kapuzen, Bärten vorm Gesicht , Schellen und Ruten und jagt die frechen Kinder. Was meinem Sohn und seinen Freunden schon Spaß macht, diese Kloßen zu ärgern und ein Wettlaufen zu veranstalten. Auch die Rutenhiebe werden mit gut gepolsterten Hosen hingenommen, als Strafe werden Gebete oder Gedichte verlangt.

Als unsere Oma ( 85 J.)davon hörte, fiel ihr spontan ein Gedicht aus ihrer Kindheit ein, ich will es gleich mal wiedergeben, anschließend ein Foto von einem „Allgäuer Kloß“ (= Rumpelklaus)

Rumpelklaus ist in den Wald gegangen,
weil er wollt die Vöglein fangen,
auf den Busch ist er gestiegen,
weil er will die Vöglein kriegen.
Doch im Nest sitzt die Alte
Mit ihren Jungen vor der Spalte,
pfeift und zwitschert :“ Ei der Daus.
Kinderlein, da kommt der Klaus,
huh, mit einem großem Prügel.
Kinderlein, nun auf die Flügel.“
Brrr, da flatterts , husch, husch, husch,
leer ist das Nest und der Busch.
Zornig ist der Klaus heruntergestiegen,
weil er konnt kein Vöglein kriegen,
zornig ist er heimgegangen,
weil er konnt kein Vöglein fangen.


[gelöscht, Archiv unter www.baeuerinnentreff.de]
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Mit lieben Grüßen
Gislinde
Freya
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« Antwort #88 am: 10.12.03, 01:21 »

Hallo  Cheesy Cheesy

es weihnachtet ja schon lange bei uns auch auf amerikanisch und der Santa Claus ist ja auch aus deutschen Weihnachtsgefilden nicht mehr ganz wegzudenken.

Heute bringt mein Sohnemann (3. Klasse Grundschule Bayern) folgendenden Liedtext mit nach Hause...  Cheesy

;)singmit Wink

Rudolph the red-nosed reindeer
Had a very shiny nose,
And if you ever saw him
You would even say it glows !

All of the other reindeer
Laughed at him and called him names,
They wouldn't let poor Rudolph
Join in any reindeer games.

Then one foggy Christmas eve
Santa came to say:
Rodolph with your nose so bright
Won't you guide my sleigh tonight?

All of the other reindeer
Jumped and shouted out with glee;
"Rudolph the red-nosed reindeer
You'll go down in history !
You'll go down in history !"


Ich kenne das Lied zwar auch schon ewig, konnte aber nie den Text richtig. Und jetzt lernen das die kleinen Wurzel in der Schule im Englischunterricht Shocked Roll Eyes Shocked
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liebe Grüße
Freya

In der Jugend studiert man Erwachsene,
um klug zu werden.
Im späteren Leben studiert man die Kinder,
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cara
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« Antwort #89 am: 10.12.03, 08:23 »

*tztztz* freya....
dann hast du aba noch nie wirklich zu gehört...;o))
ich finde, dean martin singt ein so schönes klares englisch, dass man das sogar als deutsche verstehen kann.... ging mir auf jeden fall so....
hab es gestern seit jahren mal wieder gehört, da lief es im radio ;o) und hab den text eigentlich auch sofort wieder drinnen gehabt..;o))
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
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