Wundern Sie sich nicht, wenn Sie beim Verlassen des Supermarktes Ihrer Wahl einen oder mehrere Mitmenschen kopfüber im dortigen Müllcontainer hängen sehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden dort keine Kritiker überhöhter Lebensmittelpreise entsorgt. Vielmehr werden Sie Zeuge eines (nicht mehr ganz) neuen Trendsports: Sogenannte ‘Freeganer‘ (= Freie Veganer -?) besorgen sich Eßbares aus dem Supermarkt-Müllcontainer.
Die offenbar lukrative Tätigkeit, auch ‘Containern’ oder ‘Dumpster Diving’ genannt, ist, so der Spiegel, ‘Konsum-Protest am Müllcontainer‘ und erfreut sich wachsender Beliebheit. Laut Bericht wehren sich die Discounter mit mehr oder weniger Erfolg gegen die Inbesitznahme ihres Mülls (rechtlich fällt Dumpster Diving hierzulande in die Kategorie Diebstahl), sorgen aber gleichzeitig – bedingt durch den Wegwerfzwang aufgrund des Verfallsdatums ihrer Produkte – für einen wahren Subkultur-Boom.
Dabei finden sich unter den ‘Container-Sportlern’ nicht etwa mehrheitlich Harz-IV-Empfänger, sondern vielmehr Menschen aus allen sozialen Schichten, die gegen eine Konsumkultur protestieren wollen, die sich einen solchen Wegwerfwahn leistet. Folgerichtig dokumentieren erste Online-Projekte der Mülltaucher wie der autonome container-blog Gefundenes in Wort und Bild.
Der Müll ist u.U. aber auch ein Paradies für Hacker und sog. Identitätsdiebe. Dumpster Diving kann bei der Recherche informationshungriger Datensammler recht nützlich sein, wie der heise-Bericht Papiertonne erleichtert Identitätsdiebstahl belegt. Acht Millionen Amerikaner, unter ihnen New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg sollen im vergangenen Jahr Opfer von Identitätsklau geworden sein, der Gesamtschaden wird auf 50 Milliarden Dollar geschätzt.
Beide ‘Spielarten’ des Trends rufen gleichermaßen dazu auf, sich über den Wert von Müll und über die Wegwerfmentalität in unserer Gesellschaft mehr Gedanken zu machen. Spätestens dann, wenn Sie jemanden kopfüber in Ihrer eigenen Mülltonne erwischen.

[...] > > ” Je ärmer man sei, desto großer die Wahrscheinlichkeit, Übergewicht > > zu haben. Klasse und Armut seien sogar die Schlüsseldeterminanten für > > Übergewicht”. absolt kann ich nur bestätigen > > Ärmer = Fetter .. Wow.. > > Naja, aber ich kreide der Werbung einen Großteil der > > Schuld/Verantwortung an.. würde ich nicht sagen das in USA fast nzur werbung für fettarmes etc zeug läuft. > > (Isst du nix, bist du nix?) > > (Essen als Ersatzbefriedigung?) auch nicht meiner erfahrung nach ist es schlicht und einfach so das “gute” Nahrunsgmittel sehr viel teurer sind als “ungesnde” und wenn man das sein leben lang isst und auch immer nur in der gleichen gesselschafts schicht ist dann fällt es gar nicht so auf wie fett man eigentlisch schon ist. > > (Wer nix isst, der nix erwirtschaftet?) ne ich würde eher sagen wer wenig ist kann es sich leisten gut zu essen. bei essen kommt es ja doch eher auf die Qualität an. Was “gute” qualität und “schelchte” ist lassen wir mal dem auge des betrachters über ( würde nie ein deutsches Joguhrt essen schmecken mir allesamt absolut gar nicht … ) > > Äh.. ist da nicht doch irgendwas verdreht? > > Nein, da in den Staaten (leider) vornehmlich der erste Eindruck > zaehlt, den man auf andere ausuebt. > Sprich: Je mehr Geld, desto “besser” das Aeussere. Von den > Klamotten, ueber die Zahnraffel und der Figur bishin zu den > Silly Cones (oder, bei den Maenner, der Silly Waschbrettbauch). dem kann ich nur zustimmen. Und mit guten aussehen kommt sozialer aufstieg. Hab eine Mitstudentin die sich nur wegen der sozialen annerkennung brüste vergrössern hat lassen… ( ok vorher a nacher c aber trotzdem wenn man ihr glauben kann war sie auch so glücklich nur es passte nicht zum körper und daher musste sie unters messer, und ja ich schreibe musste bewusst ) Woebi es in NYC nch längst nmicht so schlimm ist wie in Californien. Die sind ja wirklich gaga was Schönheitswahn angeht… Kleines Fettpölsterchen irgendwo und du gehst nicht zum Satrnd mit ein paar freundn schwimmen oder nur so sondern mal 2 wochen ins fitness studio … odergleich unters messer … liposuction ist billig cu red [...]
[...] … wie es gekocht wird. Hallo LeJoker, > Ich glaube tp jetzt anzuklagen wegen pro-USA Strömungen > ist wohl mehr als lächerlich. War wohl von mir etwas ungelenkig ausgedrückt. Aber diese Bericht und die Drohung der Amis, den Iran anzugreiben schien bei mir irgendwie Parallelen zu haben. Zugegeben, so was wäre ich von TP nicht gewohnt. TP ist eine der wenigen Informationsquellen, denen ich noch über den Weg traue. Bis jetzt schien mir TP ziemlich unparteiisch zu sein. Hoffe, daß das auch mit der zunehmenden Schäuble-Quasi-Diktatur so bleibt. > Aber das muß wohl so sein, weil einige > Leute anscheinend ein Herz für den Iran haben, ich weiß nicht warum > und wie sich das entwickelt hat, aber ok, seis drum. Herz für den Iran wegen der Drohung der USA, den Iran atomar auszuschalten: Ja Herz für Iran wegen der Schwulenfolter- und Hinrichtung: Absolut nicht. > AI jedenfalls > rechnet mit allen gleichermaßen ab und wenn tp auch so eine > Glaubwürdigkeit erreichen will, muß sie auch mal von der einseitigen > USA Kritik runterkommen und auch mal das andere Auge öffnen. Korinth > macht das und das ist gut so. Ich hoffe das im Namen einer neutralen Berichterstattung. Bis dann Catweazle [...]