29. Juni 2016

Auktionsergebnisse der Internet Schweinebörse

Themen: Handel,Schweine,Wirtschaft — info @ 09:06

Damme (agrar.de) – Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Dienstag, dem 28. Juni 2016, wurden von insgesamt 2970 angebotenen Schweinen in 18 Partien 2790 Schweine in 17 Partien im Durchschnitt zu einem Preis von 1,68 €/kg SG ( +1 Cent zur Auktion am Freitag) in einer Spanne von 1,65 € bis 1,705 € verkauft.

28. Juni 2016

NRW: 415 Milchviehbetriebe gaben von Mai 2015 bis Mai 2016 auf

Düsseldorf (agrar.de) – Im Mai 2016 gab es in den nordrhein-westfälischen Betrieben mit Milchviehhaltung 424 132 Milchkühe, das waren 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Zahl der Milchkuhhalter im gleichen Zeitraum um 415 bzw. 6,0 Prozent auf 6 468. Rein rechnerisch kommen damit durchschnittlich 66 Kühe auf jeden Milchviehbetrieb; ein Jahr zuvor hatte dieser Wert noch bei 61 gelegen.

Jeweils etwa ein Viertel der Milchkühe Nordrhein-Westfalens wurden im Mai 2016 in den Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf (110 109) und Münster (102 130) gehalten. Kleve ist der Kreis mit den meisten Milchkühen; dort gab es in 504 Milchviehbetrieben insgesamt 57 267 Tiere. Die meisten Milchkuhbetriebe ermittelten die Statistiker für den Kreis Borken (702 Betriebe mit 43 740 Milchkühen).

Die am weitesten verbreitete Milchkuhrasse in Nordrhein-Westfalen ist die „Holstein-Schwarzbunte“; ihr Anteil am gesamten Milchkuhbestand lag im Mai dieses Jahres bei 70,5 Prozent. Die Rasse „Holstein-Rotbunt“ kam auf einen Anteil von 18,2 Prozent, das sog. Fleckvieh auf 3,7 Prozent und Kreuzungskühe aus Milch- und/oder Fleischrinderrassen auf 5,9 Prozent.

Die Gesamtzahl der Rinder in Nordrhein-Westfalen war im Mai 2016 mit 1,45 Millionen um 0,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Rinderhalter verringerte sich dagegen binnen Jahresfrist um 2,0 Prozent auf 17 590.

Die vorliegenden Ergebnisse wurden anhand von Daten des „Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere“ (HIT) erstellt. Die Rinderbestände werden seit dem Jahr 2008 jeweils zum Stichtag 3. Mai und 3. November statistisch ausgewertet.

Rückgang des Schweinebestandes setzt sich fort

Wiesbaden (agrar.de) – Rund 27,1 Millionen Schweine wurden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) zum Stichtag 3. Mai 2016 in Deutschland gehalten.

Nach vorläufigen Ergebnissen der halbjährlich durchgeführten Viehbestandserhebung ist der Bestand gegenüber November 2015 um 2,2 % oder knapp 600.000 Tiere gesunken. Das war der niedrigste Schweinebestand der vergangenen fünf Jahre. Gegenüber Mai 2015 verringerte er sich sogar um 3,7 % oder rund 1 Million Tiere.

Der Rückgang des Schweinebestandes betraf dabei sämtliche Kategorien. So fiel die Zahl der Ferkel seit November 2015 um 0,3 % (– 23.300) auf etwa 8,1 Millionen Tiere. Die Zahl der Zuchtschweine nahm im letzten halben Jahr um 3,3 % (– 66.700) auf rund 1,9 Millionen Tiere ab. Die sinkenden Zahlen der Jungschweine (– 4,2 % beziehungsweise – 235.000) und der Mastschweine (– 2,3 % beziehungsweise – 272.800) hatten den größten Anteil am Rückgang des Schweinebestandes. Zum Stichtag standen somit noch rund 5,3 Millionen Jungschweine und 11,7 Millionen Mastschweine in deutschen Ställen.

Parallel zum Tierbestand sank auch die Anzahl Schweine haltender Betriebe. Insgesamt gab es am Stichtag 24.500 Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen, das waren 4,8 % oder 1.200 Betriebe weniger als im November 2015 (25.700 Betriebe). Im Vergleich zur Erhebung im Mai 2015 haben knapp 1.400 Betriebe (– 5,4 %) die Schweinehaltung dauerhaft oder vorübergehend eingestellt.

Der Rinderbestand verringerte sich im letzten halben Jahr ebenfalls, und zwar um 0,6 % oder 72.300 Tiere auf 12,6 Millionen. Die Zahl der Rinderhaltungen sank im gleichen Zeitraum um 3.300 (– 2,2 %) auf 147.900. Die Abnahme des Rinderbestandes in Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen von zusammen 39.700 Rindern machte fast 55 % des gesamten Rückgangs aus.

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