27. Mai 2014

Preise für landwirtschaftliche Grundstücke im Südwesten ziehen wieder an

Landesdurchschnitt bei 21?600 Euro je Hektar Fläche

Stuttgart (agrar.de) – Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) in Baden-Württemberg wurde nach Feststellung des Statistischen Landesamts im Jahr 2013 ein durchschnittlicher Kaufpreis von 21?600 € je Hektar (ha) Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) entrichtet. Gegenüber dem Vorjahr (20?150 € je ha) bedeutet dies einen Anstieg um 7,3 Prozent. Damit scheint sich der im Zeitraum 2007 bis 2011 zu beobachtende Trend nach dem leichten Rückgang im Vorjahr wieder fortzusetzen. Insgesamt wurden in 2013 die Preise von 5?810 Kauffällen ermittelt. Dabei wechselten landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 4?536 ha FdlN die Besitzer, also 0,78 ha je Verkaufsfall.

Vor allem in den Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume, häufig Gebiete mit besseren natürlichen Ertragsbedingungen, wurden die höchsten Grundstückspreise erzielt. Unter den Landkreisen führen Ludwigsburg, Alb-Donau, Böblingen, Rems-Murr und Esslingen mit durchschnittlichen Bodenpreisen zwischen knapp 30?000 und 37?800 €/ha die Preisskala an. Die höheren Grundstückspreise in den Stadtkreisen, insbesondere in Heidelberg mit 136?700 €/h und in der Landeshauptstadt Stuttgart mit 129?600 €/ha sprechen dafür, dass das Preisniveau hier stark von den örtlichen Baulandpreisen beeinflusst sein dürfte.
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14. Mai 2014

Bayern: Pachtpreis für ein Hektar Ackerland liegt bei 338 Euro

München (agrar.de) – Nach den Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wurden in der Agrarstrukturerhebung 2013 rund 62 900 Betriebe ermittelt, die neben der eigenen Fläche auch Pachtfläche bewirtschaften. Für ein Hektar Ackerland wurde in Bayern ein durchschnittliches Pachtentgelt von 338 Euro, für ein Hektar Dauergrünland im Landesdurchschnitt ein Entgelt von 191 Euro entrichtet. Mit 466 Euro je Hektar Ackerland sowie 276 Euro je Hektar Dauergrünland lagen die Preise für Neupachtungen deutlich höher.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, wurden in der Agrarstrukturerhebung 2013 rund 25 700 Betriebe nachgewiesen, die nur eigene selbstbewirtschaftete landwirtschaftlich genutzte Fläche (381 400 Hektar) aufweisen. Bayernweit gibt es zudem 4 200 Betriebe, die ihre gesamten Flächen gepachtet haben (108 000 Hektar). Die meisten Betriebe, insgesamt 62 900 Betriebe, haben mit 2,6 Millionen Hektar jedoch sowohl eigene als auch gepachtete Flächen. Im Vergleich zu Angaben aus der Landwirtschaftszählung des Jahres 2010 ist der Anteil dieser Betriebe um 3,7 Prozent auf insgesamt 67,8 Prozent gestiegen.

Nach den Angaben der Landwirte wurde für ein Hektar gepachtetes Ackerland im Durchschnitt 338 Euro sowie für ein Hektar Dauergrünland im Durchschnitt 191 Euro gezahlt. Im Vergleich zu den Angaben aus der Landwirtschaftszählung 2010 ist dies eine Steigerung um 16,2 Prozent bei den Pachtentgelten für Ackerland und 13,0 Prozent beim Pachtentgelt für Dauergrünland. Der Durchschnittspachtpreis für ein Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche lag mit 290 Euro je Hektar um 15,5 Prozent höher im Vergleich zu 2010.

Rund 8 000 Betriebe hatten Angaben zu Neupachtungen oder Pachtpreisänderungen in den letzten zwei Jahren gemacht. Hier lagen die Pachtpreise bei 416 Euro je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche, bei 466 Euro je Hektar Ackerland und bei 276 Euro je Hektar Dauergrünland.




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