06. März 2014

NRW: Strukturwandel setzt sich fort

Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm von 2010 bis 2013 um 4 % ab

Bonn (agrar.de) – Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Nordrhein-Westfalen geht weiter zurück und der Strukturwandel setzt sich fort. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin und verweist auf die jüngsten Ergebnisse der repräsentativen Agrarstrukturerhebung 2013 von Information und Technik Nordrhein-Westfalen.

Laut der Erhebung des statistischen Landesamtes hätten im Jahr 2013 in Nordrhein-Westfalen noch 34 303 landwirtschaftliche Betriebe eine Fläche von insgesamt 1,46 Mio. ha bewirtschaftet. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sei damit im Vergleich zur Erhebung von 2010 um 4 % zurückgegangen. Allerdings sei die Größe der landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2010 bis 2013 gleich geblieben. Im gleichen Zeitraum habe sich die durchschnittlich genutzte landwirtschaftliche Fläche je Betrieb um 4,4 % auf 42,7 ha erhöht.

Knapp ein Drittel aller landwirtschaftlichen Betriebe in Nordrhein-Westfalen befänden sich, so der RLV, im Regierungsbezirk Münster. Im Jahr 2013 habe hier die Zahl der Betriebe bei 10 500 gelegen. Im Regierungsbezirk Detmold seien 7 500 Betriebe bewirtschaftet worden und im Regierungsbezirk Arnsberg 5 900. Die beiden rheinischen Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf wiesen dagegen mit 5 400 und 5 000 die niedrigsten Betriebszahlen auf.

Für die Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung befragten die Statistiker von Information und Technik Nordrhein-Westfalen im Jahr 2013 rund 9 000 rein zufällig ausgewählte landwirtschaftliche Betriebe in Nordrhein-Westfalen. Für die als Stichprobe angelegte Erhebung war damit etwa jeder vierte NRW-Landwirt auskunftspflichtig.




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