24. Juli 2013

Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke in Hessen 2012

Themen: Bundesländer,Hessen,Pacht&Besitz,Wirtschaft — info @ 12:07

Trend zu mehr Veräußerungsfällen in den letzten Jahren

Wiesbaden (agrar.de) – Im Jahr 2012 wurden in Hessen 4540 landwirtschaftliche Grundstücke zu einem durchschnittlichen Kaufwert von gut 12 530 Euro je Hektar landwirtschaftlicher Fläche veräußert. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit gut 120 Grundstücke mehr als im Vorjahr gehandelt. Damit setzte sich der Trend der letzten Jahre fort, bei dem ein deutlicher Anstieg der Veräußerungsfälle zu beobachten war. Wurden im Schnitt der Jahre 2002 bis 2006 noch durchschnittlich 2260 Grundstücke pro Jahr veräußert, so stieg dieser Wert im Schnitt der Jahre 2007 bis 2011 auf fast 4100 Grundstücke pro Jahr, die den Eigentümer wechselten.

Auf der Landkreisbene wurden im Jahr 2012 die höchsten Kaufwerte im Main-Taunus-Kreis mit 49 700 Euro je Hektar ermittelt, gefolgt vom Landkreis Offenbach mit 42 700 Euro je Hektar. Die geringsten Kaufwerte mit gut 5500 Euro je Hektar wurden im Landkreis Vogelsberg erzielt, im Werra-Meißner-Kreis waren es gut 6900 Euro je Hektar.

Insgesamt wurden in Hessen 4030 Hektar veräußert, was einer durchschnittlichen Fläche von 0,89 Hektar je Veräußerungsfall entsprach. Die mittlere Ertragsmesszahl (EMZ) betrug 46 Punkte.

Die EMZ ist eine Messzahl für die natürliche Ertragsfähigkeit des Acker- oder Grünlandes, unter Berücksichtigung besonderer Klima- und Geländeverhältnisse. Für den besten Ackerboden wurde die EMZ 100 festgelegt.




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