10. Juli 2013

3 795 Verkäufe landwirtschaftlicher Grundstücke im Land Brandenburg im Jahr 2012

Potsdam (agrar.de) – Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wurden im Land Brandenburg im Jahr 2012 insgesamt 3 795 Verkaufsfälle landwirtschaftlicher Grundstücke mit einer verkauften Fläche von 18 375 Hektar ermittelt. Der durchschnittliche Kaufwert je Hektar lag bei 7 093 EUR.
Der Anteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche an der verkauften Fläche insgesamt betrug 97,2 Prozent. Für diese Flächen wurde ein Kaufwert von 7 296 EUR je Hektar erzielt. Je Verkaufsfall wurden auch 2012 durchschnittlich 5 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche veräußert. Bei der überwiegenden Anzahl der Verkäufe (99,6 Prozent) wechselten Grundstücke ohne Gebäude und ohne Inventar den Eigentümer.

Die Anzahl der Verkäufe und die dabei erzielten Kaufwerte waren regional sehr differenziert. Die meisten Kauffälle wurden in den Kreisen Märkisch-Oderland (395 Verkäufe), Elbe-Elster (378 Verkäufe), Potsdam-Mittelmark (354 Verkäufe), TeltowFläming (325 Verkäufe) und Uckermark (321 Verkäufe) registriert. Die wenigsten gab es erwartungsgemäß in den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder) (9 Verkäufe), Brandenburg an der Havel (21 Verkäufe), Cottbus (29 Verkäufe) und Potsdam (25 Verkäufe). Der mit Abstand höchste durchschnittliche Kaufwert je Hektar wurde im Landkreis Uckermark (11 771 EUR) erzielt. Ebenfalls überdurchschnittlich hohe Kaufwerte gab es in den Kreisen Märkisch-Oderland (8 762 EUR) und Prignitz (7 599 EUR). Weit unter dem Landesdurchschnitt lag der Kaufwert je Hektar dagegen vor allem im Kreis Oberspreewald-Lausitz (3 313 EUR), in Cottbus (3 500 EUR), im Spree-Neiße-Kreis (3 784 EUR) und in Brandenburg (3 872 EUR).




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